Hallo,
...vielleicht ist es für den Einen oder Anderen interessant...
in der neuen PROFIFOTO liegt eine Vollversion von Phase one, Capture one 5 bei. Ab heute erhältlich.
Gruß, René
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24.08.2010 - 19:56 Uhr
Hallo,
...vielleicht ist es für den Einen oder Anderen interessant...
in der neuen PROFIFOTO liegt eine Vollversion von Phase one, Capture one 5 bei. Ab heute erhältlich.
Gruß, René
24.08.2010 - 21:41 Uhr
Ist ne stark verschlankte Basisversion. Besser als Master aber eher rudimentär gegenüber Lightroom, Aperture und Konsorten.
Aber für fast lau… ;-)
11.09.2010 - 10:15 Uhr
Ich habe mir die Software heute mal installiert.
Ich denke aber, dass es sich hierbei doch um die 99,-EUR Vollversion handelt.
Übrigens - die Version wird als
Capture One 5.1.2.
Build 38846 angegeben.
Bin zwar als Nutzer von LR und CS4 kein Fachman für die C1-Produkte, aber was ich bisher dem 141 Seiten starken Handbuch stichprobenartig entnommen habe (das aber auch für die über 299,-EUR teure "pro"-Version gilt und deren Kapitel expliziet gekennzeichnet sind) sehe ich bisher noch keinen Grund in der Annahme, dass hier die 99,-EUR Version weder leicht noch stark verschlankt wurde!
Also: Danke Rene für den Hinweis!
Viele Grüße
Manfred
PS: Unter Versionshinweise wird erwähnt, dass es sich bei oben angeführter Versionsnummer um ein kostenloses Update für Besitzer von Capture One 5.x handelt, aber auch, dass es ein kostenpflichtiges Upgrade für Besitzer von Capture One 4.x ist.
Auch dies spricht für die Vollversion....
11.09.2010 - 10:40 Uhr
Interessant. Da ich mit dem Raw-Konverter von Gimp nicht wirklich zufrieden bin (Bedienung) obwohl ich Gimp sonst einfach klasse finde, habe ich sonst nur Master 2. Denkt ihr es ist für einen absoluten Raw-Amateur eine Alternative?
11.09.2010 - 10:45 Uhr
Denkt ihr es ist für einen absoluten Raw-Amateur eine Alternative?
Da bist du mit dem neuen Viewer von Oly wesentlich besser bedient. Gilt natürlich nur, wenn du Oly only unterwegs bist.
11.09.2010 - 11:10 Uhr
Michael,
ich möchte jetzt keinen Glaubenskrieg heraufbeschwören.
Persönlich denke ich aber, nach allem was ich bisher gehört habe, das Capture one bei den Konvertern ganz oben mitmischt.
Bis zum Erscheinen von LR3 hatte C1 angeblich beim Herauskitzeln von Details gegenüber Adobe die Nase vorn.
Die 99,- EUR Version hat, soweit ich bisher sehen konnte auch alles was ein guter Konverter zumindest braucht.
Die Anleitung zum Konverter ist sicherlich brauchbar.
Die hier angesprochene Version will auch sicherlich keine Bildbearbeitung ersetzen wie es LR versucht.
Aber die 99,- EUR ist das Programm sicherlich wert - erst Recht die 7,80EUR!
PS: Hatte den Text schon fertig geschrieben als baxx antwortete, aber "zu spät" abgeschickt.
Daher noch folgende Anmerkung:
Ich kenne Fälle, in dem der Oly-Konverter bestimmte "kriminelle" Farben besser verarbeitet als der Adobe -Konverter. Bei ganz schwierigen Farben und wenn Farbtreue unbedingt bei diesen Problem- Farben notwendig ist, greife ich daher auch schon mal auf den Oly Konverter zurück. Persönlich glaube ich aber, dass ich mich nie an ihn gewöhnen werde.
Hinzu kommt, dass der Oly-Konverter die beiden "Rettungsregler" für Spitzlicht und Tiefen nicht hat. Regler die ich mir dringend wünsche und die für mich erst einen guten Konverter ausmachen. Adobe und C1 hat sie aber....
11.09.2010 - 11:13 Uhr
Na dann werde ich wohl doch mal den Viewer runterladen und die 7,8 € investieren. 1, 2 oder 3....ob Ihr wirklich richtig steht.... nja, und so weiter.
Ach so, danke Renè für den Tip.
11.09.2010 - 13:32 Uhr
Ich möchte hier auch nichts heraufbeschwören oder gar missverstanden werden.
