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Die PEN, OM-D & E-System Community

tintifax

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  1. Eine "Gegenlichtkorrektur" hatte ich zuletzt vor ca. 35 Jahren bei meiner Olympus XA bzw. der XA2. Heute gibt's dazu viel bessere Methoden: z. B. Matrixmessung, die erkennt sowas meist selbst, diverse Motivprogramme, gibt sicher auch ein "Gegenlicht-Programm" irgendwo versteckt wenn man sowas braucht, man könnte einen helleren Punkt anmessen, man könnte manuell belichten oder man kann sich der Belichtungskorrektur bedienen. Genau genommen war die "Gegenlichtkorrektur" eine Belichtungskorrektur um 1,5 oder 2 Blendenstufen. Bei der XA gab es damals einen "Gegenlichthebel", auf dem "+1,5" stand. Und ins Menü abtauchen zu müssen, um eine Belichtungskorrektur vorzunehmen, ist schon ein bissl umständlich und retro. Mir wär das zu mühsam. Auf der Pen-F gibt's sogar ein Belichtungskorrektur-Rad im Direktzugriff. Das kann viel mehr als eine einfache "Gegenlichtkorrektur". Das hast du im Direktzugriff und ist genau dafür gemacht. Benutz doch dieses! Vielleicht tust du dir leichter, wenn du die Belichtungskorrektur von +/-3 LW in 1/3- Blendenstufen als "high-tech-Gegenlichtkorrektur" betrachtest. Du hast dann statt einer einzigen "Gegenlichteinstellung" ganze 18 verschiedene Einstellmöglichkeiten! Und eine "Gegenlichtkorrektur im Nachhinein" ist keine Gegenlichtkorrektur. Da hast du das Prinzip falsch verstanden. Die Belichtungskorrektur dient dazu, die von der Kamera automatisch gewählte Zeit-/Blenden-/IsoKombination zu korrigieren. Die Kamera nimmt dann mit einer anderen Verschlusszeit oder einer anderen Blende auf als sie ohne diese Korrektur machen würde. Ist das Bild einmal gemacht, kann man das auch nicht mehr ändern. Du kannst also im Nachhinein keine "Gegenlichtkorrektur" machen, das ist technisch nicht möglich. Im Nachhinein kannst du nur die Belichtung ändern, was aber dann am Tonwertumfang einiges ändert - fragt sich allerdings, ob man das auch sieht .......
  2. RAW ist immer RAW, das heißt ohne (bzw. so gut wie ohne) Interpretation durch die Kamera/Bildentwicklungssoftware. Da werden nur die Sensordaten gespeichert, also noch bevor ein Weißabgleich, Farb-/Schärfe-/Kontrast- oder andere Entwicklungseinstellung vorgenommen werden. Sonst wär's ja kein RAW! Ein RAW in s/w erhält man momentan so weit ich weiß nur mit einer Leica Monochrom, denn die haben einen s/w-Sensor. Alle anderen mir bekannten Cams = 99,999% aller am Markt befindlichen Cams haben einen Sensor, der Farbinformationen aufnimmt.
