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Empfehlung Din A3 Drucker

13. März 2018 - 17:31

Hallo in die Runde!

 

Ich möchte für den privaten Bereich einen Fotodrucker erwerben. Damit möchte ich Farb- sowie S/W-Ausdrucke fertigen. Wichtig dabei ist mir in erster Linie die Druckqualität. Weiterhin sollte der Drucker "kompatibel" mit hochwertigen Papier von "Hahnemühle" etc. sein. Da der Drucker mit Sicherheit nicht täglich im Gebrauch ist, sollten die Patronen möglichst nicht eintrocknen. Die Folgekosten hinsichtlich der Tintenpatronen sollten auch nicht außer Acht gelassen werden. Gewicht und Druckgeschwindigkeit wären für mich zweitrangig. Hat jemand einen Tipp für mich, welcher aktuelle Drucker für mich da in Frage kommen könnte, oder hat jemand Erfahrungen gemacht, die mir in meiner Entscheidung weiterhelfen könnten. Die Preisvorstellung liegt bei mir um die 400,- € (gerne weniger)! ;-)

Über Antworten würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße aus Hamburg

Kay

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13. März 2018 - 20:15 changed 13. März 2018 - 20:15

den epson p600 für bis a3. erfüllt das nichteintrocknen der tintenpatronen hervorragend. kostet aber mehr als eur 400. druckqualität hervorragend. relativ kleine tintenpatronen. bei mässigem gebrauch ok / 4× grössere tintenpatronen hat der p800 für bis zu a2. das ist das grössere schwestermodell. / ich hbe beide u bin äusserst zufrieden damit.

rolf

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14. März 2018 - 10:11 changed 14. März 2018 - 10:11

Ich bin seit beinahe 3 Jahren sehr vom Canon "PIXMA Pro 100S" begeistert. Der druckt zwar mit Farbstofftinten, was sicher keine 100 Jahre Haltbarkeit der Ausdrucke gewährleistet - aber das mir ist in meinem Alter herzlich wurscht...;-) Außerdem neigen Farbstofftinten weniger zum Eintrocknen. Meiner steht im Keller und wird mitunter mal 2 Monate überhaupt nicht genutzt - dennocjh noch nie Probleme mit der Tinte gehabt.

Druckqualität ohne Fehl und Tadel, 3 Grautinten (das war mir für meine sw-Ausdrucke sehr wichtig), Druckprofile für so ziemlich jedes Papier, natürlich auch HM. Mein Favorit auf diesem Gebiet ist Sihl, die Ergebnisse damit sind absolut erstklassig.

Preislich kommst Du damit fast hin. Unter 400 dürfte schwierig werden.

HG Sebastian

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14. März 2018 - 13:29 changed 14. März 2018 - 13:29

Ich verwende auch den "Pixma Pro-100s" seit fast 3 Jahren und kann die Erfahrungen von Sebastian bestätigen. Der Preis liegt bei ca. 460 Euro und damit knapp über deinem Limit.

Canon liefert bereits einige Farbprofile für Fremdpapiere mit, und auch bei den Papierherstellern findet man welche für den Pro-100s bzw.Pro-100 (die funktionieren auch). Bei Sihl-Masterclass, Hahnemühle und Illford sollte es für jedes Papier passende Profile geben.Tecco unterstützt den Pro-100(s) nicht. Mit den Pigmenttintendruckern (Pro-10, Pro-1 und den oben erwähnten EPSON-Druckern) hast du eine noch größere Auswahl, Allerdings sind diese Drucker auch teurer (haben aber auch noch andere Vorteile).

Bei preiswerteren A3-Druckern musst du die Profile selbst erstellen oder erstellen lassen (ca. 30 Euro).

Eine Patronensatz (8 Stück) kostet zw. 70-90 Euro. Bei Fremdtinten funktionieren die Farbprofile in der Regel nicht, und auch die Haltbarkeit der Drucke dürfte deutlich reduziert sein. Von daher sollte man nicht am falschen Ende sparen.
Die Drucke halten meiner Erfahrung nach zumindest hinter Glas einige Jahre. Ich hab bisher noch keinen austaschen müssen. Drucker mit Pigmenttinte sind hier allerdings deutlich im Vorteil,

Mit eingetrockneter Tinte hab ich bisher auch noch keine Probleme gehabt, lasse den Drucker allerdings vorsichtshalber immer am Stromnetz angeschlossen.

