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Protrait Professional vs. händisch

Martin W.
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Ich habe mal [url=http://www.oly-forum.com/gallery/view/portrait-professional-iv?context=all_recent&tag=][i]dieses Bild[/i][/url] von Reinhard geklaut und händisch 7 Minuten bearbeitet. Links ooc, rechts ooc+PortraitProfessional by Reinhard. Mitte ooc (links) + 7 Minuten Martin W. per Photoshop. Klar, für einen Stapel ist händisch nichts. Aber das ist ja die Diskussion, die meine Kollegen und ich gerade haben: würden wir bei Massen-Portraits mehr verkaufen, wenn wir die durch PP im Auto-Modus jagen, oder verschrecken wir da eher Kunden?

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Empfohlene Kommentare

oder verschrecken wir da eher Kunden?
Wenn es behutsam gemacht wird sicher nicht. Jeder möchte doch besser aussehen als im morgentlichen Spiegelbild. Gruß imago somnium

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Ich finde die VergleichsBilder von Reinhard auch sehr interessant. Allerdings habe ich die Diskussion dazu noch nicht voll verinnerlicht. Gibt es einen Thread dazu, den ich vielleicht übersehen habe? Dieses von Euch erwähnte Programm kannte ich gar nicht. Habe mal die Website besucht. Dort gibt es noch andere Beispiele, die mitunter aber (für meinen Geschmack) sehr überzogen sind. Bei manchen muss ich schon fast schmunzeln. Verstehe ich das richtig, dass das Programm diese Gesichtsoptimierung auf Knopfdruck macht? Das ist natürlich schon beachtlich. VG Felix

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Verstehe ich das richtig, dass das Programm diese Gesichtsoptimierung auf Knopfdruck macht? Das ist natürlich schon beachtlich.
Ich habe bei mir eingegeben Mann 35 Jahre natürlich (ist leicht geschummelt). Ergebnis kannst Du ja selbst sehen. Gruß Imago somnium

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Wenn es behutsam gemacht wird sicher nicht. Jeder möchte doch besser aussehen als im morgentlichen Spiegelbild.
Da bin ich mir eben nicht so sicher! Nehmen wir an, die Dame oben wäre unsere Kundin. Sie sieht sich im Spiegel wie links und bekommt, ohne Rückfrage, das Portrait wie rechts "verkauft". Die Sommersprossen sind weg, sie hat "ne dicke Lippe riskiert" und im Gesicht deutlich zugelegt. Sie hat offensichtlich "eins auf die Nase bekommen" und der Wangenknochen ist auch entgleist. Dafür ist der Speckfleck auf der Nase immer noch da. Und auch die Falten, die (nach meiner Erfahrung) Frauen am meisten stören: die von den Nasenflügeln zum Mundwinkel. Von den Rasierspuren unter den Achseln ganz zu schweigen. Ich weiß eben nicht, ob "Portrait-Kunden" das wirklich wollen. Ich meine jetzt nicht Mädels, die für Glamor-Shootings zu mir kommen, sondern für Ausweise, für Oma + Opa, Bewerbungen, etc... grübelt Martin

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 Imago somnium said:
Ich habe bei mir eingegeben Mann 35 Jahre natürlich (ist leicht geschummelt). Ergebnis kannst Du ja selbst sehen.
Bei Männern ist das auch nicht so tragisch: da wird viel weniger "optimiert". Falten z.B. sind ja bei uns Männern viel weniger ein Thema.

