Eine Frage die mich nicht erst seit dem gestrigen Ansetzen meines Subjektiv (mit Pinhohle-Einsatz) beschäftigt ist, weshalb liegt denn bei mFT die Sensoreinheit so hüllenlos offen?
Der Pinhohle-Einsatz des Subjektiv legt in der Naheinstellung gnadenlos offen, was sich so auf dem Sensor meiner PEN angesammelt hat. Die unendliche Schärfentiefe der Lochblende treibt einem das den Schreckschweiss auf die Stirn.
Weshalb liegt die Sensoreinheit denn so offen? Klar und logisch, wegen des Live-Bildes. Beim Objektivwechsel benötige ich aber eher selten ein Live-Bild auf dem Monitor. Ist es denn nicht sinnvoller, dass der Verschluss bei ausgeschalteter Kamera geschlossen ist?
Was ist mit dem "Brennglaseffekt", der auch schon so mancher analogen Leica-M den Garaus gemacht hat?
Ein geschlossener Verschluss, der sich erst öffnet, wenn ich die PEN anschalte und beim Ausschalten sich dann wieder in den geschlossenen Zustand zurückbegibt. Kann mir nur vorstellen, dass bei der Entscheidung, den Verschluss immer offen zu lassen, die Marketingleute das letzte Wort hatten. Ich glaube Einschaltzeiten sind in so mancher Fotopublikation ein Testkriterium und somit ein Verkaufsargument des Herstellers…
Hier könnte Olympus doch wieder mal ne Innovation lancieren und zusammen mit dem SSW zu nem schönen Marketingkonzept stricken.
Ne E-P3 mit bedecktem Sensor und dann noch mit nem richtigen ON/OFF Schalter…
Wann war nochmal die Photokina?
Grüße
Enrico