Der Pro-100s dürfte z:Zt. der enzige Drucker sein, der deinen Anforderungen und(!) Preisvorstellungen nahe kommt. Schau dir trotzdem mal die anderen erwähnten Modelle an, denn ein Fehlkauf wäre doch recht teuer.

Gruß

Ingolf

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14. März 2018 - 11:12 changed 14. März 2018 - 11:12

Ob Du die gewünschten Hahnemühle Papiere mit Erfolg verwenden kannst, hängt sicher nicht vom Drucker ab, sondern vielmehr, wie gut Du die Kette Rechner mit Monitor - Drucker - Papier profiliert bekommst, und das ist ziemlich aufwendig. Dafür brauchst Du ein Colorimetersystem, das gedruckte Normbilder auf dem SYstem vermessen kann und daraus ein Profil errechnet. Mit Glück liefert Hahnemühle Profile für Deinen Drucker für spezielle Papiere, dann könnte es etwas einfacher werden, dann wäre nur der Abgleich des Monitors elementar.

Horst

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14. März 2018 - 23:56 changed 14. März 2018 - 23:56

Ob Du die gewünschten Hahnemühle Papiere mit Erfolg verwenden kannst, hängt sicher nicht vom Drucker ab, sondern vielmehr, wie gut Du die Kette Rechner mit Monitor - Drucker - Papier profiliert bekommst

Das ist absolut richtig.

Dafür brauchst Du ein Colorimetersystem, das gedruckte Normbilder auf dem SYstem vermessen kann und daraus ein Profil errechnet.

Das sehe ich entspannter: Klar musst Du Deinen Monitor sauber kalibrieren, aber das mit dem Drucker funktioniert (Originaltinten und Originalprofile für die Drucker/Papier-Kombination vorausgesetzt) nach meiner Erfahrung völlig problemlos. Meine Ausdrucke und das Monitorbild unterscheiden sich nur in der Leuchtkraft, woran auch die beste Kalibrierung nichts ändert.

HG Sebastian

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15. März 2018 - 10:45 changed 15. März 2018 - 10:45

Mit Deiner 2. Aussage hast Du auch Recht, wenn Du ein von wem auch immer mitgeliefertes Profil benutzen kannst.

Für Ausstellungen etc. habe ich früher sehr teure Lösungen für A3+ genutzt, da dies aber nicht alle paar Tage ansteht, fängt der Ärger mit eingetrockneter Tinte oft bald an. Und spätestens, wenn die Pads, die die Farbe, die die Drucker zum Spülen voll sind, wird es eine Sauerei.

Da ich zudem nur noch für den Privatbedarf ausdrucke, kommt es mir nicht mehr auf höchste Farbbrillianz an. Dann habe ich aber einen Canon iX6850 als Sonderangebot bekommen (weit unter 100 €) auf dem ich mit Labelheaven - Papier (A4-Hochglanz unter 0,10 €) mit Discounter-Tinte für einen Spottpreis nun drucken kann.

Dazu stand jetzt ein Monitorwechsel wegen Alterschwäche (des Monitors) an, habe mit den 31 Zoll LG-4K-Cinema gekauft, den jetzt letztlich mit globellcolor und Spyder 5 exakt profiliert. Mit den mitgelieferten Canon-Profilen (Fotoglanzpapier) für den Drucker gibt das farblich perfekt abgestimmte Drucke, Monitor und Drucker sind aufeinander sehr gut abgestimmt. Sicher würde man mit sehr teurem Papier und Pigmenttinten vor Allem mehr Brillianz erreichen können, aber nur für eine ganz andere Preisdimension.

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15. März 2018 - 23:05 changed 15. März 2018 - 23:05

Sicher würde man mit sehr teurem Papier und Pigmenttinten vor Allem mehr Brillianz erreichen können

Da habe ich ehrlich gesagt erhebliche Zweifel (zumindest was die Tinte angeht - besseres Papier ist eine andere Geschichte). Mit Pigmenttinten werden die Ausdrucke nicht brillanter, sie werden nur haltbarer. Ganz pingelig betrachtet wird dabei sogar die Bildoberfläche weniger homogen und glatt, da die Pigmente nicht einheitlich groß sind. Ob man das sieht? Keine Ahnung.

Aber: Es ist bekanntlich ja auch so, dass man bei Pigmenttinten zwei unterschiedliche Schwarztinten braucht - je nachdem, ob man auf mattem oder glänzenden Papier druckt. Im Fall das PIXMA Pro 10S beispielsweise muss dafür eine der Grautinten geopfert werden, über die der 100S verfügt. Für mich ein k.o.-Kriterium.

