Merkmale der Gehäuse des E-Systems. Auswahl und kauf-Taktik.

05.02.2010 - 04:45 Uhr

Es war November 2008. Die Photokina lag nur paar Monate zurück und mein Besuch da wie auch meine sonstige frühere Recherche zum Phänomen Digital Fotografie hat mich dazu gebracht mich für das Olympus E System zu entscheiden. Die Taktik war so: erst eine Preisgünstige Kamera (die auch obendrauf sehr klein, damals die kleinste DSLR sein konnte) und auf dieses Gehäuse drauf eins nach dem anderen die gute Optiken vom E-System mit fleißiges sparen (neu und gebraucht) ausprobieren. Ich habe tatsächlich viel mehr Geld für die Objektive ausgegeben als für den kleinen body und ich bin immer noch nicht satt davon. Die kleine E-420 gibt mir die Möglichkeit alle diese Super-Gläser zu benützen.
Ein und halb Jahr später ist sogar meine alte gute „ewige“ Nikon F-3 verkauft worden (aber nicht alle Nikkor Objektive)

Nicht nur der Nachwuchs und die Familien-Urlaube wurden mit der E-420 reichlich dokumentiert, sondern auch Ergebnis-orientiert wird richtig gearbeitet, im Büro und außerhalb. Die Kamera hat alles (fast alles) mitgemacht. Man musste nur für Nachschub an Strom, also Ersatzakkus vorsorgen. (Das war übrigens eine der deutlichen Umgewöhnungen in Vergleich mit der Nikon F-3). Natürlich war ich begeistert von der Idee einer Kamera wie die E-3 die Staub- und Spritzwassergeschütz ist und sonst so toll sich darstellt. Als die E-30 rauskamm war ich sogar ein bisschen skeptisch denn sie war ja nicht so „seriös“ angelegt wie die E-3 und ging mir in die Richtung schnick-schnack mit diesen sogenannten „art“-filtern usw. (Ich versuch hier mittlerweile selbstsarkastisch zu sein)
Ich habe mich öfter gefragt wie ein besseres, also technisch aufwendigeres Gehäuse auf de gesamte Qualität meiner Bilder beitragen würde. Wollte sogar hier im Forum das Thema früher zur Diskution stellen. Es gibt jede menge ergonomische Aspekte die ich sofort erkennen konnte (um einige zu nennen):

- Schwenkbares Display
- Bessere (genauere) Sucher
- Andere Anordnung und Größe der Bedienungstasten
- Bild-Stabilisator im Gehäuse
- Geschwindigkeit der Reaktion der Kamera auf die Befehle der Finger
(ich musste z.B. bei der E-420 feststellen dass, besonders bei geringem Licht, die Wartezeit bis zum nächsten Schuss sich so verzögerte dass diese zetteln von Sekunden schon als eine unerwünschte Belastung auf meine „Fotomodels“ auswirkte. Stellte mir immer vor dass sowas mit einem aufwendigerem Gehäuse nicht passieren dürfte)

Viele von diesen, ich nenne sie mal hier, ergonomischen Unterschieden, relativieren sich weil sie immer in Bezug mit dem Fotograf seine Gewohnheiten und den sonstigen Umständen hängen. Das kleine Gehäuse der E-420 ist zum Beispiel ein solcher Ergonomischer Merkmal der unter bestimmten Bedingungen alle andere Merkmale topen könnte. Ich brauche keinen iS Bildstabilisator wenn ich Panorama Aufnahmen unter hellem Tages-Himmel aus dem Stativ knipse. Der Staub- und Spritzwasserschutz kann auch als eine Ergonomische Hilfe gesehen werden denn er erlaubt Zugang an Themen den man sonst nicht so oder gar nicht haben könnte. Natürlich ist er nicht nur unter diesem Aspekt zu betrachten. Da ich neu im digitalen fotografieren bin und verwöhnt von dem Staub-Schüttler des E-Systems, habe ich vielleicht nicht genug gelernt zu schätzen wie wichtig insgesamt für die Reinheit des Sensors diese Abdichtung zusätzlich sein kann. (?)

Was gilt eigentlich (auch fern vom Aspekt der Ergonomie und der Art der Handwerkliche-Körperliche Bedienung des Kamera-Objektiv Systems) für die Unterschiede in den Sensoren die drin stecken?
Ich weiß mittlerweile dass die E-30 (und die E-620) einen anderen Sensor hat, (mit mehr Auflösung mehr Rauschen in 400 dafür aber relativ weniger Rauschen in höhere ASA Einstellungen und blah, blah, blah …) Noch wichtiger wäre zu erfahren wie der Rechner der in den bodys drinsteckt die Bilder beeinflusst. (Ja gut bei den aufwendigeren Modellen stelle ich mir vor dass er schneller ist und dadurch z.B. schnelleres fotografieren erlaubt). In welcher Weise könnte er noch die Aufnahmen beeinflussen?

