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Musical ABBA von der Gruppe BACKSTAGE

rolli
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Bei voreingestellter ISO (z.B. 1000) und 1/200 Verschlusszeit, wählt die Kamera Blende 2.0 (Makro 50mm/2.0). Dazu dann +3.0 EV. Welche Auswirkung hat das dann? Die Blende ist bereits am Anschlag, ISO und Verschlusszeit sind beide voreingestellt. Die Kamera ändert etwas, das sehe ich an den Bildern, aber ob sie die Verschlusszeit verlängert oder die ISO kann ich nicht erkennen. Gibt es eine "interne Rangfolge" der veränderbaren Parameter? Hier ein Beispiel, wo ich mir diese Fragen stelle.


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Photo Information for Musical ABBA von der Gruppe BACKSTAGE


Recommended Comments

Über die Verstellmöglichkeiten einer Kamera habe ich ja schon im Thread was gesagt - und hier ein paar Bemerkungen zum Theater. Reine Selbsterfahrung - ohne Anspruch auf Ausschließlichkleit :-) Nach einigen Versuchen habe ich mich zu folgender Einstellung im Theater entschieden: A - Offenblende (was immer das angesetzte Objektiv hergibt), problematisch ist an dieser Einstellung nur, dass man manchmal (bei uns öfters) auch mehr Tiefenschärfe brauchen würde, da ich auch mit dem 40-150/3.5-4.5 arbeite, erledigt sich das oft genug von selbst.... ISO auf Auto, maximal 800-1000 (muss jeder selber ausprobieren bis wohin er geht) Messmethode ESP mit AF-Follow Singel-AF - hier muss man unbedingt den AF-Punkt schnell und absolut blind verstellen können! Bei offener Blende und Tänzern kann man Verschwenken komplett vergessen. Warum nicht die Zeit festlegen? Tja, warum eigentlich festlegen? Um keine Bewegungsunschärfen zu haben? Das ist (im Theater!) meist falsch gedacht. Wenn ich mit 1/200s loslegen würde, hätte ich ungefähr 70% zu dunkle Fotos, weil die Offenblende nicht reicht. Und der Rest hätte sehr kleine Blenden eingestellt - auch dann, wenn ich mal (ausnahmsweise) freistellen möchte - und so schnell wie das Licht wechselt, kann man nicht umstellen. Dann lieber gleich Blende auf und immer ein wachsames Auge auf die Zeiten. Bei schnellen Tänzen und nicht ausreichendem Licht, lieber 3..5er Bildfolgen machen, praktisch alle Tänze haben "Totpunkte" in denen deutlich längere Belichtungszeiten möglich sind als unsere Erfahrung uns sagen. Und außerdem habe ich festgestellt, dass Bilder mit (leichten) Bewegungsunschärfen meist besser weiter zu verarbeiten sind als zu dunkle Bilder - bei hohen ISO-Werten kommt zusätzliches Aufhellen nicht wirklich gut an. So - das mal meine Erfahrungen zu dem Thema. Aber es muss natürlich jeder auch selber seine Erfahrungen sammeln. Wir haben schon eine Weile gebraucht um für uns das Optimum zu finden - und jede Vorstellung ist wieder eine neue Herausforderung.... Das Bild hier ist aber ganz prima geworden - ob nun gewollt oder Zufall, spielt doch da gar keine Rolle :-) Ich würde aber das Bild vermutlich enger beschneiden, so dass der Spot wegfällt, dass der dem einen Mädchen so durch die Beine scheint, stört mich dann doch etwas und von den Stiefeln ist auch zuviel oder zu wenig zu sehen - also weg damit. Andy

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Ich würde aber das Bild vermutlich enger beschneiden, so dass der Spot wegfällt, dass der dem einen Mädchen so durch die Beine scheint, stört mich dann doch etwas und von den Stiefeln ist auch zuviel oder zu wenig zu sehen - also weg damit.
Die Stiefel bringen doch erst den ABBA Touch rein ;-) oli

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ja, oli - aber dafür ist mir dann wieder zuwenig von den Stiefeln drauf. Wenn die ganz drauf wären, würde ich dafür sogar die Lampe hinnehmen. Ist aber nicht leicht sowas bei der Vorstellung hin zu bekommen - ich habe da schon manchesmal hinterher in die Tastatur beißen können (gestern war wieder so ein Tag....) Andy

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Danke an Andy und Oliver für die Tipps. @Andy: was ist AF-Follow? Ich habe mit CF und AF mit unterschiedlichen Punkten versucht. An diesem Abend wa es mit CF irgendwie besser. Beim CF muß man ja auch den Spot verändern, um z.B. das Gesicht zu fokussieren. Mein Problem dabei habt Ihr hier gesehen. meisten fehlen dann die Füße. Hier konnte ich mich auch nicht wegbewegen um einen größeren Ausschnitt zu wählen. Wenn man das macht, verschenkt man auch wieder Licht, oder? Ich habe an diesem Abend mit dem 12-60er SWD angefangen und bin dann beim 50 2.0 hängengeblieben, weil Blende 2.0 doch viel ausmacht. Vielleicht könnt Ihr mir noch einen Tipp geben. Ich überlege das Leica 25/1.4 anzuschaffen oder alternativ das 14-35/2.0 SWD. Mal abgesehen vom Preis, was wäre Eurer Meinung nach die bessere Ergänzung. Bei monobrennweite wäre dann zur schnellen Nutzung dann wohl auch ein 2. Body fällig. Wenn dem so ist, nochmal eine E620 oder die E3 oder lieber noch warten. Sorry für meine Gier nach Infos. Gruß Roland

