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Notebook für Lightroom

14. November 2017 - 19:54

Bislang kam ich mit meinem modifizierten Sony VPZ1 (SSD-Raid, + 512 Gb Samsung SSD und 8 Gb RAM mit älterem Core i7-Quadcore Prozessor unterwegs noch klar, alle Bilder aus RAW zu entwickeln am Abend, der Sprung von 16 Mpix auf die 20 Mpix der E-M1.2 macht sich aber doch deutlich bemerkbar, besonders wenn dann auch schnelle Bildserien dabei sind.

Daher denke ich über einen neuen Laptop/Notebook/Ultrabook nach. Mir ist klar, dass es hohe Entwicklungsleistung und ggf. Pshop-Nachbearbeitung nicht für umsonst gibt, der Preis spielt aber zunächst mal eine untergeordnete Rolle.

Ich suche somit annähernd Workstation-Leistung auf einem noch gut portablen Gerät, nach Möglichkeit nicht von Apple, weil auch andere Windows-Anwendungen laufen müssen.

Eine solche Maschine sollte eine möglichst gute sRGB-Abdeckung nach Kalibration auf dem Display in mindest FHD-Auflösung bieten. Als Massenspeicher M2- oder PCIe - SSD, 512 GB würde reichen, wenn z.B. extern via USB 3.1 SSDs gut anschliessbar sind.

Als Prozessor bleibt nur einer der schnellsten Quadcores i7/7700 z.B., mit 16 GB RAM.

Leider geben Tests nur immer Scores wieder, die nicht unbedingt LR entsprechen.

Gehe ich mal von LR aus, so sollten 500 Bilder als JPG in voller Grösse in < 60 min zu entpacken sein, und natürlich die vorherige Bearbeitung ohne relevante Zeitververzögerung laufen.

Razer Blade Stealth oder größer, Dell XPS 13/15 etc. sind meine aktuellen Favoriten. Können die das ?

Horst

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14. November 2017 - 21:27 changed 14. November 2017 - 22:04

Ich nutze seit mehreren Jahren ein 15zoll , i7-4712 2,3 Ghz , 24 GB Ram "Gaming" Notebook von Schenker , damals mit 1xmsata und 2xsata Anschlüssen. Hat ein 1920x1080 WideGamut Display , 100% sRGB , 97% AdobeRGB kalibriert , Display leider nicht mehr möglich. Die Geräte sind gut konfigurierbar. Nicht vom "Gaming" abschrecken lassen. PS,LR,DxO usw laufen flüssig. (LR CC 286RAW E-M1II nur nach JPEG auf gleicher SSD 12min.) Auf Grafikkarte mit min 2bis4 GB Speicher achten.

https://www.mysn.de/

Gruß Lutz

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14. November 2017 - 22:51 changed 14. November 2017 - 22:51

Fujitsu Siemens als erste Wahl - da spielen das Gesamtsystem einfach 100% zusammen.

HP Omen Serie - als Budget Lösung - passt auch alles nur sind nicht so hochwertige Komponenten verwendet zB GTX Grafikkarte anstatt einer Quadro

Dell: Habe ich keine so guten Erfahrungen damit - weder Workstation noch Laptop laufen zu 100% rund.

Heutzutage ist es kein großes Ding mehr die Leistung einer 30kg Workstation in einen 3kg Laptop zu packen (der sogar noch den Bildschirm und Tastatur dabei hat). Aber bestimmte Technik benötigt eben auch Platz um wirklich optimal zu funktionieren. Deshalb immer unbedingt einen Laptop Chiller oder Cooling Pad verwenden. Damit kann wenigstens die Hitze besser raus. Sind die Komponenten einmal warm wird die Leistung solange gedrosselt bis sie sich nicht weiter aufheizen - dann hast du TOP Technik für die ersten 50 Bilder und die restlichen 450 mit angezogener Handbremse.

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15. November 2017 - 6:30 changed 15. November 2017 - 6:34

Ich habe mich bewusst für ein Notebook (leicht, kompakt, überklappbar und ausdauernd) entschieden mit schneller SSD, ausreichend RAM und natürlich ein Bildschirm der es auch zulässt mal Bilder hochauflösend, scharf und kontrastreich bei Tageslicht zu beurteilen!