Es ist nämlich folgendes passiert: die kleine gute E-420 hat seit paar Tage die erste Zeichen der Müdigkeit gezeigt. Ich habe festgestellt dass das fokussieren mit mindestens 3 meiner Linsen ziemlich oft fehlerhaft läuft. Weil es nicht gerade die Auto-Fokus Helden sind dachte ich dass es an den Optiken lag: Ich spreche von dem 50mm (F2.0 Macro), und dem 70-300mm (F4.0-5.6) . Aber das Problem taucht auch mit dem 11-22mm (F2.8-3.5) auf. Mittlerweile hört man manchmal ein leises Klappern beim leichten drücken des Auslösers zum fokussieren und das klingt gar nicht normal. Ich mach mir da keine große sorgen, die Kamera hat noch Garantie und ich hoffe das es nicht ernstes ist und relativ einfach von dem Olympus Service zu reparieren. Seit ein paar Tage muss ich nicht immer, aber oft manuell scharf stellen.

Wenn ich die Kamera aber losschicke dann habe ich „body-los“ meine Linsen stehen und kann nicht (zumindest für 2 Wochen) fotografieren. Und ich kann "die kleine" nicht zur Kontrolle nach Hamburg losgeben bevor ich ein kleines Panorama für's Büro geschossen habe (wird eh' manuell das Objektiv scharf eingestellt). Es war nicht so geplant von mir, den ich wollte noch eine weile warten bis ich ein anderes „besseres“ Gehäuse mir anschaffen würde. Schließlich sind wir wieder in einem neuen Photokina-Jahr und wir wissen dass die E-5 bald kommen wird. Ich wollte auch nicht unbedingt auf den neusten Schrei von Olymus warten damit ich den kaufen werde (außerdem weiß ich gar nicht ob ich vom finanziellen Aspekt bereit wäre) aber ich habe gehofft dass ich von der Preissenkung der ältere Modelle profitieren könnte. Olympus würde von mir immer noch genug Kohle verdienen denn das ersparte Geld will ich weiter an Optiken investieren. Ein schnelles 12-60 oder ein schnelles SWD 50-200 wollte ich eigentlich eher mir anschaffen als das nächste body. Sehr wahrscheinlich würden diese schnelle Objektive ihre Geschwindigkeitsvorteile erst an ein anderes Gehäuse zeigen als bei dem kleinen E-420 (?).

Ich habe kurz bevor ich diese Gedanken hier geschrieben habe die Auslösungen-Zahl von meine kleine Kamera abgefragt:
Sind 23.279 (!) Auslösungen innerhalb von 1,5 Jahr zu viel für "die kleine"? Ist sie vielleicht nicht für sowas gedacht? Kann mir jemand sein "relatives Mass" für die Verwendung dieser Kamera geben?
Brauche ich doch eine ein bisschen mehr Profi Gehäuse wenn ich mit solchen Rhythmus fotografiere?

Übrigens, wenn ich jetzt kaufen werde dann wird es doch die E-30 sein müssen (und leider nicht die E-3) denn für dass was ich mache sind LifeView und diese digitale Wasserwaage nützliche Werkzeuge. (Als Architekt fotografiere oft Räume, Gebäude, Architekturmodelle usw. Außerdem stelle ich mir vor dass ich besser voran kommen werde mit dem schwierigen und gewöhnungsbedürftigen 7-14mm Ultraweitwinkel mit Hilfe der digitale Wasserwaage)

Wenn ihr bis hier gelesen habt, habt ihr einiges über meinem Fall erfahren. Meine Fragen sind in meine Gedanken gemischt. Bestimmt habt ihr was dazu zu sagen was ich nicht bedacht habe.

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Re: Merkmale der Gehäuse des E-Systems. Auswahl und kauf-Taktik.

05.02.2010 - 05:32 Uhr

Was ich (früher E-510) sagen kann ist, dass ich den Sucher (grösser und bei der E-30 98%, E-3 100%) sowie 2 Wählräder als die wichtigsten Vorteilen gegenüber der 510 erkannte, zusätzlich gefällt mir an der E-30 die zusätzliche Lichterdynamik. Ich muss aber sagen das mir die 510 immer etwas robuster vorgekommen ist. Und ich zu meiner E-30 mehr aufpasse, weil die ja auch ein Batzen mehr kostete.

Das Display auf der Oberseite möchte ich kaum noch missen, es kommt so oft vor, dass ich das Display nach innen geklappt habe, und Bilder erst später anschaue, um mich nicht davon ablenken zu lassen, und überlegtes fotografieren zu praktizieren, ausser bei einem wichtigen Bild wird dann noch kurz auf dem Display nach kontrolliert.
Das setzt allerdings voraus das du deine Kamera kennst. Soviel du deine aber brauchst denke sollte das kaum anders sein.

