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roccolino

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Alle erstellten Inhalte von roccolino

  1. roccolino

    Warum keine/ kaum Sigma Linsen?

    Wenn es die denn gäbe, würde ich es mir auch noch überlegen, was von Sigma zuzulegen. Es ist ja nicht so, dass man bei mft ein zu geringes Angebot bzgl originaler Objektive hätte. Und hier hatte ich im Gegensatz zu Sigma noch nie Qualitätsprobleme. Aus Pentaxzeiten hatte ich mit Sigma dabei nur schlechte Erfahrungen gemacht. Ausgeleierte Mechanik und empfindliche Oberflächen. Pentax und Oly werben ja damit, dass man die Dinger auch etwas härter rannehmen darf. Und dies habe ich bei Sigma gemacht. Folge: Mechanik leierte aus. Totpunkte beim Fokussieren, ablösende Oberflächen und Aufdrucke/Markierungen. Im Gegensatz zu den Tamron Produkten war das nix. Sigma müsste mich somit nicht nur mit etwas überraschen, was es so nicht originär gibt und dann noch meine Erfahrungen mit deren Produkten überwinden.
  2. roccolino

    Frage an (Pentax) Umsteiger

    Pentax vs Oly heißt erst mal optischer vs digitaler Sucher. 4zu3 statt 3zu2. Kleiner, feiner, viel mehr Features. Wöchentliches Sensorreinigen vs nie reinigen müssen. Pentax kann nicht wirklich Video. Live comp. Actionfotos per Display. Uvm. Ich hatte den Pentax APS keine Sekunde hinterhergeweint.
  3. roccolino

    DXO PhotoLab 2 Erfahrung

    so ist das mit Eindrücken - sie sind subjektiv. Wäre ja auch schrecklich, wenn wir immer derselben Meinung wären 😉
  4. roccolino

    DXO PhotoLab 2 Erfahrung

    Sag ich doch. LR ist nix für Oly. 😎😀😎😀
  5. roccolino

    DXO PhotoLab 2 Erfahrung

    Als Beispiel nehme ich mal ein Foto mit der M1 und dem FT2,8-4/12-60. Auch hier sind die Lensprofile zunächst aktiv, obwohl dieses Objektiv wohl optisch besser korrigiert ist, als das 12-40, habe ich hier schon sofort sichtbare Vorteile. Sie werden automatisch auf die jpg OOC angewendet und auch bei der RAW Entwicklung habe ich diese zur Wahl. Photolab verwendet aber hier seine eigenen aus dem DXO Labor vorzugsweise. Nun kann ich erstmals die Unterschiede sehen. Verzeichnungen sind bei gleichem Bildwinkel besser korrigiert. Dazu kommen bessere Korrekturen bei Schärfung, Vignette, CA, uvm. Speziell die Geometrie ist aber schon mal eine Ansage für sich. Da wird man nicht mehr drauf angesprochen, ob man nicht den Meereshorizont mal begradigen will, oder ob man ein Seebeben fotografiert hat. Anders rum geht's dann auch. Wenn ich in der Eile des Reportergefechtes Gliedmaßen amputiert habe, kann ich den einen oder anderen Fuß, Hand, Finger, oder andere wichtige Sachen wieder auftauchen lassen. Beim 12-40 am kurzen Ende mache ich aus dieser Linse damit ein geschätztes 10,8-40 mit den entsprechenden Folgen. Das Argument gibt's somit nicht. Es gibt gleich mehrere. Mehr Winkel auf Bedarf. Ansonsten bessere Korrekturen, als ab Oly-Werk
  6. roccolino

