... mit den Systemkameras versucht dieser Artikel zu erklären:
http://www.welt.de/print/die_welt/wissen/article13760569/Die-beste-Spiegelreflex-der-Welt.html
Finde ich ganz interessant.
Gruß Tilo
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11.12.2011 - 14:59 Uhr
... mit den Systemkameras versucht dieser Artikel zu erklären:
http://www.welt.de/print/die_welt/wissen/article13760569/Die-beste-Spiegelreflex-der-Welt.html
Finde ich ganz interessant.
Gruß Tilo
11.12.2011 - 15:14 Uhr
Schon den Kommentar dazu gelesen...?
;-)
Grüße
Reinhard Wagner
11.12.2011 - 18:01 Uhr
Schon den Kommentar dazu gelesen...?
;-)
lol...
Das hätte zwar die einseitige Begeisterung in Ihrem Artikel erschwert, aber dessen Qualität erheblich gesteigert.
ROFLoL...
Lange Zeit galt es unter Journalisten als hilfreich, wenn man vor dem Schreiben eines Artikels wenigstens ein bisschen recherchiert.
LG
MixMax
11.12.2011 - 18:00 Uhr
Schon den Kommentar dazu gelesen...?
Der ist Köstlich. Er bringt solches Geschreibse auf den Punkt. Es scheint Journalisten zu geben, welche meinen mit dem Abschreiben von Marketingbriefen und ein bischen Philosophie dazu mixen schreibt man gute Artikel. Was dummerweise sicher für eine große Zahl von Lesern auch zutrifft. Denn kritisches Hinterfragen macht den meisten zuviel Mühe.
LG Thomas
11.12.2011 - 18:01 Uhr
Schon den Kommentar dazu gelesen...?
;-)Grüße
Reinhard Wagner
den hat er offenbar noch nicht gefunden. Er ist gut recheriert.
meint der Martin
11.12.2011 - 18:14 Uhr
Kommentar ist besser als Artikel.
..nach lesen... dieses "äußerst" erhellenden Beitrages..
..ging der Komentar runter wie sehr guter Wein.. mit reichlich nachklang.. und gutem Körper.
11.12.2011 - 18:35 Uhr
Kann mich mal jemand aufklären? Welchen Kommentar?
Gruß, Uwe
11.12.2011 - 18:37 Uhr
Dieser hier:
Sehr geehrter Herr Kölling,bei allem nötigen Respekt, ich denke, diesen Artikel hätten Sie lieber als Konzeptentwurf ablegen oder besser noch gleich entsorgen sollen, anstatt ihn zu veröffentlichen.
Im Folgenden ein paar Kommentare:
"Systemkameras mit Wechselobjektiven, die das schwere und große Spiegelsystem von Spiegelreflexkameras durch elektronische Sucher ersetzen. Durch diesen Trick können nicht nur die Kameras, sondern auch die Objektive sehr viel kleiner und leichter als bei Spiegelreflexkameras gebaut werden."
Mit Verlaub, das ist völliger Blödsinn. Die notwendige Größe eines Objektivs wird in erster Linie von der Sensorgröße, der Brennweite und der maximalen Lichtstärke bestimmt. Ob sich zwischen den Linsen und dem Sensor ein Spiegelkasten befindet oder nicht, spielt allenfalls für stärkere Weitwinkel eine Rolle.
Bei vielen Systemkameras sind die Objektive kleiner, weil auch der Sensor kleiner ist. Dagegen setzen viele Camcorder, die ebenfalls alle seit vielen Jahren über elektronische Sucher verfügen, Objektive ein, die zum Teil 6, 7, oder sogar 8 Kilo wiegen.
"Qualität, so scheint es, wird besonders in Germanien in Gewicht gemessen"
Gewicht und Größe bei Kameras bedeutet nicht zwangsläufig Qualität. Ebenso wie die Anzahl der Worte in einem Artikel nichts über dessen Qualität aussagt. Auf der anderen Seite sind Größe und Gewicht von großer Bedeutung, wenn es zum Beispiel um eine stabile Kamerahaltung, auch unter schwierigen Bedingungen, geht. Auch die Bedienung der Kamera erfordert eine gewisse Größe. Hochwertige (D)SLRs sind "in die Hand" designed und können von erfahrenen Fotografen blind bedient werden, selbst im Laufen, auch mit Handschuhen.
Sie sehen, es gibt durchaus Argumente für eine große und schwere Kamera. Es ist schade, dass Sie sich nicht die Mühe gemacht haben, mal mit ein paar Fotografen über deren Gründe für die Skepsis gegenüber den neuen Systemkameras zu sprechen. Das hätte zwar die einseitige Begeisterung in Ihrem Artikel erschwert, aber dessen Qualität erheblich gesteigert.