Und wenn du gerne mit Tiefenschärfe spielst und dadurch mit Offener Blende auch tagsüber fotografierst, sind 1/8000s Verschlusszeit wichtiger als du dir vorstellen magst.

Der Live View war auch so eine Sache für mich, aber ich muss sagen durch den grösseren Sucher hat dieser wieder an Wichtigkeit verloren, und ich finde LV fotografieren immer so träge, ok ich habe keine K-AF Objektive, und das man im LV trotzdem fokussieren kann ohne Spiegelklappen wird's schon etwas mehr genutzt als bei der 510. Dennoch, auch für spezielle Perspektiven bin ich oft schneller über den Sucher hinweg zu gucken und einfach schießen, selten brauche ich statt ein Versuch, 2 oder 3, aber noch dann bin ich immer noch schneller als Display ausklappen -> LV ein -> langsamer Fokus -> Auslösen, auch hier setzt es voraus das man die Kamera kennt und zur Belichtung Überprüfung ist das obere Display noch mals ein grosse Hilfe.

LV setzt ich hauptsächlich für Makro und ab und an noch für spezielle Perspektive und Kinder ein, damit hat es sich aber.

Die Wasserwaage ist ein "Nice to have", vorallem wenn man wie ich ein Stativ ohne Wasserwaage hat. Dennoch musst du wissen das oftmals eine perfekt im Lot ausgerichtete Kamera, gerade für die Architektur, gerade nicht ein "gerades" Bild ergibt, vor allem bei kleinen Brennweiten, wo es starke perspektivische Verzerrungen gibt, hat man manchmal den Eindruck das Bild wäre ungerade auch wenn man die Kamera perfekt im Lot hatte (da haben die Nikons was schönes, ein Grid im Sucher, was die Olys aber im LV haben)

Ich kann dir die E-30 empfehlen wenn du nicht mit hohem ISO fotografieren musst/willst. Der wirklich einzige Nachteil der E-30 der mich immer wieder stört.

Vor allem die Tatsache das Rauschen ab ISO800 oft schon zu stark wird, wie auch Olympus/Zuiko keine Lichtstärkeren Objektive als Blende 2 anbietet, machen die Olympus manchmal schon etwas zur "Schönwetter Kamera" und man fragt sich wie wichtig für eine solche den Spritzwasserschutz ist!?

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Re: Merkmale der Gehäuse des E-Systems. Auswahl und kauf-Taktik.

05.02.2010 - 09:10 Uhr

Quote:
Vor allem die Tatsache das Rauschen ab ISO800 oft schon zu stark wird, wie auch Olympus/Zuiko keine Lichtstärkeren Objektive als Blende 2 anbietet, machen die Olympus manchmal schon etwas zur "Schönwetter Kamera" und man fragt sich wie wichtig für eine solche den Spritzwasserschutz ist!?

Hallo Marcello,
das die FT-Technologie vielleicht nicht die Ansprüche mancher al-Fotografen erfüllt mag ja sein. Aber die Olys als Fast-Schönwetter-Kamera einzustufen, finde ich doch etwas zu gewagt.

Jedes System hat seine Schwächen und seine Stärken. Diese ins richtige Verhältnis zu den eigenen Vorstellungen, Erwartungen und Bedürfnissen zu setzen, liegt zuletzt an jedem selbst.

Herzliche Grüße
Torsten

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Re: Merkmale der Gehäuse des E-Systems. Auswahl und kauf-Taktik.

05.02.2010 - 09:52 Uhr

Da schließe ich mich Torsten an und freue mich auf nächste Woche, denn dann kommt meine E-30. Der auf die Qualität der Fotos limitierende Faktor steht hinter der Kamera.

Grüße
Enrico

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Re: Merkmale der Gehäuse des E-Systems. Auswahl und kauf-Taktik.

05.02.2010 - 10:24 Uhr

Ich hatte lange parallel E420 und E3 ... meistens ist halt doch die E420 dabeigewesen ;) ... die Qualität der Bilder ist nur in einer Hinsicht wirklich besser gewesen bei der E3:
wenn ich mit dem Klappdisplay andere Standpunkte genutzt habe als üblich.

Seit einiger Zeit habe ich dann die 420 durch eine E620 ersetzt, seitdem liegt die E3 noch mehr zuhause und ich liebe die logische und durchdachte Bedienung der 620 (die ich jederzeit der wilden Knöpfchenorgie der E3 vorziehe)

Dass eine Kamera 23k Auslösungen nicht steht ist nicht normal heute :) aber jede Kamera darf mal kaputtgehen .. insofern würde ich mir da mal keine Sorgen machen.

bei der Entscheidung E30 vs E620 würde ich die kleinere und leichtere E620 nehmen ... auch wegen der Bedienung (hier sei exemplarisch mal der Knopf für den Liveview genannt)

Mein momentaner kleiner Freund ist allerdings eine E-P2, an der mir besodners gefällt, dass man schon im Sucher sieht wie das Bild nacher aussieht, weisse Räume stellt man nach Augenschein heller und wenn die Farbe nicht passt kann man nach Sucheransicht zumindest die Farbtemperatur anpassen.

