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Ich habe hier streng genommen weder einen Sonnenuntergang, noch einen Sonnenaufgang oder besser gesagt, eigentlich habe ich beides in einem Bild...

 

Verwirrt? - Das Bild hier habe ich Nachts um 1.03 Uhr aufgenommen auf den Lofoten in Eggum. Das ist genau der Zeitpunkt, an dem die Mitternachtssonne an ihrem tiefsten Punkt stand. Kurz bevor sie dann aber wirklich komplett untergeht, geht sie einfach wieder auf. Ohne den Horizont auch nur zu berühren fängt der neue Tag an. Am nächsten Tag standen noch 4 Stunden Rückfahrt auf die Vesteralen an und der Rückflug, aber da dies die einzige Nacht war, in der die Wolkendecke einen Blick auf den Himmel zuließ konnten wir diese Chance natürlich nicht ungenutzt lassen.

 

Völlig verrücktes Licht und es ist surreal mitten in der Nacht auf einem Strand zu stehen und die Sonne zu fotografieren. 🤯

 

Zum technischen, es ist eine HiRes Belichtungsreihe, bzw. zwei Belichtungen kombiniert. Wolken und Vordergrund.

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Empfohlene Kommentare

Sommersonnenwende, ein Erlebnis, den man in unseren Breitengraden nicht kennt. Aber dafür haben sie im Winter sehr kurze Tage.

"Zum technischen, es ist eine HiRes Belichtungsreihe, bzw. zwei Belichtungen kombiniert. Wolken und Vordergrund. "

Das wäre auch mit einem Grauverlaufsfilter (Reverse) mit einer einzigen Belichtung hinzubekommen.

VG Pit

bearbeitet von pit-photography
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vor 1 Stunde schrieb LurchiKlaus07:

Lofoten! Da wollten wir auch hin. Und dann kam dieses Virus...🤮🤮🤮

Klaus

Das sollte den Plan dennoch nicht vereiteln langfristig gesehen. Die Lofoten sind tatsächlich eine wunderschöne und ganz besonders rauhe Landschaft. Lohnt auf jeden Fall. 

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vor 4 Minuten schrieb pit-photography:

Sommersonnenwende, ein Erlebnis, den man in unseren Breitengraden nicht kennt. Aber dafür haben sie im Winter sehr kurze Tage.

VG Pit

Stimmt schon. Es birgt aber auch interessante Ansätze. Ich habe mal einen Bericht eines Fotografen auf einem völlig überfüllten Island gelesen, der auch dort zur Mitternachtssonne war und dann einfach seine Tage gedreht hat. Tagsüber schlafen und Nachts unterwegs. 
 

So hatte er dann plötzlich viele Spots ganz für sich. 😂

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vor 13 Minuten schrieb Robin.Explore:

Ich habe mal einen Bericht eines Fotografen auf einem völlig überfüllten Island gelesen,

Leider ist das heute so, dass fast jeder, der mal ein Bild irgendwo in einem sozialen Netzwerk gesehen hat, unbedingt dort hin will um mit sich und der Umgebung bzw. des Ereignisses ein Bild zu machen und dann zeitgleich allen teilen.

Die Ruhe und die Stille vom Ort, die gibt es nicht mehr. Selbst ein ambitionierter Fotograf hat kaum eine Chance, den Ort menschenleer aufs Bild zu bannen. Das ist leider der Fluch des Smartphones plus Sozialnetzwerk.

Gutes Beispiel der Massentourismus zum Mt. Everest.

 

bearbeitet von pit-photography
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vor 6 Minuten schrieb pit-photography:

Leider ist das heute so, dass fast jeder, der mal ein Bild irgendwo in einem sozialen Netzwerk gesehen hat, unbedingt dort hin will um mit sich und der Umgebung bzw. des Ereignisses ein Bild zu machen und dann zeitgleich allen teilen.

Die Ruhe und die Stille vom Ort, die gibt es nicht mehr. Selbst ein ambitionierter Fotograf hat kaum eine Chance, den Ort menschenleer aus Bild zu bannen. Das ist leider der Fluch des Smartphones plus Sozialnetzwerk.

Gutes Beispiel der Massentourismus zum Mt. Everest.

 

Tja, wie heißt dazu der passende Spruch? Der Tourist macht das kaputt, was er sucht...

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Gerade eben schrieb LurchiKlaus07:

Tja, wie heißt dazu der passende Spruch? Der Tourist macht das kaputt, was er sucht...

... und macht nach dem Knips schnell von dannen ...

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Ich sehe gerade Asiatische Touristenströme vor meinem geistigen Auge. Europa in 5 Tagen. Da reicht ein Smartphone. Da ist es doch etwas ganz anderes, wenn man sich wie Du mit dem Motiv auseinandersetzt, eine Strategie entwickelt, wie man für sich das beste fotografische Ergebnis hinbekommt. Der dabei entstehende Flow, das eins mit sich und dem Motiv hat eine ganz andere Qualität. Genau das wird immer mit dem Bild verbunden bleiben. So zumindest für mich der der Grund warum man bewusst fotografiert. Danke fürs zeigen.

LG aus LD Thomas 

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So sehe ich das auch @Landauer
 

Das ist auch ein durchaus schöner Grund mit Steckfilter-System und Stativ los zu ziehen. Man kann gar nicht anders, als bewusster zu fotografieren und sich etwas Zeit zu nehmen. 
 

Touristenströme sind oft auch relativ. Zum Beispiel die Cliffs of Moher in Irland. Hunderte und Tausende von Leuten dort. Es gibt aber eine 8km Wanderung über die Klippenkante bis nach Doolin. Die sind wir gegangen, aber schon ein paar hundert Meter nur abseits der eigentlichen Klippen war es ruhig. „Tolle Landschaft in der Nähe der Cliffs of Moher“... dafür fahren die Busse nicht vor. 😉

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