E620 oder E30

27.07.2010 - 11:25 Uhr

Moin moin,
so, ich würde gern im Laufe des Jahres von meiner E450 umsteigen auf eine, ich nenns mal höhere Stufe, die Frage wäre im Moment halt, E620 oder E30, was ja preislich nun keinen sehr großen Unterschied macht aber halt doch einen schon deutlichen.

Wer könnte mir da denn Erfahrungen mitteilen? Meine Tendenz im moment ist die 620.

Danke schonmal :-)

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Re: E620 oder E30

27.07.2010 - 11:46 Uhr

Erstens: beide Anfassen.
Zweitens: nochmal Anfassen und damit rumlaufen - auch mit dem 70-300 (dürfte Deine größte Linse sein)
Drittens: noch mal Anfassen und ein paar Bilder machen (auch Hochformat, nach oben, nach unten usw.) - hier auch wieder mit dem 70-300.
Dann: Bauchgefühl entscheiden lassen.
Mir liegt die E30 besser in der Hand - aber wenn Dir die 450 schon liegt, dürfte das Anfassgefühl der 620 für Dich vertrauter sein.

Die (wichtigen) technischen Unterschiede dürften klar sein: E30 hat 4 Fokuspunkte mehr (ich möchte darauf nicht mehr verzichten!), gegenüber der 450 dürfte aber auch die 7 Punkte der 620 ein Gewinn sein.
Dafür passen dann auch Deine Akkus in die 620 - könnte interessant sein.
Bildtechnisch sind die beiden sehr nah beienander, die Unterschiede würde ich unter "uninteressant" verorten.
Die paar Spielereien, die die E30 mehr hat, habe zumindest ich noch nicht echt gebraucht.
Die beleuchteten Tasten der 620 hätte ich mir aber schon mal gewünscht (aber man kann auch ohne gut leben).

Ich würde die E30 wählen, weil sie mir besser in der Hand liegt und weil ich (inzwischen) alle 11 AF-Punkte echt benötige. Aber ich muss ja nicht wählen ;-)
Für Dich musst Du natürlich selber entscheiden.

Andy
aufzählend

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Re: E620 oder E30

27.07.2010 - 11:57 Uhr

Also erstmal dankeschön für die schnelle Antwort :-)
Um sie anzufassen muß ich wohl erstmal den Fotodealer in der Nachbarstadt bestechen das er beide mal da hat.
Hier bei uns gibbet sowas ja nicht...

Aber ich bin halt mit meiner kleinen sehr zufrieden, rein vom Transport.
Ich schleppe sie meistens mit ( im Wald mit den Hunden, mit dem GEländewagen im Wald) und sowas. Klar, auch Studioaufnahmen aber was mir halt sehr zusagt an der 620 ist das Format und das GEwicht.

Ich denke mal das ich, wenn ich schon 11 AF-Punkte hätte auch nicht mehr drauf verzichten würde, aber die 7 gegenüber den, ähm fünf sind es bei der 450, oder, wäre ja schon eine Steigerung.

Mal schauen was mein Dealer dazu zu sagen hat.

Nochmals dankeschön für die schnelle Antwort :-)

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Re: E620 oder E30

27.07.2010 - 13:04 Uhr

Ich war mit der Haptik meiner E-620 zuerst auch unzufrieden, dafür lies sie sich aber auch mal gut in einer (größeren) Handtasche "verstecken".

In Kombination mit dem HDL-5 hab ich nun die E-620 besser im Griff und ich kann die Kamera zur Not auch (ohne Batteriegriff) in eine kleinere Tasche oder Rucksack verstauen.

Grüße
Stef@n

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Re: E620 oder E30

27.07.2010 - 13:09 Uhr

Haptik???

Ja, das ist bei meiner 450 auch so, die kann man auch mal schnell unter die Jacke packen, selbst mit dem 300 war das kein Problem als ein Regenguß kam.

