Objektiv 18-180mm

07.04.2009 - 14:22 Uhr

Hallo!, möchte nur kurz erfahren: ED 18-180 mm Objektiv. Wer hat Erfahrung bzw.? wo gibt es Tests zu diesem Objektiv. Lohnt sich der Kauf? oder gibt es eine Chance evtl. bei Fremdanbieter?
Gruß Horst (Lugi)

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Re: Objektiv 18-180mm

07.04.2009 - 14:40 Uhr

Hallo Horst,

aus anderen Foren weiß ich, daß das ZD 18-180mm nicht schlecht sein soll. Bei ähnlichen Brennweiten kannst du mal auf der Sigmahomepage nachsehen, was die da in der
Produktpalette für FT-Anschluß haben.

Gruß Martin

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Re: Objektiv 18-180mm

07.04.2009 - 15:24 Uhr

Hi Horst,

kommt ein wenig darauf an, was Du erwartest.
Das 18-180 ist für seinen Brennweitenbereich gar kein schlechtes Objektiv. Aber es ist natürlich schon recht dunkel - vor allem am langen Ende. Das muss man einfach wissen.
Von der Abbildungsleistung her würde ich es nicht viel schlechter einsschätzen als das 40-150 - für mich reicht es jedenfalls dicke (allerdings habe ich auch ein 50-200 falls es mal drauf ankommt...).
Es ist halt ein Objektiv mit einem sehr universellen Brennweitenbereich und wenn das Licht ausreicht macht es richtig Spaß nur mit diesem Objektiv an der Kamera rumzuziehen (dann passt die E-30 auch in die alte E-20-Tasche).

Alternativen gibt es übrigens nicht mehr. Es gab mal von Sigma das 18-125 für FT, diesem sagt man eine etwas höhere Abbildungsleistung nach. Vom Gefühl her würde ich die Objektive etwa auf eine Stufe setzen, zwischen meinen Ausprobieren der beiden liegen allerdings Jahre.

Ob sich der Kauf für Dich lohnt, kannst natürlich nur Du entscheiden. Für mich war die Anschaffung ok - obwohl ich mit 14-54 und 50-200 den Brennweitenbereich qualitativ deutlich besser abgedeckt habe - aber da muss man halt wechseln und das 50-200 ist schon, naja, nicht gerade ein Zwerg - Dein 40-150 trägt da deutlich weniger auf.

So - das mal so in aller Kürze.

Andy
zoomend

PS: Lothar hat natürlich recht, das 14-150 von PanaLeica gibt es u.U. auch noch - das fällt bei mir nur durch das Kostenraster.

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Re: Objektiv 18-180mm

07.04.2009 - 16:44 Uhr

Hallo Lugi,

zu diesem Brennweitenbereich gibt es keine Alternativen mehr.

Bilder, die mit diesem Objektiv gemacht wurden, sind z. B. in der Galerie von oly-e.de zu finden:

http://oly-e.de/alben/bshowob2.php4?filter=Zuiko%20Digital%2018-180mm%2C%20F3.5-6.3&thumbnails=1

Vielleicht hilft das weiter.

Gruß
AchimF

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Re: Objektiv 18-180mm

07.04.2009 - 17:09 Uhr

Auch ich habe das 18 -180 und ich finde es nicht so schlecht ,wie es in Foren oft dargestellt wird !
Im Olympusmarket habe ich ein Neuwertiges 18-180 für 300€ ersteigert und von Olympus sogar noch 40€ zurück bekommen,ein Schnäppchen also ! :-))
Man sollte von einem 10-fach Zoom keine Wunderdinge erwarten,aber es ist ein toller Reisebegleiter,wenn man nicht so viel schleppen mag.Optisch ist mein 18 -180 fast so gut wie das 40 -150
Ich war kürzlich in Wien und hatte nur das 18 -180 und 7 -14 mit .Ein tolles Duo ,es hat mir Spass bereitet nicht ständig die Objektive zu wechseln.
Nachdem es das Sigma 18 -125 nicht mehr gibt,hast du sonst nur noch die Wahl des 14 -150 von Panasonic.Das ist zwar etwas besser aber auch erheblich teurer.

