Hallo Heike,
auch ich habe "alles" durch learning by doing gemacht. Als ich die erste Kamera bekam, die mehr als nur "Auto" kannte, wurde ich neugierig. Habe mich dann in einem anderen (ich war ja noch jung und dumm;-)) Herstellerforum angemeldet, dort aber lediglich bilder angesehen, eigene eingestellt, dazu fragen gestellt und beantwortet bekommen. So erlangt man schnell ein Grundwissen über die wichtigsten Einstellungen.
Jenachdem welcher Lerntyp du bist, geht das in einem Grundlagenkurs genauso gut.
Und, es ist immer besser, es von Anfang an richtig zu lernen, als sich nachher nochmal umstellen zu müssen.
Wie im anderen thread schon gesagt: in keinem Kurs wird man dir DEINE Kamera erklären. Du solltest also die Bedienungsanleitung mitnehmen und am besten vorher (aber das kannst du ja bestimmt schon) den "Weg" zu den wichtigsten Einstellungen (Blende, Zeit, ISO etc.) auswendig kennen.
Bei einem Basiskurs muss man sich die Gedanken wie im verlinkten thread nicht machen. Das einzige was dir passieren kann...du langweilst dich. Warum? Nachdem ich eine Weile im Forum aktiv war hatte ich überlegt, ein Grundlagen VHS-Kurs kann ja nicht schaden. Geschadet hat er auch nicht, aber gebracht auch nix. Er ging 3 halbe Tage. Das Problem war, 2 andere Teilnehmer fragen den Dozenten, wo denn ihre Kamera an geht, andere wussten das, hatten aber sonst noch nie nen Knopf an einer Kamera berührt........
Wichtig: abgesehen von den physikalischen Gesetzen sind das, was du da lernst, "nur" Richtlinien. Will heißen, Fotografie ist Kunst. Wenn man kein 08/15 machen will, dann muss man auch mal Wege abseits der Theorie gehen....
Also, Kurs besuchen, Fotos machen und Spass haben. Was dir kein Kurs so richtig beibringen kann (vermutung) ist gleichzeitig das wichtigste...DEIN Blick für ein gutes Motiv......aber, der kommt mit der Zeit von alleine.