photoscala berichtet
Re: Die japanische Fotoindustrie nach dem Erdbeben
14.03.2011 - 13:37 Uhr
Ergänzung: nach meinen Informationen liegen keine Informationen über Verletzte und/oder Schäden bei Olympus, sowohl in den Werken als auch in der Zentrale in Tokio vor.
Grüße
Reinhard Wagner
Re: Die japanische Fotoindustrie nach dem Erdbeben
14.03.2011 - 13:38 Uhr
Hallo Harry,
mal abgesehen von der Fotoindustrie...jetzt werden wir erst genau ermessen können was da alles an Japan dran hängt. Experten warnen vor einer erneuten Weltwirtschaftskrise usw...diese Folgen sind aber angesichts der menschlichen Tragödie die sich dort gerade abspielt eher noch im Dunklen. Das und viele andere Dinge werden erst im Laufe der nächsten Monate in den Vordergrund rücken. Jetzt geht es darum die Katastrophe für das japanische Volk so gering wie möglich zu halten - soweit das noch geht. Denn wer Nachrichten sieht und verfolgt der sieht nichts gutes....und es scheint sich immer mehr zu verschlechtern. Armes Japan - sie tun mir sehr leid! :-(
Viele Grüße
Soni
Re: Die japanische Fotoindustrie nach dem Erdbeben
14.03.2011 - 14:16 Uhr
Das größte Problem sind im Augenblick das AKW in Fukushima und der akute Strommangel. Deshalb haben einige Firmen - vor allem die Autoindustrie - ihre Werke auf unbestimmte Zeit stillgelegt. Dadurch konnte der Strombedarf so gedrückt werden, dass die notwendigen Stromsperren (sollen bis in den April gehen) verkürzt werden können. Wenn keine Autos produziert werden, schlägt das natürlich auf das BSP - insofern ist das klar, dass es 2011 Essig ist mit Wirtschaftswachstum.
Was ich sehr positiv finde, ist diese Solidarität der japanischen Industrie. Ich bin mir nicht sicher, ob eine deutsche Fabrik die Fertigung einstellen würde...
grüße
Reinhard Wagner
Re: Die japanische Fotoindustrie nach dem Erdbeben
14.03.2011 - 14:36 Uhr
In deutschland würde die Regierung von sich aus den privaten den Saft abdrehen, nur damit die Lobby weiter Kohle scheffeln kann.
Re: Die japanische Fotoindustrie nach dem Erdbeben
14.03.2011 - 14:51 Uhr
Deshalb haben einige Firmen - vor allem die Autoindustrie - ihre Werke auf unbestimmte Zeit stillgelegt.
Nicht nur. Durch ihre extensive Auswärtsfertigung und "Just in Time" ginge das auch nicht, weil die Infrastruktur so stark beschädigt ist, dass die Lieferfähigkeit nicht gegeben ist. Besonders Toyota und Nissan sind davon betroffen.
LG Thomas
Re: Die japanische Fotoindustrie nach dem Erdbeben
14.03.2011 - 15:37 Uhr
Meine persönliche Sicht: Egal wie photo-engagiert oder -interessiert ein jeder von uns sein mag: Jetzt steht Respekt und Mitgefühl an erster Stelle! Ich erlaube es mir auch in diesem Forum auszudrücken!
Re: Die japanische Fotoindustrie nach dem Erdbeben
14.03.2011 - 16:02 Uhr
weil die Infrastruktur so stark beschädigt ist
Nach meiner Einschätzung ist sie großflächig tatsächlich nicht mehr vorhanden.
Dazu kommen in nächster Zeit große Gefahren durch die fehlende Hygiene. Insekten und andere Tiere werden sich explosionsartig vermehren, weil viele Opfer nicht rechtzeitig geborgen werden können. Die Regierung stellt sich bestimmt schon auf den Ausbruch von Seuchen ein.
Eine nicht enden wollende Tragödie nimmt ihren Lauf.
Re: Die japanische Fotoindustrie nach dem Erdbeben
15.03.2011 - 23:31 Uhr
So schlimm und furchtbar diese - man kann schon sagen "Heimsuchung" - auch ist - die Welt dreht sich weiter. Im ersten Moment sind viele geschockt und voller Mitgefühl - und nach kurzer Zeit fangen die Spekulanten schon wieder mit ihrem Gewinnstreben an. Die Börsen reagieren!
Verrückte Welt?
Gewinnstreben über "Alles".
Und?
Lernt die Menschheit was daraus?
Burghard
Re: Die japanische Fotoindustrie nach dem Erdbeben
14.03.2011 - 22:18 Uhr
Ich denk an die Opfer. Die Toten, und die Menschen die alles, oder fast alles verloren haben... und die armen Männer und Frauen, die in bei den Reaktoren versuchen das Schlimmste zu verhindern. Für all das gibt es keine Worte.
:-(