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Mit AF-Follows meine ich die Einstellung "ESP * AF" - kann man im Menü einstellen. Dadurch wird dem gewählten AF-Punkt eine höhere Gewichtung eingeräumt. Dummerweise funktioniert das nur mit ESP - die Spot-Messung nimmt immer die Mitte (weswegen die für uns eher unbrauchbar ist). C-AF finde ich im Theater nicht so toll - dazu sind die Bewegungen nicht kontinuirlich genug. Der C-AF lebt ja davon, dass er vorausberechnet wo denn das Objekt beim nächsten Auslösen ist - klappt nicht, wenn die Tänzer dann die Richtung wechseln. S-AF und immer wieder nachsetzen hat sich da mehr bewährt. Also zumindest bei uns.... Mit den Objektiven kann man keine allgemeingültigen Empfehlungen geben. Hier kommt es sehr darauf an was Du fotografieren wilst. Einzelne Akteure mit hohem Freistellungspotetial schreien natürlich nach lichtstarken Objektiven. Willst Du das, dann ist ein 14-35 oder 35-100 (je nachdem wie weit man weg ist, 35mm wären mir klar zu kurz!) durchaus denkbare Objektive. Du must aber dabei bedenken, dass dann auch der AF noch kritischer wird, auch ganz leichtes danebenliegen (weil sich der Akteur bewegt) rächt sich dann sofort sichtbar. Für größere Gruppen muss man dann schon wieder abblenden, weil sonst die Freistellung stört - das muss man dann aber wirklich wissen und können. Das Objektiv was wir praktisch immer einsetzen ist das 50-200. Es ist bei Gruppenbildern bereits grenzwertig was die (unerwünschte) Freistellung betrifft - das obere Ende kann man aber auch schon wieder für eine gezielte Freistellung nutzen. Für den Einsatz nahe an der Bühne ist es aber bereits zu lang. Als ich letztens allein im Theater war, hatte ich es die ganze Zeit drauf - konnte mich aber auch relativ frei bewegen - inkl. extra Kiste zum draufsteigen. Seit Neuesten nutze ich das 40-150/3.5-4.5 - weil wir uns kein zweites 50-200 leisten können (wir sind meist zu zweit im Theater). Es ist leider etwas langsamer im Focus und natürlich lichtschwächer (eine halbe bis eine Blende). Dafür ist es deutlich leichter (das 50-200 eine ganze Vorstellung aus der Hand zu bedienen ist schon bedenklich nahe an Folter dran) und die Freistellungsfalle ist nicht so groß. Das 50/2.0 oder das 30/1.4 nutze ich nur in wirklich dunklen Szenen und muss dann eben mit den Beschränkungen einer Festbrennweite leben. Ich setze diese Objektive allerdings nur ein, wenn ich genau weiß was als nächstes kommt, prinzipiell ist mir eine Festbrennweite im Theater zu unflexibel. Das 12-60 kommt zum Einsatz wenn ich Brennweiten unter 40mm brauche und wenn es dann auch noch auf schnellen AF ankommt, gibt es keine Alternative. Bewegszenen mit viel Platz um das Motiv - die Bilder werden dann am PC zurechtgestutzt. Die derzeitige Tendenz geht aber mehr Richtung 40-150 (zwischen 40 und 60 ist diese Optik sogar einen Tick lichtstärker als das 12-60). Meine Ideallinse wäre ein 25-175/2.8-3.5 SWD (2.8-4.0 würde ich auch akzeptieren) in Größe und Gewicht des 40-150..... Objektivwechsel: meist habe ich eine Stelle wo ich die Objektive wechselbereit abstellen kann (stehen auf der Sonnenblende, Deckel hinten nur aufgelegt). Der Wechsel erfolgt, indem ich die Kamera auf das Objektiv stelle, runter drehe und auf das andere Objektiv aufsetze - ferdsch. Geht schnell und auch in nahezu völliger Dunkelheit - muss man natürlich üben. Aber ein zweiter (eigentlich dritter) Body ist bei uns nicht drin, es muss also mit Wechsel gehen. Achja - wir kennen auch immer den Ablauf der Stücke, ich weiß also wann ich wechseln muss, das ist in dem Zusammenhang sehr wichtig. Am Montag hatte ich leider keine Möglichkeit die Objektive abzustellen, ich habe mir beholfen indem ich das 50er (nur das) in die an einen Stuhl gehängte Fototasche gelegt habe - und mit noch mehr Bedacht meine Wechselpunkte gewählt. Das sind meine Erfahrungen zu den Objektiven. Je nach Situation kann man vielleicht auch mit kürzeren Brennweiten arbeiten - aber so richtig kann ich mir das nicht vorstellen (es sei denn man will hauptsächlich Übersichtsbilder haben). Da Du aber mit dem 50er eher gut zurecht gekommen bist, würde ich weder das 25/1.4 noch das 14-35 als vollwertige Alternative ansehen - dann eher das 35-100. Da solltest Du vorher aber ein paar Hanteln stemmen :-) Andy

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@Andy: Danke für Deine ausführlichen Infos. Ich werd mal drüber schlafen und vielleicht noch das ein oder andere Foto hier platzieren und um Deine Meinung bitten. Gruß aus dem Ruhrgebiet. Roland

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