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Mäuschen, LAUF...!!!

Viola_la
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Seit ich (vor einigen Jahrzehnten) Kind war, liebe ich Tierdokumentationen. Aber schon damals habe ich weggesehen, wenn der Löwe zum Sprung ansetzte, weil der Kloß im Hals zu groß wurde. Ähnliches geht auch heute noch in mir vor, wenn ich zusehen muss/darf, wie Mutter Natur mit ihrem 'Fressen und gefressen werden' alles (ausgesprochen gut) regelt. 

Ich habe eine kleine Serie an Bildern 'Fuchs und Maus' in meinem Blog eingestellt. Wer mag, einfach mal reinklicken: 

https://www.violahermann.de/2018/03/23/fressen-und-gefressen-werden/

Viele Grüße, Viola


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Empfohlene Kommentare

Tja, Viola, was soll ich dazu sagen?

Natürlich gehört "fressen und gefressen werden" im Tierreich einfach mit dazu. Ob es nun der Fuchs ist, der kleinere Tiere bis hin zum Haushuhn erbeutet, oder der Kleiber, der halt dringend Insekten für sich und seine Familie braucht. Nur Putziges und Niedliches abzulichten ist eigentlich unehrlich - auch wenn es mehr Freude macht... ;-) Und - wenn wir ehrlich sind - wir selber sind sicherlich nicht besser, sondern wir halten uns lediglich das Töten von Tieren in der Regel vom Leibe; das haben wir sozusagen auf Dienstleister ausgelagert. Und ich selber möchte lieber gar nicht weiter über die Haltung unserer "Nutztiere" nachdenken...

Aber egal - hier geht es jetzt um ein Foto aus dem Leben und Sterben in unserer heimischen Tierwelt. Und Du hast sozusagen ein eher harmloses Foto aus Deiner Serie hier eingestellt. Die kleine Maus sieht auf den anderen Fotos in Deinem Blog doch schon teils arg zerzaust aus...

Eine gute Doku-Aufnahme, die Du hier zeigst. Dafür vielen Dank. Nochmals schöne Ostertage und viele Grüße aus dem Rheinland

Wolfgang

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Eine ganz herrliche Aufnahme. Dieser fokussierte Blick des Fuchses auf die Beute. Nochmal ganz herrlich. Auch die kleine Serie.

Gruß Lutz

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Das ist unfair Viola;-) Ein Klick auf deinen Block....und ich kann nicht wieder loslassen deine wunderschönen Bilder anzuschauen. Begrüßt werde ich von einem Hörnchen das mich so süß mit seinen großen Augen anschaut.

Deine Fuchs-Mause-Serie ist einfach nur sehenswert! Ist halt Natur. Gerne schließe ich mich den Worten von Wolfgang an. Er beschreibt dein Bild wieder so treffend, daß mir die passenden Wörter ausgehen;-)

Wünsche euch schöne Ostertage

Herzliche Grüße

Jürgen

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Das ist unfair Viola;-) Ein Klick auf deinen Block....und ich kann nicht wieder loslassen deine wunderschönen Bilder anzuschauen. Begrüßt werde ich von einem Hörnchen das mich so süß mit seinen großen Augen anschaut.

 Das ist doch schön! ;-) Aber guck nicht zu viel, da ist noch einiges nicht so, wie es nach meinen Vorstellungen sein soll und ich bin gerade dabei, altes Stück für Stück aufzuhübschen. Mir fehlt nur die Zeit...

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Wenn das jetzt ein Golfplatz ist und der kleine Ball mit dem Fell im Loch verschwindet, dann hat der Firefox schlechte Karten :-D

Tolles Bild Viola, gefällt mir :-)

Es grüßt Torsten

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 wenn der Löwe zum Sprung ansetzte

In Tierdokus endet eine solche Szene aber heutzutage meist damit, dass dem Raubtier gerade in diesem einen Fall die Beute im letzten Moment entkommt. Man will dem geneigten Zuschauer halt keine allzu schockierenden Bilder zumuten. Das freut mich dann immer für das Beutetier, gleichzeitig tut mir aber der Räuber leid, denn er muss leider weiter Hunger leiden, in der Tierdoku am besten noch mit dramatischer Musik unterlegt. Tja, die Natur ist grausam.

Aber man kann sich ja als Zuschauer für das Raubtier nach dem Prinzip Hoffnung trösten. Ich gehe dann einfach davon aus, dass es ihm beim nächsten Beutetier schon gelingen wird. So geht es am Ende allen gut - nur dem zweiten (fiktiven) Beutetier nicht...

So geht es mir jetzt auch bei Deinem tollen Bild. Ich bilde mir einfach ein, die Maus entschwindet im nächsten Moment in einem Loch, das rettet ihr das Leben. Der Fuchs findet sicher woanders was zum Fressen.

Viele Grüße

Peter

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In Tierdokus endet eine solche Szene aber heutzutage meist damit, dass dem Raubtier gerade in diesem einen Fall die Beute im letzten Moment entkommt. Man will dem geneigten Zuschauer halt keine allzu schockierenden Bilder zumuten. Das freut mich dann immer für das Beutetier, gleichzeitig tut mir aber der Räuber leid, denn er muss leider weiter Hunger leiden, in der Tierdoku am besten noch mit dramatischer Musik unterlegt. Tja, die Natur ist grausam.

