Nun ist der Witz bei Kamerakategorien, für wie sinnvoll auch immer man sie halten mag, zumal dann, wenn sie, wie bei der TIPA, von den eher gebräuchlichen auch noch abweichen oder ganz neue Begriffe einführen, dass sogenannte "Profi"- oder "Amateur"- (oder "Experten"-) DSLRs sich wenn überhaupt, dann nur nebenbei danach richten, was "Profis" oder was "Amateure" (oder "Experten") sind, sondern einfach unterschiedliche Ausstattungs- und Preissegmente markieren, für die man keine besseren Bezeichnungen gefunden hat.
Die "Experten"-DSLRs stehen bei der TIPA offensichtlich für etwas zwischen dem, was man anderswo tendenziell als Semi-Pro- und Pro-Segmente bezeichnet, während "Advanced" wieder irgendwie zwischen Einsteiger- und Semi-Pro zu liegen scheint. Wobei die Grenzen zwischen den Segmenten ja ohnehin auch nicht so richtig fest gezogen sind.
Man darf bei solchen Kategorisierungen schon im Ansatz gar nicht erst mit dem Anspruch herangehen, dass man die Bezeichnungen irgendwie wörtlich nehmen könnte, denke ich. Auch wenn das weniger Gelegenheit bedeutet, sich darüber lustig zu machen ;-)
Grüße,
Robert