Der HDL-5 gefällt mir auch, allerdings eher fürs Studio, für Portraits und so, müßte sie etwas besser in der Hand liegen.

Mal in Lüdenscheid den Fotomenschen lieb fragen was er so da hat.
Beim Geiz ist geil nehmen sie es ja von den Lebendigen.

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Re: E620 oder E30

27.07.2010 - 14:21 Uhr

Quote:
Ich war mit der Haptik meiner E-620 zuerst auch unzufrieden, dafür lies sie sich aber auch mal gut in einer (größeren) Handtasche "verstecken".

Ach Leute - benutzt doch die Wörter, die Ihr beherrscht.
"Haptik" ist das am meisten falsch benutzte Wort in deutschen Fotografieforen.

Viele benutzen es an Stelle von Ergonomie (liegt mir nicht gut in der Hand) - eng wird die Überschneidung mit der Materialität. Haptik ist mehr. Haptik ist das Zusammenspiel von Materialität (fasst man ja auch an) und der Verarbeitung. Z.B. wie drückt sich ein Knopf? Auch die Geräusche spielen mit herein.

... aber die Größe ???

oli

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Re: E620 oder E30

27.07.2010 - 14:31 Uhr

ähm, bevor ihr euch gleich zerfleischt, erklär das doch bitte einer mal für nen doofen werkzeugmacher :-)

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Re: E620 oder E30

27.07.2010 - 15:30 Uhr

habe ich das nicht gerade?

oli

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Re: E620 oder E30

27.07.2010 - 15:32 Uhr

E-620 oder E-30:
Ich schliesse mich Andy an, mit zwei Unterschieden:
Advantage E-620: Bildqualität. Bei der E-30 fressen unterhalb von ISO 100 im JPG schneller die Lichter aus, das kann die E-620 besser.
Advantage E-30: Bei einigen E-620 gibt's Probleme mit dem Stabi, wenn kein Stabi benötigt wird. Bei der E-30 kann man den Stabi eigentlich dauernd anlassen, bei der E-620 sollte man ihn ausschalten, wenn er nicht benötigt wird.

Der Batteriegriff zur E-620 ist ein sehr feines Stück und erleichtert das Handling mit großen Optiken sehr. Da gehen dann auch mehrere Stunden mit dem 35-100.

Das Display der E-620: Mir ist es zu kontraststark und bonbonbunt. Ich habe lange gebraucht, um mich daran zu gewöhnen. Ausprobieren, ansehen. (Aber ich bin ja auch das sehr dezente Display der E-3 gewohnt)

Grüße
Reinhard Wagner

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Re: E620 oder E30

27.07.2010 - 15:33 Uhr

Quote:
erklär das doch bitte einer mal für nen doofen werkzeugmacher :-)

Naja als Werkzeugmacher kannst ja nicht doof sein.
Wiki gibts es ganz prägnant wieder:
Zitat aus Wikipedia:
Als haptische Wahrnehmung (griech.: haptόs „fühlbar“, haptikόs „zum Berühren geeignet“) bezeichnet man das aktive Erfühlen von Größe, Konturen, Oberflächentextur, Gewicht usw. eines Objekts durch Integration aller Hautsinne und der Tiefensensibilität.

Diese Erklärung erschließt nun natürlich auch, das die Haptik eine rein subjektive Angelegenheit ist. Wobei dann jeder für sich noch entscheiden kann welche Faktoren in seine Bewertung der Haptik mit einfließen. (z. Bsp. Geräusch d. Verschlusses, oder Klick einer Taste)

Zum Thema E30 oder E-620:
Das ist eine rein subjektive SAche. Die kannst du nur rausfinden, wenn du die Geräte selbst in der Hand hattes.
Mir liegt die E-30 lieber in der Hand als die E-410 die ähnliche Größenverhältnisse hat wie die E-620. Doch manchmal bin ich dann doch froh, wenn ich die kleine noch habe und damit relativ unauffällig knipsen kann.

