Hallo zusammen,
Grundlage meiner Fragestellung ist nachstehendes Zitat aus einer Leserbrief-Beantwortung vom Juli 2010:
"Es kommt entscheidend darauf an, wie Sie die Datei, in der sich die komprimierten Bilddaten befinden, von A nach B transferieren. Wenn Sie sie über das Betriebssystem, etwa über den Windows-Explorer, von einem zum anderen Speichermedium befördern, leidet die Bildqualität nicht. Das Betriebssystem kann eine Datei 1:1 kopieren. Anders verhält es sich, wenn Sie die Bilddaten mit einem Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop oder Corel Photo Paint lesen, bearbeiten und von dort aus speichern. Dann erfolgt ein erneuter Komprimierungsvorgang, der sich negativ auf die Bildqualität auswirkt.
Gleiches gilt in der Regel auch, wenn Sie die Datei öffnen und unbearbeitet etwa über den Befehl "Speichern unter " auf einem anderen Medium ablegen - allerdings gibt es mehrere Implementierungen des JPEG-Standards, die in solchen Fällen unterschiedlich verfahren.
Trotzdem gilt: Öffnen und Schließen ist kein Problem, ein wiederholtes Speichern von JPEG-Bildern jedoch schon und sollte in jedem Fall auf ein Minimum reduziert werden. Wenn Sie Fotos lediglich umbenennen oder verschieben wollen, erledigen Sie das besser über das Betriebssystem und verzichten darauf, die Dateien zu öffnen. ..."
Die Fortsetzung betrifft die Umwandlung in TIFF zum Zwecke der Bildbearbeitung bzw. umgekehrt.
Nach dem Zitierten kommt es mir so vor, dass ich zwischen dem Explorer und einem Bildverwaltungsprogramm hin und her springe in Abhängigkeit von der zu erledigenden Arbeit. Und dass es Bildverwaltungsprogramme mit unterschiedlichen Verarbeitungsstandards gibt, also wahrscheinlich auch 1:1 ohne erneute Komprimierung.
Daraus resultiert meine eingangs gestellte Frage wie denn die beispielhaft genannten Programme beim Kopieren verfahren.
Gruß
Friedhelm