Eines werde ich nie verstehen, auch wenn ich 1000 Jahre alt werden sollte!
Weshalb wird denn der Software (RAW-Konverter, Bildbearbeitung, Bildverwaltung,…) nicht annähernd so viel Aufmerksamkeit, Lernwillen, Inverstitionswillen,… (ihr wisst was ich meine) geschenkt wie Kameras und Objektiven??????
Von geeigneten Ausgabegeräten, Ausgabemedinen und Farbmanagement ganz zu schweigen.
Das es auch noch keinem aufgefallen ist, dass die beste E-X und das beste Top-Pro Glas nix wert sind, wenn die Fotos am Ende mit mieser Freeware und oder Unkenntnis, Desinteresse,… "zerbröselt" werden. Von JPG will ich hier gar nicht erst sprechen…
11.09.2010 - 15:02 Uhr
...Das es auch noch keinem aufgefallen ist, dass die beste E-X und das beste Top-Pro Glas nix wert sind, wenn die Fotos am Ende mit mieser Freeware und oder Unkenntnis, Desinteresse,… "zerbröselt" werden. Von JPG will ich hier gar nicht erst sprechen…
Das mag sicherlich im Profi- oder auch im sehr sehr ambitionierten Hobbybereich zutreffen. Aber mir z.B. genügt die "Qualität", die ich z.B. aus Gimp bekomme. Meine Fotos gucke ich mir zu 90% am Bildschirm an, manchmal lasse ich was entwickeln, so bis DIN A4.
Warum dann ne E-3 und 2 Pro-Objektive? Weil z.B. das abgedichtete Gehäuse oder die Lichtstärken der Objektive mich ansprachen.
Ich hab schon öfter versucht, Raw`s mit Master zu entwickeln. Aufgenommen als Raw+jpg. Mir ist es nie gelungen, einen unterschied (Qualität) zwischen dem jpg aus der Kamera und dem zum jpg entwickelten Raw festzustellen. Nun bin ich ja aber nicht vom Fach, daher weis ich vermutlich nur nicht worauf ich achten muss. Egal, ich bin ja mit dem Ergebnis zufrieden.
Fotografieren und "Bildbearbeitung" oder Raw-Entwicklung gehören zwar zusammen, sind aber zwei par Schuh. Fotografieren tu ich schon länger, Raw entwickel nicht. Daher kaufe ich mit nicht direkt für X € ne Software, um dann festzustellen, dass ich (noch nicht) damit gar nix anfangen kann, sondern verusche dieses Gebiet erstmal mit freeware oder sehr günstiger Software zu erkunden. Wenn ich dann irgendwann mehr Erfahrung von der Thematik habe, kann ich mir überlegen, "bessere" software zuzulegen.
Will mich hier nicht rechtfertigen und ich verstehe dich ja auch, aber meiner Meinung nach soll im Hobbybereich alles den eigenen Anforderungen genügen, nicht mehr. Vielleicht musst du jetzt keine 100 Jahre mehr alt werden.....wobei ich es dir gönnen würde ;-)
Zum Thema;
Ich vermute, dass ICH "Qualitätsunterschiede" der einzelnen Konverter eh nich erkennen würde. Mir gehts mehr um den workflow, dass der mir gefallen muss. Den Viewer habe ich jetzt mal ausprobiert, gefällt mir schon wesentlich besser als Master. Hab grad noch sämtliche Tanken und Supermärkte abgefahren, aber hier aufm Land ist die Profifoto nicht zu bekommen. Muss also bis Montag warten, bis ich wieder in der Stadt bin.
11.09.2010 - 15:42 Uhr
Es geht hier ja nicht nur um die Qualität, sondern auch um den Zeitaufwand. Und für 99,9% meiner Bilder bin ich mit einem RAW-Konverter wie C1, Bibble, oder für die Reichen auch LR3 10x schneller als mit Gimp oder PS.
Mit dem Viewer gehts vielleicht fast so flott, aber dem fehlt zuviel Funktionalität.
11.09.2010 - 16:24 Uhr
Fotografieren und "Bildbearbeitung" oder Raw-Entwicklung gehören zwar zusammen, sind aber zwei par Schuh.
Heute aber nicht mehr. Früher kam noch der Tankwart zu einem und hat sich für dich die Hände schmutzig gemacht. Früher gab es noch eine Dame/Herrn bei IKEA, die sich mit ihrem Scanner über deine Kisten gebeugt hat, früher konnte man sein Flugticket noch am Schalter lösen,… früher hat dir noch ein gutes Fotolabor das Entwickeln abgenommen,…
Außerdem, wie willst du Erfahrungen sammeln, wenn du nicht mit der SW arbeitest?