LG Thomas

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Re: E620 oder E30

27.07.2010 - 15:38 Uhr

Hallo,

schau dir mal das Bild an, da siehst Du einen Größenvergleich:

http://a.img-dpreview.com/reviews/OlympusE30/images/compared_oly.jpg

Ich denke die 620 paßt bei dir am besten da dir Format und Gewicht wichtig ist. Persönlich habe ich mich für die E-30 entschieden, mir liegt sie besser in der Hand.

Gruß,

Holger

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Re: Re: E620 oder E30

27.07.2010 - 15:39 Uhr

oliver oppitz wrote:
Quote:
Ich war mit der Haptik meiner E-620 zuerst auch unzufrieden, dafür lies sie sich aber auch mal gut in einer (größeren) Handtasche "verstecken".

Ach Leute - benutzt doch die Wörter, die Ihr beherrscht.
"Haptik" ist das am meisten falsch benutzte Wort in deutschen Fotografieforen.

Haptik ist mehr. Haptik ist das Zusammenspiel von Materialität (fasst man ja auch an) und der Verarbeitung. Z.B. wie drückt sich ein Knopf? Auch die Geräusche spielen mit herein.

... aber die Größe ???

oli

@oli:
Genau das hab ich gemeint. Und Du wirst es nicht glauben, ich habe mich vor der Benutzung des Wortes informiert. Denn mit Batteriegriff ist nicht nur das Auslösegeräusch "satter", sondern die zusätzliche Masse verleiht der ganzen Kamera Stabilität und für mich ist das ganze Bedienungsgefühl viel angenehmer.
Für Leute, die lesen können, gibt's immer noch WIKI:
Als haptische Wahrnehmung (griech.: haptόs „fühlbar“, haptikόs „zum Berühren geeignet“) bezeichnet man das aktive Erfühlen von Größe, Konturen, Oberflächentextur, Gewicht usw. eines Objekts durch Integration aller Hautsinne und der Tiefensensibilität. Die Gesamtheit der haptischen Wahrnehmungen erlaubt es dem Gehirn, mechanische Reize, Temperaturreize und Schmerz zu lokalisieren und zu bewerten.
Die Lehre von der haptischen Wahrnehmung wird als Haptik bezeichnet.

@Beagel:
Mehr über Haptik und die Lehre darüber erfährst Du hier.

Für mich ist der Thread an dieser Stelle beendet.

Grüße
Stef@n

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Re: E620 oder E30

27.07.2010 - 15:41 Uhr

Demnach wäre die Größe aber auch ein Faktor, was ja oben angemäkelt worden ist.
Naja, ehrlich gesagt interessiert mich Haptik nun nicht wirklich, entweder ich nehm das Dingen inne Hand und es paßt mir oder halt nicht. Ich mag den die Geräusche der Kamera oder ich mag sie nicht....
Das wäre die Erklärung für doofe Werkzeugmacher die nicht erst bei Wiki nachgucken ;-)

Aber auch darum ging es mir ja nicht, ich wollte ja eher Erklärungen oder Erfahrungsberichte haben und auch die habe ich bekommen, dafür dankeschön.

Aber auch die Haptik nehm ich mal in mich auf und werd evtl beim Kauf daran denken :-) *ironiemodus aus*

Dankeschön auf jedenfall für die schnellen und zumeist tollen Antworten :-)

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Re: E620 oder E30

27.07.2010 - 15:46 Uhr

@ Schneemann
Das ist ne feine Darstellung, so eine habe ich auch noch gesucht :-)
Ja, ich denke es wird auf die 620 hinauslaufen, erstens wegen der Größe, mein Rucksack ist schwer genug der mit in den Wald kommt und auch das ich das ganze immernoch als Hobby betrachte und ich die 2-400 Euronen ( je nach Händler) sicher gut in ein Sigma 105 oder das Zuiko 50 stecken könnte :-)