Schaue dir dazu den mal an, den es natürlich auch preislich noch gestaffelt gibt:

https://www.notebooksbilliger.de/lenovo+yoga+910+13ikb+80vf004cge/?nbb=pla.google_&wt_cc2=911-0001_Hardware_294208&gclid=CjwKCAiAxarQBRAmEiwA6YcGKHJILT3lp2kptnW0O4vzGS5nsKbHZMnLhG5F1EkPfAasZ6CNFuVUDhoCPlMQAvD_BwE

pdf-Datenblatt: https://www.notebooksbilliger.de/druckansicht/lenovo+yoga+910+13ikb+80vf004cge

Homepage: https://www3.lenovo.com/de/de/laptops/yoga/900-series/Lenovo-Yoga-910-13IKB/p/88YG9000786?cid=de:sem|se|google|71831222418|DE+-+B+-+Yoga+910+%28e%29|G+-+DE+-+EMEA+-+Lenovo+-+PS+-+B+-+Laptop+-+Yoga+-+900+Series|771678127&s_kwcid=AL!4311!3!230989496139!e!!g!!lenovo%20910&ef_id=WWYcGwAAAH7sEwGq:20171115053327:s

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15. November 2017 - 7:39 changed 15. November 2017 - 7:39

Hallo Horst

Ich habe mir vor ein paar Wochen ein FUJITSU Workstation CELSIUS H760 gekauft. Mit i7 Prozesser 32 GB Ram und Grafikkarte NVIDIA® Quadro® M2000.

Monitor ist ein (UHD/4K),Anti-Glare-Display,Magnesium,3.840 x 2.160

Ein grosser Vorteil finde ich die Schublade in der du CD/DVD, Zusatzaccu oder eine Festplatte unterbringen kannst.

Das Gerät ist sauber Verarbeitet und hat alle Nötigen Anschlüsse

Die Leistung finde ich ausreichend, unter Volllast ist der Kühler aber gut hörbar.

Da ich mit dem Loupedeck Controller für Adobe Lightroom arbeite können die Bilder im Vollbildmodus bearbeitet werden und so kann ich sehr gut am 15.6 Zoll Monitor arbeiten.

Grüsse Markus

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15. November 2017 - 7:40 changed 15. November 2017 - 7:50

Ich suche somit annähernd Workstation-Leistung auf einem noch gut portablen Gerät, nach Möglichkeit nicht von Apple, weil auch andere Windows-Anwendungen laufen müssen.

Hallo Horst,

falls dir das noch nicht bekannt ist: du kannst auf dem Apple natürlich auch Windows laufen lassen.

Entweder innerhalb von macOS in einer virtualisierten Umgebung (z.B. mit Parallels for Mac), dann läuft das komplette Windows in einem Fenster (oder auf einem virtuellen Bildschirm, da kannst du unter macOS ja zahllose eröffnen), oder sogar als einzelnes Fenster pro Programm. Du kannst also z.B. Parallels so komfigurieren, dass ein einzelnes Windows-Programm auch als einzelnes Fenster innerhalb von macOS geöffnet werden soll, analog zu den nativen Mac-Programmen. Windows selbst wird dann komplett unsichtbar, man arbeitet nur mit dem Windows-Programm, welches man direkt von der Mac-Oberfläche aus starten kann, wie ein natives Mac-Programm. Mache ich schon seit Jahren so, funktioniert ohne Probleme.

Alternativ bietet Apple auch Bootcamp auf seinen Rechnern an: dann wird beim Start ausgewählt, welches OS gestartet werden soll - macOS oder Windows. Wählst du Windows, hast du einen ganz normalen Windows-Rechner zur Vefügung, auf dem dann alle Programme mit direkten Hardware-Zugriff laufen. Sozusagen zwei getrennte Rechner auf einem Gerät.

Hab dir zwei Links angehängt:

Parallels for Mac: https://youtu.be/AKqQUy-8c1M

Apple Bootcamp: https://youtu.be/EtYFTlRadK4

Nur zur Info, damit du dich nicht unnötig einschränkst bei der Auswahl der Hardware.

