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Haus Spatz

Dieter G
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E-M1 - 75mm - ISO 200 - 1/640 Sek - F2,8

 

10 Dinge, die so manch einer über den Spatz noch nicht wusste...
*
Sprachtalent:
Der Spatz kann sich seinen Artgenossen exakt mitteilen: Droht Gefahr aus der Luft, warnt er mit einem getrillerten * drüüü *,
nahen Feinde am Boden, stößt er einen energischen * terretett * aus, Der Spatz lernt sogar
* Fremdsprachen *, kann Stare und Amseln nachahmen.
*
Leichtgewicht:
Ein Spatzenküken wiegt nur zwei Gramm, ist damit nicht einmal
so schwer wie ein Stück Würfelzucker.
*
Treuer Vogel:
Spatzen verbringen ihr Leben mit einem Partner in *Dauer-Ehe*. Stirbt der
andere, gehen sie aber schnell eine neue Beziehung ein.
*
Tempo, Tempo:
Ein Spatz erreicht im Flug 60 Stundenkilometer. Dabei schwingen
die Flügel zwölfmal pro Sekunde.
*
Kein Dreckspatz:
Spatzen nehmen gern Staubbäder, um das Gefieder von Parasiten zu säubern.
Darum werden sie irrtümlich oft für * Dreckspatzen * gehalten.
*
Adoptiveltern:
Verlieren Spatzenküken ihre Eltern, müssen sie nicht verhungern,
sondern werden von den Nestnachbarn mitgefüttert.
*
Vielfraß:
Pro Tag vertilgen die Jungspatzen etwa 250 Insekten. Erwachsene Tiere ernähren
sich dagegen hauptsächlich vegetarisch, sie fressen Körner,
Kräuter, Knospen und Brotkrumen.
*
Schreckhaft:
Bei Gefahr kommt es bei Spatzen zur sogenannten * Schock-Mauser *. Dabei verlieren sie
vor Schreck einen großen Teil ihrer etwa 3500 Federn.
*
Schnelle Brüter:
Spatzen brüten ihre Eier (je nach Außentemperatur) in nur zehn bis
22 Tagen aus. Pro Jahr ziehen sie bis zu vier Bruten auf,
doch nur 2 Prozent der Jungvögel überleben.
*
Alter Spatz:
Nur wenige Spatzen werden älter als 5 Jahre. In Gefangenschaft sind
manche aber auch schon 20 Jahre alt geworden.
*
Quelle: Deutsche Wildtierstiftung:
http://www.DeutscheWildtierstiftung.de


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Empfohlene Kommentare

Ein schönes Portrait - wohl in der kalten Jahreszeit aufgenommen und fein in SW umgesetzt.

Zu den 10 Punkten möchte ich drei Anmerkungen machen:

Haussperlinge sind zwar recht agile, schnelle Flieger, aber dabei auch recht laut. Das Flügelschwirren ist für so ein kleines fliegendes Etwas mehr als nur gut vernehmbar... ;-)

Spatzen leben in Gemeinschaft und sind als Spatzen-Gang unterwegs- sie sind den Menschen als Kulturfolger zwar gewöhnt, aber in der Regel trotzdem scheu und schreckhaft. Anders ist es, wenn sie z.B. in der Nähe eines Schnellrestaurants leben. Dort haben sie sich mit den Menschen so richtig arrangiert und betteln manchmal am oder auch schon mal gleich auf dem Tisch um kleine Häppchen - oder richtig freche Individuen klauen es sich einfach vom Teller... ;-)

Nur 2 Prozent der Jungvögel überleben? Hm, vielleicht werden nur 2 Prozent der Jungvögel älter als 5 Jahre oder so. Ansonsten wären unsere Haussperlinge schon längst ausgestorben (bei, sagen wir mal, 20 Eiern/Küken im Jahr pro Sperlingselternpaar würden das erste Jahr danach nur 0,4 Küken überleben...). Da hat sich irgendwie ein kleiner Fehler in die interessanten Infos eingeschlichen... ;-)

Sehr schön und sehr interessant zu lesen. Unsere kleinen Spatzen sind durchaus charmante und liebenswerte kleine Mitlebewesen; schön, dass Du uns diese mit Bild und Text näher bringst :-) 

Vielen Dank für das Einstellen und LG

Wolfgang

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Danke Wolfgang für deinen Kommentar.