Grad so, als würde ich sagen, ich will in Zukunft gute Fotos machen, sammle aber erst mal mit ner Bratpfanne Erfahrungen um zu sehen, ob Fotografie etwas für mich ist.
Also Michael, ich werde es eben nicht verstehen. ;-)
Aber jeder wie er es mag/braucht.
11.09.2010 - 17:37 Uhr
OK, ein letzter Versuch...
Doch, es sind auch heute noch zwei par Schuh. Man kann durchaus tolle klasse Fotos out of Cam machen. Es gibt Photoshopkünstler, die bestimmt noch nichteinmal ne DSLR in den Händen gehabt haben. Was nützen mich die besten Kenntnisse in der EBV, wenn ich die Kamera noch nicht einmal verstehe? ODer meinst du dass man jedes Foto per EBV zu nem Kunstwerk machen kann?
Meiner Meinung nach muss man erst die Kamera beherrschen und kann dann anschließend mit Software das feintuning erlernen.
Und noch mal zum Verständnis...
Warum arbeitest du mit der E-P1, obwohl es doch schon die E-P2 gibt? Die ist doch neuer und besser?
Oder nochwas...
Warum trinken auch Weinkenner nicht nur Weine für 1000 oder mehr € die Flasche? Diese sind doch besser.
Warum fahre ich ein 10 Jahre altes Auto? Wenn es einenen Freeware Ferrari oder was auch immer dein Traumauto sein mag, gäbe, der Unterschied zum Original wäre für dich kaum zu erkennen, würdest du dennoch das Originalkaufen?
Warum gibts eigentlich Supermärkte? Beim Bauern nebenan (ok, in Berlin etwas schwieriger aber auch machbar) ist es doch viel besser?
Warum tapeziere ich daheim selber? Hab das nicht gelernt, wenns ein Profi machen würde sähe es bestimmt besser aus..... Beispiele ohne Ende könnte ich aufführen.
Antwort:
Weils mir gut genug ist.
Übrigens, seit einiger Zeit gibts bei Shell den Tankwart wieder :-)
11.09.2010 - 20:22 Uhr
Na, da stelle ich mich doch mal neben Michael. Ich fotografiere JPEG und RAW. Als RAW-Konverter habe ich einiges auf der Festplatte, von Camera RAW, über RAW Therapee und Picasa bis zum Viewer. Und jedes von den Programmen hat ganz spezifische Vorteile. Aber - und das ist mein persönlicher Ehrgeiz - ich habe bisher einem Kunden noch nie ein RAW entwickeln müssen, die waren bisher durch die Bank mit JPEG OoC zufrieden. RAWs habe ich Just For Fun entwickelt. Oder um spezielle Effekte für meine Bücher zu zeigen. Oder für HDRs. Oder zu sonstigen Forschungszwecken. Aber einfach nur für Bilder haben? Nö.
Klar kann man mit der EBV ganz viel zusammenbasteln - nur, wozu? Mir geht's um Fotografie. Und warum sollte ich mit viel Mühe irgendwas am Bildschirm zusammenstricken, wenn es doch mit der Kamera einfacher geht - und wenn es nicht einfacher geht, sondern schwieriger, weil ich Schärfentiefen koordinieren und Licht korrekt setzen muss, dann macht das doch auch Spaß.
Vielleicht liegt das an meiner Vergangenheit als Journalist - da gibt's keine RAWs, da gibt's kein Photoshop, da gibt's nur OoC - und entweder das Photo passt, oder es ist Tonne. Dazwischen gibt's nichts.
Grüße
Reinhard Wagner
11.09.2010 - 22:02 Uhr
Mir geht's um Fotografie. Und warum sollte ich mit viel Mühe irgendwas am Bildschirm zusammenstricken, wenn es doch mit der Kamera einfacher geht - und wenn es nicht einfacher geht, sondern schwieriger, weil ich Schärfentiefen koordinieren und Licht korrekt setzen muss, dann macht das doch auch Spaß.
