Geotagging - Praxiserfahrungen mit JOBO photoGPS und E-3

20.01.2009 - 00:34 Uhr

Die meisten hier werden es wissen: In der Digitalphotographie beschreibt der Begriff "Geotagging" (Geocoding, Geo-Imaging) die beinahe metergenaue Verortung von Digitalphotos.
Ein GPS-Gerät* speichert beim Geotagging die Lagekoordinaten des Photostandorts simultan zu unserem Druck auf den Auslöser .

Die Bestimmung der eigenen Lagekoordinaten ist möglich, indem das GPS-Gerät gleichzeitig die Positionsdaten von mehreren GPS-Satelliten empfängt. Die blitzschnell errechneten Lagekoordinaten werden - je nach Aufbau des Photo-GPS-Systems bzw. Hersteller - während der Aufnahme oder per Software nach der Aufnahme in die Exif-Daten des Digitalphotos geschrieben, so dass das Photo eindeutig und exakt verortet ist.

Seit Ende des letzten Jahres steht mit dem JOBO photoGPS nun endlich auch ein miniaturisiertes GPS-Gerät auf dem Markt zur Verfügung, welches - aufgesteckt auf den Blitzschuh einer Digitalkamera - auch für das E-System ein zuverlässiges und geradezu luxuriöses Geotagging ermöglicht. Aber lest selbst: Im Anhang findet Ihr meinen Praxisbericht.

Anmerkung: Den Praxistest mache ich Euch aus freien Stücken als Erfahrungswert und eventuelle Entscheidungshilfe hier zugänglich. Ich darf betonen, dass ich das JOBO photoGPS als unabhängiger Tester für drei Wochen leihweise testen durfte, ohne dass ich durch die Veröffentlichung meiner Erfahrungen einen finanziellen oder materiellen Vorteil habe.

Gruß,
Ulf.

* Solche Empfänger im amerikanischen Global Positioning System sind z.B. auch herkömmliche Navigationsgeräte!

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Re: Geotagging - Praxiserfahrungen mit JOBO photoGPS und E-3

20.01.2009 - 00:49 Uhr

Hier noch ein quick-and-dirty-Bild von JOBO photoGPS und E-3 von links. Aus diesem Blickwinkel zeigt sich auch die kleine "GeoHint"-Taste.

Wer ebenfalls Praxiserfahrungen mit dem photoGPS hat, möge die doch bitte hier anfügen - würde ich mir wünschen!

Gruß,
Ulf.

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Re: Geotagging - Praxiserfahrungen mit JOBO photoGPS und E-3

20.01.2009 - 08:33 Uhr

Hallo Ulf,

danke für den Bericht! Gibt es aus Deiner Sicht – abgesehen vielleicht von der komfortablen Batterieleistung, weil's immer nur beim Auslösen aktiv wird – einen triftigen Grund, mit einem GPS-Modul, das nichts anderes kann als Geotaggen, den Blitzschuh zu blockieren (oder alternativ sogar eine Blitzschiene zu benötigen) und die Klobigkeit der Kamera zu erhöhen, während es seit langem Geräte gibt, die, sofern nur die Uhren genau genug abgeglichen sind, ähnlich gut funktionieren sollten und einfach nur in der Tasche dabei sein müssen – und daneben z.B. noch je nach Gerätetyp als Navigationshilfe oder Handy dienen?

Grüße,
Robert

P.S.: Ich kriege dieser Tage wohl doch nochmal ein neues Handy (genauer: PocketPC), diesmal mit GPS-Modul; mal sehen, ob ich das damit auch irgendwie hinbekomme...

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Re: Re: Geotagging - Praxiserfahrungen mit JOBO photoGPS und E-3

20.01.2009 - 12:37 Uhr

Hallo Robert!

Rob. S. wrote:
Gibt es aus Deiner Sicht – abgesehen vielleicht von der komfortablen Batterieleistung, weil's immer nur beim Auslösen aktiv wird – einen triftigen Grund, mit einem GPS-Modul, das nichts anderes kann als Geotaggen, den Blitzschuh zu blockieren (oder alternativ sogar eine Blitzschiene zu benötigen) und die Klobigkeit der Kamera zu erhöhen

Vorausgeschickte Anmerkung: Das photoGPS lässt sich ja auch jederzeit ohne Kontakt zum Blitzschuh/zur Kamera per "GeoHint" manuell auslösen.

