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Die PEN, OM-D & E-System Community

Königin der Nacht



Die Königin der Nacht blühte im Taoroparque an einer Pflanze mit ca 50 Blüten in dieser Nacht.

Mit Stativ aufgenommen, Festbrennweite 45mm, Iso 100, 1/8 S, Blende 5.6

Scharfstellung mit AF, umgewechselt auf M mit Lupe und Focuspeaking.

Zusätzliches Licht: eine Taschenlampe abgedimmt mit Lichtstrahl von seitlich unten auf die Blüte.

Für mich ist diese Aufnahme eigentlich gut geworden, ich finde keine Fehler oder Makel.

Sie ist aber nicht bei einer Stockagentur angenommen worden. Vermerk: technischer Fehler!!!

Ich fotografiere in RAW, bearbeite die RAW im Oly und arbeite mit Zoner 18  dann im TIF weiter , bis ich letztendlich den Export zum JPG mache.

Meine Frage: was ist an diesem Bild gemeint mit technisches Problem???? Was ist nicht gut oder falsch gemacht?


Empfohlene Kommentare

Spontan würde mir einfallen:

- harte Schlagschatten

- ungleichmäßige Ausleuchtung (oben links und in der Blüte deutlich dunkler)

- angeschnittene Blüte

- Freistellung gegen "schwarz" wird oft nicht gerne gesehen.

HG

Martin

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Kann mich dem Vor-Redner weitgehend anschliesen, darf aber hinzufügen:

Licht kommt von unten, das ist sehr ungewohnt, weil es in der Natur nicht vorkommt.

Staubblätter zum grossen Teil unscharf. Mir ist klar: bei Nahaufnahmen und kurzer Distanz ist der scharfe Bereich nur wenige cm oder gar nur mm. Blende zu hilft nur eingeschränkt, weil bei zu kleiner Blende Beugungsunschärfen dazukommen. Das will man nicht.

Abhilfe wäre gewesen: Grosser Abstand zum Objekt, Tele (erlaubt grossem Abstand = 3-4m). Dann ist der Schärfentiefebereich ein paar cm, das reicht für die gesamte Blüte. Womöglich wäre so noch eine grosse Blendenöffnung für Freistellen der Hintergrundbereiche machbar geworden. Bezüglich der Schärfe interessant sind vorrangig die Staubblätter, der Griffel und die umlaufende Aussenkante der Blütenblätter. Alles andere dahinter darf bereits unscharf werden.

Hat man kein grosses Tele zur Hand, dann eben mit dem vorhandenen Objektif weiter weg und später einen Ausschnitt verwenden. Crop ist besser als nicht perfekte Nahaufnahme.

Das verwendete Licht ist zu hart (ausgeprägte Schatten). Besser (als Notbehelf durchaus machbar): weissen Regenschirm (notfalls Papierbogen) als Reflektor der Taschenlampe oder Blitz. Also: nur reflektiertes Licht beleuchtet die Blüte und sorgt für weiche Schatten und natürlich begreifbare Objekttiefe. Licht auch so, dass die Blattstruktur angedeutet sichtbar wird. Da muss man probieren; betrifft Standort Kamera und Licht.

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