    DXO PhotoLab 2 Erfahrung

    LR nutze ich schon seit Jahren nicht mehr. Eigentlich recht schnell, nach dem ersten Kauf einer mft Oly. Damals gab es die Version 8 der DXO. Ich stand schon immer mit dem LR Importzwang auf Kriegsfuß und somit war DXO für mich schon deshalb interessant. Mittlerweile ists halt die Photolab 2 in Verbindung mit der E-M1/II Was der absolute Abtörner bei LR ist, ist die nicht vorhandene Abschaltmöglichkeit der Objektiv/Kameraprofile. Speziell bei Oly ist das für mich ein absolutes Killerkriterium. Photolab ist hier eine ganz andere Nummer. Dazu kommen dann noch die anderen Gimmicks, die hier ganz gut funktionieren. Die NIK Filter nutze ich dabei auch oft noch separat direkt in den entsprechenden Programmen wie z.B. Colorefex. Wichtig für mich natürlich auch die Unabhängigkeit von Importzwang und was ich von Monatsmietmodellen halte, sag ich jetzt lieber nicht 😉
  7. roccolino

    Das grosse Sensorsterben

    Die Argumente sind interessant. Aber der Autor wendet diese nach seinem Gusto an. Ich unterschreibe sofort die Behauptung, dass die Smartphones unglaubliche Fortschritte machen. Und diese Technik wird allen Kameras auf die Sprünge helfen. Weite Teile meiner Fotos mache ich heute schon mit einem Note 8. Im Urlaub nehme ich nur das Handy und eine Drohne mit. Und ich mache damit ganz gute Sachen... Ich sehe zukünftig eine zentrale Rechnereinheit mit schon sehr guten Basisfotoeigenschaften. Daran dann Satelliten in Form von Handhelt-objektiven, gesteuert per fpv und Pupillenerkennung, zusätzlich zu den minimalisierten Bedienelementen an den Objektiven. Dazu dann klassische Kameras, mit kleinen Sensoren. Denn diese können die Defizite in der Bedienung, welche Smartphones immer haben werden, komplett egalisieren. Raum für Riesensensoren sehe ich nicht, da die Leistungen durch Grenznutzen irrelevant sind, ich aber sämtliche Nachteile Schultern muss. Somit widerspricht sich der Autor in weiten Teilen selber. Sicher ist nur, dass die Technik für uns Fotografen spannender und leistungsfähiger wird. Ich freue mich drauf.
  8. roccolino

    Bayern - Volksbegehren für Artenvielfalt

    https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=2097270660358972&id=100002281762287
  9. roccolino

    Bayern - Volksbegehren für Artenvielfalt

    Und weil's so schön ist. Kein SUV, Bulli mit 2,5 l Diesel, einen Dreier und einen Fünfer mit jeweils 170PS Benziner. Jede Kiste schon älter, wegen Resourcenverbrauch andauernder Neukäufe. Den Bulli fahre ich nur bis maximal 130 von 160 möglichen. Der Rest wird auch mal getreten. Dabei bin ich aber mit jedem Fahrzeug sparsamer unterwegs, als die meisten Schleicher. Bulli um die 7, die BMW maximal 8l. Keine Urlaubsflüge. Skifahren kann ich nicht, aber ich wandere gerne und fahre viel Mountainbike in den Bergen. Keine Lifte. Im Garten haben wir mehrere Spechte. Grün, schwarz und klein. 90m Hecke insgesamt mit Millionen Spatzen. Keine Spritzmittel, und jede menge skurriler Gewächse. So wachsen hier lecker Brombeeren bis in ca 10m Höhe die Fichten herauf. Die Äcker um uns herum sind jedoch die üblichen Chemiehöllen.
  10. roccolino

    Bayern - Volksbegehren für Artenvielfalt

    Das ist nicht praktikabel. Der Bewuchs muss kurzgehalten werden. Entweder muss gemäht werden, Schafe, oder Roundup
  11. roccolino

    Bayern - Volksbegehren für Artenvielfalt

    In unseren Apfel- und anderen Obstbäumen ist das so. Darüber hinaus ist unzweifelhaft die Summe des Schwirrens und Brummens ganz erheblich zurückgegangen. Damit kann streng wissenschaftlich gesehen in der Tat aber nicht auf andere Obstbäume geschlossen werden. Dies Prinzip der Argumentation wenden übrigens die Gegner der These an, das es überhaupt ein Bienen - bzw Inssktensterben gibt. Wenn dies so ist, muss die Diskussion hier an einem früheren Punkt ansetzen. Gibt es überhaupt ein Artensterben?
  12. roccolino