Der Sucher ist wirklich der Hammer.

Was ihr fehlt ist das Klappdisplay, ein bischen gemildert wird das durch den Schwenksucher, der in den meisten Fällen auch ohne Klappdings zum Ziel führt.

Du solltest Dir auch überlegen, dass Deine E420 so günstig war/ist, dass auch eine evtl. nötige Reparatur das Preisverhältnis im Vergleich zur E3, oder jetzt der E30, nur unwesentlich beeinflusst ;) ... also nicht hadern, gönn der Kleinen eine Kur und wenn Du bis dahin eine neue kauffst, anschliessend eine Existenz als Zweitkamera.

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Re: Merkmale der Gehäuse des E-Systems. Auswahl und kauf-Taktik.

05.02.2010 - 10:49 Uhr

Hallo

naja das die Exxx nicht den selben robusten Verschluss haben wie die E3 ist klar. Aber dein Verschluss tut ja noch. Nur der AF nicht mehr. Vielleicht sind auch die KOntakte etwas verschmutzt
und reinigen kann das Problem eventuell beheben.

Zur E30 ich finde die Kamera toll, weil sie mir sehr gut in der Hand ist. Du kennst ja mittlerweile alles BErichte übder das Gerät. Noch hast du die Möglichkeit an der erweiterten Cashbackaktion zu profitiern. Denn es gibt wahlweise einen FL-35R dau oder den Handgriff. Das mit dem Rauschen lässt sich mit Noiseware recht gut ausbügeln so dass das kein Argument mehr ist für mich. Aber das 1EV mehr Dynamik in den Lichtern ist mir schon sehr wichtig.

Und das lässt dann den finanziellen Aufwand in einer besseren Relation stehen.

Ich habe mich aber auch entschieden meine kleine E-410 als immer dabei zu behalten.

LG Thomas

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Re: Merkmale der Gehäuse des E-Systems. Auswahl und kauf-Taktik.

05.02.2010 - 13:33 Uhr

Quote:
Was die in letzter Zeit hier um sich greifenden Rauschdiskussion mit dem Bericht von delta-kapa zu tun hat erschließt sich mir nicht. Er hat sich nicht als übermäßiger AL-Fotograf geoutet, hat seine Erfahrungen und Gedanken dargelegt und ist zu einer nachvollziehbaren Entscheidung gekommen. Daher finde ich diesen Punkt, ehrlich gesagt, hier völlig deplaziert.

Die Antwort steht doch hier:

Quote:
Wenn ihr bis hier gelesen habt, habt ihr einiges über meinem Fall erfahren. Meine Fragen sind in meine Gedanken gemischt. Bestimmt habt ihr was dazu zu sagen was ich nicht bedacht habe.

Er will auch gerne eine Entscheidungshilfe. Da er nicht zwei oder mehr Wochen ohne Kamera sein will.

Deshalb hab ich Ihm die für mich wichtigsten Aspekte der E-30 nochmal
zusammengeschrieben. Ich habe nicht über das Gerät gelästert oder es schlecht gemacht. Er sucht auch eine Antwort auf die Frage: "Jetzt nen Body kaufen?" wenn ja welchen?

Ich habe versucht ihm ein paar Argument für seine Entscheidungsfindung zu geben mehr nicht.

Deshalb war meine Antwort denke ich alles andere als deplatziert.

LG Thomas

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Re: Merkmale der Gehäuse des E-Systems. Auswahl und kauf-Taktik.

05.02.2010 - 14:24 Uhr

Quote:
Aber die Olys als Fast-Schönwetter-Kamera einzustufen, finde ich doch etwas zu gewagt.

Natürlich ist das gewagt, und deshalb hab ich es ja in Anführungszeichen geschrieben.

Sagen wirs mal so: Olys sind wohl nicht die perfekten Kameras um bei extrem schlechten Lichtverhältnissen, oder in der Nacht mit kurzen Verschlusszeiten zu fotografieren.

Und bezüglich zum Thema, die E-30 ist bestimmt nicht die E-System Kamera mit dem besten Rauschverhalten. Mit meinem Beitrag wollte ich aber auch sagen das ich der E-30 ausser dem Rauschen wirklich nichts vorwerfe. Besonders das Design des Bodys, und dessen Haptik, macht die E-30 die für mich angenehmste und ästhetisch schönste Kamera von Olympus.

