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Test E-M10 mit Makro FT 50mm Honigbiene

seriousFry
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Empfohlene Kommentare

Moin seriousFry, das Bild ist in der Rubrik "Tipps bitte" eingestellt. Sicherlich gibt es hier im Forum viele Menschen, die dir zu einer Nahaufnahme einer Biene auf einer Blüte hilfreiche Tipps geben könnten. Nur müsstest du denen verraten, welche Tipps du benötigst. Geht es um Bildaufbau, Schnitt, Belichtung, Belichtungszeit, Blende, Schärfentiefe, Schärfe, Unschärfe oder, oder , oder... Gruß aus HH Achim

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Hallo, also was mich ein wenig stört an dem Bild ist die Tiefenschärfe. Da die Biene wippte, benötige ich wohl eine höhere Iso. Was würdet ihr machen? Blitzen? Oder diese Käferaugenlampen von Oly? Hat da jemand Erfahrung?

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Bei Nahaufnahmen hat man nun mal mit einer eher knappen Schärfentiefe zu kämpfen. Wir als 4/3Format Fotografen allerdings weniger als KB Format Fotografen. Eine Möglichkeit ist starkes abblenden, das allerdings nur bedingt zu empfehlen ist, da recht früh durch Beugung verursachte Unschärfe auftritt. Ich selber versuche Insekten so aufzunehmen, dass sie komplett in der Schärfezone ausgerichtet sind, also sozusagen parallel zum Sensor. Bei Blende 8 ist bei mir meistens Schluss. Mit meiner E-M1 bin ich bei der ISO-Zahl nicht zimperlich. Für mich geht bis 1250 ISO eigentlich alles in Ordnung. Ist mir lieber, als Verwackler zu riskieren (bei deinem Bild am Rüssel und den Pollen am Kopf deutlich zu erkennen) Scharfstellen tu ich auf bildwichtige Teile, meistens sind das die Augen. Darüberhinaus versuche ich den Schärfeverlauf gestaltend ins Bild mit einzubeziehen. Blitz setze ich bei Tiermakros nicht ein und auch die von dir erwähnten Fühler kommen bei mir höchstens bei Sachaufnahmen zum Einsatz. Darüberhinaus ist der Einsatz eines wirklich stabilen Stativs von hohem Nutzen. Bei Windstille und nichtzappelnden Insekten erreichst du mit Fokusstacking eine größere Schärfentiefe. Das ist aber ohne Erfahrung nicht mal ebenso gemacht sondern bedarf viel Übung. Hier im Forum gibt es viele hervorragende Beispiele von Forenten die mit und ohne Stacking wirklich gute Bilder hinbekommen. Ich hoffe, ich konnte dir etwas helfen und habe nicht zu noch mehr Verwirrung beigetragen. Gruß aus HH Achim

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Hallo Achim, das ist ja eine super Antwort, vielen, vielen Dank! Focusstaking interessiert mich auf jeden Fall, aber das ist keine Kameraeinstellung? Denke mal am PC macht man dann das Endbild. Ich hatte auch Probleme mit dem AF und dem MT Objektiv. Das ist lahm und nun überlege ich mir doch noch eine MFT Linse zu holen. Inzwischen habe ich auch eine höhere Iso ausprobiert und ich glaube da ist dann entscheidend, wie nah ich an das Objekt komme. Oder gibt es eigentlich einen Trick das Korn bei einer Vergößerung im Bild rauszubekommen? Noch eine doofe Frage, ich habe mal die Einstellung Low Iso ausprobiert und meine jetzt Bilder in 100ASA zu haben? Der Sensor geht doch nur bis 200 dachte ich? Und hat laut Fachbuch von der EM-5 da die beste Dynamik. Ich habe inzwischen alle Kamera internen Verbesserungen wie Vivid oder Rauschunterdrückung abgestellt und bekomme zu meiner Verwunderung bessere Bilder, auch im hohen Iso Bereich. Dachte ich doch, ich könnte mir da Arbeit sparen... *grins* Wie ist das eigentlich mit der E-M5 Mark II und dem Sensorshift? Gibt es da auch eine Chance bei bewegten Objekten? Die Biene war immer so etwa ein bis zwei Sekunden beschäftigt. Danke für deine tolle Antwort nochmal! Die Käferaugenleuchte wird wohl wirklich mehr für Sachobjekte sein. lieben Gruß ins schöne HH Frank

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Darüberhinaus ist der Einsatz eines wirklich stabilen Stativs von hohem Nutzen. Bei Windstille und nichtzappelnden Insekten erreichst du mit Fokusstacking eine größere Schärfentiefe. Das ist aber ohne Erfahrung nicht mal ebenso gemacht sondern bedarf viel Übung.
Die Insekten sind in der Morgenfrühe still, die Kältestarre. Da lässt es sich am besten mit dem Stacken oder Stativaufnahmen versuchen. Meist ist auch am frühen Morgen windstill, da sind die Chancen höher. Wenn du aber aus den Bergregionen oder am See wohnst, sind die Chancen eher geringer, da ist der Wärmetausch am größten und die "Chance" Wind um die Nase zu haben ;-) Bienen toben sich eher bei Sonnenschein aus, wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen auf die Erde trifft. Dann sind sie leider auch nicht sehr still. Andere Insekten, die über Nacht im freien ausharren, sieht man eher. Gruß Pit

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Hallo Pit! Danke für die tollen Tips. Ich denke jetzt ist ja auch der Sommer zu Ende und es wird schwieriger, aber nicht unmöglich. Ich habe noch ein paar andere Insekten erwischt und bin fasziniert von dieser mikroskopischen Schärfe. Würde mich nur freuen die optimale Kameraeinstellung zu finden, um diese "Reiskörnchen" in der Schärfe bei Detailzoom am Bildschirm zu reduzieren. Achim schreibte das KB Fotografen mehr zu kämpfen haben- Ich dachte es sei genau umgekehrt, das Bildformat ist doch 24x36mm größer und damit hat es mehr Schärfentiefe? Lass mich da gerne belehren und freu mich auf weitere Kommentare. Bin aber auch heute bis Donnerstag unterwegs, also wenn sich mein Antworten etwas verzögert. :) lG allen Frank

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schwebfliege
Ich dachte es sei genau umgekehrt, das Bildformat ist doch 24x36mm größer und damit hat es mehr Schärfentiefe?
gerade umgekehrt!Werde Sparschwein auffüllen und einen "richtigen"makro Objektiv für μFT zulegen(2,8/60mm oder Sigma FT 2,8 105mm. oder 150mm.)dann ist fokus viel scnheller als mit 50er.Den besten Rat kann dir Frank liefern...Viel Spass mit Oly und allzeit gut Licht Ratomir http://fc-foto.de/28155619

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erde Sparschwein auffüllen und einen "richtigen"makro Objektiv für μFT zulegen(2,8/60mm oder Sigma FT 2,8 105mm. oder 150mm.)dann ist fokus viel scnheller als mit 50er.
Was das 2.8/60 angeht, so gebe ich Dir Recht. Aber rede das 50'er nicht schlecht, das ist hervorragend geeignet! Und wenn wir schon über schnellen AF reden, dann sollten wir nicht über das Sigma 150 reden. Das kenne ich gut, und der AF ist wirklich keine Eröffnung! Da ist das 50er deutlich überlegen. Zum Bild: mir persönlich reicht der Schärfebereich aus. Schade ist, dass der Kopf nicht ganz scharf ist, das wäre noch das I-Tüpfelchen. HG Martin

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