  3. hallo Manfred-Wien, das ist ein toll und kompakt zusammengefasstes GrundWissen für die Fotografie. In einem liegst Du aber "falsch" - oder besser gesagt, ist das Thema nur ansatzweise erklärt: nämlich die sogenannte 'Äquivalenz". Äquivalenz bedeutet "Gleichwertigkeit". Leider wird dieser Begriff in der Fotografie aber fast ausschließlich für das Zusammenspiel von Sensorformat mit Brennweite und Blende mit dem Effekt des verschwommenen Hintergrundes (vulgo "bukeh") benutzt. Und das ist leider völlig einseitig, unvollständig und spiegelt max. 5 % der Wahrheit wider. Insofern ist Deine Aussage, das Thema Äquivalenz auf der Seite 5 komplett abgehandelt zu haben, völlig irreführend - obwohl die getätigten Aussagen beim Überfliegen des Textes richtig sind. Aber Äquivalenz sollten man jemanden, der es notwendig hat, dieses Grundwissen aufzubauen, schon ein bisschen umfangreicher erklären, denn sonst gibt's wieder einen Äquivalenz-Krieg im Forum. Äquivalenz bedeutet "Gleichwertigkeit". Zunächst müssen wir also klären, über welche "Gleichwertigkeit" wir reden, was wir dabei vergleichen. Wenn wir Kamerasysteme (Großformat, Vollformat, Halb- oder APSC-Format bzw. MFT-Format) oder Kameramarken vergleichen, sollten wir definieren, auf welcher Ebene man deren Gleichwertigkeit vergleicht. Größe? Gewicht? Preis? Umfang des angebotenen Zubehörs? Servicemöglichkeiten? Technische features? Dynamikumfang? technische Spielereien? Robustheit? Wasserdichtheit? Schnelligkeit? Auflösung? ....... es gibt noch dutzende Parameter, anhand derer man Kamerasysteme vergleichen könnte. (wobei ich ganz absichtlich NICHT sage, was besser/schlechter ist, das muss jeder für sich selbst beurteilen.) EIN Punkt ist das Zusammenspiel von Sensorgröße mit der Brennweite und den damit verbundenen Auswirkungen. Das ganze hat mehrere Auswirkungen. EINE Auswirkung davon ist die unterschiedlich scharfe Abbildung des Bereiches, der VOR ODER HINTER dem Fokuspunkt=Schärfepunkt liegt. Bei kleineren Sensoren ist die Brennweite des Objektives kleiner, damit man denselben Bildausschnitt fotografieren kann. Der Effekt bei kürzeren Brennweiten ist aber, dass deren Tiefenschärfe größer ist, also ist um den scharf gestellten Punkt nach vorne UND nach hinten mehr scharf. Das kann jetzt ein Vorteil oder ein Nachteil sein. Z. B. könnte sich ein Tierfotograf über einen kleineren Sensor freuen, denn dessen Schärfe um den scharfgestellten Punkt ist größer, ev. dann sogar das ganze Tier scharf. (Abgesehen davon braucht er für denselben Bildausschnitt nur ein 300 mm-Objektiv wo hingegen ein VollFormatFotograf ein viel größeres/schwereres/teureres 600 mm- Objektiv bräuchte - aber das ist wieder eine andere Auswirkung des Sensorformates.). Andererseits kann sich ein Portraitfotograf über den selben Effekt ärgern, weil er gerade absichtlich den Hintergrund lieber unschärfer hätte. Ich mag' jetzt gar nicht sagen, was besser ist. Aber der Effekt eines kleineren Sensors ist, dass der Hintergrund (und auch der Vordergrund) schärfer ist. Und jetzt sind wir bei der Äquivalenzdiskussion: Üblicherweise wird in 99% in sämtlichen Foren unter 'Äquivalenz" verstanden, dass der Hintergrund gleich unscharf sein soll und man sucht sich eine Geräte-Lösung, bei der der Hintergrund gleich unscharf ist. Die Äquivalenzdiskussion wird also zu 99 % ausschließlich auf den Effekt reduziert, einen unscharfen Hintergrund = bokeh zu erzeugen. Und das ist sehr einseitig, irreführend und nur ein Bruchteil der Wahrheit, wenn wir von äquivalenten Systemen reden. Alle Systeme haben ihre Vor- und Nachteile. So wie in den meisten Foren üblich, die Äquivalenzdiskussion (oder in diesem Fall die Beschreibung von 'Äquivalenz") ausschließlich über Brennweite/Blende/Sensorformat und dem daraus resultierenden Effekt der unterschiedlichen Abbildungen der Schärfe im Hintergrund zu erklären, ist - vorsichtig formuliert - sehr unvollständig (obwohl Deine Erklärungen im Grunde richtig sind). Das soll jetzt keine Kritik an Deinem Artikel sein. Der ist toll und übersichtlich und ganz viel Basis-Wissen! Den Neulingen und 1/4-wissenden sei gesagt, dass alle Systeme Vor- und Nachteile haben (sonst gäbe es sie ja nicht), dass es kein absolut "besser" oder "schlechter" gibt, dass es kein "richtig" oder "falsch" gibt. Leider gibt es auch kein "absolut gleichwertig", sondern maximal ein "gleichwertig im Hinblick auf .......". Also Vorsicht bei dem Thema 'Äquivalenz"!
