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Die PEN, OM-D & E-System Community

das Original



... ich beobachte die Diskussion mit einigem "Abstand" :) ... und möchte das Original nicht vorenthalten.

Das Bild ist weder beschnitten, noch sonst wie bearbeitet. Einzig die zwangsweise Umwandlung von einem 16Bit-AdobeRGB-RAW in ein 8Bit-sRGB JPG-Bild war notwendig.

Die Lichtsituation vor Ort war extrem. Die Sonne stand in der Früh noch sehr tief. Es war frontales Gegenlicht und der Nebel war extrem, darüber hinaus zeitweise Nieselregen, d. h. der Nebel waren leichte Nieselregenwolken (die Alm befand sich auf ca. 1200m Höhe) und die Berge waren immer wieder in Wolken verhüllt, obwohl die Sonne dazwischen schien (eine dünne Wolkendecke) ... typisch für abziehenden Regen.

Das Bild ist scharf, obwohl ich mich wundere, das der Autofokus (auf die mittlere Kuh, die mich direkt ansieht) noch ausreichend Kontrastkanten gefunden hat, denn der Motivkontrast war sehr gering ... für die Belichtung blieb sowohl nach Oben wie Unten ausreichend Platz. Es war nur extrem gleißendes, diffuses Gegenlicht. So wirkt, bzw. ist das Bild sehr kontrastarm und hell. Natürlich ist hier bei der Belichtung beim Fotografen "mitdenken" (was der Automat in der Kamera ja nicht kann) angesagt ... und die Belichtung global korrigiert worden, ... noch besser wäre lieber gleich im manuellen Modus belichten!

Der Nebel, bzw. das dadurch bedingt weiche, diffuse Licht sorgt für einen "Weichzeichnereffekt" und stärkeren Überstrahlungen (im Gegenlicht) an den Kontrastkanten.

Um den etwas unwirklichen Gesamtcharakter der Situation vor Ort zu betonen habe ich eine s/w-Umwandlung in Form einer Filmsimulation vorgenommen. Die Simulation Kodak-Tri-X 3200 aus dem DxO-Labs FilmPack5 bringt eine starke Betonung der Kontraste und ein deutliches, grobes Korn mit sich - ich habe (ganz früher) damit noch "echt analog" Fotografiert. Zusätzlich mussten die Tonwerte und Details und Schärfung noch final angepasst werden ... was alles innerhalb der DxO-FilmPack5 Umgebung möglich ist.

Natürlich ist die Bearbeitung reine Geschmacksache ... wie auch die Interpretation des Bildes :) ... was der einzelne Betrachter in diesem Bild zu sehen glaubt oder wie es ihm gefällt bleibt natürlich jedem selbst überlassen ...

mfG


Empfohlene Kommentare

Wenn ich die beiden Bilder miteinander vergleiche, gefällt mir das Original um Längen besser. Das  silhouhettenartige Erscheinen der Rinder und der dichte Nebel im Hintergrund gibt die Nebelstimmung viel atmosphärischer rüber.

Beim SW-Bild ist die Stimmung durch die Art der Bearbeitung meiner Meinung nach totbearbeitet worden.

Aber das ist nun mal mein Geschmack. Andere dürften anderer Meinung sein.

Danke für das Zeigen und Gruß
Pit

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... mir ist bewusst, dass meine Interpretation den Charakter des Originals stark verändert hat. Das war ja auch Absicht ... und mir ging es zuerst darum den "Gesichtsausdruck" und die "Haltung" der Kühe als solche herauszuarbeiten.

Vielleicht kann dies alles ein passendes Beispiel sein, wie stark die "Wirkung" eines Bildes durch die Art der Bearbeitung verändert werden kann ... und das in jede beliebige Richtung! > siehe Fakes-Bilder im Netz.

mfG

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Das Originalbild, liegt doch sehr nah am Original und der Titel des ersten bearbeitenden Bildes, trifft das Original von der Bedeutung für mich viel eher.

Aber so ist es nun einmal, die Geschmäcker sind verschieden und das ist auch gut so.

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mir ging es zuerst darum den "Gesichtsausdruck" und die "Haltung" der Kühe als solche herauszuarbeiten.

Dann wäre eine Möglichkeit zu probieren, die Belichtungskorrektur in positiver Richtung anzuheben, wenn dir die Gesichter für die Bildaussage wichtiger ist.

Oder eine Belichtungsreihe und dann am PC das Bild mit der passenden Belichtung auszuwählen. Nachträglich die Belichtung anzuheben kann leider auch in negativer Richtung gehen.

Gruß Pit

 

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... ich bin ja durchaus experimentierfreudig, - wie sonst könnte ich immer wieder dazulernen :)

Im Oktober habe ich wieder ausreichend Zeit zum ausgiebigen Photoshopen. Dann werde ich mir das Bild nochmal vornehmen. Hauptproblem ist, ... wenn ich das so beschreiben kann, ist, dass sich die Pixel der Kühe in der Nebelsuppe, vor allem den meisten Gesichtern kaum von der Umgebung und dem "Nebelrauschen" unterscheiden. hier fehlt es einfach an Mikro-Kontrast. Da noch etwas sichtbar zu machen und zu trennen, grenzt an chirurgischen Eingriffen!

Ich werde also tief in die Funktionen von Photoshop abtauchen und nach Ideen suchen ... warten wir ab. Neugierig, was so geht, da bin ich allemal geworden. Und, - mein Ego treibt mich sowieso an :)

... also dann, ich denke so Mitte Oktober ist ein "Ergebnis" zu sehen.

mfG

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Mag ja sein, dass durch das “Nebelrauschen“ dem Bild die Kontraste fehlen. Aber so stellt sich uns nun mal die Welt im Nebel dar. Und wenn man im Nebel fotografiert, schlägt sich das eben auch im Bild nieder. Warum willst Du es denn im Nachhinein verändern? Lass es doch wie es ist. Es stellt die Situation realistisch dar.

Viele Grüße

Peter

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