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Dafür ist der Speckfleck auf der Nase immer noch da. Und auch die Falten, die (nach meiner Erfahrung) Frauen am meisten stören: die von den Nasenflügeln zum Mundwinkel. Von den Rasierspuren unter den Achseln ganz zu schweigen.
Für all diese Probleme gibt es Sonderregler. Hier kannst Du wirklich alle Gesichtsteile wie Nase, Hals, Augen, Mund, Wangen, Kinn, Augenbrauen, Zähne, Haare usw. einzeln in Form, Farbe, Lichter, Teint anpassen. Das geht sehr schnell und bedarf kein Studium oder unendlich vieler Youtube Webseminare. Ich habe es schneller beherrscht als alle anderen gängige Bearbeitungsprogramme. Für Bequeme gibt es ausgefeilte Voreinstellungen, die schon sehr gute Resulate bringen. Kurz gesagt: Für Portraitfotografie ist das Programm ein unentbehrliches Werkzeug. Gruß imago somnium

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 Imago somnium said:
Für all diese Probleme gibt es Sonderregler.
Hallo Imago somnium, es geht mir nicht um die Sonderregler... Da glaube ich dir aufs Wort, dass du das alles nach Bedürfniss einstellen kannst. Ich aber auch im Photoshop. Was dann schneller geht ist sicher eine Frage der Übung und Gewöhnung. Und vielleicht auch der gewünschten Ergebnisse... Wenn ich von einem Shootingtag zurück komme habe ich zwischen 400 und 600 Menschen portraitiert. Massenabfertigung, Standard-Einstellung. Die Bilder werden ooc zum Belichter geschickt, der daraus vom Ausweis (also Passbildgröße) bis zum 13 x 18 Abzug eine Mappe fertigt. Er nimmt nur einen pauschalen Farbabgleich für alle Bilder vor, falls unser Weißabgleich daneben gelegen hat. Die Bilder werden von unseren Kunden gekauft für die unterschiedlichsten Zwecke: Ausweis (s.o.), Bewerbungsbilder, Mitarbeiter-Tafel, für Omi&Opi zu Weihnachten, etc... Nun glänzen manche Menschen, andere nicht. Einige haben Pickel, andere nicht. Manch Mensch steht zu seinen Falten/Grübchen/Sommersprossen/Wangenknochen/..., andere nicht. Bei 400 bis 600 Bildern (pro Tag!) kann die niemand mehr händisch bearbeiten, wenn das Ganze bezahlbar bleiben soll (es ist eben kein individuelles Shooting - da sieht soetwas ganz anderes aus). In so fern haben wir im Moment unter den Kollegen die Diskussion, evtl. PortraitProfessional mit einer Automatikeinstellung über den kompletten Bilderordner laufen zu lassen. Aber mich überzeugt das eben nicht. Die "Fehler" (Glanz, Pickel, etc.) werden mir zu wenig bearbeitet, die Individualitäten (Leberflecken, Sommersprossen, etc.) leider zu stark... *grmpf*

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Die Bilder werden ooc zum Belichter geschickt, der daraus vom Ausweis (also Passbildgröße) bis zum 13 x 18 Abzug eine Mappe fertigt.
Ich habe von Guido Karst gelernt. Der retuschiert nur maximal 50 Fotos von seinen Promofotos mit Photoshop. Der Rest von 1.200 Fotos wandert entweder in den Papierkorb oder wird in Lightroom entwickelt. So ähnlich habe ich das auch schon gemacht, bevor ich das Video gesehen hatte. 400 bis 600 Fotos sind mit dem Portrait Programm (geht nur einzeln) nicht wirtschaftlich zu bewältigen. https://www.youtube.com/watch?v=CqYLHOohJas Gruß imago somnium

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Und nicht vergessen: Vorher ein Objektiv vom Kaliber Nocticron oder MZuiko 75 1.8 vorne draufschnallen ;) Der Retuschierer will ausgelastet sein (ob nun händisch oder im autom. Batchbetrieb). Grüße Oli

