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Nikon Bild

Dies ist ein Foto mit meiner Nikon - weniger ausschuss und genau auf den Punkt. Ich befürchte ich habe Probleme von der Spiegelreflex auf die Systemkaera zu wechseln - 30 Jahre Sportfotograf.

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Empfohlene Kommentare

Das erste Bild finde ich eindeutig interessanter, sage ich als quasi Nicht-Fußballinteressierter...

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Ich habe mir nochmal beide Fotos angeschaut. Das Olympus Foto hat durchaus die Qualität um mit einem Zeitungsbericht veröffentlicht zu werden. Das Nikon Beispiel tendiert arg Richtung Ausschuss. Wen interessiert hier das bisschen mehr Bokeh?

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Das andere Bild, das du viel zu grell findest: Picture Mode i-Enhance; 2 Stell mal auf natural um Und Blende 5,0. Warum? Stell auf Offenblende (2,8) Ansonsten stimme ich Olyseuss zu. Hier sehe ich nur den Rücken der Akteure. Gruß Pit

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Sorry Dagmar wenn ich Dir zu nahe trete (kontruktive Kritik bringt einen weiter), aber mit einer Erfahrung von 30 Jahren Sportfotografie solltest Du Wissen wofür die Kamera und wofür der Fotograf zuständig ist. Sicherlich kann weniger Schärfentiefe dem Bild guttun. (Ich kämpfe auch desöfteren mit dem kleinen mFT Sensor) Hier hat jedoch der größeren Sensor auch nichts bewirkt und beim E-M1 Bild hättest Du die Blende fast zwei LW weiter öffnen können. Wichtiger ist es dem Hintergrund vor der Aufnahme die volle Aufmersamkeit zu widmen bzw. sich so zu positionieren, dass der Hintergrund passt. Das ist hier m.M.n. nicht der Fall. Daneben ist es (wie meine "Vorredner schon äusserten) weniger glücklich die Akteure von hinten zu fotografieren und ihnen die wichtigen Füsse abzuschneiden. Zudem fehlt es hier an Dynamik. Die beiden Aktuere sehen leider aus als wenn sie sich nicht bewegen. Viele Grüße Andreas

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Ich möchte auch noch ergänzen: Das mFT 40-150/2,8 ist für Kontrast optimiert und daher wirkt das Bokeh bei Hintergründen mit harten Kontrasten (vor allem wenn richtig Sonnenschein ist) rauer. Da sehen Hintergründe mit Zäune, Wald oder Zuschauer recht unruhig aus. Es gibt ein gutes Objektiv, dass allerdings ein FT ist und nicht einen sehr schnellen AF hat: 35-100/2,0. Aber trotzt AF ist das machbar. Gruß Pit

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Zudem fehlt es hier an Dynamik. Die beiden Aktuere sehen leider aus als wenn sie sich nicht bewegen.
Das Problem ist oft, dass viele Fotografen solche Momente oft mit sehr kurzen Belichtungszeiten fotografieren mit dem Ziel keine Bewegungsunschärfen einzufangen. So kurz dass alle Bewegungen eingefroren werden und somit die Dynamik, das ein Sportbild ausmachen würde, genommen wird. Klar bleibt einem nicht die Zeit, gestalterisch zu arbeiten. Aber: Fußball-Sportaufnahmen auf Dorfsportplätzen haben nicht die Wirkung wie auf Aufnahmen in einer Bundesliga-Stadion. Da hilft auch eine Kleinbildkamera nicht viel. Außerdem sind die Lichtsituationen oft ganz anders. Mein Vorschlag: Mach mal Fußballaufnahmen, die am Abend bei Flutlicht (Abenddämmerung). Dann siehst du dass die Bildwirkung ganz anders ist als bei Aufnahmen an einem hellen Sonntagnachmittag.. Gruß Pit