Es gibt 3 Punkte in denen die E-30 aus meiner Sicht der E-3 nachsteht, das sind:

- Rauschen
- 100% vs 98% Sucher
- Staub und Spritzwasserschutz

In allen anderen sehe ich sie als gleichwertig oder besser. Wenn die oben genannte Punkte also wichtig sind, dann die E-3, ansonsten die E-30. Und wenns kein "richtigen" Griff braucht und etwas günstiger sein soll, wär auch noch die 620er in Erwägung zu ziehen.

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Re: Merkmale der Gehäuse des E-Systems. Auswahl und kauf-Taktik.

05.02.2010 - 15:12 Uhr

Also normaler Weise bin ich ja kein großer Fan der kleinen Geräte, sondern will lieber was in der Hand haben.

Aber:
Wenn Du mit der E420 Handlingmäsig zufrieden bist und Dir eine E3/30 doch eher zu groß vorkommt, würde ich an Deiner Stelle doch eher an die 620 denken.
Ja, ok, die hat keine Wasserwaage. Aber die gibt es auch für ein paar Euro zum Aufstecken auf den Blitzschuh - so dramatisch würde ich das also nicht sehen.
Ansonsten hat sie "nur" den kleineren Sucher und das abgespeckte AF-Modul, was ich als negativ empfinden würde - gegenüber der 420 ist letzteres aber dennoch ein riesiger Fortschritt.
Und: Du kannst die Akkus ohne Einschränkung in der alten und der neuen Kamera nutzen.
Von dem Bildprozessor her ist die E620 die modernste der Kameras. Der Weg der mit der E30 begonnen wurde, wurde mit der 620 konsequent fortgesetzt.

Vielleicht ist das eine Überlegung für Dich wert?

E3:
klare Empfehlung wenn es wirklich hart auf hart zugeht - aber dann brauchst Du auch unbedingt die passenden Objektive dazu, ohne die macht die Abdichtung auch keinen Sinn (frage Dich also welche Deiner Objektive etwa bei Regen zum Einsatz kommen würden).
klare Empfehlung wenn Du hohe Ansprüche an den Sucher stellst. Der E30-Sucher ist nicht schlecht, die E3 kann das besser.

Aber, was ich immer sage: nimm alle diese Kameras mal in die Hand und mache ein paar Bilder damit (idealer Weise einen Tag lang) - dann weißt Du oftmals mehr als nach 5 Fragen im Forum (wo Dir jeder vor allem "seine" Kamera ans Herz legt ;-) )

Andy
beschreibend

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Re: Merkmale der Gehäuse des E-Systems. Auswahl und kauf-Taktik.

05.02.2010 - 15:51 Uhr

Ach in diesem Zusammenhang habe ich da auch noch eine Frage, deren Antwort vielleicht hier auch von Interesse und im Zusammenhang steht.
Im Prinzip verwenden SLR's doch zwei verschiedene Arten der Reflexsucher. Soviel ich weiss, einige über Spiegel (die günstigeren?) und welche verwenden ein Glasprisma. Hat das großen Einfluss auf die Sucherdarstellung (Helligkeit, Lichtverteilung,…)? Welche Arten werden bei Olympus in welchen Kameras verwendet? Denke die E-3 verendet das Prisma, aber wie steht es mit den anderen (E-30, E-620,…)?
Würde mich in diesem Zusammenhang einfach mal interessieren. Die verwendete Art hat doch letztendlich auch sicher Einfluss auf das Gesamtgewicht der Kamera – oder?

Grüße
Enrico

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Re: Merkmale der Gehäuse des E-Systems. Auswahl und kauf-Taktik.

05.02.2010 - 16:21 Uhr

Quote:
Welche Arten werden bei Olympus in welchen Kameras verwendet? Denke die E-3 verendet das Prisma, aber wie steht es mit den anderen (E-30, E-620,…)?

Upps
also BA zur E-30 sagt :Halbspiegel mit schneller Rückstellung

Olypedia steht für E3
Optischer Spiegelreflexsucher mit Pentaprisma 100%

für E30
TTL Pentaprisma Suchersystem 98%

was jetzt da der Unterschied ist?

Na da wird wohl Reinhard mehr dazu wissen.

LG Thomas

Nachtrag:
in BA der E3 steht:
Halbspiegel mit schneller Rückstellung

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Re: Merkmale der Gehäuse des E-Systems. Auswahl und kauf-Taktik.

05.02.2010 - 16:34 Uhr

Also sowohl die E1, die E3 als auch die E30 haben ein Prismensucher.

Die E300/330 haben einen Porro-Sucher - d.h. dort wo das Licht umgelenkt werden muss, sitzt "einfach" ein Spiegel - wie in einem Spiegelkabinett ;-)

Mir wäre so, als ob das auch bei den anderen 3stelligen so ist - sehe aber gerade, dass in der olypedia bei der 620 auch Pentaprisma steht - Reinhard???