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Re: Objektiv 18-180mm

07.04.2009 - 19:30 Uhr

Hier:

http://www.iemp.net/rs/fototechnik/18-180-vergleich/

kann man nachschauen, wie weit das 18-180 bildqualitativ von guten Objektiven entfernt ist. Weiter insbesondere auch als die Kit-Optiken.

Vielleicht gibt es ein paar Leute, die ein irgendwie besseres 18-180 erwischt haben – aber dann müsste man immer noch festhalten, dass trotzdem immer die Gefahr besteht, eins zu kriegen, das eben so miserabel abbildet wie meins es tat. Ich hatte dabei übrigens nicht den Eindruck, dass es sich um eine Dezentrierung handelte, wie's bei Sigma gerne mal der Fall ist, sondern dass das Objektiv auch bei perfekter Zentrierung nicht besser ist.

Ich habe es nach kurzer Zeit, in der ich die Schwächen auch immer wieder in der Alltagsfotografie feststellte, wieder abgestoßen.

Jetzt habe ich stattdessen ein Panasonic/Leica 14-150, das möglicherweise das einzige gute Superzoom auf dem Markt ist – egal für welches System. Wenn man das Geld nicht ausgeben will, würde ich stattdessen die DZ-Kit-Lösung favorisieren. Den riesigen bildqualitativen Rückschritt des 18-180 (das im übrigen auch alles andere als farbneutral war) wäre mir der Bequemlichkeitsvorteil dann doch nicht wert.

Grüße,
Robert

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Re: Objektiv 18-180mm

07.04.2009 - 20:10 Uhr

Hallo Horst,

ich habe mir vor 4 Wochen das 18-180mm zugelegt (bei Wexcameras.de).
Der Hauptgrund war mich, ein handliches Objektiv z. B. für die Reise zu haben, unterhalb dieser Brennweite habe ich noch das 9-18 mm und somit einen nahtlosen Übergang geschaffen. Es ist natürlich auch immer eine Frage des lieben Geldes was ich mir kaufen kann. Das Leica kostet meines Wissens etwa das 2 1/2 - 3 fache! Ich füge mal ein Bild bei welches erst am Sonntag entstand. Ich war mit dem Fahrrad unterwegs und entdeckte an einer Baustelle zu einem Hochwasserspeicher die beiden Nilgänse, die sicher auf der Durchreise waren. Das Bild ist nicht in Originalgröße, sondern zugeschnitten. Es wurde ohne Stativ aufgenommen bei 180 mm Brennweite mit 1/400 sec und Blende 6,3.
Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Spass bei Deiner Entscheidung und dann immer "Gut Licht"!

Gruß aus Coburg

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Re: Objektiv 18-180mm

07.04.2009 - 22:43 Uhr

Hallo Horst!
Das Objektiv wird gelegentlich als "Suppenzom" bezeichnet. Zu unrecht, finde ich. Du darfst von einem 10-fach Zoom keine Wunder erwarten. Ich besitze es obwohl ich den Brennweitenbereich auch anders fast abgedeckt habe (und zwar mit 3 Pro bzw. TopPro Objektive) die sich mit mehr als 3 kg Übergewicht zu Buche schlagen. So gerne ich mit meinen Kanonen spazieren gehe, wenn ich längere Zeit mit dem Rucksack unterwegs bin (wie z.B. in Ecuador) ist das 18-180mm vom Leistungsgewicht und Packmass unschlagbar.
Es ist auch relativ unsichtbar. Kaum jemand traut dem Zwerg zu, so entfernt Details heraus zu arbeiten. Mit dem 35-100mm z.B. fällt man da wesentlich mehr auf obwohl man damit am langen Ende noch fast das doppelte Bildfeld hat.
Das Objektiv ist, wie alle optischen Rechnungen ein Kompromiss, in diesem Fall zugunsten von Zoombereich und Gewicht. Dafür zahlt man etwas an Bildqualität und Lichtstärke.

Wer damit gute Bilder macht (solche wo man anstatt Pixel zu zählen einfach nur mit offenem Mund dasteht) wird einige der Nachteile leicht "vertuschen" können.

Helge ;-)=)

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Re: Re: Objektiv 18-180mm

08.04.2009 - 07:03 Uhr

Helge wrote:
Wer damit gute Bilder macht (solche wo man anstatt Pixel zu zählen einfach nur mit offenem Mund dasteht) wird einige der Nachteile leicht "vertuschen" können.

