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KW14/15 - Lichtauge



... und nein, es ist nicht die Münchner Pinakothek der Moderne. Sondern die Deckkonstruktion des künftigen Hauptbahnhof S21 von Stuttgart.

Heute war ich bei einer Tag der offenen Baustelle S21 in Stuttgart und nutze die Gelegenheit, wie der Bau des umstrittenen Bahnhof vorangeschritten ist.

Hier die Version in Farbe, auch schön:

F3310154-Verbessert-RR-2.jpg

 

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© by pit-photography
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Vom Album

KW14/15-2024: Raumdecken - Blick nach oben

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Bildinformationen

  • Aufgenommen mit OM Digital Solutions OM-1
  • Objektiv LEICA DG 10-25/F1.7
  • Brennweite 14 mm
  • Belichtungszeit 1/13
  • f Blende f/3.2
  • ISO-Empfindlichkeit 800

Empfohlene Kommentare

Beton... es kommt darauf an was man daraus macht. Hier hast Du jedenfalls ein Klasse Foto aus der Betonkonstruktion gemacht. Durch weiche Schattenverläufe dank sorgfältiger Belichtung urde eine tolle räumliche irkung erzielt. Und der Eckenläufer schadet dem Bild auch nicht 😉

Schwarzweiß oder Farbe... beides gut.

Gruß aus HH

Achim

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vor 30 Minuten schrieb fotogramm:

Beton... es kommt darauf an was man daraus macht. Hier hast Du jedenfalls ein Klasse Foto aus der Betonkonstruktion gemacht. Durch weiche Schattenverläufe dank sorgfältiger Belichtung urde eine tolle räumliche irkung erzielt. Und der Eckenläufer schadet dem Bild auch nicht 😉

Schwarzweiß oder Farbe... beides gut.

Gruß aus HH

Achim

Danke für dein Kommentar. Es war auch heute ein großer Besucherandrang bei der offenen Baustelle. Da blieb mir nur übrig, nach oben zu schauen. Dank WT, bei dem alles zur Decke geht, hatte ich die Gelegenheit genutzt. Auch einfach war das Licht nicht, zum Teil auch pulsierende LED-Leuchten. Es sind viele Lichtaugen in der "Gleishalle". Die meisten sind noch mit Persenningen abgedeckt. In paar Jahren, wenn die Strebenkonstruktion mit den Glasflächen aufgesetzt sind, hat man dann eine moderne und schöne Architektur. Mal sehen ob man da auch fotografisch austoben darf.

Und es stimmt, Beton kann auch schön und auch hässlich schön sein. Oh ja, der Eckenläufer, das ergab sich bei mir zwangsweise 😉
Der Kunstruktion aus der sie aus der Ecke kommt ist ein Stützkelch.

VG Pit

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Hallo Pit,

schade daß wir uns dort nicht mal getroffen haben. Das ist übrigens weißer Sichtbeton, ein äußerst kostspieliger Baustoff ...

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vor 12 Stunden schrieb donalfredo:

Hallo Pit,

schade daß wir uns dort nicht mal getroffen haben. Das ist übrigens weißer Sichtbeton, ein äußerst kostspieliger Baustoff ...

Bei so vielen Menschen die gestern bei dem Ereignis waren, sind auch welche, die meistens mit CaNiSon's rumliefen, wenn welche waren. Die allermeisten tapsten auf dem Smartphone um Bilder zu machen. Bin lieber oldschool und Smartphone blieb meist in der Hosentasche 🙂

 

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Schließe mich Achim an, wobei mir die SW-Variante besser gefällt -  Geschmacksache.
Gruß
Manfred

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Klasse Bild, gefällt mir ausgesprochen gut! Wobei ich für dieses WT kein s/w machen würde, da es unweigerlich zu einer Abstraktion führt die nicht das primäre Thema unterstreicht. 
ich bin auch schon gespannt wie das Endergebnis von S21 sich fotografisch erschließen werden lässt 😊

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Am 31.3.2024 um 20:28 schrieb donalfredo:

Hallo Pit,

schade daß wir uns dort nicht mal getroffen haben. Das ist übrigens weißer Sichtbeton, ein äußerst kostspieliger Baustoff ...

