JPEG: Kopieren in Bildverwaltungsprogrammen

29.07.2011 - 16:32 Uhr

Hallo,

das Thema ist verschiedentlich diskutiert worden, u.a. auch mit dem Hinweis, dass neben dem Betriebssystem (z.B. XP) auch Bildverwaltungsprogramme Kopien von JPEG's 1 : 1 erstellen. Kann man das überhaupt so allgemein sagen oder machen das Bildverwaltungsprogramme auch, aber nur unter bestimmten Bedingungen? Wie verhalten sich z.B. ACDSee pro3, IrfanView, Magix Foto Manager 10, PICASA, um nur einige zu nennen ?

Vielen Dank für Eure Informationen.
Gruß
Friedhelm

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Re: JPEG: Kopieren in Bildverwaltungsprogrammen

29.07.2011 - 17:36 Uhr

Irgendwie verstehe ich die Frage nicht. Die Kopie einer Datei ist immer 1:1, egal um was es sich dabei handelt.

Was meinst du genau?

Gruß
Wolfgang

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Re: JPEG: Kopieren in Bildverwaltungsprogrammen

29.07.2011 - 19:03 Uhr

2 Fälle sind zu unterscheiden:

1. eine jpg-Datei, die nicht geöffnet wurde, wird 1:1 unverändert kopiert. Das macht jedes Kopierprogramm über den Explorer.

2. sobald eine jpg-Datei geöffnet wurde und danach als Kopie gespeichert wird, erfolgt eine neue Kompression, d.h. die neue Datei ist nicht mehr 1:1 in allen Details.

Überprüfen kannst Du beides mit Dateivergleichsprogrammen z.B. "BeyondCompare".

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LG, Joachim

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Re: JPEG: Kopieren in Bildverwaltungsprogrammen

29.07.2011 - 20:46 Uhr

Hallo zusammen,
Grundlage meiner Fragestellung ist nachstehendes Zitat aus einer Leserbrief-Beantwortung vom Juli 2010:

"Es kommt entscheidend darauf an, wie Sie die Datei, in der sich die komprimierten Bilddaten befinden, von A nach B transferieren. Wenn Sie sie über das Betriebssystem, etwa über den Windows-Explorer, von einem zum anderen Speichermedium befördern, leidet die Bildqualität nicht. Das Betriebssystem kann eine Datei 1:1 kopieren. Anders verhält es sich, wenn Sie die Bilddaten mit einem Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop oder Corel Photo Paint lesen, bearbeiten und von dort aus speichern. Dann erfolgt ein erneuter Komprimierungsvorgang, der sich negativ auf die Bildqualität auswirkt.
Gleiches gilt in der Regel auch, wenn Sie die Datei öffnen und unbearbeitet etwa über den Befehl "Speichern unter " auf einem anderen Medium ablegen - allerdings gibt es mehrere Implementierungen des JPEG-Standards, die in solchen Fällen unterschiedlich verfahren.
Trotzdem gilt: Öffnen und Schließen ist kein Problem, ein wiederholtes Speichern von JPEG-Bildern jedoch schon und sollte in jedem Fall auf ein Minimum reduziert werden. Wenn Sie Fotos lediglich umbenennen oder verschieben wollen, erledigen Sie das besser über das Betriebssystem und verzichten darauf, die Dateien zu öffnen. ..."

Die Fortsetzung betrifft die Umwandlung in TIFF zum Zwecke der Bildbearbeitung bzw. umgekehrt.

Nach dem Zitierten kommt es mir so vor, dass ich zwischen dem Explorer und einem Bildverwaltungsprogramm hin und her springe in Abhängigkeit von der zu erledigenden Arbeit. Und dass es Bildverwaltungsprogramme mit unterschiedlichen Verarbeitungsstandards gibt, also wahrscheinlich auch 1:1 ohne erneute Komprimierung.

Daraus resultiert meine eingangs gestellte Frage wie denn die beispielhaft genannten Programme beim Kopieren verfahren.

Gruß
Friedhelm

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Re: JPEG: Kopieren in Bildverwaltungsprogrammen

29.07.2011 - 20:52 Uhr

Programme die ein "Kopieren" anbieten tun dies 1:1
Sei es ACDSee, ThumbsPlus oder wie sie alle heißen mögen. Sobald eine Bearbeitung mit am Start ist heißt die Funktion auch nicht mehr Kopieren.

Einige Programme bieten die Möglichkeit bestimmte Bearbeitungsschritte am JPG "verlustfrei" vorzunehmen (wie z.B. verlustfreies Drehen in IrfanView). Das steht dann aber explizit dabei.

Ansonsten bewirkt jede neue Speicherung tatsächlich einen Qualitätsverlust. Ob der allerdings in jedem Fall sichtbar wird ist nochmal eine andere Frage. ;-)

LG
Dirk

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