Ein Allgemeinplatz, der für jede "Kameratechnik" bis hinab zur Fujifilm-Einwegkamera gilt. Weswegen solche Kommentare niemandem wirklich eine Hilfe sind...

Grüße,
Robert

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Re: Objektiv 18-180mm

08.04.2009 - 09:20 Uhr

Ich finde, es schadet aber auch nicht immer mal wieder darauf hinzuweisen, dass bei einem Foto in erster Linie das Bild, also der Inhalt oder die Aussage wenn Du so willst, im Vordergrund steht. Dann erst folgen technische Aspekte, durch die ein gutes Foto zugegebenermaßen perfektioniert werden kann und sich so eventuell von Mitbewerbern, die das selbe Motiv zeigen, angenehm abhebt.

Gruß,
Dieter

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08.04.2009 - 10:15 Uhr

Text wurde auf Wunsch des Autors entfernt.

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Re: Objektiv 18-180mm

08.04.2009 - 17:11 Uhr

DieterB wrote:
Ich finde, es schadet aber auch nicht immer mal wieder darauf hinzuweisen, dass bei einem Foto in erster Linie das Bild, also der Inhalt oder die Aussage wenn Du so willst, im Vordergrund steht. Dann erst folgen technische Aspekte [...]

Doch, Dieter – in einem Kontext, in dem es konkret um die Technik geht, schadet es. Denn wenn jemand ganz konkret etwas über die Qualitäten eines bestimmten Objektivs wissen will, dann nützt es ihm überhaupt nichts, wenn man ihm erzählt, was außer dem Objektiv noch alles zu einem "guten Bild" beiträgt (was auch immer man darunter verstehen möchte, das "gute Bild" ist ja ohnehin eine sehr subjektive Angelegenheit). Zumal solche "Erkenntnisse", wie schon gesagt, vollkommen banale Allgemeinplätze sind, die längst jedes Kind kapiert hat, obwohl manche Leute sich dabei gefallen, so zu tun, als handele es sich um eine Art Geheimwissen, das womöglich gestandenen DSLR-Fotografen noch zur Horizonterweiterung verhülfe. Ich persönlich betrachte solche Hinweise, höflich gesagt, als Vergackeierung ;-)

Grüße,
Robert

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Re: Objektiv 18-180mm

08.04.2009 - 17:21 Uhr

Hallo,

man muss es einmal klar aussprechen: Der Wert eines Fotos lässt sich weder anhand des Wertes der verwendeten Ausrüstung noch anhand der Pixelzahl (alleine) bemessen. Sicher tragen beide Faktoren zum Gelingen des Projekts "gutes Foto" bei, doch sind Faktoren wie das sichere Auge des Fotografen oder Kreativität mindestens genauso wichtig. Weshalb sich also an dieser Stelle über die Tipps anderer Mitglieder im Detail mockieren??!!"

Meine Erfahrung mit dem 18-180mm, die sich aus hunderten von Aufnahmen und 35 Jahren Erfahrung als Fotograf ergibt: Mit diesem "Superzoom" kannst du wunderbare, ausdrucksstarke, gut belichtete, scharfe Aufnahmen machen, die ohne weiteres auch bei einem Fotowettbewerb mithalten können. Dabei darf man sich im Weitwinkelbereich unter 25mm (also 50mm Kleindild) keine Wunderdinge erwarten. Wenn du gerne im Weitwinkelbereich arbeitest, so kauf Dir doch noch ein 9-18mm Weitwinkelzoom dazu, das ist dann eine runde Sache. Das 18-180 hat seine Stärken eindeutig im Telebereich, hier halte ich es dem 40-150mm ED für mindestens ebenbürtig. Nur: Es ist um Einiges robuster als die "Kunststoffröhre" aus dem Doppelzoom-Paket.

Tipp für Robert: Schick ein Objektiv mit nicht zufriedenstellender Abbildungsqualität zuerst immer zum Olympusservice nach Hamburg - falls es neu erworben wurde oder bei Olympusmarket ersteigert. Dort ist man sehr kulant (eigene Erfahrung!) und kann Dir in aller Regel helfen. Ich bin mir sicher, dass das von Dir beanstandete 18-180 fehlerhaft war!!!

