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Die PEN, OM-D & E-System Community

Bienenfresser 1 P5100363.JPG


  • Gefällt mir 50

Bildinformationen

Aufgenommen mit OLYMPUS CORPORATION E-M1X

  • 400 mm
  • 1/2000
  • f f/6.3
  • ISO 6400
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Empfohlene Kommentare

Ein schönes Bild der Zwei! Die Schärfung ist für meinen Geschmack etwas zu hart ausgefallen

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Hinsichtlich der Schärfung kann man aber auch eine andere Position einnehmen. Ja, das Bild ist "überschärft", wenn man annimmt, dass es eine möglichst naturgetreue Dokumentation sein soll. Ich finde aber, dass das Schärfen hier als Stilmittel eingesetzt wurde. Was entsteht ist beinahe ein "barocker" Eindruck. Mich erinnert das Bild (Bild nicht Foto) sehr an ein Ölgemälde und entwickelt gerade deshalb eine besondere Anmut.

Aber die Geschmäcker sind halt verschieden 🙂

VG und allzeit gut Licht!

Stefan 

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Kabe

Geschrieben (bearbeitet)

Von der Schärfe her natürlich diskussionswürdig, hier geht zum Teil deutlich Detail verloren, während z.B. die Tropfen z.T. störend überschärft sind.

Bildaufbau und Farbigkeit sind aber schon der Knaller, finde ich.

bearbeitet von Kabe
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bei Iso 6400 haben anderen Systeme auch Probleme mit Details!. Die Tropfen hätte man auch "entschärfen" können

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Gerade eben schrieb drrado:

bei Iso 6400 haben anderen Systeme auch Probleme mit Details!. Die Tropfen hätte man auch "entschärfen" können

Da braucht es kein anderes System, sondern einfach eine längere Belichtungszeit.

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vor 5 Minuten schrieb Kreier:

Da braucht es kein anderes System, sondern einfach eine längere Belichtungszeit.

ist der Situation geschuldet,,die sitzen ja nicht grade mal still rum,,ständig in Bewegung,ohne kurze Belichtungszeiten geht da gar nichts,,

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Kabe

Geschrieben (bearbeitet)

Das würde ich bei sitzenden Vögeln aber bestreiten.

Da macht man eine Serienaufnahme mit Stabi, und dann kommt man hier massiv runter. 1/200 dürfte recht gut gehen, und auch mit 1/20 bleibt oft mehr übrig, als man denkt.

Die hier verwendeten 1/2000 sind auch bei der Brennweite Overkill.

bearbeitet von Kabe
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vor 1 Minute schrieb Kabe:

Das würde ich bei sitzenden Vögeln aber bestreiten.

Da macht man eine Serienaufnahme mit Stabi, und dann kommt man hier massiv runter. 1/200 dürfte recht gut gehen, und auch mit 1/20 bleibt oft mehr übrig, als man denkt.

Die hierverwendeten 1/2000 sind auch bei der Brennweite Overkill.

Volle Zustimmung, die Bienenfresser in meinem Album waren alle mit 1/200s fotografiert.

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vor 2 Minuten schrieb Kreier:

Volle Zustimmung, die Bienenfresser in meinem Album waren alle mit 1/200s fotografiert.

dann bist du ein Glückspils,,hattest Windstille und super Wetter,,

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Da würde ich mich bei diesem Bild zwischen euren Extremen bewegen. Es regnet (und windet wahrscheinlich), die Vögel sitzen am Ende eines schwankenden Asts. 1/1.000sec . reicht sicher - 1/ 500 wahrscheinlich auch, aber 1/20 ganz sicher nicht. Mich "stört" allenfalls der m.E. teilweise zu scharfe Regen. Das könnte man leicht umgehen, indem man nur Vögel und Ast schärft. Der Rest gefällt mir von der Schärfe und Farbanmutung  sehr gut - aber alles Geschmacksache und Geschmäcker sind verschieden.