Generell: Ein Prisma ist ein Glasklotz und damit zwangsweise sowohl teurer als auch schwerer als "ein paar popelige" Spiegel, zwischen denen Luft ist. Dafür kann man die Lichtführung darin effektiver, also verlustärmer, gestalten, was dazu führt, dass das Sucherbild heller und/oder größer werden kann.

Wobei man natürlich in beiden Fällen auch unterschiedliche Qualität haben kann - das Prisma der E30 ist ganz offenbar etwas "billiger" als das der E3 - ob es auch leichter ist, weiß ich allerdings nicht.

Andy
durchsehend

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Re: Merkmale der Gehäuse des E-Systems. Auswahl und kauf-Taktik.

05.02.2010 - 16:41 Uhr

Hmm, …

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Re: Merkmale der Gehäuse des E-Systems. Auswahl und kauf-Taktik.

05.02.2010 - 16:47 Uhr

Quote:
Wobei man natürlich in beiden Fällen auch unterschiedliche Qualität haben kann - das Prisma der E30 ist ganz offenbar etwas "billiger" als das der E3 - ob es auch leichter ist, weiß ich allerdings nicht.

AN der Qualität hat Olympus glaub ich nicht gespart.

Aber die E3 ist deutlich Höher (9mm) als die E30. Daraus schließe ich, dass das Prisma der E3 größer ist. Auch scheint mir der Dom der E3 etwas breiter zu sein. Damit schwerer und auch etwas teurer.
Vielleicht auch eine Erklärung dafür warum die E30 98% hat und die E3 100%
Sucherbild.

LG Thomas

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Re: Merkmale der Gehäuse des E-Systems. Auswahl und kauf-Taktik.

05.02.2010 - 17:21 Uhr

...genauso hatte ich es gemeint - und vergiss nicht die höhere Vergrößerung der E3!
Das alles macht das Prisma der E3 eben teurer.
Ich habe das "billig" nicht umsonst in Anführungsstriche gesetzt ;-)

Andy
setzend

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Re: Merkmale der Gehäuse des E-Systems. Auswahl und kauf-Taktik.

05.02.2010 - 18:11 Uhr

Quote:
Wobei man natürlich in beiden Fällen auch unterschiedliche Qualität haben kann - das Prisma der E30 ist ganz offenbar etwas "billiger" als das der E3 - ob es auch leichter ist, weiß ich allerdings nicht.

Und woher ziehst du diese Information, da du ja offensichtlich schreibst. Kann die nicht ganz 100% Sucherabdeckung nicht auch am Klappspiegel liegen?

Quote:
Aber die E3 ist deutlich Höher (9mm) als die E30. Daraus schließe ich, dass das Prisma der E3 größer ist. Auch scheint mir der Dom der E3 etwas breiter zu sein. Damit schwerer und auch etwas teurer.

Oder aber man konnte in neuer Zeit das ganze in gleicher Qualität etwas kompakter bauen?

Ich kann mir bei einem grösseren Prisma lediglich die Vergrößerung, die ja bei der E-30 kleiner ist, als Vorteil sehen.

Die höhe könnte aber auch lediglich durch das Magnesium Gehäuse resultieren, und der 98% Sucher ist ein rein Verkaufstechnisches überlegen von Olympus. Man versucht doch immer möglichst wenige verschiedene Teile produzieren zu müssen.

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Re: Merkmale der Gehäuse des E-Systems. Auswahl und kauf-Taktik.

05.02.2010 - 18:59 Uhr

Richtig, der größere Aufwand, der beim E-3-Prisma betrieben wurde und zu größerem Volumen und Gewicht geführt hat, dürfte vor allem der stärkeren Vergrößerung geschuldet sein. Das Hauptkonstruktionsproblem für eine stärkere Sucherbildvergrößerung ist ja, genug Licht dafür zu bekommen, so dass das Bild nicht zu dunkel wird (ansonsten könnte man ja hinter jeden Sucher ein vergrößerndes Okular klemmen und schon hätte man ein Riesen-Sucherbild), und ich gehe davon aus, dass da schlicht die Lichtausbeute optimiert wurde.

Die 100%-Sucherabdeckung dagegen ist in erster Linie eine Frage der Bauteil- und Fertigungspräzision. Zeigt man nur 98%, ist es nicht so schlimm, wenn dieser 98%-Ausschnitt aus dem Gesamtbild nicht supergenau mittig liegt, bei einer 100%-Abdeckung dagegen fallen sofort kleinste Abweichungen auf. Ansonsten würde es ja reichen, die Teile (Mattscheibe, Prisma) nur die nötigen Millimeterbruchteile größer zu machen, was an sich überhaupt kein Problem wäre. (Der Schwingspiegel hat damit nichts zu tun – da gibt es ja keinen Grund, auf die nötigen Millimeterbruchteile zu verzichten.)

