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Königsplatz 3


Mons

Der Königsplatz in Paderborn steht symbolisch für mein zähes Ringen mit Architektur, bei dem ich, zugegebenermaßen, sehr viel Grundsätzliches lernen durfte.  Anfangs wurde ich mit Widerwillen öfters durch Fotoexkursionen dorthin gezwungen. Irgendwie hat das bei mir Spuren hinterlassen und ich suche auch in meiner Freizeit immer wieder Motive am Königsplatz. Seit den Bauarbeiten gibt es bei den Paderborner Fotografen sowieso kein Halten mehr und Fotoausstellungen mit sehr spannenden Arbeiten zum Thema nehmen zu.

Für Ortsunkundige:
Der Königsplatz in Paderborn ist überfüllt mit den unterschiedlichsten Gebäuden aus den Siebzigern, welche in keinster Weise harmonieren. Dazu ist es dermaßen eng dort, dass man kaum ein Gebäude freigestellt bekommt.

Dachte man zumindest, aber: Beim Durchstreifen des Reviers trieb ich mich wieder in den Hinterhöfen herum und dann sah ich dieses Motiv.

                             Der Königsplatz, in Harmonie und Ordnung!

Endlich! Majästetisch wie das Taj Mahal strahlte mir das Blech entgegen."Liegt hier vielleicht das tatsächliche Grabmal des Heiligen Liborius ?", schoss es mir durch den Kopf.

Also: Ganz schnell das Bild ausarbeiten und hochladen, bevor mir jemand zuvorkommt und die Erstentdeckung streitig macht.  Gestempelt wurde nichts. Klassische Schnittmuster wurden knapp verfehlt (unten könnte noch etwas weg). Lediglich die Tonwerte wurde dem Drama zuliebe verbogen und verhindern damit  irrtümliche Assoziationen mit Kinderspielzeug.

Vielen Dank für das Verständnis und Grüße
Axel

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Empfohlene Kommentare

Deine Erstentdeckung sei dir attestiert. Du hast uns einiges Hintergrundwissen mitgegeben, was meine Beurteilung doch beeinflusst. Ohne Text durchfährt es mich ein wenig schauderhaft über die architektonische Leistung. Aber so ist die Gegenwart gerne. Rechtwinklig sehr oft. Kleine Unterbrechungen der Strenge oder eingestreute geometrische Formen adeln so manchen modularen Kubus in den Augen der Liebhaber moderner Architektur. Das Bild ist fein gemacht. Mit der Randabschattung liege ich etwas im Clinch. Aber ich kann verstehen warum, du die Aufnahme in  einem schöneren Licht erscheinen lässt. Grundsätzlich habe ich nichts gegen moderne Architektur. Oftmals erscheint mir diese aber als wirklich dürftig. Und nicht so menschenfreundlich. Eher passend für Ökonomie und als Abbild der gesellschaftlichen Entwicklung.

Mein Interesse hast du nun geweckt die Vorderseiten zu sehen. Das macht mich neugierig. Ein Ensemble, welches "in keinster Weise harmoniert", wie du es beschreibst. Das fordert die Phantasie. 

Gruß

Sven

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Hallo Sven,
danke für deinen starken Kommentar!  Es freut mich auch, das ich dein Interesse geweckt habe.
Vielleicht finde ich noch ein Foto, welches einen kleine Übersicht bietet.

Grüße
Axel

 

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Mein Interesse hast du nun geweckt die Vorderseiten zu sehen. Das macht mich neugierig.

Ähm, das ist die Voderseite. Jedenfalls sieht die Fassade an keiner Stelle anders aus ;-)

LG, Gerald

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Dieser Blick hat sich mir an diesem Ort so noch nie dargeboten ... tatsächlich entsteht hier der Eindruck, dieser Ort sei nach allen Regeln avantgardistischer Architektur entworfen und umgesetzt mit durchaus ansehnlichem ästhetischen Ergebnis... aber so etwas hat es in Paderborn wohl seit den Zeiten des Karolingischen Kaiserpfalz-Baus - oder neuzeitlicher, seit dem Neubau des Diöszesan-Museums - nicht mehr gegeben. Man kann getrost davon ausgehen, dass dieser Eindruck primär auf die Eingriffe des Fotografen zurück geht ... die reine ästhetisierende Täuschung.  ;-)

LG, Gerald

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Hallo Gerald,

herzlichen Dank! Tatsächlich scheine ich hier Neuland entdeckt zu haben. In der Gemeinde wurde gerätselt von welchem Standpunkt das Bild aufgenommen worden sei. Natürlich bin ich mächtig stolz für eine weiteres ungewöhnliches Bild, dass ich diesem Ort abgerungen habe! Auf der anderen Seite frage ich mich natürlich immer wieder mal, was das alles soll ;-) )

Die Ambivalenz der eigenen Betrachtungsweise habe ich im Eingangstext angedeutet. . .

Die Vorderseite sieht natürlich ein bisschen anders aus, weil sich hier ja ein Kaufhaus anbietet. An der rechten oberen Ecke des angefügten Bildes kann man schon das sagenhafte grüne Metallschindelmuster entdecken, welches sich dann seitlich in ganzer Herrlichkeit ausbreitet (nicht auf dem Bild).

Hier noch einmal in höherer Auflösung

http://www.aktuell.foto-pb.de/#a9_DxO_01.jpg

 

 

 

Das Foto ist schon veraltet. Das Loch ist inzwischen geschlossen. Die Gebäude stehen noch und werde bleiben. (Nachtrag: Quatsch, natürlich ist das Loch bis an die Häusergrenzen vergrößert. Es gibt noch eine schmale Brücke)

Grüße

Axel

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