Pit's Bild ist klasse, kein Zweifel. Der weiße Sichtbeton - Geld spielt keine Rolle bei diesem Projekt. Apropos Stuttgart 21; wenn ich überlege, dass das letzte große hiesige Betonprojekt die angedrohten 1000 Jahre nach knapp einem Jahrzehnt nur schwer ramponiert überstanden hat. Wie sieht es dann mit S21 aus wenn wir 2121 haben. Der erste Fixtermin ist ja nun schon etwas Vergangenheit. 🤦‍♂️

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vor 17 Minuten schrieb Piesl:

Wie sieht es dann mit S21 aus wenn wir 2121 haben.

Sicherlich werden unsere Nachkommen aufstöhnen, dass die Halle ein Millardengrab wird und vielleicht zum 5. Mal saniert wird. Oder es fahren keine Züge mehr und wird zum Geisterbahnhof. Man weiß nie wie das in Zukunft aussieht. Vielleicht ist dann ein Erweiterungsbau gerade fertiggestellt ...

 

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Ich denke, ich sollte altershalber mal etwas ausholen, ich weiß nicht, welchen Jahrgang diejenigen haben, für die S 21 nur ein Geldgrab ist - die Stadt Stuttgart hat in den späten Sechzigern als Auftraggeber für die SSB die halbe Innenstadt umgegraben. Damals wurden im Tagebau riesige Projekte verwirklicht, da träumte noch niemand von der Firma Herrenknecht und ihren Tunnelbohrmaschinen. Dieses Projekt hat die Stadt alleine gestemmt und dafür 2,7 Milliarden D-Mark liegen lassen.

Von dieser Weitsicht unter unserem damaligen OB Klett profitieren wir bis heute. Da legt beispielsweise die Stadt Karlsruhe eineinhalb Kilometer Straßenbahnlinie unter die Erde, nur damit nicht wöchentlich ein Idiot von der Tram überfahren wird, der auf sein Händie schaut anstatt sich auf den Verkehr zu konzentrieren.

Eineinhalb Milliarden kostete alleine dieser badische Spaß, darüber echauffiert sich niemand. Im Gesamtprojekt Stuttgart 21 sind sämtliche Tunnelröhren erfasst, die Stuttgart an die Neubaustrecke Stuttgart-Ulm anbinden, auch die ist im Preis enthalten. Gigantische Maßnahmen waren erforderlich, um die hochliegenden Mineralwasserschichten zu schützen oder umzuleiten.

Wenn wir immer nur ans Geld denken, tja dann - gingen wir heute alle noch zu Fuß und säßen vor unserer Höhle am Lagerfeuer ...

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Gerade eben schrieb donalfredo:

Ich denke, ich sollte altershalber mal etwas ausholen, ich weiß nicht, welchen Jahrgang diejenigen haben, für die S 21 nur ein Geldgrab ist - die Stadt Stuttgart hat in den späten Sechzigern als Auftraggeber für die SSB die halbe Innenstadt umgegraben. Damals wurden im Tagebau riesige Projekte verwirklicht, da träumte noch niemand von der Firma Herrenknecht und ihren Tunnelbohrmaschinen. Dieses Projekt hat die Stadt alleine gestemmt und dafür 2,7 Milliarden D-Mark liegen lassen. In den Siebzigern und Achtzigern wurde der S-Bahnbau durchgeführt mit einem ähnlichen Aufwand. Was gefehlt hat, waren die Dauermeckerer, die heute von diesen Nahverkehrsprojekten profitieren.

Von dieser Weitsicht unter unserem damaligen OB Klett profitieren wir bis heute. Da legt beispielsweise die Stadt Karlsruhe eineinhalb Kilometer Straßenbahnlinie unter die Erde, nur damit nicht wöchentlich ein Idiot von der Tram überfahren wird, der auf sein Händie schaut anstatt sich auf den Verkehr zu konzentrieren.

Eineinhalb Milliarden kostete alleine dieser badische Spaß, darüber echauffiert sich niemand. Im Gesamtprojekt Stuttgart 21 sind sämtliche Tunnelröhren erfasst, die Stuttgart an die Neubaustrecke Stuttgart-Ulm anbinden, auch die ist im Preis enthalten. Gigantische Maßnahmen waren erforderlich, um die hochliegenden Mineralwasserschichten zu schützen oder umzuleiten.

Wenn wir immer nur ans Geld denken, tja dann - gingen wir heute alle noch zu Fuß und säßen vor unserer Höhle am Lagerfeuer ...

 

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Auch von mir ein klares Votum für die SW-Variante. Du hast einen spannenden und sehr ästhetisch ansprechenden Ausschnitt perfekt abgebildet,

Gruß gen Südosten, HermannB

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