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Lynx

Chrisl1110
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Hallo zusammen,

 

Bin neu hier im Forum.

Kurze Vorstellung meinerseits.

Fotografiere nun schon ein wenig mit meiner Olympus und versuche ständig was neues.

Letztens habe ich mich mit der Tierfotografie versucht, weswegen ich vergangenes Wochenende im Nationalpark war und dort einen Lux verewigen konnte.

Jedoch bin ich nicht ganz glücklich mit dem Bild.

Schärfe, Fokus, etc. etc.

Bitte um Kritik und Tipps, ums beim nächsten mal besser zu machen.

 

Besten Dank und schöne Grüße aus Bayern.

Christoph


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Empfohlene Kommentare

Hallo Christoph,

ich denke, die Begegnung mit dem Lux war an sich schon ein außergewöhnliches Ereignis.

Leider steht er hier so ungünstig im Schatten, dass keine Vernünftige Aufnahme zustande kommt. Der AF findet hier auch keinen Vernünftigen Kontrast um Scharf zustellen, die Schärfe liegt irgendwo oberhalb im Geäst. Außerdem bis du eigentlich bei der Aufnahme zu weit weg von Ihm. 400 mm Brennweite wären hier schon gut gewesen oder einfach näher ran. Aber ich bin kein Tierfotograf und in meinen Augen gehört die Wildtierfotografie zu den Königsdisziplinen der Fotografie.

Beste Grüße
Eric

 

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In dieser Situation wäre mehr Brennweite schon schick, aber hat man nicht immer gleich bei der Hand, näher dran und Luchs ist weg, bleibt meiner Meinung nur auf ne 1/250 sek statt einer 1/500, evtl. Spot Messung. Ein leichte Überbelichtung kriegt man später noch gut in den Griff.

Generell könnt man auch über den Silent Mode nachdenken, Luchse sind scheu und haben ein gutes Gehör. Digitalen Zoom könnt man auch noch probieren um etwas mehr Brennweite zu simulieren.

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Wenn ich die Exif-Daten nachlese, steht da: Objektiv Lens ID M.40-150mm F2.8 + MC-14. An anderer Stelle: Lens Model M.40-150mm F2.8 + MC-14.

Weiter: ISO=1600. Und: Belichtungsparameter 1/500 sek., F4.0, ISO 1600, EV=9.0.

Bei solch speziellen Aufgaben ist bei mir manuell einstellen Pflicht. Und ein paar Einstellungen ganz anders.

Der Reihe nach...

ISO=1600 ist grenzwertig, 400 geht noch gut, drunter: besser - drüber: na ja - im Notfall.

Blende 2,8 - wieso nicht? Wichtig ist doch nur der Luchs, Augen scharf - fertig. Und 1/125 müsste auch reichen; denn der Luchs steht still und der Bildstabilisator kann auch was. Dazu Atemtechnik: einatmen - ausatmen - Pause - in der Pause: Klick! Kann man üben und testen.

Das alles zusammen reicht dann bestimmt für ISO=200. In RAW hat man dann ganz schön Reserven für weitere Bildbearbeitung.

Fokus: manuell! Bei 33,85m Entfernung hat man bei offener Blende noch Tiefenschärfe von ein paar cm, reicht für den Luchs-Kopf.

Hier ein Fokus-Trick: Das Objektiv 40-150mm (-> Exif!) dürfte ein Pro (?) sein. Zurückziehen Entfernungsring eröffnet manuellen Fokus. Also: Lupenfunktion ein (5x, 7x) - Auslöser halb drücken (=Bildstabilisator läuft!) Fokus exakt auf Augen oder Haare um Nase oder ähnliches. Das geht bei etwas Übung schnell und gut.

Den Lupenausschnitt kann man für das fertige Bild auch z. B. in einer Bildecke einstellen, dadurch kann man den Fokus beim Auslösevorgang auch dort kontrollieren. Dann: in der Lupenfunktion - Klick!

Bei manueller Einstellung kann man auch gut die Belichtung schätzen. Damit meine ich: das wichtige (Luchs!) sollte richtig belichtet sein, der Rest ist unwichtig(er).Sieht man im Display vor der Aufnahme. Eine Blende rauf oder runter optimiert signifikant.

Wenn man sich oder die Kamera noch irgendwo anlehnen kann - noch besser...

Zuletzt: nicht immer ist das wichtige im Bild im Zentrum. Auf den Baum links könnte man evtl. verzichten; Fels als Vordergrund reicht doch.

Keine Sorge! Auch ich bin nicht perfekt. Bei solchen Motiven bin ich froh, wenn 1 von 10 Bildern gut ist. Ziel ist jedoch 1 von 4 oder so. Weil es schnell gehen muss, ist vorherige Übung z.B. an Blüten oder Steinen (ersetzt Luchs) bei sonst vergleichbaren Bedingungen gut.

So bekommt man Erfahrungswerte, die gute Ergebnisse ermöglichen. Und vor allem: man weiss schon im Voraus, was an Einstellungen gut funktioniert und was nicht. Und wo sich Grenzen auftun.

Trotz allem - ein schönes Bild! Hätte ich auch gern mal vor der Linse.

 

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