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Pen-F RAW , JPEG oder RAW+JPEG ?

16. April 2018 - 14:30

Hallo in die Runde !

Ich hoffe ich bin mit meiner Frage in der richtigen Rubrik

Vorab erstmal ein paar Infos zur Software die auf meinen MacMini ist ( Capture One Pro 11, Luminar 2018 , Affinity Photo + Designer und Pixelmator Pro )

Olympus Pen F mit 17mm Objektiv ist bestellt

Jetzt stehe ich vor der Wahl mit welchen Dateiformaten ich aufnehmen soll :

Nur RAW ? Entwicklung dann mit Capture One Pro 11

RAW + JPEG ? Einmal die Entwicklung des RAW möglich und JPEG ( Creative Dial )als Vergleich

oder nur JPEG ( wegen Creative Dial ) 

An sich sträube ich mich nur in RAW aufzunehmen wegen dem Möglichkeiten des Creative Dials ( man fotografiert bewusster wenn man sich die Zeit nimmt und gleich in JPEG aufnimmt und spart sich die Entwicklung ) .

Andererseits verschenkt man das Potential des RAW's ( bessere Bearbeitung s/w und Farbe, Retusche etc.) . Bin noch unerfahren mit der RAW Entwicklung und frage mich ob der Qualitätsverlust wenn ich das JPEG mit Capture One Pro 11 bearbeite sehr groß ist ? Ja ich weiß Capture One ist eigentlich ein RAW Converter ( habe ich geschenkt bekommen ) 

Was tun frage ich mich , habe ungern RAW und 2 JPEGS ( einmal OOC und einmal bearbeitet ) auf der Festplatte . 

Wie habt ihr Eure Pen-F eingestellt und warum ? 

Freue mich auf Eure Beiträge

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16. April 2018 - 14:43 changed 16. April 2018 - 14:45

Wie habt ihr Eure Pen-F eingestellt und warum ?

Eingestellt RAW+JPG (LSF-Qualität). Warum:

Wenn ich mit Kreativrad fotografiert habe und ich später aber einen anderen Artfilter nehmen möchte, kann ich problemlos mit RAW am Pc über Oly-Viewer einen anderen Bildstil aussuchen oder wieder Farben in natura eintwickeln lassen. Außerdem kann man die Aufnahme auch später in der Kamera einen anderen Bildstil oder Artfilter anwenden und das JPG intern entwickeln.

Das ist vor allem bei unwiederbringlichen Momenten von Vorteil.

Gruß Pit

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16. April 2018 - 15:02 changed 16. April 2018 - 15:02

Danke dir Pit für deinen Beitrag , tendiere auch eher dazu RAW+JPEG aufzunehmen aufgrund der Möglichkeiten der Variationen in der Bearbeitung !

Gruß aus Garmisch-Partenkirchen

Andrew

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16. April 2018 - 15:24 changed 16. April 2018 - 15:32

Kann jeder machen wie er will. Ich z.B. habe letzten Freitag ein ganztägiges Firmenseminar (aus dem Umfeld Technologieberatung) komplett in JPG mit mittl. Auflösung fotografiert. Modus natural. Mit der alten PEN E-P5 und OM-D E-M5, zu 98% plus 25mm f1.8 und 75mm f1.8 vorne dran...

Nur das Gruppenfoto mit ca. 100 Personen habe ich in JPG fine plus RAW aufgenommen.

Heute die ersten 150 Fotos an die Firma ausgeliefert und bislang lediglich. 1h in Postprocessing "investiert". Überwiegend in Auswahl der besten Fotos und eine handvoll gecroppt... Bis auf drei Fotos, wo ich ein wenig die Belichtung nachkorrigiert habe (in Fotos für MAC) alles out of cam. Ein einziges Bild habe ein wenig heftiger bearbeitet....

RAW-Rumspielmätzchen habe ich mir schon lange abgewöhnt ;)

Dateianhänge

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16. April 2018 - 16:10 changed 16. April 2018 - 16:10

RAW-Rumspielmätzchen habe ich mir schon lange abgewöhnt ;)

Du wirst nie erfahren wie gut deine Bilder geworden wären, wenn du sie in RAW nachbearbeitet hättest. :-)

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16. April 2018 - 18:30 changed 16. April 2018 - 18:30

Und wie gut sie erst mit Vollformat geworden wären werde ich wohl auch nie erfahren...

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16. April 2018 - 15:56 changed 16. April 2018 - 16:32

Von N-Vollformat herkommend, war ich es mir gewohnt, unbedingt in RAW zu fotografieren, weil die N-JPGs qualitativ nie besonders überzeugend waren in der technischen Bildqualität. Die grosse Aufarbeitungszeit von RAWs begannen mich je länger je mehr zu stören, so dass ich nach dem Wechsel zu Oly zwar mit der Doppelspeicherung RAW UND JPG weiterfuhr, aber bald einmal merkte, dass die Oly-JPGs qualitativ sehr, sehr gut waren bzw. sind.

Und so fotografiere ich jetzt bei "unwichtigen Freizeitfotos" nur noch JPGs und verbringe damit viel mehr Zeit beim fotografieren statt bei der Aufarbeitung der RAWs.Bei Auftragsarbeiten gegen Entschädigung im Studio waren RAWs immer selbstverständlich als Haupt-Dateien und JPGs lediglich für die schnelle Auswahlkontrolle verwendet.