  4. Und genau das ist bei den Godox alles schon mit eingebaut und man muss es nicht extra kaufen und extra zahlen! Wenn man z. B. 3 Slaves hat braucht man einen Nikon-Sender und 3 Nikon-Empfänger, die man wegschmeißen kann (oder gebraucht verkaufen kann), wenn man das System wechselt. Hat man einmal Godox, braucht man gar nix mehr wegzuschmeissen, weil alles zusammenpasst. Man braucht nur einen einzigen Godox-Blitz, der der Kameramarke entspricht, auf die er aufgesetzt ist. Alle anderen Godox-Geräte reden dann in Godox-Sprache untereinander.
  5. auf einer anderen Kamera probieren? Batterien aufgeladen? Manchmal spinnen die Dinger, wenn der Saft nicht ausreicht. Richtig aufgeschoben? Dass die Kamera den Blitz erkennt, ist noch keine Garantie dafür, dass ALLE Kontakte Kontakt haben (leider). Im Gegensatz zu meinen alten Nikon + Metz-Blitzen auf meinen alten FF-Nikons, bei denen der Blitzschuh unkompliziert war, ist der von Oly tricky: Funktioniert manchmal nicht richtig, mit erneutem Aufstecken und Fixieren war das Problem bis dato aber immer erledigt. Nervig ist es halt. Aber wenn das alles nix hilft: zu Oly schicken.
  6. Janni: Das war ein Super-Tip. Danke Danke Danke! Hab' mri sofort je ein USB-Ladegerät für meine Pen-F- und EM 1 II-Akkus bestellt!
  7. Dass die Kamera von neuem zu zählen beginn in der Einstellung "zurücksetzen" liegt auf der Hand. Dass man es so auch schaffen kann, Bilder mit den selben Bildnummern zu Überscheiben liegt ebenso auf der Hand. Ich habe das DateiBenennungsProblem so geregelt: Ich hab' in der Kamera bei der Pen-F die Buchstaben TTPF und bei der EM 1 II die Buchstaben TTEM vorgesetzt. Die Bildnummern, die die Kamera dahinter schreibt, sind mir komplett powidl (also "egal") 😉 Und beim Importieren ändere ich immer so, dass der neue Dateiname mit dem Datum beginnt (also z. B. 20211206) und im Anschluss der originale Dateiname dazugeschrieben wird. Das schaut dann z. B. so aus: "20211206-TTPF0073.DNG". Es macht ohnehin keinen Sinn, die Bilder in der Kamera mit einer endgültigen Nummer zu versehen, denn ich lösche 70 - 95 % aller meiner Fotos nach dem Importieren, weil ich einfach ganz viele Einstellungen/Perspektiven/Gelegenheiten/Ausschnitte fotografiere und nur das Beste behalte. Z. B. bleiben von 1.400 Fotos einer Hochzeit ca. 250 gute Fotos über. Vor allem beim Personen-Fotografieren bzw. bei Gruppenfotos muss man ziemlich oft abdrücken, bis endlich alle in die Kamera schauen, keiner die Augen zu hat oder redet ....... Die Nummerierung mit dem Datum zu beginnen hat einen enormen Vorteil: egal in welches Gerät ich die Fotos oder auch nur einen Teil der Fotos einspiele, sie werden immer richtig nach dem Aufnahmedatum geordnet.
  8. und wo kann ich die aktivieren? Das wäre genau mein Punkt! Hoffe, die kommt auch im Sucher, denn das Display war zugeklappt. Danke für Deinen Input!
  9. Auf der EM 1 II hätte ich ja den zweiten Slot, aber auf der PenF nicht. Und genau so wie beschrieben hätte ich das gerne …. Bei mir war wie beschrieben die Schrift oben im Bild vor ganz hellem Hintergrund … hab’s einfach nicht gesehen 😕
  10. Sorry, aber diese Anzeige gibt’s nur beim Drücken des PlayKnopfes. So eine hätte ich mir beim Fotografieren gewünscht. Insofern ist dieses post wenig konstruktiv und auch all jene, die das lustig finden, scheinen sich nicht auszukennen…. Und Hilfe sind sie auch keine!