Wenn wir ehrlich sind, so werden aktuelle Tierdokumentationen sowieso zumeist nach Drehbuch erstellt, auch wenn nicht alles nach Plan laufen kann. Der Zuschauer will Dramatik pur in Hochglanzoptik erleben, aber auch positive Emotionen. Und dann werden halt alle erlaubten (und manchmal auch eher zweifelhafte) Register gezogen.

Großaufnahmen, wie ein Greifvogel Beute fängt, oder halt auch nicht - da wird zumeist ein totes Kaninchen oder auch ein Fisch, vielleicht aber auch nur ein Stück Fleisch ausgelegt und die Kameras werden entsprechend passend positioniert. Dann die passende Schnittfolge, und man hat das gewünschte Ergebnis.

Wenn ein Muttertier in der Höhle ihre Jungen zum Milchfrühstück bittet, dann findet das tatsächlich an kontrollierten Stellen - z.B. im Keller des Tierfilmers oder einer sonst geeigneten Stelle - in einer meist künstlichen Höhle statt. Anders kann man solche Szenen auch kaum drehen. Und schon manche Szene mit einem angeblich in Deutschland freilebenden Wolf stellte sich nachher als ein Dreh mit Wolfshunden oder als Aufnahme aus dem Tierpark heraus.

Wenn Filmmaterial trotz intensiver Bemühungen am Ende der Drehzeit fehlt, so kann man solches durchaus hinzukaufen. Ob man nun einen Käfer, einen Schmetterling oder eine Ameise in dem oder dem Wald oder Gebirge filmt oder an einer anderen geeigneten Stelle - das merkt eh kein Mensch.

Ist halt so, und unter Berücksichtigung unserer Ansprüche als Publikum, den Zeit- und Budgetvorgaben der Auftraggeber ist das auch verständlich. Und gut finde ich, dass der eine oder andere Naturfilmer auch offen darüber spricht und dazu steht.

Viele Grüße

Wolfgang

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Ich habe mir deien Blog mit dem Fuchs und der Maus angesehen. Interessant und sehr lebendige Doku mit Dramatik, in der Natur eine ganz normale Lebensituation aller Lebewesen.

Mitleid wird bei den zartbesaiteten aufkommen. Aber es ist nun mal so, es geht um Leben und Überleben. Das gilt für alle Lebewesen. Selbst der Mensch auch, wenn er mal der Wildnis ausgesetzt wird. Man denke mal an Surfer, der von einem weißen Hai angegriffen wird (das macht der Hai nicht aus Mordslust sondern weil der den Surfer mit einer Seelöwe, der Hauptnahrungsmittel der Haie, verwechselt hatte).

Schlimmer finde ich, wie manche Menschen die Nutztiere halten. Da kann einem Fleischliebhaber richtig übel werden.

Um nun zu deiner Doku zurückzukehren, Füchse spielen in der Natur eine bedeutende Rolle. Danke für das Zeigen der eindrucksvollen Bilder.

Gruß Pit

 

 

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Uih, mit so umfangreichem Schriftwerk habe ich nicht gerechnet. Ich danke euch, Wolfgang, Lutz, Jürgen, Torsten, Peter, Steve und Pit ganz herzlich! Und bitte nicht bei mir fürs Zeigen bedanken; ich bin doch diejenige, die sich freut, wenn ihr meine Bilder anseht und meinen Blog dazu lest. Es nehme mich beim Schreiben ja meist selbst ein wenig auf die Schippe, aber meine Grundgedanken und Empfindungen in jedem Artikel sind trotzdem absolut echt und in diesem Fall ist es meine Botschaft, dass ich trotz dem Erkennen, wie wichtig die Nahrungskette in der Natur ist, doch beim Zusehen recht zimperlich bin. Und von daher gefällt mir das als 'Lösung' immer am besten:

Wenn das jetzt ein Golfplatz ist und der kleine Ball mit dem Fell im Loch verschwindet, dann hat der Firefox schlechte Karten :-D

 

oder

 Ich bilde mir einfach ein, die Maus entschwindet im nächsten Moment in einem Loch, das rettet ihr das Leben. Der Fuchs findet sicher woanders was zum Fressen.

Was natürlich eine riesen Sauerei ist, ist ein Großteil der Nutztierhaltung. Und auch ich gucke nicht immer hin, woher mein Stück Fleisch auf dem Teller kommt, aber ich merke immerhin, dass mein Bewusstsein hierfür in den letzten Jahren sich bereits sehr verändert hat. Auch Dank vieler junger Leute um mich herum. 

Lieben Dank nochmal. Ihr habt mir viel Input gegeben, über 'mein' Thema, aber auch über all das, was mit Naturdokus oder auch Nutztierhaltung im Zusammenhang steht, mal wieder nachzudenken.

Lieben Gruß, Viola

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