Wahrscheinlich werden die meisten Konverter-User das Programm empfehlen, welches sie selber haben.
Ist ja auch eigentlich logisch.
Ich selber nutze LR seit dem ersten Tag der Version 1.0 (eigentlich schon vorher seit der dazugehörigen Beta).
Grund: Da ich mir im Jahr 2006 die Vollversion der Vorgänger-Version (RAW-Shooter) gekauft hatte, bekam ich LR von Adobe am Tage der Ersterscheinung geschenkt.
Es war aber keine Liebe auf den ersten Blick. Aber spätestens etwa seit der Version 1.2 oder 1.3, also erst nach einigen Monaten, nutzte ich dann ausschließlich nur noch LR.
Auch wenn ich mit Photomatix HDRs mache, werden die Ausgangsbilder in LR vorbeitet.
Zur Qualität: Seit der Version 3 hat LR einen ordentlichen Sprung gemacht - daran vorbei zukommen ist schwierig.
Hinzu kommt, dass die engine (ACR) auch Bestandteil von Photoshop ist und damit sehr häufig/überwiegend von Profis eingesetzt wird. Kann soooo schlecht eben auch nicht sein. Und es gibt einiges an Literatur und Lehr-DVDs.
Zu den Farben: da ich noch nie ein jpg mit einem Oly-Gehäuse gemacht habe, weiß ich nicht wie die Oly-Farben aussehen. Mache mir also meine eigenen Farben - und wenn es mal (ziemlich) farbecht sein muss, nutze ich LR in ganz einfach in Kombi mit dem ColorChecker Passport (plugin + Farbtafel).
Außerdem: Es wäre ja auch langweilig, wenn es nur die Farben der "paar" Hersteller gäbe....
Dass DxO vieles automatisiert ist für mich eher negativ - da droht dann wieder der Einheitslook.
Aber - wie schon erwähnt - neutral bin ich nun wirklich nicht.
Auch weil mich die Preisgestaltung von DxO abschreckt.
Warum das Programm z.B. für eine E3 rund 100,- EUR mehr kostet erschließt sich mir nicht. Ein besserer Sucher und ein wasserdichtes Gehäuse machen das Auslesen eines Chips sicher nicht komplizierter.
Aber wie gesagt - alles ist subjektiv. Letztendlich macht man mit dem Programm die besten Bilder, dass man am besten kennt und ausreizen kann.
Daher einfach die Demos der beiden Programmen testen....
Viele Grüße
Manfred