Grüße
Robert

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Re: Merkmale der Gehäuse des E-Systems. Auswahl und kauf-Taktik.

06.02.2010 - 00:20 Uhr

Marcello
Das Display auf der Oberseite: ja das fehlt mir jetzt schon mit der E-420 obwohl ich nie sowas hatte ...
Höhere Verschlusszeiten (z.B. 1/8000s) erlaubt einfaches Spielen mit Offener Blende auch tagsüber
Von der Wasserwaage erwarte ich dass sie für mich doch ein bisschen mehr als "Nice to have" sich beweisen wird. Ein Grid im Sucher, was die Olys im LV haben, ist natürlich was sehr hilfreiches. Ich dachte das könnte man auch bei den Olys einbauen lassen oder verwechsle ich hier was?

baxx (Enrico)
Der auf die Qualität der Fotos limitierende Faktor steht hinter der Kamera
Das stimmt natürlich und zwar bei jedem Gehäuse. Deswegen lassen wir es (halb) weg und nehmen in Betracht die gewisse Merkmale der Eingrenzungen (besonders die bewusste Eingrenzungen) Was will man also damit machen bleibt immer als Faktor.

nightstalker
Mit dem Klappdisplay hat man andere Standpunkte und das ist schon ein wichtiger Unterschied!

Tobias80
Das Problem mit dem Rauschen ist ja bekannt. Hier interessiert mich das wirklich im Rande. Es gibt sehr gute Diskussionen hier und woanders, spezifisch über den Vergleich des Rauschens von der E-30 und die habe ich mir angeguckt. Für meine Entscheidung lasse ich diesen Parameter tatsächlich am Rande wirken.

TKK-Pictures
Danke! Ja, es stört gar nicht das relativ erhöhte Rauschverhalten nochmal in die Liste zu erwähnen. Ich werde versuchen einen link drüber wieder zu finden. Hier sind die:

the E-30 does not produce significantly more noise than the E-510, above ISO 800 it's even less

Rauschverhalten "neuer" Chip/Sensor (E-30/E-620) zu altem (510) (hier im Forum)

E-30 Rauschtest (hier im Forum)

Und dazu noch zum Thema Dynamik:
The E-30 delivers one EV stop more highlight dynamic range than the E-510, even in RAW

Andy
Ich muss hier betonen dass die aufsteckbare Wasserwaage was andres ist als die, die man im Sucher bei Freihand-Fotografieren und das Bild komponiert zur Verfügung haben könnte. Solche aufsteckbare Wasserwaagen habe ich zwei. Aber jetzt ist vielleicht zeit was klar zu machen. Steht diese digitale Wasserwaage nur beim LV am display zur Verfügung?
Kann man die auch im Sucher sehen (einschalten) oder ist es nur ein Wünschdeken von mir gewesen?
(So merkt man das bezüglich der digitalen Wasserwaage nur Erwartungen habe und noch keine praktische Erfahrung)

Das abgespeckte AF-Modul der E-620 in Vergleich mit den E-3/30 ist schon ein wichtiges Merkmal: Momentan nervt mich dass die kleine so langsam bis gar nicht das Scharfstellen hinkriegt. Ich fotografiere also nicht nur aus dem Stativ und ich fotografiere nicht nur immobile Objekte und Landschaften. Ich fotografiere sehr, sehr gern Menschen und das ist meiner Meinung nach das spannendste Thema was man fotografieren kann. Gut zu wissen dass die E-620 (auch) in dieser Hinsicht schon besser ist als die E-420.

Akkus ohne Einschränkung in der E-420 und E-620 ist auch ein Gedanke wert! (Wusste ich nicht, danke!)

Quote:
Von dem Bildprozessor her ist die E620 die modernste der Kameras. Der Weg der mit der E30 begonnen wurde, wurde mit der 620 konsequent fortgesetzt.

Heißt es vielleicht, dass die relative Nachteile des erwähnten Rauschens bei der E-30 gemildert wurden? Oder liegen die klein-Verbesserungen eher wo anders?

Quote:
Nimm alle diese Kameras mal in die Hand und mache ein paar Bilder damit (idealer Weise einen Tag lang) - dann weißt Du oftmals mehr als nach 5 Fragen im Forum.

Tja! So einfach kriegt man die auch nicht in die Hände. Die Zeit für eine Miet-Probe werde ich ganz schwierig finden. Und in meinem Kreis bin ich ein alleinstehender (und sogar neuer) Olympianer. Deswegen (auch) wollte ich auf die Photikina im September 2010 hier in Köln warten.