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 imago somnium said:
Der retuschiert nur maximal 50 Fotos von seinen Promofotos mit Photoshop. Der Rest von 1.200 Fotos wandert entweder in den Papierkorb oder wird in Lightroom entwickelt.
Das Verfahren ist prima bei 1.200 Bildern von einem Event wo hinterher sowieso niemand mehr als 50 oder 100 Bilder haben/ansehen will. Mache ich bei Reportage ähnlich. Bei Shootings sowieso. Bei unseren Massen-Shootings (mit der PP-Diskussion) geht es um 400 bis 600 Portraits pro Tag von eben 400 bis 600 verschiedenen Menschen. Von jedem Mensch bringen wir genau ein Bild mit ins Büro. Und jeder dieser einzelnen Menschen entscheidet individuell, ob er sein bzw. sie ihr Portrait-Set kauft - oder eben nicht. Da wird kein Bild weggeworfen. Denn jedes einzelne Bild stellt einen einzelnen Auftrag dar! Soweit zur Klarstellung, worum es hier (bei mir) geht! lg Martin

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 Olysseus said:
Und nicht vergessen: Vorher ein Objektiv vom Kaliber Nocticron oder MZuiko 75 1.8 vorne draufschnallen ;) Der Retuschierer will ausgelastet sein (ob nun händisch oder im autom. Batchbetrieb). Grüße Oli
Klar, Oli, mit unseren porentiefen Objektiven haben wir mehr zu retuschieren, als wenn wir eine Matschelinse vor der Cam haben. Aber dafür sehen wir auch einzelne Wimpern ;-)

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Dieses von Euch erwähnte Programm kannte ich gar nicht. Habe mal die Website besucht. Dort gibt es noch andere Beispiele, die mitunter aber (für meinen Geschmack) sehr überzogen sind. Bei manchen muss ich schon fast schmunzeln.
Die Diskussion entstand im Thread "Autofocus low-key" nachdem ich mich gewundert hatte, daß das Programm hier von den Profis eingesetzt wird. Mein äußerer Eindruck von dem Tool war eher so wie Deiner: Mit den überzogenen Beispielen in deren Bannerwerbung dachte ich, das ist so ein Spielzeug auf Handy-App-Niveau. Edit: Ganz vergessen was zum Bild zu sagen; Martins Variante zeigt natürlich daß manuelle Bearbeitung noch immer viel mehr herausholen kann. André

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Und dann setzt ihr eure jeweiligen Lebenspartner vor zufällig ausgewählte 20 Bilder und lasst die auswählen, was ihnen besser gefällt.
Naja, Reinhard, es geht ja nicht darum, dass Fremde ein Portrait gut finden, sondern die Abgebildeten selber. Und das ist ein gewaltiger Unterschied!
Die Frage ist ja nicht Handarbeit oder PP, sondern PP oder OoC.
Doch, es gibt auch noch den Vorschlag, eine "studentische Hilfskraft" schaut über alle Bilder drüber. Und wo der Glanz oder ein Pickel schon in der Bildvorschau auffallen wird händisch getupft. Wir sind da im Prozess der Lösungsfindung. Entscheiden muss am Ende der Verlag, der das alles finanzieren muss. Ich bin selber gespannt, was dabei herauskommt! LG, Martin

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Kuck Dir doch mal die Model-SCs auf der MK an...... da sind die PP-Sachen harmlos dagegen....
Ja, klar! Aber das sind ja auch alles selbstverliebte Extrovertierte, die den Titelseiten-Kunstfigürchen nacheifern ... (*ups*, habe ich das wirklich geschrieben?! *lol*) Nee, im Ernst: Bei Shootings, die darauf angelegt sind, ein "Kunstprodukt" zu schaffen, ist das in meinen Augen ja auch ok. Da geht es ja nicht um Dokumentation. "Kunstprodukt" darf hier jede/r interpretieren, wie er/sie will: im Sinne von "künstlich" ebenso wie "künstlerisch" ;-) Wie dem auch sei. Bei meinen Jobs stehen div. Vorschläge im Raum. Was davon in Zukunft ausprobiert oder gar eingeführt wird entscheide nicht ich. Ich bin aber sehr gespannt, wie sich das entwickelt. Ich persönlich mag diese Automatismen nicht. Aber wenn sich der Verlag davon etwas verspricht, dann sollen sie PP nutzen! Wenn die Verkäufe mir weitere Jobs sichern ist es mir Recht...

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