Da ich zudem nur noch für den Privatbedarf ausdrucke, kommt es mir nicht mehr auf höchste Farbbrillianz an. Dann habe ich aber einen Canon iX6850 als Sonderangebot bekommen

Wenn man ausschließlich in Farbe druckt, kann so ein Drucker womöglich eine Option sein. Allerdings weiß ich nicht, ob ausreichend unterschiedliche Farbprofildateien für entsprechende Papiere zur Verfügung stehen. Eines kommt mir dabei besonders in der Sinn: Das "CANON Premium Matte Paper". Das ist das Hammer, da brauche ich weder Sihl noch HM!

HG Sebastian

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16. März 2018 - 11:05 changed 16. März 2018 - 11:05

Ich habe dies geschrieben, um darauf hinzuweisen, daß es unter günstigen Bedingungen auch "sehr low budget" - Lösungen gibt, die fürs Familienfoto eben ausreichen.

Ob es die Tinten sind, oder die Papiere, mit denen man mehr Brillianz und Tiefe in die Drucke bringt, vermag ich auch nicht zu sagen, es mag auch deren Kombination sein. Nur liegen die Kosten bei einem Vielfachen gegenüber einer low-budget - Lösung.

Und: bei mir werden die Bilder praktisch ausschließlich im Buchdruck verarbeitet. Auch dafür brauche ich keinen hochwertigen Drucker zu Hause. Das Einzige, was ich da gelegentlich drucke, sind "Proofs" in dem Sinne, daß ich ausprobiere, ob eine Naturfarbe einer Pflanze überhaupt als Auflichtfarbe darstellbar ist (das ist leider häufig nicht der Fall) - und die Frage kann ich auch mit der Billiglösung entscheiden.

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14. März 2018 - 12:09 changed 14. März 2018 - 12:16

Moin

den Epsen 1500W darf man immer noch kaufen und benutzen.

A3-plus möglich.

Ja, der hat "nur" 6 Patronen - damit kommt der in der Qualität trotzdem recht weit. Und man wird nicht gleich so arm, wenn man neue Patronen kaufen muss. Auch, weil die recht klein sind - als Gelegenheitsdrucker empfinde ich das als Vorteil. Dann fällt das Sparschwein beim kompletten Patronenkauf nicht gleich in Ohnmacht ;)

Es gibt einen Umbaustaz auf SW - dann hat der 6 Grautöne - von farbenwerk.com. Allerdings muss man sich dann entscheiden, ob man bunt ODER SW drucken möchte. Alternativ zwei von den Dingern - was bei dem Preis durchaus eine denkbare Lösung ist.

Edit: ich sehe gerade, dass die Preise sehr stark angezogen sind. Jahrewechsel 2016/17 hab eich noch 275,-€ ganz regulär bezahlt .... 2nd hand gibt es zwei Stück in HH ebay-kleinanzeigen.

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14. März 2018 - 13:40 changed 14. März 2018 - 13:40

ich nutze einen Brother DW 4410. Ich habe ihn vor knapp drei Jahren für 119,- beim Telepoint gekauft.

Der wird im Büro für die Dokument Drucke und dann für Foto in den verschiedenen Formaten ausgiebig genutzt.

Tinte reicht für über 1000 Seiten Schwarz. Oder für gefühlt 50 A3 Farbe.

Patronen kosten 19,- für 2 schwarze und jeweils 2 in den drei Farben. Also ca 2 Euro pro XXL Patrone.

Gibt auch Sets mit 4 schwarzen und 4 x 3 für den gleichen Preis.

Gedruckt wird auf Siehl, Aldi, und anderen Sorten.

Die Ergebnisse sind definitiv gleichwertig zu den HP Druckern, die ich vorher weggeschmissen habe.

Aber hier sind die Refills um Lichtjahre billiger und der Drucker funktioniert mit allem, was man ihm anbietet....

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15. März 2018 - 17:17 changed 15. März 2018 - 17:17

Moin

den Epsen 1500W darf man immer noch kaufen und benutzen.

A3-plus möglich.

noch 275,-€

Moin

das Thema Epson 1500 hat mich nicht losgelassen. Nach einer Recherche scheint es einen preiswerten Nachfolger zu geben: https://www.druckerchannel.de/artikel.php?ID=3937&t=epson_expression_photo_hd_xp_15000

Paßt gut ins Budget, scheint andere Tinten bekommen haben - eigen Erfahrung damit fehlt mir persönlich allerdings.

