Sony zeigt mit dem Exmor R getauften Sensor wohin die Reise bei der Miniaturisierung und trotzdem ausreichender Lichtempfindlichkeit von optischen Sensoren gehen kann. Durch das Verlagern der lichtempfindlichen Schicht auf die Vorderseite eines lediglich 1/2,8 Zoll großen Sensors (Diagonale) sollen selbst bei einer Pixelgröße von 1,12 Mikrometern ansehnliche Aufnahmen mit ca 16 Megapixeln Auflösung möglich sein.
Darüber hinaus kündigt Sony zwei kleine Autofokus-Linsenmodule an, in die o.g. neue Sensoren integriert werden können. Das Modul mit dem 16,41-Megapixel-Sensor wird ca. 10,5 x 10,5 x 7,9 mm klein ausfallen.
Klar, das ist eine Technik, die zunächst in Handys zum Einsatz kommt. Aber es ist ein Beispiel dafür, zu welchen Leistungen zukünftige Bildsensoren in der Lage sein werden, wenn ein Hersteller genügend Hinschmalz in die Entwicklung steckt und sich traut auch mal bisher ungewohnte Wege zu gehen. In diesem Fall die etwas verwirrend »back side illumination« genannte Technik.
Herzliche Grüße,
Dieter