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Ne, is klar. Dem einen stehen die Haare zu Berge, der andere ist im Fallen begriffen. Klare Indikatoren für Bewegung. Die in den Vordergrund gerückte Kritik an der eingefrorenen Bewegung halte ich für völlig überzogen und sogar fernliegend. Es klingt fast so, als sei es ein Muss, Bewegungsunschärfe in Sportbilder zu bringen. Die Bewegungsunschärfe kann Stilmittel sein, ist aber genauso wenig Gesetz wie Drittelregel oder Diagonale oder die Füße beim Kopfballspiel drauf zu haben. Das ist es m.E. alles nicht, warum dieses Bild hier einfach nicht wirkt. Abgesehen davon, dass man das Stilmittel des unbegradigten Horizonts (auch in dem Olympusbild überdeutlich) nur dann einsetzen sollte, wenn es weiterbringt, wurde hier ersichtlich kein Wert darauf gelegt, dem Bild bildaussagebetonende Grenzen zu setzen. Was ist wichtig, was ist unwichtig? Die Aufgabe der Sortierung wird - ohne Erfolg - allein der Tiefenschärfe überlassen. Ein in den Köpfen herumgeisterndes weiteres Gesetz, besser bezeichnet als Mär, scheint hier tragend zu sein: Nur ja nicht schneiden. Warum? Willst du Kopfball, musst du Kopf und Ball zeigen. Der Rest ist zweitrangig, so dass man genau genommen hier oberhalb von Vilzing und knapp oberhalb der modischen Torheit der Lyrcashorts unter der FB-Hose alles wegschneiden könnte. Dann freilich fiele auf, dass der Fokus nicht sitzt. Wenn "genau auf den Punkt" fotografiert wurde, dann müsste - Bewegungsunschärfe hin oder her - genau dort der Fokus sitzen, nicht in dem Bereich zwischen Glutäus maximus der Nr. 14 und dem Arm des Kopfballendern. Danach verliert sich die Schärfe doch bereits deutlich. Spielern in den Rücken zu fotografieren, ist auch nicht verboten, bringt aber nur dann weiter, wenn sich aus der Blickrichtung der Spieler und/oder der vermutlichen Ballrichtung etwas Interessantes für den Betrachter ergibt. Da ist hier leider nichts, außer einer Überlappung zu den (unscharfen) weiteren Feldspielern. Die tolle Unschärfe des Hintergrundes ist keine Lösung für unschöne Überlappungen. Da regt sich keine Phantasie, was der Bläuling mit dem Kopfball eigentlich wollte. Verglichen mit dem anderen Bild ist das hier für mich tatsächlich auch ein klarer Abstiegskandidat in die Rundliga. Was nicht heißen soll, dass das andere Bild ein atemberaubend gutes ist. Das Ausschussproblem lässt sich mit den beiden Bildern nicht darstellen. Sucht man aus mehreren Ereignissen je ein Bild heraus, das man für gelungen hält, können die Betrachter nicht einschätzen, wieviele Bilder gemacht wurden, um dieses eine zu erhalten. Dafür könnte man - abseits des Forums - ein Onlinealbum einrichten und dort dann die ganze Bildfolge einstellen. Das erlaubte es, wenigstens die Wertung nachzuvollziehen. So scheint mir die Diskussion eher fruchtlos. Zu den Farben ist manches gesagt. Auch hier gilt: Kann man anpassen. Das zu blasse Grün hier ebenso wie das poppige Blau nebenan. Anpassen sogar schon vor dem Auslösen, jedenfalls aber bei der nachträglichen Bildbearbeitung. Hier wie dort ein eher unbrauchbares Kriterium für und wider die eine oder andere kameratechnische Lösung. LG Albrecht