Die Fragen über das Pentaprisma, den Spiegel die Abdeckung die Helligkeit und die Vergrößerung im Sucher sagen mir dass ich tatsächlich nicht kaufen darf bevor ich mein Auge im Okular stellen werde. Nur so kann ich ein Minimum an praktische Erfahrung haben und die abstrakte Mathematik als Körperliche Erfahrung beurteilen. Nicht umsonst habe ich den Ergonomischen Aspekt betont für die Merkmale der bodys. (Und auch nicht nur diesen)

Ich erweitere tatsächlich meine Kriterien mit eure Hilfe.

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Re: Merkmale der Gehäuse des E-Systems. Auswahl und kauf-Taktik.

06.02.2010 - 01:14 Uhr

Bezüglich der elektronischen Waage: wer das 7-14 mm Ultra-weitwinkel hat kann vielleicht ahnen was ich mir da erhoffe. Ich hab in der Olypedia gesucht:

http://olypedia.de/E-30
Auch eine Anzeige, ob die Kamera gerade gehalten wird ("in der Waage") gehört zu den Neuerungen. "Schiefe" Bilder sollten also ab sofort der Vergangenheit angehören, denn sogar im optischen Sucher wird auf Wunsch dargestellt, ob die Kamera horizontal waagerecht gehalten wird bzw. die Abweichung gegenüber einer exakten horizontalen Lage(auf dem rückwärtigen Display zusätzlich auch Anzeige, ob die senkrechte Ausrichtung der Kamera "in der Waage" ist bzw. die Abweichung hiervon). Dies funktioniert auch bei Hochformataufnahmen. Bei einem Winkel über 45° "kippt" die Anzeige auf dem Display, auch die Anzeige unter dem Sucher zeigt dann die Waage der im Hochformat gehaltenen Kamera. Allerdings wird bei eingeschalteter Nivelierungsanzeige die Belichtungszeit/-korrektur nicht mehr angezeigt, man kann aber die Umschaltung auf die Fn-Taste legen.

… auf dem rückwärtigen Display zusätzlich auch Anzeige, ob die senkrechte Ausrichtung der Kamera "in der Waage" ist bzw. die Abweichung hiervon)
Gerade das ist das was ich mir drin im Sucher gewünscht hatte. So wie ich es verstanden habe hat man aber diese Anzeige nur im Display. Die andere Richtung, die Horizontalität sag ich mal sieht man im Sucher schon.

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Re: Merkmale der Gehäuse des E-Systems. Auswahl und kauf-Taktik.

06.02.2010 - 09:53 Uhr

Du hast es ja schon gefunden: ja im Sucher ist nur die "Querausrichtung" zu sehen, die andere gibt es nur auf dem Monitor (egal ob LV oder nicht). Allerdings: wer mit dem 7-14 wirklich exakt arbeiten will, wird um ein Stativ kaum drumrum kommen - und dann kann man auch mal schnell auf den Monitor sehen...

Gut, inzwischen klingt es doch so, dass wohl eher die E30 für Dich in Frage kommt. Die E3 hat dann vor allem den noch besseren Sucher - aber dann keine Wasserwaage mehr.
Das mit dem Akku musst Du dann halt in Kauf nehmen.

Anfassen: hier kann ich ein Usertreffen nur wäremstens empfehlen! Von der E30 abgesehen, habe ich alle meine Erstkontakte zu E-Systemkameras auf einem solchen gehabt und konnte so die einzelnen Geräte auch ausführlich ausprobieren, ob 300er, 400er, 500er, 600er - alle habe ich da schon mehr oder weniger ausführlich rumgetragen und getestet. Und ganz nebenbei gab es jede Menge Spaß mit anderen Verrückten ;-)

Andy
treffend

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Re: Merkmale der Gehäuse des E-Systems. Auswahl und kauf-Taktik.

06.02.2010 - 14:02 Uhr

Quote:
Gerade das ist das was ich mir drin im Sucher gewünscht hatte. So wie ich es verstanden habe hat man aber diese Anzeige nur im Display. Die andere Richtung, die Horizontalität sag ich mal sieht man im Sucher schon.

Naja die Horizontale Richtung ist doch die wichtigste, die wird übrigens auch im Top-Dispaly angezeigt!

Wozu du gerade beim 7-14 auch das Vor-Rückneigen haben willst sehe ich nicht ganz, dass sagt die doch dein Auge obs stimmt oder nicht, ausserdem liegt doch das sehr am aufzunehmenden Objekt und dem Kamerastandpunkt, bei Froschperspektive richtest du die Kamera etwas nach oben hingegen je höher du sie haltest fällst du mit dem Objektiv gegen vorne ab.

Ich glaube kaum das du gute Bilder hinkriegst wenn du einfach Kamera ins Lot und los. Jedenfalls das Vor und zurück neigen zählt doch zu Bildkomposition, wenn das Horizontale zur Bildausrichtung dient.

Die Wasserwaage um vor und rückneigung zu bestimmen nutze ich tatsächlich fast nur um das Stativ auszurichten.

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