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Re: E620 oder E30

27.07.2010 - 15:48 Uhr

@ Stefan

dankeschön, ich werds mir mal in ruhe anschauen :-)
dümmer werd ich dadurch sicher nicht

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Re: E620 oder E30

27.07.2010 - 17:31 Uhr

Quote:
Genau das hab ich gemeint. Und Du wirst es nicht glauben, ich habe mich vor der Benutzung des Wortes informiert. Denn mit Batteriegriff ist nicht nur das Auslösegeräusch "satter", sondern die zusätzliche Masse verleiht der ganzen Kamera Stabilität und für mich ist das ganze Bedienungsgefühl viel angenehmer.

genau das ist das Problem bei interdisziplinären Begriffen. Größe ist ein Faktor, aber daß deswegen von Haptig gesprochen wird nervt halt auf Dauer.
Du sprichst ganz klar von Ergonomie.

Quote:
Für Leute, die lesen können, gibt's immer noch WIKI:

diese Art von Antwort liebe ich ja

Quote:
Für mich ist der Thread an dieser Stelle beendet.

na dann lassen wir Dich mal

oli

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Re: E620 oder E30

27.07.2010 - 19:25 Uhr

Danke an Oliver für den Hinweis auf die "Haptik"! Haptik, wo man sie nicht einfach Ergonomie nennen kann und muss, umfasst Geschmacksachen bis hin zur Esoterik – das hat für mich keinen großen Einfluss auf die Entscheidung für oder gegen ein Werkzeug, wie es eine Kamera für mich nun mal ist, auch wenn ich sie in der Regel nicht zum Geldverdienen, sondern zum Spaß benutze.

Überhaupt ist eine Kamera "in die Hand zu nehmen" in meinen Augen zu allerletzt ein geeignetes Verfahren, um deren Tauglichkeit für meine Anwendungsgebiete zu beurteilen. Ergonomisch völlig untaugliche DSLRs gibt es schlichtweg nicht, und eher gewöhne ich mich an eine zunächst etwas gewöhnungsbedürftige Form, Griffweise oder Handhabung, als dass ich ich aus solchen Gründen auf Bildqualität oder nützlichen Funktionsumfang verzichten wollen würde.

Das mag natürlich jeder halten wie er individuell möchte – ich empfehle es, damit niemand Gefahr läuft, eine Entscheidung später zu bereuen, wenn er sähe, dass er nur wegen zumeist gewöhnungsfähiger Äußerlichkeiten auf nützliche Funktionalität verzichtet oder gar Nachteile in der Bildqualität in Kauf genommen hätte, aber ganz sicher niemandem.

Mein Tipp wäre: Die technischen, ausstattungsmäßigen und bildqualitativen Aspekte und Unterschiede vergleichen, auf dieser Basis eine Entscheidung treffen, und dann vielleicht mal in einen Laden gehen und diese Kamera in die Hand nehmen – und wenn das dann wider Erwarten eine ergonomische Katastrophe ist und irgendwie gar nicht geht, dann ist immer noch Gelegenheit für einen Plan B.

Zu den beiden Kameras!

Ich fotografiere mit beiden nun regelmäßig seit über einem Jahr, und manches, was bereits gesagt wurde, kann ich bestätigen, anderes nicht. Ich versuche mein Urteil mal kürzer zu machen als die einleitenden Worte oben:

Die E-620 ist eine sehr feine, kleine Kamera, aber die E-30 ist eine ganze Kategorie besser. Bei den aktuellen Preisen würde ich nur dem noch zur E-620 raten, dem es sehr auf die Kompaktheit und das geringe Gewicht ankommt oder der den Mehrpreis wirklich nicht aufbringen kann oder will.

Warum ist die E-30 so viel besser?