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14. März 2018 - 15:28 changed 14. März 2018 - 15:27

Vielen Dank für die bisherigen Antworten und Hilfestellungen!!! Kann jemand konkret was zu dem Canon 8750 DIN A3 plus sagen? Der wird ja gerade für 319,- € angeboten?

VG Kay

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15. März 2018 - 0:00 changed 15. März 2018 - 0:00

Kann jemand konkret was zu dem Canon 8750 DIN A3 plus sagen?

Wenn Du in SW drucken willst, dann lass es. Ohne 2-3 (3 sind natürlich besser) Grautinten hast Du sonst IMMER einen Farbstich im Druck. Nicht schön.

HG Sebastian

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14. März 2018 - 23:49 changed 14. März 2018 - 23:55

Ich kann "leider" auch nur vom relativ teuren Epson SC-P800 berichten. Und zwar nur gutes.

Ich hatte statt Hahnemühle mal das günstigere Artidomo mattes Papier verwendet. Ich habe vorher nicht gewusst, dass mattes Papier so unglaublich leuchtene Farben erzeugen kann. Einige Bilder wirken fast dreidimensional.

Wenn man viel druckt oder gerne experimentiert, ist dieser Drucker lohnend.

Wenn man wenig druckt, besser bei einem Online-Dienstleister drucken lassen.

Es gibt sehr hochwertige Ersatztinten, und zwar von Farbwerk. Ich habe hier 4 Patronen mit Pigmentfarbe liegen, die ich bald ausprobiere.

Schade, dass Brother keine Fotodrucker baut. Die sind preislich und mechanisch meine Favoriten im Office-Bereich.

Der von Dir erwähnte Canon sieht aber auch gut aus. Es hängt aber nachher sehr vom Papier ab, wie gut es aussieht.

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15. März 2018 - 6:22 changed 15. März 2018 - 6:22

Ich kann "leider" auch nur vom relativ teuren Epson SC-P800 berichten. Und zwar nur gutes.

Es gibt sehr hochwertige Ersatztinten, und zwar von Farbwerk. Ich habe hier 4 Patronen mit Pigmentfarbe liegen, die ich bald ausprobiere.

Danke für den Hinweis, das wußte ich bislang nicht. Die Firma heißt übrigens Farbenwerk:

www.farbenwerk.com

Ich habe noch den Epson 3880 und werde die Farbenwerk-Pigmenttinten beim nächsten Mal testen.

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15. März 2018 - 12:13 changed 15. März 2018 - 12:15

In deiner gewünschten Preisklasse habe ich leider keine Empfehlung aber nachdem ich mit Epson 3800 (bis A2), dem Canon IPF 6400 (bis A1) gedruckt habe und jetzt mit dem Canon PRO 1000 (A2) drucke, kurz ein paar Erfahrungen: Die Papierprofile der namhaften Hersteller (Hahnemühle, Ilford, Tecco, usw) sind in der Regel sehr gut nutzbar. Ich habe selbst mit dem ColorMunki Farbprofile erstellt, die Unterschiede war aber kaum sichtbar. Für mein Lieblingspapier Hahnemühle Photo Silk Baryta 310 (identisch zu Ilford Gold Fibre Silk) habe ich für den Canon Pro 1000 ein professionelles Profil erstellen lassen - ich sehe keinen Unterschied zum Original-Hahnemühle-Profil. Auf diesem Papier kommen übrigens Fotos derart sauber in den Farben, trotz fast leuchtender Farben und mit einer beeindruckenden Tiefe. Alle, die die Ausdrucke bei Ausstellungen sehen sind sehr angetan vom Bildeindruck.

Der Epson SC-600 (bis A3+) hat übrigens den gravierenden Nachteil, dass man den Drucker einschicken muß, wenn der Wartungstank voll ist, beim 800er (bis A2) kann man das selbst machen. Und alle Epson-Drucker haben einen gemeinsamen Kanal für Glanz- und Matt-Schwarz, beim Wechsel wird der Kanal mit der neuen Tinte erst mal durchgespült - für mich ein KO-Kriterium. Die Canon-Drucker haben separate Kanäle.

Gruss

Axel

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15. März 2018 - 18:36 changed 15. März 2018 - 18:36

Vielen lieben Dank für die Zeit und Mühe, die ihr euch genommen/gemacht habt. Ich werde meiner Frau einfach meine "Geburtstagswünsche" in den unterschiedlichen Preissegmenten unterbreiten. Als Finanzminister wird sie dann schon die richtige Entscheidung für mich treffen! ;-)

Herzliche Grüße

Kay

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