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OMDs und Pro Objektive - die Dinger halten was aus!

16. Mai 2018 - 22:05

Hallo zusammen.

Ich wollte euch nur kurz von meinem unfreiwilligen Robustheitstest erzählen: beim Paddeln haben wir unsere Fähigkeiten über- und den Fluss unterschätzt, so dass wir im brusthohen Wasser gekentert sind. Dabei hatte ich die E-M5 II mit 12-40mm um den Hals, beides wurde ungefähr einen Meter unter Wasser gedrückt bei der Aktion und war erst nach vielleicht 20-30 Sekunden wieder an Land.

Das Objektiv hat gar nichts abbekommen - Respekt, bei einem Objektiv mit ausfahrendem Tubus finde ich das beeindruckend. Nur der Schutzfilter musste runter, weil dahinter das Wasser stand - also kein Problem.

Die Kamera funktionierte nach der Aktion auch noch, allerdings war Feuchtigkeit im Sucher, der auch ordentlich Zicken machte (wildes an und Ausschalten, rein weißes Leuchten...). Alles andere lief noch. Über den Tag haben wir uns so gerettet, am Abend habe ich dann an der Kamera getüftelt und war erstmal ratlos, wie ich die Feuchtigkeit da rausbekommen soll.

Die Lösung war ganz einfach: alle Öffnungen auf (Batteriefach, alle seitlichen Klappen, Bajonett) und die Kamera am Riemen fleißig hin- und herbaumeln. Nach 5-10 Minuten Schaukelei war alle Feuchtigkeit weg und die Kamera läuft wieder ohne Einschränkung. Nur den Sensor musste ich daheim noch putzen, weil beim Abnehmen des Objektivs ein paar Minitröpfchen darauf gelandet waren.

Also: Auch wenn nur "weather sealed" draufsteht, kann man damit auch mal baden gehen :)

Mir hat die Erfahrung vor allem Vertrauen in die Dichtigkeit der Objektive gegeben!

Viele Grüße, Michael

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16. Mai 2018 - 22:10 changed 16. Mai 2018 - 22:11

ich hatte mal eine richtigen Wolkenbruch mit meiner 1.2 und dem 300 pro überstanden bei dem wir bis auf die Unterhose nass waren. Kamera und objektiv alles dicht.

Habe bei Olympus wesentlich mehr vertrauen als bei Canon früher. Abwaschen zu ich meine Kamera unter fließendem Wasser trotzdem nicht. Gibt ja manche die das tun ...

Antworten Zitieren 2 Kommentare
16. Mai 2018 - 22:22 changed 16. Mai 2018 - 22:22

Nach Speedway- oder Motocrossshoots wasche ich meine Kamera samt Objektiv immer unterm Wasserhahn. Alles dicht!

Viele Grüße

Andreas

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18. Mai 2018 - 17:36 changed 18. Mai 2018 - 17:36

Nach einer Tages-Quad-Tour durch die marokkanische Wüste habe ich auch meine komplette Ausrüstung unter dem Wasserhahn abgespült, da der feine Staub auch in meine Schuhe und in den Rucksack überall rein ging. Hat super funktioniert und die Kamera (E-M1Mk2 mit 12-40 PRO Objektiv) sah danach aus wie neu.

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16. Mai 2018 - 23:34 changed 16. Mai 2018 - 23:34

Ein netter Erlebnisbericht, der für den "Ernstfall" hoffen lässt... ;-)

Wasser in der Kamera, sozusagen geflutete elektronische Bauteile, Kontakte, ja bis hin zum Sucher, der schon gezickt hat - das ist schon etwas... Du kannst überhaupt froh sein, dass es nicht zu einem Kurzschluss gekommen ist, als Du versucht hast, die noch mit Wasser geflutete Kamera einzuschalten.

Falls später wider Erwarten doch noch Probleme auftreten sollten, kommt für die tapfere Kamera ein kleiner verdienter Sanatoriumsaufenthalt in Tschechien vielleicht doch noch in Reichweite... ;-) Auf jeden Fall wünsche ich Deiner Kamera weiterhin eine robuste Gesundheit und Dir viel Glück :-)

Herzliche Grüße

Wolfgang

Antworten Zitieren 1 Kommentar
17. Mai 2018 - 13:36 changed 17. Mai 2018 - 13:36

Hi Wolfgang. Geflutet war da nichts, sonst hätte ich die Kamera keinesfalls eingeschaltet. Es war lediglich ein wenig Feuchtigeit im Sucher, wahrscheinlich gerade genug, damit der Augensensor nur noch Kraut und Rüben erkannt hat.

Mal sehen, ob irgendwelche späteren Probleme auftreten - ich halte bei der E-M5 II den Powerschalter für eine Schwachstelle, der ist mir nach ein wenig Regen auf der Kamera auch schonmal über den Jordan gegangen. Dieses Mal habe ich bisher aber keine Probleme - vielleicht hat Olympus auch bei der Reparatur damals gleich was robusteres eingebaut?

Grüße, Michael

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