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Die PEN, OM-D & E-System Community

Über diesen Club

Infrarotfotografie, Farben werden zu Strukturen...

Ort

Eschkamp 2, Nottuln, NRW, 48301, Deutschland

  1. Was gibt es Neues in diesem Club?
  2. Gestern traf der Infrabluefilter bei mir ein, ich habe bei diesem bewölkten Januarhimmel ein Testbild gemacht, Kanaltausch entfällt. Im Mai, mit Sonne und Wattewölkchen sicher spannender, aber er funktioniert! 😉 Leider musste ich den Filter mit einem Zwischenring verwenden, da mein Objektiv 52, der Filter aber 55mm hat. Gruß, Uli
  3. Bis auf den Infrablue habe ich alle gängigen Wellenlängen zusammengesucht, z.T. aus Asien importiert. Da ist es gut, dass es endlich eine Quelle in Deutschland gibt. Ok, für mich jetzt nicht mehr... 😉 Gruß, Uli
  4. Ja Uli, das klingt interessant. Es geht aber ins Geld, wenn man sich da eine Sammlung verschiedener Wellenlängen zulegen will. Der spezielle "Infrablue" ist wohl ein Blaufilter, der auch im IR durchlässig ist. Ich vermute, dass da ähnliche Ergebnisse entstehen, wie mit den verschiedenen Blaufiltern von LEE, bei denen ich an der Transmissionskurve ja die IR-Durchlässigkeit ablesen konnte. Diese habe ich in deinem IR-Faden mit Bildbeispielen schon erwähnt. Sie haben den Vorteil, dass man wie dort beschrieben ohne Kanaltausch auskommt. Allerdings können sie die Physik nicht umgehen: Der Brennpunkt für die verschiedenen Wellenlängen von sichtbarem Licht ist CA-korrigiert - einmal schon durch die Linsenkombination des Objektivs und auch durch die kamerinterne Bildkorrektur. Das gilt aber nicht für IR-Licht. Für die Praxis heißt das, dass du mit diesem Filter (leichte) Doppelkonturen erhalten wirst. Eine für Blau und eine für IR. Das kann man tolerieren oder für originell erklären oder nicht so genau hinsehen oder ... Mich hat es dem Bildrand zu bei Weitwinkel eher gestört. Wenn du den Filter hast, wirst du uns ja Bilder zeigen. Ich bin gespannt, ob ich mit meinen Vermutungen falsch liege. Gruß, Gerhard
  5. Gestern gesehen, dass bei IRre-Cams jetzt neue Schraubfilter im Sortiment sind. Zum Beispiel der InfraBlue und auch Wellenlängen die man sonst lange suchen muss, 550 und 630nm. Den Infrablue werde ich mir nach dem Weinachtsrummel auf jeden Fall bestellen! https://irrecams.de/produkt-kategorie/filter/ Gruß, Uli
  6. Hallo in die Runde, Ich habe eine umgebaute OMD EM-5 Gehäuse mit Umbau auf 720 er IR Filter. Vom ersten Tage nur schön belichtete Bilder, teils mit Polfilter. Olympus 7/14mm,12/40mm,17mm-1,8,12mm-2,0,Walimex 7,5mm Fisheye. Alles ohne Stativ.
  7. Das sieht doch vielversprechend aus! Was für gerätschaften hattest Du im Einsatz? Gruß, Uli
  8. IR Aufnahmen in der Eifel, Rund um den Laacher See/ Glees.
  9. Na dann sag ich mal "Hallo, ich bin der neue" 😉 So hin und wieder fotografiere ich auch in Infrarot mit einer umgebauten E-M5 (Filter entfernt), als Objektiv kommt meist das 12-40mm oder ein Lumix 14-42mm zum Einsatz und wenn das Wetter es wieder zulässt, test ich mal das 9-18mm, das hatte ich bisher noch nicht.
  10. Die Sieger stehen fest, es sind schon fantastische Bilder dabei! https://kolarivision.com/2nd-annual-life-in-another-light-photo-contest-winners/?mc_cid=bd4d06eed2&mc_eid=2f6f9ab261 Gruß, Uli
  11. Infrarot in der Landschaft - im Vergleich zum Sichtbaren. (Infrarot? - kein Dunst!) Hier Blick auf den Dachstein in etwa 50km Entfernung, mit 100mm Objektiv natürlich am gleichen Tag. Beide Bilder mit Anhebung des Kontrasts. Gruß, Gerhard
  12. Das schaut nach daylight-LED aus, der längerwellige Anteil durch Fluoreszenz erzeugt, aber kaum IR. Für IR-Aufnahmen wären klassische Glühlampen (mit oder ohne Jod) geeigneter, die fangen bei >700nm erst richtig an und die Zeiten der Belichtung gehen (mindestens) eine Zehnerpotenz runter. Probier mal ... Und Sigfried weist schon darauf hin, dass den Fischen mit der Zeit warm werden könnte. Gerhard
  13. Dazu kommt, das IR durch Wasser ja an sich ausgefiltert wird. Siegfried