    Bayern - Volksbegehren für Artenvielfalt

    Nun ja, über die Gewichtung mag man streiten. Ich behaupte mal, die Afrikaner sind an ihren Zuständen ganz überwiegend selber schuld. In diesem Zusammenhang gilt es nicht nur das wir, sondern auch die betreffenden afrikanischen Regionen zu hinterfragen. Nicht zu vergessen, die zeitlichen Zusammenhänge. Wenn jemand behaupten mag, wir wären an irgendwelchen Niedergängen dort schuld, dann könnte man ja die Aufschwünge dort gegenrechnen.
  13. roccolino

    Bayern - Volksbegehren für Artenvielfalt

    Auf mich trifft das nicht zu. Die Menschen machen (überall) das, was sie können, damit es ihnen gut geht. Lediglich den Folgen muss man sich dann (überall) stellen. Dieser Planet ist eine Einheit, wo man sich nicht isoliert mit den Folgen seines Tuns betrachten kann. Deshalb ist der Hinweis auf Afrika zwingend. Dort wird es zu einer exponentiellen Zunahme der Umweltschädigungen, Resourcenverbrauch, etc kommen. Und natürlich geht das in die Gesamt-Müllbilanz dieses Planeten ein. Und natürlich sind wir nicht alleine an diesen Zuständen und Entwicklungen dort verantwortlich. Letztendlich wird die Bevölkerungszunahme solange weitergehen, wie es Resourcen zur Vermehrung gibt. Dämpfend wirken sich hier Bildung und Wohlstand aus. Dies geht aber dann mit einem höheren Pro-Kopf Verbrauch einher. Es gibt hier unzählige Parameter, die man an einem solchen Stammtisch wie hier trefflich und zielführend auseinandernehmen kann. Währenddessen gibt es den alten Spruch (afrikanisch): Die Hunde bellen, doch die Karawane zieht weiter.
  14. OK. Soweit bin ich mit meinen Ausführungen gar nicht gegangen. Aber da es auch vor 2000 schon fotografische Tätigkeiten gab: Erste eigene Oly war die AF1. Das war irgendwann Anfang der 80er. Die hatte ich lange und habe sie dann Ende der 80er gegen eine Pentax MZ50 upgedatet. Eigentlich sollte es ja eine EOS 1 werden, die damals extrem beworben wurde. Aber unser Fotofritze vor Ort sagte: Wir haben kein Canon, hier gibt's Pentax. Ist eh alles der selbe Film. Also die Pentax. Was mir einfiel, war die ca 2005 gekaufte Oly SP 320. Hab ich heute noch. Die OM-1N aus den frühen 70ern hab ich auch noch. Und die funzt auch noch. Momentan bin ich eher vom Kaufreiz her stark abgekühlt. Die Lernkurven spielen sich immer öfter im Grenznutzen ab. Die M1/II kam im November 17 zu mir. Der Vorsprung zur ersten Version und auch zur M5 (I) war spürbar, aber durchaus nicht lebensnotwendig. Von der Bildqualität her sollte aus sachlicher Sicht die Leistung der M1/II für 10 Jahre reichen. Schließlich reichte mir die K10D 7 Jahre lang. Und da war Rauschen ab 800ASA heftig und beim Maximum 1600 war das Banding eher moderner Kunst, als einem Foto ähnlich. Die Unterschiede in diesen Belangen zu neuen Versionen sind aus meiner Sicht eher unerheblich. Viel wichtiger sind die ganz neuen Features. LiveComp. Fokusstacking. Elektronischer Sucher statt diesen optischen Museumsstücken. Highres. Hellsehermodus. Und die anderen 1000 Sachen. Hab ich alles. Und was kommt jetzt neu dazu? Etwas mehr MP. Etwas weniger Rauschen. Etwas mehr Bildrate. Tolle Wurst. Deswegen greife ich nicht ins Konto.
  15. Erste Digitale von Porst in 2000. Für digitale Mitgliedsfotos. Das aber parallel zur analogen Pentax. Die wurde dann 2007 durch eine K10D ersetzt. Bis 2014 war die im Einsatz. Parallel zu einer Canon 1000d habe ich damit ca 500.000 Fotos gemacht. In dieser Zeit habe ich die Pentaxen K30, K5, 5II, K3 probiert und nicht gegen die 10er getauscht. 2014 kam dann die Oly M5. Die blieb 2 Jahre bevor sie gegen die gebrauchte M1 getauscht wurde. Seit 14 Monaten jetzt die 1/II. Funktioniert sehr gut. Ich denke, zwei bis fünf Jahre kann die...
  16. Genau. Sehr zu unserer Erleichterung wurde ja schon bestätigt, dass man das Abschalten, aber auch nutzen kann. Ich würde das nutzen, wie den grünen Modus. Selten.
  17. Bei lernender Technik fallen mir sofort lernende Automatikgetriebe ein, die sich perfekt an die Fehler der Fahrer anpassen und somit einen Lerneffekt bei Diesem verhindern. Die Technik stellt sich auf meine Marotten ein, anstatt sie mir auszutreiben. Aus Marketingsicht toll. Denn wer fühlt sich in seinen Gewohnheiten nicht gern bestätigt. Wer dem grünen Modus aus dem Wege geht, der sollte konsequenterweise auch bei sowas etwas nachdenklich werden.
  18. Am Ende läuft das dann auf einen supergrünen Modus hinaus. Also Automatik für die Kameraeinstellungen und fürs Motiv? .... 🤣🤔
  19. roccolino