Ich bin froh wenn ich beim fotografieren Belichtung, Komposition und Schärfentiefe hinkriege. Dann mach ich Weissabgleich, Schärfung, Sättigung, Kontraste usw. lieber in Ruhe am PC
12.09.2010 - 14:57 Uhr
http://www.oly-forum.com/gallery/view/testbild-raw-zum-thread-capture-one?context=user_recent
Zum Thread einfach mal eine Testserie. Ich habe das Bild mit den Automatikfunktionen - soweit vorhanden - in Farbtemperatur und Belichtung durchlaufen lassen. Es war für mich selbst interessant, da ich Bilder normalerweise "neutral" im RAW Konverter bearbeite um später in CS mehr Spielraum zu haben. Ihr könnt ja hier im Thread mal Eure Meinung schreiben, welche Version Ihr am angenehmsten empfindet. Vielleicht hilft es auch bei der Entscheidungsfindung welchen Konverter man nutzt. Als Nachteil bei Oly-Master, raw-therapee und Lightroom empfinde ich, daß in der Bildvorschau der Thumbnails als Seitenansicht keine Bildnummern dabei stehen. Bei LR erscheinen sie immerhin, wenn man mit der Maus drüber fährt. Vielleicht kann man das auch irgendwo einstellen, doch serienmäßig ist es nur in Bridge und Capture one. Da ich die Bilder, die bearbeitet/entwickelt werden sollen, nach Listen der "Kunden" mit Bildnummern heraussuchen muss, ist das für mich ein wichtiger Aspekt.
Die Bilder wurden mit einer E-520 und Zuiko 50mm F2.0 aufgenommen, da meine E-30 auch nach Rückkehr aus der Reparatur weiterhin sporadisch (im Schnitt jedes Dritte) unscharfe Bilder produzierte und nun abermals bei Olympus ist.
Gruß, René
12.09.2010 - 15:27 Uhr
Vielleicht kann man das auch irgendwo einstellen, doch serienmäßig ist es nur in Bridge und Capture one.
Bibble macht das auch.
12.09.2010 - 18:44 Uhr
Rene,
mir gefällt hier das Bild von LR am besten, gefolgt von Oly und C1.
Nur bin ich jetzt nicht sicher ob das Ergebnis jetzt verallgemeinert werden kann.
Gehts um Farbechtheit und weniger um Stimmung, kann die Lage schon wieder anders aussehen. Möglicherweise kann das Ganze aber schon beim nächsten Bild wieder anders aussehen.
Persönlich versuche ich übrigens möglichst lange im Konverter zu bleiben und nutze die Konverterautomatik nur als Ausgangspunkt.
Der Ansatz ist bei mir also auch anders. Persönlich gefällt mir übrigens der Worklflow bei LR am besten - und daher meine erste Wahl. Ist aber widerum auch nur eine Sache des persönlichen Geschmackes.
Viele Grüße
Manfred
12.09.2010 - 22:30 Uhr
...ja, Manni, mit Deiner Reihenfolge bist Du so ähnlich nicht allein. Mehrere Betrachter favorisieren diese drei Bilder in nahezu rangähnlicher Reihenfolge. Zumindest für Hauttöne bevorzuge ich (und Andere, die ich kenne) seit neuestem, des einfachen Workflows für meine Zwecke, Capture one, wenn ich die Bilder nicht weiter bearbeiten möchte. Auch ich versuche im Konverter möglichst ideale Ausgangsverhältnisse zu schaffen mittels Gradationskurve und der Tiefen-Lichter Warnung, sowie eine leichte Schärfung. LR bietet zweifelsohne die meisten Spielmöglichkeiten. Für "normale" Bilder braucht man da nicht mal mehr Fotoshop.
Gruß, René
13.09.2010 - 20:22 Uhr
Hallo Rene,
da sind wir ja ziemlich deckungsgleich...:-))
Bei LR und Oly gefiel mir übrigens die (etwas) wärmere Ausführung des Hintergrundes - tatsächlich näher an der Wirklichkeit muß aber die LR-Variante aber nicht unbedingt sein....
Viele Grüße
Manfred
14.09.2010 - 11:46 Uhr
So, habe jetzt auch mal Capture One getestet. Scheinbar suche ich die eierlegende Wollmilchsau.
Was mir beim Viewer besser gefällt (vielleicht bin ich bei CO auch einfach nur zu blöd?), ich kann die Bilder beim Import direkt mit den ITPC`s füttern. Die Dateinamen kann ich in der Stapelverarbeitung sehr schön anpassen. Das gelingt mir bei CO nicht.
Was bei CO der Hammer ist, was der mit dem Schalter „Spitzlichter“ noch alles aus einem eigentlich überstrahlten Bereich rausholen kann, irre.
CO leg auch überall so viele doppelte und dreifache Dateien ab (Systemordner, Zielordner, Ausgabeordner……) recht unübersichtlich. CO hat auch keine Objektivkorrektur.
Das sind so meine Eindrücke nach dem ersten Schnelltest. Liege ich da richtig oder habe ich bei CO nur nicht die richtigen Stellen gefunden?