Im letzten Herbst fotografierte ich nachts in einer Fabrik. Da machte ich sowohl JPGs wie auch RAWs. Da ich inzwischen in der korrekten Belichtung von JPGs mich sehr sicher fühle, konnte ich alle JPGs verwenden - war aber dennoch froh, in der Reserve RAWs zu haben für den Fall...

Wichtig scheint mir, dass jeder Anwender ein gutes Archivierungssystem hat, und die beiden Dateiarten getrennt archivieren kann. Dies Dank eines Umnummerierungssystems, welches das Auffinden und Zuordnen jeder Datei problemlos ermöglicht.

Meine Archivordnung als Beispiel geht so: (mit IrfanView Stapelumnummerierung und "Anlassverwaltung" in Access (oder Excel für kleinere Bestände))

12401-001.JPG (bis -999.JPG)

12401-001-RAW.RAW (bis -999-RAW.RAW) ORF oder NEF oder was auch immer

So kann ich anhand des Dateinamens immer feststellen, ob der Ursprung lediglich in einerJPG-Datei besteht oder eben das Bildergebnis aus einer RAW-DatenDatei stammt. Bei Bildbearbeitungen kommen immer ZusatzCodes in den DateiNamen zusätzlich angehängt. Und die RAW-Dateien werden bekanntlich in ein PSD oder TIF und schliesslich auch in ein JPG umgwandelt. Den Weg dazu ersehe ich jedoch immer auch gleich aus dem DateiNamen.

In Access oder Excel gibt es diverse Spalten fürs Suchen aktueller bis sehr alter "Anlässe"

Anlass-Numer / Aufnahme-Datum / Beschreibung des Anlasses / Archiv ext-HD-1 / Archiv-ext-HD-2

Bei 01001 (Anlass-Nr) startete ich vor vielen Jahren. Inzwischen bin ich zirka bei Anlass 12500 angelangt. Mit einem Stichwort kann ich sofort herausfinden, WO habe ich die bisherigen Anlässe langzeitarchiviert, die entsprechende Harddisk hervornehmen und einlesen. Doppelte Speichrung mache ich aus Sicherheitsgründen.

Ja, ich bin da nun in meinen Ausführungen reichlich über die Beantwortung der Grundfrage hinausgegangen. Doch schein es mir wichtig, bei sowohl JPG-Aufnahmen wie auch RAW-Aufnahmen einen Hinweis zur langfristigen Archivierung und vor allem zum Auffinden früherer Aufnahmen einen Erfahrungshinweis zu geben.

Kurzantwort; mache für den Anfang doch sowohl RAWs wie JPGs. Finde dann selber heraus, ob Du ggfs auf RAWs verziehcten kannst und willst - und eben: mal nur JPGs und mal eben JPGs UND RAWs.

Viel Erfolg und gutes Einarbeiten wünsche ich Dir.

Rolf.

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16. April 2018 - 20:03 changed 16. April 2018 - 20:03

Da ich sehr bescheiden bin, bin ich mit der Qualtät der JPEGs mehr als zufrieden und kann ruhigens gewissen auf das sagenhafte Potenzial, das mich sehr viel Zeit kostet verzichten, ich bin auch mit weniger Bildpotenzial zufrieden, dabei kommt es aber nur auf die Sichtweise an. Und ich wüßte nicht nach vielen Hunderttausenden von Fotos was ich verbessern könnte, aber wahrscheinlich ist das schon altersstarrsinn :-))

Das Leben ist doch einfach, Lichte in RAW und jpeg ab, und versuche dann die Raws so zu bearbeiten , das Sie das Niveau der JPEGs erreichen, wenn Du das erreicht hast,

HG Fran

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17. April 2018 - 12:39 changed 17. April 2018 - 12:39

Das Leben ist doch einfach, Lichte in RAW und jpeg ab, und versuche dann die Raws so zu bearbeiten , das Sie das Niveau der JPEGs erreichen, wenn Du das erreicht hast,

HG Fran

So mache ichs. Allerdings muss es tatsächlich nicht immer sinnvoll sein, das (je nach Geschmack) technisch Optimale aus einem Bild herauszuholen, ebenso spielt die Abwägung Aufwand/Nutzen eine Rolle, insbesondere im kommerziellen Bereich. Ein schlechtes Foto wird auch durch aufwändige RAW-Bearbeitung nicht gut, aber ein gutes durchaus noch etwas besser. Mir gefallen die JPEGs ooc meist schon ziemlich gut, meine bearbeiteten RAWs am Ende aber noch besser. Positiver Nebeneffekt: ich kann im Konverter eine Bilderserie für verschiedene Anwendungsfälle mehrfach ausgeben (z.B. fürs Web klein und mit Wasserzeichen, dann nochmal in besserer Qualität fürs Archiv) inkl. diverser Metadaten.

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16. April 2018 - 20:04 changed 16. April 2018 - 20:04

Wie habt ihr Eure Pen-F eingestellt und warum ?

Ich speichere immer Jpeg (LSF) + RAW, das hat den Vorteil, wenn bei schwierigen Aufnahmen die RAW-Entwicklung mal nicht die gewünschten Ergebnisse liefert, man mittels Jpegs OOC immer vorzeigbare Bilder hat.

LG

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16. April 2018 - 20:10 changed 16. April 2018 - 20:10

ich nutze immer RAW + LSF Jpeg.

Allerdings bei Familienbildern usw. nutze ich auch mittlerweile die JPGS weil die von olympus wesentlich besser sind als früher von meiner Canon.

mit dem creative Dial sind die Jpg sowieso klasse - insbesondere monochrome mode 2 !

bei meinen Naturaufnahmen möchte ich jedoch auf RAW nicht verzichten.

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