VG, Andreas

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15. November 2017 - 12:07 changed 15. November 2017 - 12:07

Kann man bei diesen Emulationen Daten z.B. aus einer DB mit Mac-Programmen direkt austauschen, d.h. von Fenster zu Fenster ? Mein Problem in dieser Richtung gründet sich darauf, dass ich über Jahrzehnte Funddaten aus Kartierungen in 16 bit Dbase/Clipper-Systemen (mehrere relationale Datenbanken) verwalte und manage. Das sind europaweit locker > eine halbe Million Fundorte mit diversen speziellen Angaben, das Ganze selbst entwickelt. Natürlich könnte man so etwas mal auf ene andere Plattform umsetzen, aber dazu habe ich einfach nicht mehr den "Drive", es wären viele Monate reine Programierarbeit nötig. Ergo wurschtele ich heute selbst unter Win7 - Win10 schon mit Emulationen, bislang ging es halt immer so. Das sind halt unersetzliche Daten aus Jahrzehnten, bislang habe ich es immer irgendwie hingebogen. Aber ich scheue einen immer grösseren Aufwand.

Neuere, aktuelle Daten lasse ich praktisch automatisch mittels Geotagger erheben, bekomme dann aus Lightroom über die Koordinaten der zugeordneten Fotos sehr einfach die erhobenen exakten Daten.

Das sind halt alles Dinge, die mit der Fotografie nichts zu tun haben, aber ach funktionieren sollen.

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15. November 2017 - 12:52 changed 15. November 2017 - 12:52

Kann man bei diesen Emulationen Daten z.B. aus einer DB mit Mac-Programmen direkt austauschen, d.h. von Fenster zu Fenster ? Mein Problem in dieser Richtung gründet sich darauf, dass ich über Jahrzehnte Funddaten aus Kartierungen in 16 bit Dbase/Clipper-Systemen (mehrere relationale Datenbanken) verwalte und manage.

Hallo Horst,

das eine Video zeigt, dass direktes Copy&Paste zwischen Mac- und Windows-Anwendungen funktioniert.

Aber wie das mit dBase/Clipper-Datensätzen ist, weiß ich nicht - dafür brauchts ja eigentlich auf der Gegenseite eine DB, die das auch versteht, also eine Schnittstelle? Oder was hast du da genau vor, in welche Mac-Anwendung soll die denn transferiert werden?

Es gibt das www.macuser.de - Forum, da sitzen eigentlich die Spezialisten rund um den Mac. Ist das größte deutschsprachige Forum. Wenn du dich da anmeldest, kannst du sicher auch spezialiserte Fragen beantwortet bekommen.

VG, Andreas

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15. November 2017 - 22:52 changed 15. November 2017 - 22:52

uuui. Na hoffentlich hast Du eine Systemdoku, die jemand anders auch verstehen kann, sonst gehen die unersetzliche Daten den Weg in den Orkus.

Haben die Daten nicht auch evt. einen allgemeineren Wert, dass man mal schauen könnte, ob es da nicht doch Wege gäbe, die auf modernere Plattformen zu heben? So ist das ja nun ein Datengrab, das schon jetzt auf keiner modernen Plattform mehr läuft.

Über wieviele Tabellen/Relationen/Abfragen reden wir denn hier, hast Du da ein grobes Mengengerüst?

Klaus

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15. November 2017 - 8:03 changed 15. November 2017 - 8:03

Also ich arbeite mit einen MacBook Pro von Ende 2013. 2,3 GHz i5, 8 Gb RAM und 256 Gb SSD. Das läuft mit Lightroom 5.7, welches nicht für seine Geschwindigkeit bekannt ist super flüssig. Ich arbeite zu 99 % mit RAW Dateien und habe keinerlei Probleme. Der Import von 500 Bildern dauert inkl. Rendern der 1:1 Vorschauen keine Stunde würde ich sagen. Der Export der bearbeiteten Bilder geht noch schneller. Das Nadelöhr bei Lightroom ist nicht der Rechner, sondern Lightroom selber. Die Software ist, was Geschwindigkeit angeht, sehr schlecht geschrieben.

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15. November 2017 - 12:10 changed 15. November 2017 - 12:11

Windows oder macOS: ist bei guten Notebooks beides möglich. Für "reine" Windows-PC: Stichwort "Hackintosh". Sind die verbauten Grafikchips richtig (=werden bei Apple auch verwendet), meist ohne Probleme.

