Ich zitiere einfach mal einen Auszug aus einem Interview mit Dietmar Wueller von der Firma Image Engineering, das ich gerade gelesen habe:
Gibt es Empfehlungen an die Kamerahersteller, welche Sensorgrößen und/oder -arten am besten mit welcher Bildpunktanzahl bestückt werden?Dietmar Wueller: „Im Prinzip gibt es solche Empfehlungen, sie sind unter anderem auf unserer Internetseite veröffentlicht. Generell sollte die Größe eines einzelnen Bildpunktes über 3 μ betragen. Das ergibt beispielsweise für einen APS-C-Sensor eine maximale Bildpunktanzahl von 37 Megapixeln, bei einem 4/3-Sensor von 27 Megapixeln und einem 1:2.5-Sensor von 2,7 Megapixeln. Dies sind alles Richtwerte, aber sie vermitteln eine gewisse Größenordnung.“
Wo bei den Kompaktkameras mit 1:2,5"-Sensor also nach Dietmar Wuellers Angaben keine weitere Steigerung der Sensorauflösung über 2,7 Megapixeln hinaus sinnvoll ist, da hat FT und mFT also noch Luft bis 27 Megapixel. Da liegt also der Faktor 10 dazwischen. Jetzt kann sich jeder mal selbst ausmalen, was das für das Erlebnis "Bildqualität" bedeutet, wenn jemand, der bisher mit einer oben skizzierten Kompaktkamera fotografiert hat, plötzlich eine PEN in die Hand gedrückt bekommt.
Einen schönen Abend,
Dieter