Gruß aus Regensburg

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Re: Re: Objektiv 18-180mm

08.04.2009 - 17:59 Uhr

Rob. S. wrote:
... das womöglich gestandenen DSLR-Fotografen noch zur Horizonterweiterung verhülfe. Ich persönlich betrachte solche Hinweise, höflich gesagt, als Vergackeierung ;-)

Robert, Deine Meinung sei Dir natürlich unbenommen. Ein kleiner Punkt nur: es ist Dir sicher schon aufgefallen, dass sich hier eben nicht nur "gestandene DSLR-Fotografen" tummeln und Hilfe/Rat/Erfahrungswerte suchen. Und ich habe bis jetzt nicht den Eindruck, dass sich der OP (Horst) verkackeiert fühlt.

Gruß,
Dieter

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Re: Objektiv 18-180mm

08.04.2009 - 18:29 Uhr

Hi,

nehmt doch nicht jedes Wort auf die Goldwaage.

Jeder der hier geschrieben hat will doch nur helfen!

Technisch gesehen ist das 18-180 vielleicht nicht der Kracher. Aber das wollte Horst ja wissen.

Die Entscheidung bleibt bei ihm, was er aus seinen gewonnenen Erkenntnissen machen will.

Und ich persönlich finde den Hinweis, (mit meinen Worten gesprochen) das ein gutes Foto im Auge des Fotografen entsteht nicht falsch. Auch wenn wir alle ihn schon x mal gehört haben.

Die Summe aller gesammelten Informationen kann Horst bei seiner Entscheidung doch nur helfen. Und selektieren muss er selbst.

Also bekommt euch nicht in die Haare.

Gruß
Peter

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Re: Re: Objektiv 18-180mm

08.04.2009 - 18:34 Uhr

olymator wrote:
man muss es einmal klar aussprechen: Der Wert eines Fotos lässt sich weder anhand des Wertes der verwendeten Ausrüstung noch anhand der Pixelzahl (alleine) bemessen

Entschuldige, aber das muss man keinesfalls aussprechen, denn das weiß längst jeder – und wenn es in einem Thread um die Eigenschaften eines konkreten Objektivs geht, dann ist mit sowas schlicht das Thema verfehlt. Es ist dann nämlich nicht gefragt, wie sich der "Wert eines Fotos" bemisst, sondern was das infrage stehende Objektiv dazu beitragen kann.

Quote:
Ich bin mir sicher, dass das von Dir beanstandete 18-180 fehlerhaft war!!!

Das will ich, wie schon gesagt, nicht ausschließen, aber meine Ergebnisse mit diesem Objektiv decken sich mit sehr vielen, ja den meisten mir untergekommenen Erfahrungsberichten in deutsch- und englischsprachigen Foren seit seines Erscheinens. Man muss also mindestens davon ausgehen, dass derart "fehlerhafte" Exemplare des 18-180 häufig vorkommen, wenn nicht sogar Normalfall sind. Und diese Erkenntnis ist etwas, was einem Kaufinteressenten wirklich helfen kann, eine Entscheidung zu treffen, nicht dass man prinzipiell auch mit schlechten Objektiven gute Fotos machen kann.

Grüße,
Robert

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Re: Re: Re: Objektiv 18-180mm

08.04.2009 - 18:40 Uhr

DieterB wrote:
Und ich habe bis jetzt nicht den Eindruck, dass sich der OP (Horst) verkackeiert fühlt.

Die Orthographie stammt aber jetzt von Dir, nicht von mir ;-)

Grüße,
Robert

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-

08.04.2009 - 19:23 Uhr

Text wurde auf Wunsch des Autors entfernt.

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Re: Re: Re: Re: Objektiv 18-180mm

08.04.2009 - 20:49 Uhr

Grüß Dich Heiko,

hheiko wrote:
Rob. S. wrote:
Entschuldige, aber das muss man keinesfalls aussprechen, denn das weiß längst jeder – und wenn es in einem Thread um die Eigenschaften eines konkreten Objektivs geht, dann ist mit sowas schlicht das Thema verfehlt.