Nun zu Deiner Frage: Das photoGPS ist im Verbund mit der Software funktionell mehr als nur ein bloßer Mini-GPS-Receiver. Die Synchronisierung von GPS-Punkten und Digitalbildern funktioniert ja per Software. Dadurch wird das komplette Editieren der Exif-Daten in einem Schritt automatisch durchgeführt.

Versuche beispielsweise mal über Dein neues Handy Hunderte Bilddateien nachträglich MANUELL mit GPS-Punkten zu synchronisieren - dann weißt Du, was mir ein photoGPS mit Software an Arbeit abnimmt!

Es gibt zumindest für unsere "Erste Welt" eine Unterstützung für digitale Karten und, wie ich ja beschrieben habe, eine genaue Dokumentation des Standortes mit verlässlichen Meterangaben zu umliegenden Infrastruktur-Lokalitäten, die einem gleich mit in die Exifs geschrieben werden können. Auch das sind Funktionen, die über ein pures GPS-Gerät hinausgehen.

Rob. S. wrote:
während es seit langem Geräte gibt, die, sofern nur die Uhren genau genug abgeglichen sind, ähnlich gut funktionieren sollten und einfach nur in der Tasche dabei sein müssen – und daneben z.B. noch je nach Gerätetyp als Navigationshilfe oder Handy dienen?

Du erwähnst einen wichtigen Punkt, der ein gewaltiges Missverständnis des GPS-Normalnutzers darstellt:

"In der Tasche dabei sein" müssen diese Geräte eben nicht nur - Du musst sie bei der GPS-Punktnahme aus der Tasche kramen und einige Dezimeter vom Körper entfernt in der Hand halten, denn sonst bekommst Du mangels gutem Satellitenkontakt (Abschattung!) nur sehr ungenaue Punkte (u.U. Hunderte Meter an Abweichung). Als seit 2000 für wissenschaftliche Zwecke GPS-Nutzender weiß ich, wovon ich rede...

Da ist der Ort über dem Kameragehäuse ein idealer Platz für den GPS-Empfang. Und mit dem Blitzschuh ist eben auch eine Befestigungsmöglichkeit da, die neben dem freien Satellitenempfang auch noch die elektrische Synchronisierung ermöglicht - besser geht´s doch eigentlich nicht...?!

Außerdem ist es wahrscheinlich nicht jedermanns Sache, beim Photographieren mehrere getrennte Geräte in der Hand halten bzw. dazwischen wechseln zu müssen.

Gruß,
Ulf.

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Re: Geotagging - Praxiserfahrungen mit JOBO photoGPS und E-3

20.01.2009 - 12:53 Uhr

Einen wesentlichen Punkt habe ich bisher komplett vergessen: den Preis des Geräts mit 159 Euro UVP. Angesichts der fehlenden Abdichtung/Arretierungsmöglichkeit halte ich diese Größenordnung für grenzwertig, aber natürlich lässt sich dagegenhalten, dass die Software ja auch dabei ist. Und es ist das erste Gerät dieser Marktgattung (ohne Systemadaptierung).

Gruß,
Ulf.

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Re: Geotagging - Praxiserfahrungen mit JOBO photoGPS und E-3

20.01.2009 - 13:37 Uhr

Hallo Ulf,

und danke für Deinen aufschlussreichen Bericht. Im PDF hast Du anscheinend alle Seiten zweifach abgespeichert.

Auch ich habe mich schon öfter mit dem Geotagging von Fotos befasst. Die Belegung des Blitzschuhs durch das Jobo-GPS finde ich nicht optimal, zumal Du ja selber sagst, dass das Gerät dort herausrutschen kann. Nach allem was ich lese und ausporbiert habe komme ich zu dem Schluss: Für den wirklich effektiven Einsatz gehört der GPS-Empfänger in die Kamera und die Koordinaten sollten so gleich bei der Aufnahme in den EXIF abgelegt werden.

