Hallo aus Frankfurt,
wie einige vielleicht bereits gelesen haben bin ich Rookie in Sachen DSLR-Fotografie und mit einer PEN E-P2 in diese Welt eingestiegen.
Seit 3-4 Monaten laufe ich nun also mit meiner PEN und dem 14-42mm Kit-Objektiv durch Deutschland und entdecke/lerne (nicht zuletzt dank Reinhard Wagners PEN Profibuch) jeden Tag dazu.
So langsam zeichnen sich durchs lernen und verstehen aber auch die Vor-/Nachteile und Grenzen bestimmter Hardware ab. Nicht umsonst gibt es ja tonnenweise Glas in den verschiedensten Objektivtypen und -ausführungen.
Während ich zu Beginn also erstmal jedes verhauene Bild auf meine mangelnden Fähigkeiten geschoben habe, erkenne ich mittlerweile das bestimmte Aufnahmesituationen-/bedingungen mit gewissen Objektiven einfach sauschwer bis garnicht zu meistern sind. Konkret stoße ich derzeit z.B. mit dem (verhältnißmäsig) lichtschwachen 14-42mm bei Ausflügen in den Wald und geselligen Abenden mit Freunden (indoor) an gewisse Grenzen. Die Belichtungszeiten werden bei "gefühlt" ausreichendem Licht so lang (Modus P) dass ich meinen Motiven blinzeln, lächeln und atmen verbieten muss um bei 3 Aufnahmen 1 brauchbare zu erhalten oder die Schärfentiefe reicht aufgrund der offenen Blende nur von der Nasenspitze bis zum Ohr (übertrieben, klar) ;-)
Am langen Ende ist das 14-42 scheinbar so dunkel dass es sogar dem AF schwerer fällt scharf zu stellen, zum Glück kommt man Indoor nicht sooo oft in diese Brennweite.
Irgendwie schaffe ich es zwar trotzdem ein paar schöne Aufnahmen mit nach Hause zu bringen aber ich wäre gern etwas entspannter unterwegs weshalb ich plane mein zweites Objektiv anzuschaffen (es sollen noch viele folgen) und zwar ein deutlich lichtstärkeres für eben diese Situationen.
Über kurz oder lang werde ich mir zwar den FT-Adapter (gibts den MMF-1 eigentlich auch in schwarz oder heist der dann MMF-2?) gönnen um die bunte Welt der Objektive für "große Jungs" nutzen zu können, NOCH will ich aber (gerade wegen der Gesamtgröße, dem "PEN-Faktor") im MFT-Bereich bleiben weshalb ich mich für die beiden im Betreff genannten Linsen interessiere.
Im Vergleich zu meinen 1:3,5-5,6 wäre ich mit den 2,8 des 17mm Pancake ja (rein zahlentechnisch) sicher schon deutlich besser unterwegs, aber sowohl im o.g. Buch von R.Wagner als auch in vielen Testberichten wird die optische Qualität des Objektivs als "durchwachsen" beschrieben und einige Punkte bemängelt die selbst das 14-42 "besser" kann. Im Gegensatz dazu hörte ich über das 20mm 1.7 von Panasonic mehr Gutes.
So "trendy" und stylisch das M.ZUIKO Pancake an der PEN also auch aussieht, wenn ich etwas Geld in die Hand nehme um mir eine MFT-Festbrennweite zu kaufen dann will ich ungern ins Klo greifen und mir nachher sagen lassen "...hättest Du mal das Panasonic genommen!"
Ich habe beide Objektive noch nicht getestet und vertraue deshalb auf die reichhaltigen Erfahrungen und das geballte Fachwissen der Profis hier im Forum um eine Kaufentscheidung zu fällen. Wahrscheinlich würde ich auf die schnelle eh keine nennenswerten Unterschiede feststellen können :-(
Ich freue mich über jede Meinung, jeden Hinweis und jeden Erfahrungsbericht aus dem Leben. "Zu viele" Tipps gibts nicht...
Freundliche Grüße,
Patrick
PS: Entschuldigung dass es immer gleich ein Roman bei mir wird, ich versuche nur meine Situation und Anforderungen möglichst präzise zu beschreiben um passende Antworten (und vielleicht auch den einen oder anderen Trick zwischen den Zeilen) zu erhalten. Das wird auch so bleiben solange ich in Sachen Abkürzungen, Formeln und fototechnische Zusammenhänge noch nicht so fest im Sattel sitze. Seht es mir nach ich danke euch für eure Zeit!