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vor 2 Minuten schrieb Waldemar Eibel:

dann bist du ein Glückspils,,hattest Windstille und super Wetter,,

Sieh es einfach als Denkanstoß anderer Fotografen und wenn du Lust hast, probier es doch beim nächsten Mal so aus wie Kabe oben vorschlägt - es steht dir aber auch völlig frei, es sein zu lassen 😉 Dein wirklich schönes Bild hätte auf diese Weise auf der technischen Seite noch besser sein können, auf der gestalterischen Seite, von Farben und Atmosphäre ist es schon sehr gelungen.

Viele Grüße, Michael

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Im Zweifelsfall hätte man die (mich auch irritierenden) Regentropfen ja auch wegretuschieren können. 

Ansonsten vom Motiv und den Farben  echt ein supertolles Bild. Eben wie ein Gemälde; da gebe ich dem Stefan (Jagabua) Recht.

Klaus

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Finde es sehr gut, wirkt malerisch durch diese Bearbeitung. Ein paar ganz weise Regentropfen Wegstempeln, dann an die Wand hängen Top.

HG Daniela 

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Ich sehe es wie einige andere Forenten, die sich oben schon geäußert hatten: Die 6400 ISO i. V. mit der Schärfung und damit verbundenen Erzeugung von Halos haben diesem reizvollen Motiv leider viel an techn. Qualität genommen.

Trotzdem hat es durchaus eine gewisse Wirkung, die durchaus zu gefallen weiß, wenngleich eben keine fotorealistische!


Viele Grüße
Volker

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vor 22 Minuten schrieb m1testit:

Ich sehe es wie einige andere Forenten, die sich oben schon geäußert hatten: Die 6400 ISO i. V. mit der Schärfung und damit verbundenen Erzeugung von Halos haben diesem reizvollen Motiv leider viel an techn. Qualität genommen.

Trotzdem hat es durchaus eine gewisse Wirkung, die durchaus zu gefallen weiß, wenngleich eben keine fotorealistische!


Viele Grüße
Volker

Detailtreue geht natürlch bei der hohen Isozahl durch entrauschen verloren.Ist halt wetterbedingt und Objektiv abhängig.daß es besser geht ist mir auch klar,dennoch bin ich zufrieden

Lg Waldemar

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m1testit

Geschrieben (bearbeitet)

vor 14 Stunden schrieb Waldemar Eibel:

vieleicht sollte man auch berücksichten ,daß das verwendete Objektiv kein 300/4 ist,,das wäre Äpfel mit Birnen verglichen,,

Lg Waldemar

Hallo Waldemar,

gerade bei einem Zoom kann man, wenn man mit dem "langen Ende" fotografiert, das ohnehin schon zu Qualitätsabstrichen führt, immerhin diejenigen Parameter positiv beeinflussen, auf die man als Fotograf Zugriff hat. Also eben bspw. nicht relativ stillsitzende Vögel mit einer kurzen Belichtungszeit und 6400 ISO ablichten, um die begrenztere optische Auflösung noch zusätzlich zu "belasten".

Schau Dir bspw. mal die Kehlpartien und Wangenbereiche der beiden Schmuckstücke an! Vor allem beim linken Vogel ist da nichts mehr von einer feinen Gefiederstruktur übrig geblieben, sondern mehr oder weniger matschige Flächen. Das sähe ganz anders und natürlicher aus, wenn Du die Belichtungszeit zugunsten einer wesentlich niedrigeren ISO verlängert hättest.

Betrachter, die nicht selbst häufiger Bienenfresser fotografieren, nehmen die o. a. "Problemzonen" womöglich beim flüchtigen Betrachten gar nicht wahr, aber diejenigen, die oft Bienenfresserfotos machen oder anschauen, schon.