Für Bildbearbeitung ist wichtig (in dieser Reihenfolge!):

1. Monitor (Stichworte: Kalibrierung, Farbraum, Grösse, Auflösung, IPS)

2. RAM

3. Chipsatz (!)

4. CPU

5. Betriebssystem 64-bit (Windows 10 pro - nicht home)

Punkt 1 ist am wichtigsten für Bilder. Der Adobe-Farbraum (RGB) sollte möglichst 100% sein. Tipps gibt es z.B. bei www.Prad.de. Überhaupt sollte man sich überlegen, ob man sich nicht einen separaten Monitor zusätzlich zum Notebook zulegen sollte (gross, evtl. 4K-Monitor...). Grosser Monitor vereinfacht vieles.

RAM ist klar - man kann nie zu viel haben.

Chipsatz: Wichtig! Wird meist unterschätzt. Dabei sind sie massiv verantwortlich für schnelles Arbeiten. Denn: der Chipsatz organisiert, wie die Bytes durch die Elektronik flutschen - oder eben nicht. Stichpunkte: dual channel Zugriff auf RAM, Schnelligkeit für PCI-express (Grafikkarte) und Anbindung der Massenspeicher. Je mehr der Chipsatz parallel erledigen kann, umso schneller ist die Arbeit erledigt. Es gibt auch Chipsätze, die dual channel doppelt können und obendrein Massenspeicher parallel bedienen können. In Notebooks sind die eher selten, bei extremen spieletauglichen Notebooks noch am ehesten zu finden.

Aber: Touchscreen für Bildbearbeitung? Mich würden die Fingerspuren stören...

Überlegen würde ich mir folgendes:

Gebrauchtes professionelles Notebook der Markenfirmen HP, Lenovo, Dell. Und dazu ein Monitor separat - nach intensiven Studium der Prad-Seiten. Tests findet man genug und gute Gebrauchtgeräte sind nicht schlechter als neue. Noch etwas: eine gute Tastatur (Reinigung?) hat auch was. Und: bei Lenovo gibt es für professionelle Geräte ein sog. HMM. Darin ist beschrieben, wie man das Notebook richtig zerlegen und wieder zusammenbauen kann - eine extrem wichtige Hilfe für alle Fälle - auch nur für Tastatur- oder Lüfterreinigung!

Gerade letzteres ist bei Notebooks dringend geboten - quasi die Anleitung zum Service (beim Auto macht man ja auch Ölwechsel).

Das o.g Fujitsu geht schon in die genannte Richtung. :-) Nur billig dürfte das nicht sein?

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15. November 2017 - 17:55 changed 15. November 2017 - 17:56

Nach langem Nachdenken und Studieren habe ich mich jetzt entschieden und bestellt:

TUXEDO InfinityBook Pro 13 v3 - 13,3" matt Full-HD IPS + Aluminiumgehäuse + Intel Core i7-U CPU + bis 32GB RAM + bis zwei HDD/SSD + bis 12h Akku + Typ-C Thunderbolt uvm.1.577,79 EUR1.577,79 EUR

Display | Gehäuse | Prozessor: Full-HD IPS matt | silber/silber | Intel Core i7-8550U
Arbeitsspeicher (DDR4 SO-DIMM): 16 GB (2x 8GB) 2400Mhz Kingston HyperX Impact
Festplatte M.2 SSD: 512 GB Samsung 960 PRO (PCIe/NVMe), eine 2. Samsung SSD 512 GB aus altem Notebook werde ich selber einbauen.

Tastatur / Keyboard: DEUTSCH (DE-DE) beleuchtet
WLAN & Bluetooth: Intel Dual AC 8265 & Bluetooth (M.2 2230) (Empfehlung)
Betriebssystem Windows: Windows 10 Pro 64Bit
Garantie: 24 Monate / 2 Jahre Garantie

Wenn er da ist und eingerichtet ist, werde ich mal berichten. Es ist ja ein sehr neuer Hersteller, das Gewicht liegt bei 1,3 kg. Besonders interessant fand ich, dass er durch den Anwender besonders leicht nachgerüstet werden kann. Rein von den Komponenten ist mehr Leistung kaum drin.

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