Gruß,
Dieter

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Re: Geotagging - Praxiserfahrungen mit JOBO photoGPS und E-3

20.01.2009 - 13:45 Uhr

Hatte das Gerät zur Probe.
Da ich nur Mac`s verwende und die Mac-Software derzeit noch nicht verfügbar ist, kommt es nur für Win-User in Betracht.
Gruß - Ulrich

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Re: Geotagging - Praxiserfahrungen mit JOBO photoGPS und E-3

20.01.2009 - 13:48 Uhr

Hallo Dieter,

"GPS-Empfänger in der DSLR", das ist natürlich die beste aller Möglichkeiten! Leider gibt es das bei Olympus noch nicht.
Diesem Ausstattungswunsch (max.+ 50 Gramm!) schließe ich mich hiermit für die nächste E-x-Generation gerne an!

Und das Herausrutschenkönnen ist wirklich noch ein Schwachpunkt des photoGPS: ein Arretierring dürfte ja eigentlich bei dem Preis auch noch drin sein... Ich hab´s jetzt in der Praxis halt "getapet", was optisch natürlich nicht der Brüller ist.

Gruß,
Ulf

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Re: Re: Re: Geotagging - Praxiserfahrungen mit JOBO photoGPS und

20.01.2009 - 14:04 Uhr

Hallo Ulf,

Durbin wrote:
Du erwähnst einen wichtigen Punkt, der ein gewaltiges Missverständnis des GPS-Normalnutzers darstellt:

"In der Tasche dabei sein" müssen diese Geräte eben nicht nur - Du musst sie bei der GPS-Punktnahme aus der Tasche kramen und einige Dezimeter vom Körper entfernt in der Hand halten, denn sonst bekommst Du mangels gutem Satellitenkontakt (Abschattung!) nur sehr ungenaue Punkte (u.U. Hunderte Meter an Abweichung). Als seit 2000 für wissenschaftliche Zwecke GPS-Nutzender weiß ich, wovon ich rede...
.

Wie oft im Leben gibt es sicherlich mehrere Wege glücklich zu werden.
Ich benutze zum Beispiel einen Garmin Colorado 300, den ich mit einem Karabinerhaken an die Fotoweste oder die Kameratasche hänge.

Ich habe im Herbst eine komplette 18 tägige Südafrikatour ge"geotagged". Dazu habe ich am ersten Tag die Kamerauhr mit dem Gerät auf die "Sekunde" genau synchronisiert, jeweils am Abend die getrackte Route runtergeladen und mittels "Robogeo" mit den Bildern abgeglichen. Die Software trägt die Koordinaten dann in die Exif ein.
Die Genauigkeit reicht bei freier Himmelssicht für die Landschafts- und Architekturfotografie immer, da ja sowieso die Koordinaten des Standortes und nicht die des Motives erfasst werden.

Für die Makrofotografie ist es natürlich nicht präzise genug ;-)

Die Kombination mit einem GPS-Gerät mit Tracking-Funktion hat den Vorteil, dass ich die ganze Route "getrackt" habe und nicht nur die Positionen wo ich fotografiert habe.

Viele Grüße

Wolfgang Teichler

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Re: Geotagging - Praxiserfahrungen mit JOBO photoGPS und E-3

20.01.2009 - 14:09 Uhr

Hallo Durbin,
zu meinem Verständnis: Ich verstehe das richtig, dass die Geodaten nicht im Moment der Aufnahme in die Datei geschrieben , sondern erst irgendwann später am PC synchronisiert werden?
Wie wird dann dem einzelnen Bild der richtige Datensatz zugeordnet? Nach dem Motto: Bild 1 bekommt Datensatz 1 usw.? Das könnte Probleme bei bereits in der Cam gelöschten Bildern geben. Oder bei gleichzeitiger Abspeicherung von RAW und JPG Dateien.
Immer unter der Voraussetzung, das alles so funktioniert: Wieviele Datensätze kann das Gerät speichern?

