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I.G. FARBEN

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Das I.G.-Farben-Haus in Frankfurt ist ein geschichtsträchtiger Bau. Es wurde von Hans Poelzig entworfen und als Zentralverwaltung für die I.G. Farben AG, das seinerzeit größte Chemieunternehmen der Welt, von 1928 bis 1931 errichtet. Obwohl noch vor der Machtergreifung der Nazis geplant und im Stile des Neoklassizismus und mit Elementen des Bauhaus errichtet, erinnert das Bauwerk mit seinem 250 Meter breiten Baukörper noch heute an die Verstrickungen und Verbrechen der IG Farben während des zweiten Weltkriegs. Nach Kriegsende zog die amerikanische Militärverwaltung unter Dwight D. Eisenhower in das unversehrte Gebäude und richtete dort das Hauptquartier der US Streitkräfte ein. Bis Mitte der 1990er Jahre wurde das I.G.-Farben-Haus von den Amerikanern genutzt und danach vom Land Hessen erworben. Seit 2001 beherbergt das Gebäude einen Teil der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Im Jahr 2009 wurde das Gebäude in "Poelzig-Bau" umbenannt. Das Bild wurde mit der EM1 sowie dem neuen M.Zuiko 7-14 bei 10mm, ISO 200 und F 4.5 aufgenommen. Das Panorama wurde aus 11 Einzelbildern erstellt.

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Empfohlene Kommentare

Vielen Dank für Eure netten Worte! Freut mich sehr, dass Euch das Bild gefällt. Es ist eine meiner ersten Aufnahmen mit dem gerade neu erstandenen M.Zuiko 7-14. Ein tolles Objektiv, das ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Übrigens bietet das gesamte Gelände der Universität tolle Motive. Sollte mal jemand in Frankfurt unterwegs sein: ein Abstecher lohnt sich. HG Felix

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Das ist in seiner Gestaltiung und Ausführung perfect. Da macht Genauigkeit richtig Freude. Schöne Perspektive mit toller Schärfe und als Clou den "strahlenden Himmel" LG Hardy

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Vielen Dank, Christian und Hardy. Das Bild habe ich mit meinem neu erstandenen M.Zuiko 7-14mm angefertigt. Ich stand sehr nah an der Statue in der Bildmitte. War für mich ganz neu und ungewohnt, ein Bild so aufzubauen und so nah an einem Gegenstand im Vordergrund zu stehen. Das ist gegenüber größeren Brennweiten schon ein großer Unterschied und ich werde mich daran noch gewöhnen müssen. Die Wirkung der kurzen Brennweite ist aber imposant, wie ich finde. HG Felix

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Hallo Felix, welches Ziel verfolgst du mit den Strahlen, die du per BEA eingefügt hast? Die Skulptur im VG stiehlt dem Gebäude, worum es dir allem Anschein nach ging, vielleicht etwas die Show. Ansonsten, sag ich mal mit meinem laienhaften Verständnis: Saubere Arbeit. Gruß Oli

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Hallo Oli, das Bild ist aus 11 Einzelaufnehmen erstellt worden. Mit Langzeitbelichtung war da nix. Und der Himmel machte einfach nichts her. Habe daher den Himmel abgedunkelt und einen Radialfilter zum Einsatz gebracht. Ich fand das hier passend. Die Strahlen lenken den Blick auf die Rotunde in der Gebäudemitte. Dort scheint auch die Dame hinzusehen. Der Blick wird damit -- so mein Gedanke -- in die Bildmitte Gelenkt und springt zwischen Skulptur und Gebäude hin und her. D'accord. Die Skulptur bildet ganz klar einen Gegenpol zu dem Gebäude. Das fand ich hier gerade effektvoll. Die Alternative wäre gewesen, auf die Skulptur zu klettern. Dann hätte ich aber gar keinen Vordergrund gehabt, was das Bild für mich an Spannung einbüßen ließe. Die Bildkomposition ist natürlich auch dem Einsatz eines UWW geschuldet. VG Felix

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Hallo, Felix. Ich kenne diese Lokation am Grüneburgpark - auch die grauselige Geschichte dahinter. Jetzt ist es ein wunderbarer Campus. Kein Vergleich zum Standort vorher. Die Komposition mit der Dame ist wirklich gelungen, da so das eigentliche Riesengebäude ganz bescheiden wirkt. Und die Dame, erinnert mich an die Frau auf dem 50 Pfennig Stück damals. Bringt noch etwas mehr Geschichte dazu. Mit dem Strahlenkranz kann ich mich auch nicht so ganz anfreunden, ist aber deine persönliche "Handschrift" - ein bestimmter Himmel-Look. PS: such doch mal aktuell nach Fotowettbewerben Architektur, da sollte doch was zu holen sein. Ach, ich olle Tippgebernudel, aber deine Bilder müssen ans Licht :-) Gruß, Omy

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Hi Felix - klassisches Konzept für eine sehr lange, ruhende Betrachtungszeit und optimal ausgeführt incl. Nacharbeit; demonstriert u.a. wunderbar die Pano-/Perspektiv-Möglichkeiten mit 7-14. Ist sicher mit einer Schraub-Leica gemacht ;-) Gruß, Hermann

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