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3 Kommentare zum Bild

12. August 2018 - 10:31 changed 12. August 2018 - 10:31

Tolles Ergebnis!

Bei dem Tiefstand und der Sommerhitze spielt es wohl kaum mehr eine Rolle welches der besseren Objektive man verwendet :-)

Siegfried

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12. August 2018 - 19:34 changed 12. August 2018 - 19:34

Danke Siegfried.

Die Frage, welches das bessere der beiden von mir eingesetzten Objektive für die Mondfinsternis war, geht zugunsten des 75er aus, obwohl dessen Brennweite 1,6 mal geringer ist als mit dem Altglas SMC Pentax-M 120mm 2.8. Wenn ich das Bild des 75er für ein gleich großes Mondbild um den Faktor 1,6 croppe, sehe ich in dem noch verfinsterten Bereich mehr Details. Dass liegt an der höheren ISO 800 die ich beim Altglas einstellen musste. Erstens, weil ich wegen der größeren Brennweite nur kürzer belichten konnte und zweitens, weil ich für beste Schärfe und Kontrast auf Blende 4.8 abgeblendet habe. Vielleicht wäre es besser gewesen bei Offenblende 2.8 zu fotografieren und dafür mit der ISO runterzugehen, naja. Wegen der Wolken hatte ich nur die letzten 20 Minuten der Totalität Zeit und ich war auch nicht alleine.

Für ein optimales Ergebnis mit dem Altglas hätte ich bereits eine Nachführung einsetzen müssen. Strenggenommen auch mit dem 75er, welches auch erst ab Blende 2.8 sein Maximum erreicht. Aber wie ich Dir schon mal geschrieben habe, will ich diesen technischen Aufwand nicht mehr betreiben.

In den 90er Jahren habe ich mal eine Mondfinsternis durch ein Teleskop mit 2 Meter Brennweite (Celestron 8) und natürlich mit Nachführung fotografiert. Da galt es auch noch Faktoren wie die Luftunruhe und die Eigenbewegung des Mondes zu berücksichtigen, welche trotz Nachführung die maximale Belichtungszeit begrenzt haben.

Für Dich als zur Zeit besten Astrofotografen hier im Forum bestimmt Alles nichts Neues. Aber vielleicht für Leute, die sich neu an der Astrofotografie versuchen. Eine Nachführung ist Pflicht.

Viele Grüße Ralph

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12. August 2018 - 23:28 changed 12. August 2018 - 23:28

Hallo Ralph,

ich finde das Ergebnis für ein 120mm Altglas sehr gut. Die Takumare begeistern mich immer wieder. Ich hatte es bei der Mondfinsternis mit einem 300mm Super Takumar versucht. Standort war Berlin. Der Mond war so im Dunst versteckt, daß ich mit sehr hoher Iso Acht Sekunden Belichtungszeit hatte und das ohne Nachführung. Das war dann ein Satz mit X.

Ich habe am Wochenende ein 135mm 1/2,5 SMC mit Acht Blendenlamellen auf einem Flohmarkt ergattern können. Deutlich schärfer als mein bisheriges Minolta MC Tele Rokkor-PF 135mm 1/2.8, aber auch anfälliger für chromatische Aberrationen. Trotz SMC.

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