  14. Das ist das Spektrum meiner Beleuchtung, die graue Linie ist dann wohl das natürliche Licht. Allerdings reicht die Helligkeit nicht für kurze Belichtungszeiten. Gruß, Uli
  15. Prima Idee, ich bin gerne in den zwei Welten visuell herum gewandert. Da hast du ja in der Wohnung eine IR-Welt, die dir auch im Winter erhalten bleibt. Gerhard
  16. Das Thema könnte viele faszinierende Einsichten gewähren. Mir fiel gerade nix besseres ein... Aquarium 720nm Aquarium Vollspektrum Gruß, Uli
  17. Danke Siegfried, gehofft hatte ich ja auf deine Beiträge, aber dann auch noch so so schnell... Für mich ist das unglaublich faszinierend, auch dann dazu mit deinen Informationen zum Hintergrund. Ich werde versuchen, mich gleich etwas schlauer machen zu dem Thema. Gerhard
  18. Ich hatte mir ja letzten 2 Winter mal den Spaß gemacht, den Orion Nebel auch mit IR (ab 720nm) abzubilden. In Kürze: Der Orion Nebel ist das von uns aus gesehen wohl das größte Sternentstehungsgebiet. Er ist eine Wolke aus Gas und Staub in der innerhalb der letzten vielleicht hundert tausend Jahre viele Sterne entstanden sind und weiterhin entstehen. Die weitaus meisten Sterne für uns gar sichtbar, da sich innerhalb der Staubwolke befinden, das das sichtbare Licht verschlucken. Längerwelliges Licht kommt da aber durch. Im Inneren sieht man auch ein paar "Löcher" wo gerade neue Sterne und Planeten entstehen. Die sich bildende junge Stern leuchtet dann auch stark im IR. Ich habe dann ein Bild erstellt (GIF-Animation aus zwei Bildern) wo ich in Rot jene Sterne einblende, die dann nur im IR zu finden sind. GIF kann ich nicht zeigen - daher hier ein Link: https://www.astrobin.com/full/qyh0p0/C/ IR hat hier auch den Vorteil, dass man bei Vollmond noch fotografieren kann. Siegfried
  19. Und mit einem 650nm-Filter kann man bei Herbstfärbung schon fast einen Normaleindruck erzeugen mit Hilfe von Farbverschiebung etc.
  20. Bei Lust oder Bedarf können wir ja hier einen Vergleich von Bildern anfangen: Einmal im Sichtbaren Spektrum und dann im Infraroten. Die Grenzen sind ohnehin nicht scharf bei Durchlassfiltern von < 750nm. Da ist ohnehin einiges an Rot dabei - die "Falschfarben"-Bilder zeigen das ja deutlich. Ich mache mal den Anfang mit einem Detail: Blatt einer Funkie aus dem Sommer. Einmal 780nm einmal visible. Vielleicht habt ihr ja Lust mit zu machen. Gruß, Gerhard
  21. Danke an Polycom und Fotofirnix über die Aufklärung von Oberflächeneigenschaften von Linsen und IR-Hotspots. So kann ich diese interessante Diskussion besser nachvollziehen.
  22. In der Tat ist mir nicht klar, wozu dieses Filter dient. Vielleicht gibt es ja wissenschaftliche Anwendungen dafür. In der gestalterischen Fotografie kann ich den Zweck eines solchen Filters nicht erkennen. Im Vergleich zum IR850 reduziert es nur den Kontrast und verlängert unnötig die Belichtungszeit.
  23. Für mich würde ich das so interpretieren: IR 950nm: die Probleme bei der Wellenlänge bereiten mir kein Kopf zerbrechen - wer braucht schon wann 950nm IR 760nm: schaut soweit zufriedenstellend aus, Blenden kleiner f/16 brauche ich (fast) nie. Das Fehlen des step-up Ringes kann schon heikel sein wegen ev. Streulicht. Gruß, Gerhard
  24. Wer kennt sich da schon aus... Aber es geht nicht darum, ob Objektive (das Glas) IR durch lassen, sondern dass die Beschichtungen an Linsen oder Korpus innen nicht für IR ausgelegt sind. Dadurch sollen unerwünschte Reflexe entstehen, die sich verstärkt im Zentrum des Bildes (nicht bei den Wolken des Himmels) zeigen. Tendenziell steigt die Gefahr von Hotspots im IR bei Objektiven mit sehr großer Anfangsblende und vielen Linsen. Einfacher gebaute alte Objektive können da besser abschneiden und auch "Kit"-Linsen. Gruß, Gerhard
  25. Exakt. Die Angabe der Wellenlänge des Filters sagt dann aus, ab welchem Bereich das geschieht. Alles Licht unter diesem Wert wird vom Filter (je nach Qualität) geblockt. Gruß, Uli
  26.  

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