    Wie wichtig ist Euch die Größe

    Die Größe ist mir sehr wichtig. Die M1 (nicht ganz so extrem wie meine M5) besticht durch die Varianz. Sie ist nur so groß, wie nötig. Die Basis ist der Body mit der 8mm Lenscap. Da beginnt das Fotografieren und das passt in die etwas weitere Hosentasche. Die selbe Basis kann ich dann mit BG, Konverter und langen Tele immer weiter vergrößern und habe dann das maximum an Funktion auf minimalem Raum. Im Zeitalter der Microelektronik wird glücklicherweise alles kleiner, leichter und leistungsfähiger. Und bisweilen kommen da die Generationen in einer Situation zusammen, die das Dilemma gut beschreibt. Im angefügten Bild treffen sie sich alle. Ich filme mit der M1/II. Links filmt der Profi 1 mit dem aufgeständerten Riesenapparillo. Etwas rechts davon sein Kollege mit der Videokam auf einem großen Gimbal. Weiter rechts der Kollege der Bühnencrew mit dem Dji Osmo. Später haben wir dann ausführlich das Equipment und die Ergebnisse verglichen. Die Jungs vom Video waren komplett erstaunt, wie gut die Oly Videos sind. Und die Stabilisierung bezeichneten sie als "abgefahren". Selbst Rempler im Gedränge und Treppensteigen sind ausgeregelt. Kannten sie so noch nicht. Der Star war dann aber der Osmo, den erst alle mit einer e-Zigarrette verwechselten. Die Videos waren grundsätzlich alle nicht schlecht. Was man natürlich niemals vergessen darf, ist der Eindrucksfaktor. So ist das Riesentrumm auf dem zweifuffziger Stativ für alle als Profi erkennbar. Auch das Ding auf dem Gehstockgimbal macht was her. Der Osmo ist dagegen das andere Ende. Der ist nur für Leute geeignet, die nicht mit irgendwas Großem etwas kleines ausgleichen müssen und dabei deshalb die tolle Leichtigkeit genießen können.
  20. roccolino