Und zuletzt: Wie kann man rausbekommen, für welche Länder es Karten gibt? Wobei die reinen Geodaten ja oft schon genügen, den Rest bekommt man mit Google Earth etc.
Grüße aus Taiwan, Dirk

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Re: Re: Re: Re: Geotagging - Praxiserfahrungen mit JOBO photoGPS

20.01.2009 - 14:27 Uhr

wteichler wrote:
Hallo Ulf,

Durbin wrote:
Du erwähnst einen wichtigen Punkt, der ein gewaltiges Missverständnis des GPS-Normalnutzers darstellt:

"In der Tasche dabei sein" müssen diese Geräte eben nicht nur - Du musst sie bei der GPS-Punktnahme aus der Tasche kramen und einige Dezimeter vom Körper entfernt in der Hand halten, denn sonst bekommst Du mangels gutem Satellitenkontakt (Abschattung!) nur sehr ungenaue Punkte (u.U. Hunderte Meter an Abweichung). Als seit 2000 für wissenschaftliche Zwecke GPS-Nutzender weiß ich, wovon ich rede...
.

Wie oft im Leben gibt es sicherlich mehrere Wege glücklich zu werden.
Ich benutze zum Beispiel einen Garmin Colorado 300, den ich mit einem Karabinerhaken an die Fotoweste oder die Kameratasche hänge.

Ich habe im Herbst eine komplette 18 tägige Südafrikatour ge"geotagged". Dazu habe ich am ersten Tag die Kamerauhr mit dem Gerät auf die "Sekunde" genau synchronisiert, jeweils am Abend die getrackte Route runtergeladen und mittels "Robogeo" mit den Bildern abgeglichen. Die Software trägt die Koordinaten dann in die Exif ein.
Die Genauigkeit reicht bei freier Himmelssicht für die Landschafts- und Architekturfotografie immer, da ja sowieso die Koordinaten des Standortes und nicht die des Motives erfasst werden.

Für die Makrofotografie ist es natürlich nicht präzise genug ;-)

Die Kombination mit einem GPS-Gerät mit Tracking-Funktion hat den Vorteil, dass ich die ganze Route "getrackt" habe und nicht nur die Positionen wo ich fotografiert habe.

Hallo Wolfgang,

ja, und was machst Du bei Makroaufnahmen??? ;-))

Genau Deine Lösung ist prinzipiell die Lösung, die ich bisher auch immer angewandt habe und die für´s Tracking natürlich sehr sinnvoll ist.
Mein GPS-Empfänger ist übrigens der Garmin Etrex Vista HCx, meine Software GPSU (britisch).

Nachteile aus meiner Sicht: zusätzlicher Akku-/Batterieverbrauch, baumelndes GPS-Gerät mit zusätzlichem Gewicht, mehrmals wöchentlich die Notwendigkeit, auf sekundengenaue Synchronizität zu achten. Zusammengenommen ist (war) mir das für´s Photographieren doch eine unangenehme Bürde.

Aber wie Du´s sagst: Es gibt für jeden andere Wege und Ansprüche, um glücklich sein zu können.

Gruß,
Ulf.

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Re: Re: Geotagging - Praxiserfahrungen mit JOBO photoGPS und E-3

20.01.2009 - 14:46 Uhr

Hallo Dirk,

dirk wrote:
Ich verstehe das richtig, dass die Geodaten nicht im Moment der Aufnahme in die Datei geschrieben, sondern erst irgendwann später am PC synchronisiert werden?

JA.
Wie sollte es bei einem Fremdanbieter-Produkt auch anders funktionieren?

dirk wrote:
Wie wird dann dem einzelnen Bild der richtige Datensatz zugeordnet? Nach dem Motto: Bild 1 bekommt Datensatz 1 usw.?

So nicht. Es werden wirklich nur synchrone Bilder anhand der Sekundenangabe gesucht - und mit (bei meinem Test) 100%iger Genauigkeit gefunden.

dirk wrote:
Das könnte Probleme bei bereits in der Cam gelöschten Bildern geben.

Mit bereits gelöschten Bildern gibt es keinerlei Probleme, das habe ich ausprobiert. Da werden die entsprechenden GPS-Koordinaten-Pendants einfach ignoriert.

dirk wrote:
Oder bei gleichzeitiger Abspeicherung von RAW und JPG Dateien.