Aus meiner Sicht und meinen Umfeld, bei mir im Garten und im Umfeld vom Wohnort sind fast keine Spatzen mehr, obwohl ich im Vorort mit viel Wiesen, Bäumen und Gärten wohne.

Noch vor Jahren sind sie im Garten wenn essbares am Tisch war gekommen und haben auf ihren Obulus gewartet, selbst von Tisch haben sie sich die Kümmel geholt wenn man sie ließ. Im Winter sind sie zu Futterplatz am Balkon gekommen. Ich sehe in meinen Umfeld fast keine mehr.

Die meisten Vögel in meinen Umfeld sind  Blau und Kohlmeisen, Amseln, ab und zu Buntspechte, Elstern, Eichelhäher. Krähen und Tauben werden immer mehr nach meinen Empfinden, aber die liebenswerten frechen Spatzen vermisse ich.    Die seh ich meist nur noch in der Innenstadt in der Umgebung von Fressbuden und Co, also überall wo reichlich Futter abfällt.

LG

 

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Das Problem dürfte überwiegend die zunehmende Wohnungsnot unserer Spatzen sein. Die kleinen Dinger brauchen als an den Menschen angepasste Kulturfolger Mauerritzen, lückenhafte Ziegelsteinmauern, Dachüberstände, lockere Dachziegel u.ä. zum Brüten. Und in unserem nunmehr so klinisch reinen Wohnumfeld hat man halt isolierte, glatte Wände ohne jegliche Lücken, geschlossene Dächer, abgedichtete Dachunterkanten an den Häusern. Da findet kein Spatz mehr einen kuscheligen Platz zum Wohnen...

So anpassungsfähig die kleinen Vögelchen zwar sind, aber irgendwo gibt es auch für sie Grenzen. Und darum nimmt ihr Bestand bei uns zunehmen ab. Trotzdem gehören Spatzen immer noch zu den häufigsten heimischen "Sing"-Vögeln. *Tschilp*

LG

Wolfgang

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Das Problem dürfte überwiegend die zunehmende Wohnungsnot unserer Spatzen sein. Die kleinen Dinger brauchen als an den Menschen angepasste Kulturfolger Mauerritzen, lückenhafte Ziegelsteinmauern, Dachüberstände, lockere Dachziegel u.ä. zum Brüten. Und in unserem nunmehr so klinisch reinen Wohnumfeld hat man halt isolierte, glatte Wände ohne jegliche Lücken, geschlossene Dächer, abgedichtete Dachunterkanten an den Häusern. Da findet kein Spatz mehr einen kuscheligen Platz zum Wohnen...

 

 

So anpassungsfähig die kleinen Vögelchen zwar sind, aber irgendwo gibt es auch für sie Grenzen. Und darum nimmt ihr Bestand bei uns zunehmen ab. Trotzdem gehören Spatzen immer noch zu den häufigsten heimischen "Sing"-Vögeln. *Tschilp*

 

 

LG

 

 

Wolfgang

 

Wird mit ein Grund sein. Im Zuge der Wärmeisolierung aller Häuser, auch der Dächer, in meiner näheren Umgebung sind auch die Fledermäuse bei uns verschwunden. Die hatte ich sogar mal in den Rollokästen.

LG

 

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Danke euch beiden für die interessanten Diskussionen über die Spatzen. Spatzen habe ich auch sehr häufig gesehen, allerdings mehr in den Parks oder Biergärten als in der Stadt wo Häuser sind.

Schönes Portrait eines putzigen Vogels in der städtischen Umgebung.

Gruß Pit

 

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