    Bayern - Volksbegehren für Artenvielfalt

    Theorie & Praxis. Das wird in einem möglich sein. Aber die Module müssen am Boden verankert und aufgeständert werden. Dabei müssten für die Erntemaschinen Abstände und Mindesthöhen eingehalten werden. Durch die dementsprechende Höhe müssen die Ständerwerke erhebliche Dimensionierungen haben, damit das beim ersten lauen Lüftchen nicht wegfliegt. Dadurch gibt es zwangsläufig Ertragsverluste durch die nicht nutzbare Fläche und die immensen Kosten der PV Installation. - Forget it. Was sicher machbar wäre, wäre auf Weideflächen PV zu installieren. Das gibt's ja schon. Derzeit laufen dann da Schafe, um den Bewuchs kurz zu halten. Für die Bienen ein klitzekleiner Fortschritt, Chemie brauche ich nicht und die Schafe entsorge ich bei erreichtem Mindestgewicht in der Küche. Anstatt Maismono ggf ein Fortschritt. Aber der Biogas/Mais Trakt hat ggü PV den Vorteil, dass er stetiger Energie liefert. PV auf externen Großflächen halte ich aus Umweltgründen auch nicht für so richtig prickelnd. Dezentral mit Speicher oder zur Deckung örtlicher Grundlasten gerne. Aber ganze Äcker damit? …. Der Bauer nach Nord hat jetzt wieder Roggen auf dem Acker. Weiter rechts Raps und nach links wieder der Mais. Noch vor 10 Jahren war in den Obstbäumen zur Blütezeit das Brummen und Schwärmen der Bienen ein Erlebnis. Wenn heute überhaupt mal was summt, ists meist eine Hummel. Oder eine Fliege. Bienen? Vielleicht eine Handvoll gleichzeitig in einem großen Apfelbaum. Ob die wohl Überstundenzulagen bekommen? Das Insektensterben ist ja nicht plötzlich aufgetreten. Bauern haben schon immer in den letzten Jahrzehnten intensiv gespritzt. Und damals teils noch heftigere Sachen. Seit Jahren gehen die Insekten zurück. Seit Jahren bekommen die Bauern mehr Auflagen und es gibt jetzt sogar Bio. Auf der anderen Seite gab es vor 10 Jahren noch keine eBikes. Da lief auch noch nicht jeder mit einem Brettchen vor dem Kopf daddelnd durch die Fußgängerzone. Es gab nicht in jedem Raum eines Hauses einen TV oder PC. Jalousien zog man von Hand hoch und runter. Vor diesem Hintergrund bin ich mir nicht sicher, ob das Feindbild Landwirtschaft nicht gegen das Feindbild Konsum getauscht werden sollte. Wenn man nun über die Grenzen sieht. Afrika soll seine Bevölkerung wohl in diesem Jahrhundert auf schlappe 4 Milliarden Menschen erhöhen. Auf der anderen Seite werden vielleicht nicht alle, aber wohl einige ihren Lebensstandard erhöhen. Raus aus dem Dschungel, rein in die Stadt. Auto. PC und TV. Straßenbau und Tausch der Naturflächen gegen Kulturflächen. Mehr Menschen x schlechterer Bio-Fingerabdruck. Um das abzufangen, wird es hier vieler Petitionen und Dieselfahrverbote bedürfen? Eher sehe ich ein weiteres Insektensterben auch in anderen Regionen. Dazu arbeitet man sicher schon an künstlichen Bienen, die als Bestäubungsroboter zum Einsatz kommen. Ansonsten züchtet man Pflanzen, die sich ohne Bestäubung vermehren. Die Petition müsste eher lauten: Weniger Menschen machen weniger kaputt. Statt Kindergeld - Strafgeld. Sorry wie immer für die unerwartete Meinung in einer sonst üblichen Diskussion...
  21. roccolino

