Zumindest sah es so aus, als wir an einem völlig trüben Seetag durch den Nebel gefahren sind. Der einbrechende Herbst schickte frostige Temperaturen und vor uns breitete sich ein Teppich neu formenden Treibeises aus. Es sah aus wie ein zerbrochener Spiegel, die Maschinen wurden auf ein Minimum runtergefahren und so glitten wir durch diese mystische Welt, in der kleinere Eisbrocken und Eisberge trieben und Buckelwale nur wenige hundert Metter vom Schiff entfernt schliefen.
Komplett magisch, aber vorne an Deck waren maximal ein Dutzend Menschen. Der Vormittag, beherrscht vom Schneetreiben und beißendem Wind hatte die meisten Passagiere nach innen getrieben, wohl denen die geblieben waren und diese Szenerie in sich aufsaugen konnten.
// ich hoffe die Zeilen und das Bild dazu können ein wenig wiedergeben, wie so die Gefühlslage unterwegs war... ganz oft kam einem die Landschaft, das Gesamtbild surreal vor //
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Bildinformationen
- Aufgenommen mit OLYMPUS CORPORATION E-M1MarkIII
- Objektiv OLYMPUS M.12-100mm F4.0
- Brennweite 24 mm
- Belichtungszeit 1/640
- f Blende f/4.5
- ISO-Empfindlichkeit 320
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