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Wismut-Träne


polycom

Diese Träne hier entsteht, wenn füssiges Wismut (270°C) schlagartig in kaltem Wasser abkühlt.

Das filigrane Teil ist sogar von der Größe her identisch, ca. 1cm.

Vor dem Makro war noch eine Raynox DCR250-Nahlinse.

Ein Stack aus 70 Bildern.

Gruß Uli

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Bildinformationen

Aufgenommen mit OLYMPUS CORPORATION E-M1MarkIII

  • 60 mm
  • 1/60
  • f f/5.0
  • ISO 400
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Empfohlene Kommentare

Sag, dass ist ein aus dem Fluss deiner Nähe geschürftes Gold 🙂

Interessant und die feine Strukturen auf einer "Träne" kommen sehr gut zur Geltung. Sowas ist sehr schwer zu fotografieren, da das Licht aus der richtigen Richtung kommen muss, damit das Ganze auch schön plastisch wirkt.

Ich weiß wovon ich schreibe.

VG Pit

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Beim Giessen von Blei (327°C) in Wasser entstehen sehr ähnliche Gebilde. Interessant, Danke und Gruß, Hermann

bearbeitet von Nieweg
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 Schöne originelle Makroaufnahme. Wenn man es nicht wüsste, könnte man es auch für einen versteinerten Tierschädel halten.

EDMUND

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Wie kommst Du an flüssiges Wismut? Wo ist denn so was drinnen? Klingt giftig. Da gabs doch in der ehemaligen DDR ein entsprechendes Abbaugebiet. Und dort zu arbeiten, war irgendwie gar nicht lustig...

Klaus

bearbeitet von LurchiKlaus07
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@LurchiKlaus07

Wismut kannst Du Dir bei Amazon bestellen, das ist nicht giftig. 

Essen würde ich es aber nicht. 😉

Das kann man mit einem Brenner verflüssigen und entweder die geometrischen Kristalle herausziehen, oder diese Tropfen.

Ist ein bekanntes Makromotiv bei Traumflieger gibt es ein Video dazu.

Gruß

Uli

 

2021-11-12 19-38-49 (C,Smoothing4).jpg

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vor 13 Minuten schrieb polycom:

@LurchiKlaus07

Wismut kannst Du Dir bei Amazon bestellen, das ist nicht giftig. 

Essen würde ich es aber nicht. 😉

Das kann man mit einem Brenner verflüssigen und entweder die geometrischen Kristalle herausziehen, oder diese Tropfen.

Ist ein bekanntes Makromotiv bei Traumflieger gibt es ein Video dazu.

Gruß

Uli

 

2021-11-12 19-38-49 (C,Smoothing4).jpg

Deshalb bin ich auf Wismut gekommen: "Wismut" war der Tarnname für den Uranabbau im Erzgebirge, der ab 1946 in der DDR betrieben wurde. Bergleute konnten hier extrem viel verdienen - nicht ahnend, welchen Gefahren sie sich dabei aussetzten.

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vor 12 Stunden schrieb LurchiKlaus07:

Klingt giftig. Da gabs doch in der ehemaligen DDR ein entsprechendes Abbaugebiet. Und dort zu arbeiten, war irgendwie gar nicht lustig...

Hallo Klaus,

Schwermetalle sind halt nie gesund (...auch nicht Zink 😉 ) Beim Abbau werden jede Menge an Nebenelementen freigesetzt und das auch noch als Staub. Das ist nie gut. Und natürlich dann die Aufbereitung, wo man Reste unangemessen entsorgt.

Ansonsten ist es zum Glück relativ ungiftig weil es rech schlecht aufgenommen wird. Dämpfe (fein verteiltes Oxid) würde ich aber meiden 😉

Und die Kunstwerke habe etwas von einem Vergänglichkeit eines Mandala: Sie zerfallen mit einer Halbwertszeit von 10^19 Jahren *LOL*

Siegfried

 

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