    Bayern - Volksbegehren für Artenvielfalt

    Hatte ich angeführt. Investitionssumme zu hoch. Als Alternative hatte ich, jedem im Ort eine Taschenlampe zur Verfügung zu stellen. Wäre innerhalb weniger Monate amortisiert. Dafür gab's Gelächter.
  22. roccolino

    Bayern - Volksbegehren für Artenvielfalt

    Lichtverschmutzung. Bei uns sind in diesem kleinen Kaff mit unter 1000 Einwohnern die komplette Nacht hindurch alle Straßenlaternen an. Dazu gab es mal in einer Ortsratssitzung den Punkt, dies zwischen 01 bis 05 Uhr abzuschalten. Würde Zigtausende sparen. Der Einwand kam sofort. Sicherheit. Einbrecher. Sturzgefahr. Ich wandte ein, dass ich zigmal jährlich Nachts aus dem Revier kommend niemandem zu dieser Zeit begegne. Dazu kommen zeitweise ausreichende Lichtverhältnisse durch Mondlicht, Reflexionen, Augenanpassung. Ich entgegnete den Diskutanten ebenfalls, dass ich nicht nur keinem, sondern insbesondere auch niemanden der Lichtbeführworter jemals zu den befragten Zeiten draussen begegnet war. Unnütz. Licht bleibt an. Argumente? .?..... Ansonsten zu den Bienchen. Gier frisst Moral? So weiß man um die Problematik von Glyphosat. Cheflobbyist bei Bayer Monsanto ist ein grüner Politiker. Wahrscheinlich hält der auch noch Anteile an diversen Stromversorgern, und damit bleibt das Licht nachts an 😎🤣
  23. roccolino

    Bayern - Volksbegehren für Artenvielfalt

    Ich hatte weiter oben schon geschrieben, dass ich die fehlenden Insektenleichen auf der Autoscheibe bemerkt habe. Da ich auch in andern Ländern unterwegs bin, kann ich sagen, dass das überall so ist. Mit leichten Nuancen. Früher konnte ich von Hameln nach Aachen fahren und hatte bei Ankunft kaum noch Sicht. Heute? Wem das nicht auffällt, der muss blind sein. Wer sich darum keine Gedanken macht, muss wohl sehr gedankenlos durchs Leben fleuchen. Ich habe hier fast 6000m² Garten. Da wird niemals gespritzt. Auch die Obstbäume natürlich nicht. Blumen und Unkraut. Ich habe hier laufend Diskussionen von weiblicher Seite, aber die Viecher fühlen sich hoffentlich wohler dabei. Angrenzend sind die Landwirtschaftlichen Flächen und Wiesen. Da kommen alle Alkylphosphate zur Anwendung, die sonst als Kampfstoff Premiere gefeiert hätten. Finde ich das lustig? Nein. Wiesen. Erste Maht Mitte Mai. Mitten in der Brut und Setzzeit. Finde ich das lustig? ….. Verbieten. Logisch. OK, was kriegen die Viecher im Stall zu fressen? Alternative? Ich treibe die Viecher auf die Wiese. Aber dann wird das Melken zu teuer. Aktion - Reaktion. Meine Eingangsthese lautete.: Viele Menschen brauchen viel Futter. Und dies hat Konsequenzen. Bei uns sehe ich keine Chance auf Naturlandschaft, was die Insekten benötigen. Die Bevölkerungsdichte erfordert eine Kulturlandschaft. Natur gibt es hier kaum noch und mit der Wegnahme des Lebensraumes kommen halt Artensterben und Co. So jetzt muss ich auf Termine, heute Abend geht's hier für mich weiter. Fahre jetzt mit dem Diesel zu mehreren Kunden und habe heute Abend ca 130km mehr auf der Uhr. Der Rubel muss rollen....
  24. roccolino