Nein, das weiss mit Sicherheit nicht jeder. Immer wieder liest man in den von Dir besuchten Foren "Welches Objektiv brauch ich noch, um bessere Bilder zu machen"

Ich würde zwar nie dem zeitlosen Spruch aus R. A. Heinleins Zitatenschatz, "never underestimate human stupidity", widersprechen wollen, aber auf der anderen Seite würde ich nicht bereits jemandem solche Blödheit unterstellen, nur weil er der Auffassung ist, dass das Hinzukaufen eines Objektivs zu besseren Bildern führen kann. Das Hinzukaufen eines Objektivs kann nämlich tatsächlich zu besseren Bildern führen. Und Thema verfehlt bleibt's so oder so...

hheiko wrote:
Rob. S. wrote:
aber meine Ergebnisse mit diesem Objektiv decken sich mit sehr vielen, ja den meisten mir untergekommenen Erfahrungsberichten in deutsch- und englischsprachigen Foren seit seines Erscheinens.

Ha, was für eine Argumentationskette. Nur weil man in Foren über Anwendler liest die nicht 100% zufrieden sind - oder besser sich mehr erhofft haben - und keiner schreibt "mein 18-180 ist toll" - gleich auf auf massives Problem zu schliessen, ist doch reichlich gewagt.

Entschuldige vielmals, aber allein die schiere Vielzahl von Meldungen, von Nachweisen in Form von Beispielen gar nicht zu reden, über mediokre bis schlechte 18-180er, und gleich einige davon ausgerechnet in Händen ausgerechnet solcher Leute, deren Netzhistorie die Annahme zulässt, dass sie über ein gewisses Urteilsvermögen verfügen, ist ein hinreichender Beleg dafür, dass es da ein massives Problem gibt. Egal wieviele Leute es da noch geben mag, die keine Probleme haben, und vielleicht sogar nicht nur deswegen keine Probleme haben, weil sie sie nicht sehen wollen.

Grüße,
Robert

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Re: Re: Re: Re: Objektiv 18-180mm

08.04.2009 - 21:21 Uhr

Rob. S. wrote:
Die Orthographie stammt aber jetzt von Dir, nicht von mir ;-)

Grüße,
Robert

Damit hast Du Recht.

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Re: Objektiv 18-180mm

08.04.2009 - 22:24 Uhr

Hallo zusammen!

Das 18-180mm ist keine Wundertüte. Deshalb habe ich auch andere (TopPro) Objektive für entsprechende Einsätze. Im Tempel in Bali bei Fackelschein hätte ich mit dem 18-180mm natürlich kein brauchbares Bild geschafft. Diese Situation war deutlich jenseits der Leistung des Objektives. Das war sogar grenzwertig für E-3 und 35-100mm.
Auf der Wanderung durch die Berge Ecuadors hätte ich mir allerdings keine TopPro Objektive im Rucksack gewünscht. Nicht einmal für das eine oder andere Bild, das mir dadurch entgangen ist. Hier hat das 18-180mm mit seinen Eigenschaften "Gewicht" und "Packmass" gepunktet. Die Bilder sind, genug Licht vorausgesetzt, durchaus brauchbar, besonders zum langen Ende hin. Auch wenn sie beim näheren Hinsehen nicht soo knackig sind und ein paar Bildfehler aufweisen war es ein für mich optimaler Kompromiss.
Auf das Objektiv unter diesen Umständen zu verzichten hätte schlicht garkeine Fotos in diesem Brennweitenbereich bedeutet. Das Objektiv ist nicht schlecht. Die Limits schlagen nur früher zu. Genauso wie z.B. bei einer Kompaktknipse.

Bei meinem Fotohändler kommt gelegentlich ein Paar vorbei. Sie mit einer kleinen Kompakten, er mit dem teuersten und aktuellsten Gerödel. Klar, dass er in Situationen noch Bilder machen kann wo die kleine Knipse aussteigt. Trotzdem sind Ihre Bilder deutlich ansprechender. Schief gelaufen ...

Ich bleibe dabei. Bloss weil ein Objekitv nicht alle Aspekte des technisch möglichen ausreizt ist es noch lange nicht schlecht. Zumindest nicht, solange es Vorteile hat, die diese Limitierungen aufwiegen. Wer die Grenzen kennt kann es vorteilhaft einsetzen.

Helge ;-)=)

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