Das habe ich, ehrlich gesagt, nicht ausprobiert.
Ich kann mir aber vorstellen, dass im negativsten Falle dann die JPGs komplett nicht synchronisiert werden.

dirk wrote:
Immer unter der Voraussetzung, das alles so funktioniert: Wieviele Datensätze kann das Gerät speichern?

offizielle Herstellerangabe: "ca. 1000 Aufnahmeorte" Bin während des Tests (max. ca. 400 Auslösungen pro Tour) nicht an Grenzen gestoßen.

dirk wrote:
Und zuletzt: Wie kann man rausbekommen, für welche Länder es Karten gibt? Wobei die reinen Geodaten ja oft schon genügen, den Rest bekommt man mit Google Earth etc.

Anfrage bei www.jobo.com? 67 Länder sollen übrigens dabei sein. Welche, weiß ich nicht.

Gruß nach Taiwan von
Ulf.

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Re: Re: Geotagging - Praxiserfahrungen mit JOBO photoGPS und E-3

20.01.2009 - 14:56 Uhr

Ulrich Götze wrote:
Hatte das Gerät zur Probe.
Da ich nur Mac`s verwende und die Mac-Software derzeit noch nicht verfügbar ist, kommt es nur für Win-User in Betracht.
Gruß - Ulrich

Hallo Ulrich,

in den mitgeschickten JOBO-Unterlagen fand ich dazu:

"Unterstützte Betriebssysteme sind Windows XP (SP2) und Vista (SP1); die Software für MAC wird voraussichtlich erst nach Testende Ende Januar verfügbar sein."

Fast hätte ich gesagt: Der Satz hätte von Olympus stammen können, aber das lasse ich mal lieber... ;-))

Gruß,
Ulf.

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Re: Geotagging - Praxiserfahrungen mit JOBO photoGPS und E-3

20.01.2009 - 17:04 Uhr

Durbin wrote:
dirk wrote:
Oder bei gleichzeitiger Abspeicherung von RAW und JPG Dateien.

Das habe ich, ehrlich gesagt, nicht ausprobiert.
Ich kann mir aber vorstellen, dass im negativsten Falle dann die JPGs komplett nicht synchronisiert werden.

Hallo Ulf,

das habe ich mal im Zusammenspiel mit Adobe Lightroom 2 ausprobiert.

Wenn man *vor* dem Import der RAW+JPEG Bilder in Lightroom die JPEGs mit den Geodaten versieht und dann beides gemeinsam (also die RAWs + die Geogetaggten JPEGs) in Lightroom importiert, dann übernimmt Lightroom die Geokoordinaten aus den JPEGS und fügt sie der eigenen Datenbank hinzu. Damit kommen die Koordinaten dann auch den RAWs zugute, da die JPEGs von Ligthroom als sog. "Filialdokumente" angesehen werden. Bei einem späteren Export des RAWs nach TIFF/JEPG stehen die Geokordinaten dann im Export mit drin. :-)

Gruß,
Dieter

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Re: Re: Geotagging - Praxiserfahrungen mit JOBO photoGPS und E-3

20.01.2009 - 17:29 Uhr

Ulrich Götze wrote:
Hatte das Gerät zur Probe.
Da ich nur Mac`s verwende und die Mac-Software derzeit noch nicht verfügbar ist, kommt es nur für Win-User in Betracht.
Gruß - Ulrich

Danke für den Hinweis, Uli!
Weisst du denn etwas über eine eventuell geplante Mac-Version? Da wär' ich auch sehr dran interessiert!

GPS-freie Grüsse
Mystery

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Re: Geotagging - Praxiserfahrungen mit JOBO photoGPS und E-3

20.01.2009 - 17:37 Uhr

upps, da hat Ulf ja schon was 'zu geschrieben (von wegen "Mac ende Januar").

Na dann, die Wartezeit für Macianer scheint absehbar.

Beste Grüsse
Mystery

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Re: Geotagging - Praxiserfahrungen mit JOBO photoGPS und E-3

20.01.2009 - 17:37 Uhr

Ahhh, die Mac-User unter uns bekennen Farbe - auch hier. :-) Bin ebenfalls an Mac-tauglichen Lösungen interessiert, auch wenn ich die Aufgaben natürlich unter einem virtualisierten Windows lösen kann.