Da Du ja dieses Foto schon in der Tasche hast, steht Dir ja frei, beim nächsten Mal einmal die in diesem Thread von verschiedenen Usern ausgesprochenen Empfehlungen zu testen. Oder halt auch nicht. 🙂

Viele Grüße
Volker

 

 

bearbeitet von m1testit
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vor 10 Stunden schrieb m1testit:

Schau Dir bspw. mal die Kehlpartien und Wangenbereiche der beiden Schmuckstücke an! Vor allem beim linken Vogel ist da nichts mehr von einer feinen Gefiederstruktur übrig geblieben, sondern mehr oder weniger matschige Flächen.

Hallo Volker, du hast zwar an Waldemar geschrieben, aber das Thema interessiert mich auch stark. Danke für die Erklärung, damit wird deutlicher was du/Ihr meint. Habe mich die ganze Zeit gefragt was an diesem tollen Bild zu beanstanden sein soll. Da fehlt mir offensichtlich das Auge dafür, musste schon sehr genau hinsehen um dies auch zu sehen. Ich sehe die Bilder allerdings auch nur im normalen Bildmodus  also ca. 40x30cm ohne Lupenfuktion etc.  Manchmal denke ich, du/ihr, die solche Schwachstellen seht, habt entweder einen ganz besonders geübten Blick und/oder es gibt eine Möglichkeit zu vergrößern, die ich bisher noch nicht entdeckt habe. 

HG

Kurt

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Hallo Kurt,

ich denke, dass die Problemzonen bei dieser Aufnahme vor allem denjenigen in´s Auge springen, die selbst häufig oder in erster Linie Vögel fotografieren und daher auch aus eigener Erfahrung wissen, wo etwas im Vergleich zur natürlichen Anmutung anders aussieht. Exemplarische Zonen hatte ich ja weiter oben schon genannt. Diese sind übrigens identisch mit den kritischen Zonen bei Eisvogelaufnahmen (witzigerweise ebenfalls Rackenvögel), nur dass es beim Eisvogel noch schwieriger ist, die hellen Wangen und den weißen Kehlbereich mit Strukturen darzustellen, weil diese Vögel oft auch noch etwas Feuchtigkeit an diesen Stellen haben (Reflexion).

Übrigens: Ich arbeite in erster Linie mit einem 4K-Monitor, der ob seiner relativ feinen Pixeldichte solche Zonen eher noch verschönt darstellt, weil das Bild kleiner dargestellt wird.

Der Zuspruch zu Waldermar´s Aufnahme der beiden prächtig gefärbten Vögel zeigt aber doch auch etwas ganz wichtiges: Es kommt eben nicht immer auf eine technisch perfekte Aufnahme an, um das Auge des Betrachters zu beeindrucken. Diesbezüglich spielen eine ganze Reihe weiterer Faktoren eine wichtige Rolle.

Und das ist meiner Meinung nach auch gut so!

Viele Grüße + einen erholsamen Feiertag
Volker

 

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ich möchte abschließend zum Thema noch etwas sagen...ihr habt ja alle recht,,aber ich fotorafiere weder mit Stativ ,noch bin ich getarnt..bin also nicht auf einen bestimmten Punkt fixiert wo ich annehmen kann da setzten sich die Vögel hin und meine Cam dementsprechend einstellen kann. Sie bewohnen eine Sandgrube mit extremen Lichtverhältnissen,mal dunkel mal hell.Um eine einigermaßen Belichtung hinzubekommen habe ich in diesem Fall mit ISO Automatic gearbeitet. Da ich die Vögel auch im Flug erwischen will brauche ich dementsprechend auch schnelle Verschlußzeiten.Wie schon erwähnt arbeite ich in diesem Fall offenblendig und hoher ISo um eventl.das Motiv im Flug einfrieren zu können.Das extreme Bildrauschen ist dann natürlich im Endeffekt nicht gerade förderlich für eine super Bildqualität.Unter diesen Umständen bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden..

