100 % Betrachtung - nicht praxisgerecht?

14.09.2009 - 20:07 Uhr

Seitdem ich digital fotografiere, selektiere ich meine Dateien zuletzt in der 100 % Darstellung am Monitor.
Nun fällt mir schon länger auf, dass Bilder die in der 100 % Darstellung nicht die "richtige Schärfe" aufweisen, trotzdem mit minimaler EBV selbst in 60x80 cm als Ausbelichtung richtig scharf sind bzw. wirken.

Ist die Pixelanzahl, derzeit bei Olympus 12 MP, schon zuviel, um in 100 % am Monitor print-fähig von print-unfähig zu unterscheiden?

Oli

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Re: 100 % Betrachtung - nicht praxisgerecht?

14.09.2009 - 20:22 Uhr

Hi Oli, das könnte aber auch daran liegen, dass viele Belichter noch nachschärfen, ohne dem Kunden davon etwas zu sagen!

CU Thilo

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Re: 100 % Betrachtung - nicht praxisgerecht?

14.09.2009 - 20:24 Uhr

In meinem Fall mit Sicherheit nicht.

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Re: 100 % Betrachtung - nicht praxisgerecht?

14.09.2009 - 20:44 Uhr

O.k. wenn Du Dir so, bzw. Dein Belichter sich so sicher ist, dann sollte der von Dir beschriebene Effekt zumindest in Photoshop nicht auftreten. Wo liegt denn dann genau Deine Diskrepanz? Studio zum Beispiel softet die Bilder auch bei 100% nach, um vermeintliches Rauschen zu unterdrücken, meinst Du das?

CU Thilo

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Re: 100 % Betrachtung - nicht praxisgerecht?

15.09.2009 - 07:32 Uhr

Hi Oli,

Das ist das Phänomen warum immer wieder gesagt wird: erst in der Ausbelichtung kann man ein Bild wirklich bewerten.
Denn auch bei 60x80 hast Du in den seltensten Fällen eine 100% Auflösung eines 10/12 MP-Bildes, Du beurteilst also am Bildschirm das Bild sehr viel "piunktgenauer" als im Durck.
Dazu kommt, dass durch das Bayern-Pattern immer eine gewisse Unschärfe in das Bild kommt. An welcher Stelle beurteilst Du die Bilder das erste Mal? Direkt aus der Kamera bzw. dem RAW-Entwickler ohne Nachschärfung?
Dann ist Dein Eindruck bereits erklärt.
Die Bayern-Pattern-Bilder benötigen zwangsläufig eine Nachschärfung um wirklich ganz scharf zu wirken - dass ist einfach mit dem Verfahren zu erklären in dem die einzelnen Farben ja erst interpoliert werden, das kostet ein klein wenig Schärfe.
Wenn Du sagst "minimale EBV" dann gehe ich davon aus, dass Du damit auch USM einschließt - und schon hast Du den Unterschied.

Ich habe (aus dem Theater) viele Bilder die nicht die "richtige Schärfe" aiufweisen. Das hat mehrere Ursachen. Aber je nach Präsentationsform (eine Hauptform ist die Präsentation im Internet mit lächerlichen 600x450 Pixeln) kann man die trotzdem noch verwenden.
Und der Druck ist immer noch ein Stück "gnädiger" als eine vergleichbar große Bildschirmdarstellung.

Andy
darstellend

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Re: 100 % Betrachtung - nicht praxisgerecht?

15.09.2009 - 10:06 Uhr

In der Praxis hat sich für mich ergeben, dass die 50% Darstellung in Photoshop (bis CS 3) einen dem Abzug/Print am nächsten kommenden Eindruck liefert.

Mit CS 4 könnte es sich anders verhalten, aufgrund der veränderten Interpolation für die Bildschirmdarstellung. Da fehlt mir aber die Erfahrung, da ich beschlossen habe Photoshop 11 (CS 4) zu überspringen.

Herzliche Grüße,
Dieter

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