Gruß,
Dieter

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Re: Geotagging - Praxiserfahrungen mit JOBO photoGPS und E-3

20.01.2009 - 18:13 Uhr

Durbin wrote:
(...) aufgesteckt auf den Blitzschuh einer Digitalkamera - auch für das E-System ein zuverlässiges und geradezu luxuriöses Geotagging ermöglicht. (...)

Hallo Ulf
eine Kniffel-Frage noch, welche mir dein begeisterter Testbericht leider nicht beantwortet. Ich gehe aufgrund deiner Beschreibung (siehe oben) davon aus, dass die GPS-Daten vom Jobo-Gerätchen quasi auf "Blitzbefehl" vom Mittelkontakt des Blitzfusses gespeichert werden (richtig?).
Muss dafür bei der Kamera der Blitz aktiviert sein (Fill-In)? Bei deaktiviertem Blitz gibt die Kamera ja keinen entsprechenden "Befehl" nach oben um dem GPS-Teil von der gemachten Aufnahmen zu verraten.
Wenn also jemand (rein theoretisch) den Blitz über's Menü deaktiviert und sich dies beim Fotografieren mit dem photoGPS nicht bewusst ist, werden keine GPS-Daten abgespeichert?

Sorry, ist wohl eine etwas sehr hypothetische Frage...

Gruss
Mystery

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Re: Re: Geotagging - Praxiserfahrungen mit JOBO photoGPS und E-3

21.01.2009 - 00:20 Uhr

mystery wrote:
eine Kniffel-Frage noch, welche mir dein begeisterter Testbericht leider nicht beantwortet. Ich gehe aufgrund deiner Beschreibung (siehe oben) davon aus, dass die GPS-Daten vom Jobo-Gerätchen quasi auf "Blitzbefehl" vom Mittelkontakt des Blitzfusses gespeichert werden (richtig?).
Muss dafür bei der Kamera der Blitz aktiviert sein (Fill-In)? Bei deaktiviertem Blitz gibt die Kamera ja keinen entsprechenden "Befehl" nach oben um dem GPS-Teil von der gemachten Aufnahmen zu verraten.
Wenn also jemand (rein theoretisch) den Blitz über's Menü deaktiviert und sich dies beim Fotografieren mit dem photoGPS nicht bewusst ist, werden keine GPS-Daten abgespeichert?

Habe das soeben für Dich mal probiert. Blitz im Menü deaktiviert, Auslöser gedrückt, Photo gemacht, photoGPS blinkt grün, Bilddaten und GPS-Daten in die Software importiert.

Ergebnis: GPS-Koordinaten sind vorhanden, Bilddaten und GPS-Kordinaten können problemlos synchronisiert werden. Woran es liegt - frag´ mich nicht.
Aber es funktioniert.

GPS-Daten werden auch bei deaktiviertem Blitz via Blitzschuh-Impuls aufgezeichnet.

Gruß,
Ulf.

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Re: Geotagging - Praxiserfahrungen mit JOBO photoGPS und E-3

22.01.2009 - 17:10 Uhr

Hallo Ulf,

I'm impressed!

Vielen Dank für Deinen kompetenten Bericht, der mich dazu bewegen wird, mich mit diesem Thema näher zu beschäftigen.

Auch ich wäre an Erfahrungen von anderen Forenten mit Mac-Software (und ggf. auch anderen Geo-Taggern) sehr interessiert - vielleicht könnte man das Thema ggf. in einem separaten Thread mal vertiefen!

LG Olyver

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Re: Geotagging - Praxiserfahrungen mit JOBO photoGPS und E-3

05.02.2009 - 10:56 Uhr

Wie ich soeben aus einer Pressemitteilung erfahren habe, bietet Jobo nun auch eine nativ auf Mac OS laufende Software zu dem photoGPS an:

Nutzer des photoGPS können ab sofort die Mac OS kompatible Version 1.0.6.1 im Servicebereich der JOBO Webseite herunterladen.

Gruß,
Dieter

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