Wegen dem erheblich besseren Sucher (der E-620-Sucher ist zum manuellen Fokussieren ungeeignet), dem schnelleren Verschluss, dem besseren Autofocus (nicht nur die Zahl der Messfelder, sondern auch die Funktion bei nachlassendem Licht bzw. Kontrast), der schnelleren Datenverarbeitung insbesondere bei Serienaufnahmen, und auch der besseren Bedienung durch mehr und sinnvoller angeordnete Bedienelemente wie ein zweites Rädchen sowie ein zusätzliches Oberseitendisplay. All das macht die E-30 ganz objektiv zu einem professionelleren, vielseitigeren und performanteren Werkzeug, als es die E-620 ist.

Die im Thread angedeuteten bildqualitativen Unterschiede zwischen E-620 und E-30 kann ich übrigens nicht bestätigen, beide sind bei mir zumindest vom RAW ausgehend nicht unterscheidbar; wenn die zuvor beschriebenen Beobachtungen korrekt wiedergegeben sind, liegen die entweder in leicht unterschiedlich abgestimmten JPEG-Engines begründet, oder aber es gibt eine dementsprechende Serienstreuung (was ich durchaus im Bereich des Möglichen sehe, nachdem schon bei der E-300 der begründete Verdacht bestand, dass über die Zeit ihrer Marktpräsenz Sensoren mit unterschiedlichem Rauschniveau verbaut wurden).

Ach ja, und den Batteriegriff für die E-620, den HLD-5, halte ich für eines der überflüssigsten, ja ärgerlichsten Stücke Zubehör, die Olympus jemals herausgebracht hat, und da habe ich vom Listenpreis für das bisschen billiges Hohlplastik noch gar nicht gesprochen, der ist pure Kundenverhöhnung. Warum? Der einzige Handlingvorteil, der sich damit ergibt, ist neben dem etwas komfortableren In-der-Hand-Tragen einer Kombination mit längerer Telebrennweite das Hochkantauslösen – aber nur, solange man keine Belichtungskorrektur zu verändern hat und nicht im M-Modus fotografiert und die jeweils nicht auf dem Rädchen liegende Größe aus Zeit oder Blende verändern möchte, sonst muss man sich nämlich jedesmal entweder grob verrenken oder aber die Kamera erstmal wieder ins Querformat bringen, um den +/- Knopf zu drücken, den man am Batterigriff einzubauen "vergessen" hat. Nee – dann lieber zwei, drei Ersatzakkus in die Hosentasche und gut ist. Für das Geld gehe ich lieber ein paar mal gut essen, und für den Preis kann man schon ein paar mal richtig gut essen gehen! ;-)

Schöne Grüße,
Robert

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Re: Re: E620 oder E30

27.07.2010 - 21:57 Uhr

Reinhard Wagner wrote:
Bei der E-30 fressen unterhalb von ISO 100 im JPG schneller die Lichter aus, das kann die E-620 besser.

*Klugschnack* Wie stelle ich dann an der E-30 eine Empfindlichkeit von weniger als ISO 100 ein? Ich tue mich schon mit weniger als ISO 200 schwer. ;-) */Klugschnack*

Reinhard Wagner wrote:
Bei der E-30 kann man den Stabi eigentlich dauernd anlassen, bei der E-620 sollte man ihn ausschalten, wenn er nicht benötigt wird.

Hier möchte ich aus Erfahrung ernsthaft widersprechen. Ich habe das extra überprüft, bereits als ich diese Meinung zum ersten mal hörte und die E-30 noch recht neu war. Dazu habe ich meine E-30 auf ein recht stabiles Stativ montiert und aus größerer Entfernung Fotos von detailreichen Architekturdetails aufgenommen. Mit langer Brennweite versteht sich. Mal mit IS, mal ohne. Aber immer mit Spiegelvorauslösung (Anti-Shock) und Kabelauslöser. Die Aufnahmen mit IS zeigten dabei weniger Details als die ohne aktivierten IS. Sie waren, umgangssprachlich gesagt, unschärfer. Nicht immer, aber überwiegend. Fazit: Auch bei der E-30 ist es meiner Erfahrung nach anzuraten den IS abzuschalten, wenn man ihn nicht braucht.

