Im Rahmen eines Pressegesprächs hatte ich gestern die Gelegenheit ein paar Fragen an Olympus bezüglich der neuen PEN E-PL1 zu richten. Meine dabei gewonnenen Einblicke, die über die Pressemitteilung und die technischen Daten hinausgehen, möchte ich in folgenden Beiträgen innerhalb dieses Themas gerne mit euch teilen.

Logischerweise rundet die E-PL1 das Angebot der bisherigen PEN-Reihe nach unten ab. Der UVP von EUR 599,- spricht da eine klare Sprache. Zum Vergleich: Die E-P1 lag zum Verkaufsstart bei EUR 699,- und die E-P2 bei EUR 899,-.
Inklusive M.Zuiko 14-42 veranschlagt Olympus EUR 649,-, im Double-Lens-Kit mit dem M.Zuiko 17mm Pancake dann EUR 799,-. Mit der E-PL1 will Olmypus weiter neue Kunden für Micro Four Thirds gewinnen. Diesmal offensichtlich die, die bisher mit fast vollständig automatisch arbeitenden Kameras geknipst haben. Diese werden nun sanft in Richtung ambitioniertere Fotografie geleitet. Auch wenn diese potentiellen Kunden bisher womöglich noch nichts von Micro Four Thirds oder gar dem E-System gehört haben. Dazu werden ihnen die aus den Kompaktkameras bekannten Automatiken weiterhin zur Seite gestellt, aber in Form eines neuartigen Assistenzsystems, dem Live Guide, und der Bildergebnisse in DSLR-Qualität noch eins drauf gesetzt. Dazu später mehr. Die erzielbare Bildqualität liegt mit der E-PL1 aber genau wie bei der E-P1 und der E-P2 auf hohem DSLR-Niveau, ohne deren Komplexität zu erben.