    Bayern - Volksbegehren für Artenvielfalt

    Um auf die o.a. Quellen einzugehen: Es wird angeführt, sehr viele sterben in China an den Grenzwertüberschreitungen des NOX. Über 20.000/a Nun könnte man auf den Gedanken kommen, sich die Verhältnisse in China mal anzusehen. Überquert man von Hongkong die Grenze nach Norden fährt man die ersten 100km und kommt an keinem unbebauten Gelände vorbei. Den Smog kann man kauen. Teilweise stinkt das, wie in Magdeburg Winter 1990. Die Leute laufen mit Mundschutz rum und ausserhalb des Fernsehens wird man das nicht mehr als fernöstliche Marotte abtun, sondern sich umgehend so ein Ding wünschen. Was wird da unterwegs sein? NOX. SOX. CH. Ruß. Dioxine. Asbest. Schwermetalle …. Das volle Programm halt. Eine Studie ist keine Untersuchung. Für Untersuchungen gelten andere wissenschaftliche Regeln, als für Studien. Die Studie schiebt irgendwelche Todesfälle irgendwelchen opportunen Schadstoffen zu. Welche Todesfälle verursachen die anderen Mixturen? Andere Ursachen? Falsifizierung? Wohnortzusammenhang? …… Nada. Nix. Ob da nun Nature, Nabu, PETA, Greenpeace, IPSCC, Bündnis90, Hein Mück, oder Otto Waalkes draufsteht. Das ist über weite Teile völlig unwissenschaftlich. Klar. Die Aussage ist korrekt. Jeder sei nun aufgerufen, seine ganz persönliche Studie als allumfassend richtig auszurufen. Das macht dann jeder Beteiligte. Funktioniert irgendein Stammtisch anders? Smalltalk halt 😉
  25. roccolino

    Bayern - Volksbegehren für Artenvielfalt

    Stickoxide in den hier vorkommenden Konzentrationen sind nicht dazu geeignet, zu vorzeitigem Tod zu führen. Bei weitem nicht. In der o.a. Quelle steht, dass sogar die Regierung das bezweifelt - und das soll was heißen.... Es mag sein, dass Leute sterben. Auf Dauer passiert das jedem. An irgendwas. Nun ist es so, dass Leute sterben und in der Luft gibt es auch NOX. Das gleichzeitige Auftreten beweist - nichts. In diesem Zusammenhang könnte man eine andere Studie anführen: In Oldenburg maß man letztes Jahr Rekordkonzentrationen an NOX. Und zwar genau zu der Zeit, wo die gesamte Stadt wegen einer Laufveranstaltung für jeglichen Autoverkehr gesperrt war. Woran sterben die Leute jetzt? An NOX oder am Sport? Oder an der Gram, kurzfristig nicht Autofahren zu dürfen? NOX bilden im Körper mit Wasser Salpetrige- bzw Salpetersäure. Nun könnte man die Mengen analysieren, die hier inkorporiert und umgesetzt werden. Und dies setzt man dann ins Verhältnis zu anderen Einträgen. So kann man dann ggf interessante Ergebnisse finden. Wieviele tausend kräftige Atemzüge in der Stuttgarter Innenstadt muss ich direkt an einer entsprechenden Kreuzung machen, um den Nitrit-Eintrag zu erreichen, den ich mühelos mit einer einzigen Scheibe Pökelwurst hereinbekomme. OK. Früher war mehr Nitrit in der Wurst und mehr NOX in der Luft. Dazu kam Blei aus den Auspuffen, keine Kats, Zweitakter, …. Ich finde es richtig und wichtig, sich um natürliche Vorgänge und Entwicklungen seine Gedanken zu machen und ggf Schlüsse zu ziehen. So mag man Rad ohne Batterie fahren, was tatsächlich möglich ist. Oder Gurken ohne Plastik kaufen. Aber bisweilen macht man seine Bemühungen unglaubwürdig, wenn man statt fachlich zu argumentieren, irgendwelchen Ideologien nachläuft. Dies geht aber mit der Fülle von Fakestudien, ideologischem Geplärre, wirtschaftlichen Manipulationsversuchen uvm schneller, als einem lieb sein kann.
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