Herzliche Grüße,
Dieter

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Re: E620 oder E30

27.07.2010 - 22:13 Uhr

Ich nehme an, Reinhard Wagner meint mit "wenn er nicht benötigt wird" keine Stativaufnahmen, sondern Situationen, in denen die Zeiten auch ohne Stabi kurz genug sind, um nicht zu verwackeln.

Stativ ist eine andere Sache – das ist ja eine bekannte und auch in den entsprechenden Bedienungsanleitungen zumindest angedeutete Erkenntnis, dass die meisten Stabilisatoren auf dem Stativ nicht nur "nicht benötigt" werden, sonden in aller Regel tatsächlich schädlich sind.

Ich verwende den Stabi der E-620 bisher allerdings auch genauso wie den der E-30 und habe ihn fast immer aktiviert; negative Effekte bei eigentlich stabilisationsfrei ruhig zu haltenden Zeiten sind mir zumindest noch nicht eindeutig aufgefallen. Eher habe ich den Eindruck, dass es hier und da mal mit dem AF ein klein wenig hapert (was ich allerdings in dem Punkt noch nicht gleich dem Kameratyp anlasten würde, das könnte auch noch ein spezifisches Problem meines Exemplars sein).

Grüße,
Robert

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Re: E620 oder E30

27.07.2010 - 22:14 Uhr

Hi Dieter

OK. Ich rudere zurück, nehme mehr Ladung auf und Präzisiere:

...unterhalb von 200 ISO....

und

...den Stabi dauernd anlassen, solange man die Kamera nicht auf dem Stativ verwendet...

Bei der Gelegenheit muss ich aber dann auch bei der E-620 das Stabi-Problem genauer beleuchten:

Ob am Stativ aus oder an, muss ausprobiert werden. Ich hatte bei einigen Stativen mit langen Brennweiten MIT Stabi bessere Ergebnisse als ohne.

Werden die Belichtungszeiten kürzer als 1/(Brennweite*2) in Sekunden, sollte man den Stabi bei manchen E-620 ausschalten. Das sollte man ebenfalls ausprobieren. Bei hellem Sonnenschein und kurzen Belichtungszeiten überprüfen ob das Bild mit Stabi schärfer ist, als ohne. Bisweilen ist es umgekehrt und dann sollte der Stabi ausgeschaltet werden, wenn er nicht gebraucht wird. Ich hatte bislang fünf E-620 in der Hand, bei zweien war das der Fall. Das betraf aber alles Kameras der ersten Serie. Wie der augenblickliche Stand ist, bin ich nicht informiert, es ist aber wahrscheinlich, dass das Problem - über das Olympus informiert wurde - wie üblich in der Fertigung beseitigt wurde.

Grüße
Reinhard Wagner

PS: Danke Robert für die Unterstütuzung!

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Re: E620 oder E30

27.07.2010 - 23:12 Uhr

Auch wenn es direkt nichts mit der E30/E620 zu tun hat.
Olympus scheint grundsätzlich - auch/sogar bei Nutzung eines Einbeines - vom Gebrauch des Stabis abzuraten.

Ich hatte angefragt, weil ich eine ganze Bildserie - mit der E520 mit Brennweiten von 80-150mm aufgenommen - "wegschmeißen" mußte.
Da ich vorher mit der E3 ebenso verfahren hatte und deshalb auf diesen Punkt hinwies, teilte man mir im gleichen Schreiben mit, dass die E3 weniger empfindlich für so eine Kombination sei, man aber auch hier unbedingt empfehle, das IS auch bei der Nutzung eines Einbeines auszuschalten.
Möglichweise gibt es ja hier Parallelen....

Viele Grüße
Manfred

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