Hallo zusammen!
Im Auslöser sind zwar nur recht billige Kontakte, es laufen aber gepulste Signale drüber.
Wir hatten schon mal Ärger mit zu langen Leitungen (beim Versuch, ein Time Slice in der Schweiz zu fotografieren).
Wenn schon Kabel, dann sauber. Kabel haben den Vorteil, dass sie sehr wenig anfällig gegen Störungen sind wenn man alles korekt aufbaut.
Erst mal, eine richtig dicke Leitung verwenden. Wenn man 1,5 mm2 oder 2,5 mm2 Leitungen verwendet ist der Leitungsverlust gering und das Kabel noch tragbar. Geschirmte Leitungen verhindern Störungen, die durch kapazitive oder induktive Wirkung ins Kabel gelangen.
Ich würde nahe an der Kamera zwei Optokoppler (z.B. Sharp PC817) verwenden. Je einen für AF und einen für Auslösen. Die schalten die Kamerasignale recht zuverlässig. Ich verwende sie in meinen Kamerasteuerungen. Die darin verbaute LED braucht um die 10 mA zum sicheren Schalten. An das andere Ende des Kabels kommt ein Taster für jede der Funktionen (AF, Auslösen) oder auch einfach die gute alte Fernbedienung. Ich habe bei meiner das Kabel durchgeschnitten und 3,5 mm Klinkenstecker eingebaut. So kann ich an den kameraseitigen Stecker alles anschliessen was mir Spass macht.
Zum Speisen der kamerafernen Seite braucht man eine Spannungsquelle, die bei geschlossenen Schaltern für einen Strom von 8-10 mA sorgt. Das kann z.B. eine Batterie mit einem Potentiometer sein. Optimal wäre noch eine kleine Anzeige (A-Meter oder einfach eine billige rote LED) Wegen der LED im Optokoppler muss man die Polarität beachten. Wenn man alles in ein kleines Gehäuse einbaut ist die Bedienung aber kein Problem.
Helge ;-)=)