"Die neuesten Sucher sind fast allesamt hochauflösend und so schnell getaktet, dass Rucken und Verzögerung fast schon zu einem Nichts reduziert sind. Und man kann auf ihnen das Live-Histogram, Fotoinformationen und Hilfslinien einblenden."
Das Einblenden von Informationen und Hilfslinien ist auch in einem klassischen optischen Sucher problemlos möglich und wird auch gemacht, wenn auch sicherlich nicht in dem Maße, wie es bei elektronischen Suchern möglich ist. Elektronische Sucher haben jedoch immer noch deutliche Nachteile beim Kontrastumfang wie auch bei der Farbdarstellung. Der Dynamikumfang, den das menschliche Auge bewältigen kann, ist um zehnerpotenzen höher als der eines elektronischen Displays.
"Canon für seine teuren Spiegelreflex-Modelle und Leicas M9 mit ihrem klassischen optischen Sucher (preislich außer Konkurrenz für die meisten) verbauen als Einzige einen sogenannten Vollformat-Sensor, der so groß wie ein traditioneller Kleinbildfilm ist."
Lange Zeit galt es unter Journalisten als hilfreich, wenn man vor dem Schreiben eines Artikels wenigstens ein bisschen recherchiert. Mit relativ geringem Aufwand hätten Sie feststellen können, dass diverse andere Hersteller bereits seit vielen Jahren ebenfalls sogenannte Vollformatsensoren in ihren Kameras verwenden. So zum Beispiel die Contax N Digital von 2002, die Kodak DCS Pro 14n von 2003, die Nikon D3 von 2007, oder die Sony Alpha 900 von 2008.
Alles in allem ist Ihr Artikel enttäuschend aber typisch für unsere schnelllebige Zeit. Es werden ein paar Allgemeinplätze zusammen mit den neuesten technischen Hypes in einen großen Topf geworfen und gut umgerührt. Eigenes Nachdenken oder gar kritisches Hinterfragen ist nicht notwendig.
Eine Frage bleibt jedoch: In Ihrem TR-Blog schreiben Sie am 20.10. zu der "in jeder Hinsicht" überzüchteten neuen Canon D1s X mit ihrer 18MP-Auflösung, "dass jeder weitere Fortschritt selbst im Profibereich nahezu sinnlos wird." Bereits im übernächsten Satz sind Sie dagegen von der 24MP-Auflösung der Sony Nex-7 geradezu begeistert. Wie passt das zusammen?
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11.12.2011 - 18:38 Uhr
Hallo Uwe,
den Artikel bis zu ende lesen und dann die Komentare anklicken...
1 Kommentar
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vor 1 Tag
Sehr geehrter Herr Kölling,bei allem nötigen Respekt, ich denke, diesen Artikel hätten Sie lieber als Konzeptentwurf ablegen oder besser noch gleich entsorgen sollen, anstatt ihn zu veröffentlichen.
11.12.2011 - 18:55 Uhr
Auf der anderen Seite sind Größe und Gewicht von großer Bedeutung, wenn es zum Beispiel um eine stabile Kamerahaltung, auch unter schwierigen Bedingungen, geht. Auch die Bedienung der Kamera erfordert eine gewisse Größe. Hochwertige (D)SLRs sind "in die Hand" designed und können von erfahrenen Fotografen blind bedient werden, selbst im Laufen, auch mit Handschuhen.
Da stimme ich zu. Obwohl ich keine "Wurstfinger" habe, kann ich mich mit Größe und Bedienbarkeit der Pens nicht so richtig anfreunden. Mal sehen, was Olympus in Zukunft bringt, auch was die Nachfolge der E-5 betrifft.
Gruss
Friedrich
11.12.2011 - 19:06 Uhr
Dieser Artikel in der WELT hat jedenfalls die besten Aussichten auf den letzten Drücker noch zum "Brüller des Jahres 2011" gekürt zu werden...
lg Georg
*Recherchieren war früher...;-)
11.12.2011 - 19:11 Uhr
*Recherchieren war früher...;-)
"Journalismus 2.0" dürfte das hier heißen...
LG Olyver
11.12.2011 - 19:17 Uhr
Vielen Dank für den Kommentar. Bei mir wurde der nicht angezeigt, da NoScript (ein Addon für Firefox) die Kommentare komplett ausgeblendet hatte.
Gruß, Uwe
11.12.2011 - 19:32 Uhr
das ist doch alles super.............dann warte ich auf den Preisverfall des Spiegelsystems, kauf noch 2 E5 Body s, und die guten top Pro Gläser und hab die kommenden 20 Jahre garantiert eine gute Bildqualität
und kann ganz entspannt die technische Revolution an mir vorbeigehen lassen...
geschätzt habe ich dann 10.000 Euro in 20 Jahren an Ausrüstung investiert, somit hat mich mein Hobby am Tag 73 Cent gekostet.. ich finde das geht... ;-)