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Ok, ich relativiere meine Aussage zur eingefrorenen Bewegungen. Aber dieses Beispiel hier sehe ich kaum Dynamik. Nur die Frage: Ab wann ist ein Bild dynamisch? Ist es dann dynamisch wenn Bewegungsunschärfe oder im Bild trotz Einfrierens eine gewisse Bewegung zu erkennen ist. Gerade diese Situation, an dem die Spieler (Akteure) auf dem Feld gestoppt haben und sich um den Ball kämpfen (hier Kopfball, das andere Stopball per Brust). Oder ist ein Bild dynamischer, wenn die Akteure bei einem Konter mit dem Ball über den Flügel rennen? Mein Fazit ist, Aufnahmen, bei dem der Ball gestoppt ist und die Spieler mehr auf der Stelle stehen, haben kaum Dynamik. Was die Fotografin will: Einmal im richtigen Moment auslösen und der "Schuss" ein Treffer. Bei der E-M10 Mk II hat sie das Gefühl, dass das Auslösen zeitverzögert ist oder sie zu spät auslöst. Serienbild will sie aus Gewohnheit nicht. Bin mir aber sicher dass auch C- und N-Fotografen mit größeren Boliden auch die Serienbildfunktion aktiviert haben, um eins aus der Serie das Bild mit dem besseren Moment herauszupicken. Gruß Pit

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Auch ich schrieb nicht, dass Dynamik im Bild nur mittels Bewegungsunschärfe zu erreichen ist. So einfach ist die Fotografie nun doch wieder nicht.

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Tja, was macht ein Sportfoto aus? Momente, Dynamik, Emotionen ...?
Pit, vielleicht gelingt dir ja anhand systematischer Auswertung von Referenzmaterial eine Zauberformel zu generieren? Ich liefere dir gerne schonmal etwas Input für den Anfang. Fangen wir mal an, mit den Sportfotos des Jahres 2015, die so von diversen Jurys ausgewählt wurden. Dann arbeiten wir uns langsam durch, zurück in der Historie... ;) http://sportbild.bild.de/sportmix/2015/sportmix/die-besten-fotos-des-jahres-2015-43926096.sport.html http://www.ran.de/allgemein/bildergalerien/sportfotos-des-jahres-20152 http://www.welt.de/sport/article149985707/Die-besten-Sportfotos-des-Jahres-2015.html http://www.dfb.de/bildergalerien/ansicht/sportfotos-des-jahres-2015-970/

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Bevor ihr Alle an dem Nikon Bild herumkritisiert erkläre doch mal einer von Euch Top Pro Sportfotgrafen der lieben Dagmar wie sie umdenken muss im MFT System. Und warum. Siehe ihr Olympus Bildbeispiel. Pit hat ja schon einige Stichworte genannt.

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Mensch PenFan, die Dagmar hat doch offensichtlich kein Bedienungsproblem mit der Oly. Es geht viel mehr darum sich von dem Gedanken zu lösen, dass mehr Bokeh automatisch ein besseres Foto ausmacht. Das Thema Farben dürfte hoffentlich klar sein. Das sind Albrecht, Pit, available und ich schon so ziemlich auf einem Nenner.

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Hallo Oly, ich habe mir die URL's angesehen. Danke dafür *thumbsup*! In der Tat sind das wirklich hervorragende Bilder. Keine Frage. Das sind auch Sportevents aus der höheren Liga. Kein Vergleich zu den Sportwettkämpfen auf Bezirksebene. Die Sportler aus der anderen Liga leben und arbeiten für den Sport und da sind die Emotionen viel ausgeprägter. Ein Leckerbissen für die akkreditieren Fotografen (da können/dürfen wir "Freizeitknipser" leider nicht hin - tja schön wär's!) Ein Bild vom sportbild.de kann ich aber nicht für den Sportbild des Jahres anfreunden: Surfer und Hai. Da kann es um Leben und Tod gehen, war aber laut Begleittext glimpflich ausgegangen. Aber für mich zählt das nicht zu der Kategorie. Ist meine Meinung, andere denken vielleicht anders. Stichwort Sensationsgier. Gruß Pit

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Hallo Oly, die Probleme die DSLR Umsteiger haben, evtl sogar noch FF (bei C&N Sportskanonen nicht) diskutieren wir doch regelmäßig im Forum. Meistens lautet doch der Tenor die Freistellung sei ungenügend und der AF schlecht. Und letzter Punkt hat nichts mit mit Bedienung zu tun? Das Olympus Vergleichsbild ist was? Richtig schön unscharf. M2C Wolfgang

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