Die meisten hier werden es wissen: In der Digitalphotographie beschreibt der Begriff "Geotagging" (Geocoding, Geo-Imaging) die beinahe metergenaue Verortung von Digitalphotos.
Ein GPS-Gerät* speichert beim Geotagging die Lagekoordinaten des Photostandorts simultan zu unserem Druck auf den Auslöser .
Die Bestimmung der eigenen Lagekoordinaten ist möglich, indem das GPS-Gerät gleichzeitig die Positionsdaten von mehreren GPS-Satelliten empfängt. Die blitzschnell errechneten Lagekoordinaten werden - je nach Aufbau des Photo-GPS-Systems bzw. Hersteller - während der Aufnahme oder per Software nach der Aufnahme in die Exif-Daten des Digitalphotos geschrieben, so dass das Photo eindeutig und exakt verortet ist.
Seit Ende des letzten Jahres steht mit dem JOBO photoGPS nun endlich auch ein miniaturisiertes GPS-Gerät auf dem Markt zur Verfügung, welches - aufgesteckt auf den Blitzschuh einer Digitalkamera - auch für das E-System ein zuverlässiges und geradezu luxuriöses Geotagging ermöglicht. Aber lest selbst: Im Anhang findet Ihr meinen Praxisbericht.
Anmerkung: Den Praxistest mache ich Euch aus freien Stücken als Erfahrungswert und eventuelle Entscheidungshilfe hier zugänglich. Ich darf betonen, dass ich das JOBO photoGPS als unabhängiger Tester für drei Wochen leihweise testen durfte, ohne dass ich durch die Veröffentlichung meiner Erfahrungen einen finanziellen oder materiellen Vorteil habe.
Gruß,
Ulf.
* Solche Empfänger im amerikanischen Global Positioning System sind z.B. auch herkömmliche Navigationsgeräte!