LG Waldemar

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m1testit

Geschrieben (bearbeitet)

vor einer Stunde schrieb Waldemar Eibel:

ich möchte abschließend zum Thema noch etwas sagen...ihr habt ja alle recht,,aber ich fotorafiere weder mit Stativ ,

Ich auch nicht, wieso auch, wenn wir eine E-M1X haben? 😁

Zitat

noch bin ich getarnt..bin also nicht auf einen bestimmten Punkt fixiert wo ich annehmen kann da setzten sich die Vögel hin und meine Cam dementsprechend einstellen kann. Sie bewohnen eine Sandgrube mit extremen Lichtverhältnissen,mal dunkel mal hell.Um eine einigermaßen Belichtung hinzubekommen habe ich in diesem Fall mit ISO Automatic gearbeitet.

Und genau DAS ist der Haken an der Geschichte: Die ISO-Automatik kannst Du von den mini- und maximalen Werten begrenzen.
Vermutlich hast Du das nicht gemacht.

Zitat

Da ich die Vögel auch im Flug erwischen will brauche ich dementsprechend auch schnelle Verschlußzeiten.Wie schon erwähnt arbeite ich in diesem Fall offenblendig und hoher ISo um eventl.das Motiv im Flug einfrieren zu können.

Wenn Du Bienenfresser im Flug erwischen willst, wirst Du üblicherweise gutes Wetter benötigen, bei dem auch die Insekten fliegen.
Das bedeutet wiederum, dass man in dieser Konstellation recht gute Lichtverhältnisse hat.

Für fliegende Bienenfresser bedarf es nicht weniger als 1/2000s Belichtungszeit, je nach Situation und gewünschtem Ergebnis (Dynamische "blurry" Schwingen etc.) reichen sogar längere Zeiten aus. Exemplarisch: https://www.oly-forum.com/gallery/image/43719-bienenfresser-merops-apiaster-bif-mft/


Viele Grüße
Volker

P. S.:
Du musst Dich doch hier nicht entschuldigen!
Der Informationsaustausch mit anderen Forenten kann eine Anregung sein, die aber doch kein in Stein gemeißeltes Gesetz ist!

bearbeitet von m1testit
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vor 2 Stunden schrieb m1testit:

vor allem denjenigen in´s Auge springen, die selbst häufig oder in erster Linie Vögel fotografieren 

Hallo Volker,

danke für die Antwort. Es ist also das geschulte bzw. geübte Auge. Habe ich vermutet, na dann habe ich noch Hoffnung für mich. 

HG

Kurt

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vor 1 Stunde schrieb Waldemar Eibel:

ich möchte abschließend zum Thema noch etwas sagen...ihr habt ja alle recht,,aber ich fotorafiere weder mit Stativ ,noch bin ich getarnt..bin also nicht auf einen bestimmten Punkt fixiert wo ich annehmen kann da setzten sich die Vögel hin und meine Cam dementsprechend einstellen kann. Sie bewohnen eine Sandgrube mit extremen Lichtverhältnissen,mal dunkel mal hell.Um eine einigermaßen Belichtung hinzubekommen habe ich in diesem Fall mit ISO Automatic gearbeitet. Da ich die Vögel auch im Flug erwischen will brauche ich dementsprechend auch schnelle Verschlußzeiten.Wie schon erwähnt arbeite ich in diesem Fall offenblendig und hoher ISo um eventl.das Motiv im Flug einfrieren zu können.Das extreme Bildrauschen ist dann natürlich im Endeffekt nicht gerade förderlich für eine super Bildqualität.Unter diesen Umständen bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden..

LG Waldemar

Hallo Waldemar,

das ist und bleibt ein großartiges Foto bzw. eine großartige Bildkomposition. ich finde da kannst du wirklich stolz darauf sein, da gibt es nichts aber auch gar nichts zum entschuldigen. Ich mache alle paar Jahre, wenn genügend beieinander, ein großformatiges Fotobuch mit meinen "Best Off " Hätte ich dein Bild gemacht, wäre es im nächsten Band ganz sicher drin.

HG Kurt

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