  11. Ja, tut sie eh, aber nur mit kleinem Text im oberen Bereich des Suchers und wenn dort der Himmel ist sieht man das nicht gut vor allem nicht, wenn man nicht damit rechnet und nicht aufpasst ......🤥 Wär halt super, wenn man sie so einstellen könnte, dass sie gar nicht so tut als fotografiere sie ...
  12. Mir ist heut' etwas passiert, das mir 40 Jahre lang nicht passiert ist: ich hab' fotografiert, ohne eine SD-Karte in der Kamera zu haben. Leider hat mir das die Pen-F nicht angezeigt. Megapeinlich ...... vor allem, weil es ein paar wirklich gute Fotos von einem Kunden auf der Baustelle geworden wären ..... O.k., war kein Fotoshooting, war auch nicht bezahlt, war halt im Rahmen meiner Außendiensttätigkeit, also es ist nix passiert, außer dass ich mich grün und blau ärgere ... Deshalb meine Frage: kann man die Pen-F so einstellen, dass sie keine Fotos macht, wenn man keine SD-Karte drinnen hat?
  13. Es ist lustig, dass sogar vermeintliche "Profis" aus Bildagenturen nur Halbwissen haben. Es gibt vier Bezeichnungen, die zum Verständnis wichtig sind: dpi. lpi, Rasterweite, ppi Die Kamera spuckt z. B. 6.000 x 4.000 = 24.000 PIXEL aus (24 MP). Jedes einzelne pixel hat drei Farbkanäle: R + G + B. Jeder einzelne Farbkanal hat 8 bit, das heißt kann 256 Abstufungen abbilden. Alle drei Kanäle gemeinsam können dann 256x256x256 Zustände haben = ein einziges Pixel kann also über 16 Mio verschiedene Farben haben. Jetzt wissen wir, was ein Pixel ist. Ein Pixel kommt übrigens nicht nur in der Kamera vor sondern kann auch genau so auf dem Monitor dargestellt werden, weil da auch die drei Farbkanäle zu einem BILDPUNKT = PIXEL verschmolzen werden. Pixel ist also etwas, das wir von der Kamera und dem Monitor kennen. Wenn wir das ganze auf einem Ausgabegerät, wie einem Drucker ausgeben, schaut die Sache anders aus. Gaaaanz anders. So ein Drucker hat üblicherweise (bzw. zur einfacheren Erklärung) nur drei Tintenpatronen: Cyan (vulgo "blau"), Yello (vulgo "gelb") und Magenta (vulgo weißichnicht). Der arme Drucker kann also nur Farbkleckse in diesen drei Farben auf das Papier bringen, mehr kann der arme Kerl nicht (zumindest im Rahmen dieser Erklärung). Also muss der Drucker es schaffen, 16 Mio verschiedene Farben mit nur drei verschiedenen Grundfarben zu erzeugen. Das macht er, in dem er einfach ein Pixel nicht mit einem Klecks, sondern mit z. B. 10 x 10 oder 25 x 25 Klecksen abbildet (oder 100 x 100 - so genau weiß ich das nicht, tut aber auch nix zur Sache). Er benötigt also ziemlich viele "Kleckse" = Druckpunkte, um ein Pixel farbrichtig abzubilden. Das Gute an den Druckern ist aber, dass die ziemlich viele "Kleckse" = Druckpunkte pro Inch drucken können. Die Angaben in cm mögen die Angloamerikaner nicht, deshalb bleiben wir vorerst bei Inch, das sind übrigens ca. 2,54 cm, nur so ganz grob, falls jemand nachrechnen will. So ein Drucker kann schon 2.400 oder 4.800 oder sogar 9.600 (oder vielleicht mehr) dieser Druckpunkte pro Inch ausgeben. DRUCKPUNKTE PER INCH = dpi. Wichtig: das die Anzahl der Kleckse/Druckpunkte, die ein Ausgabegerät pro Inch hinspucken/ausgeben kann - aber halt nur in einer der drei Grundfarben, die in den Patronen sind. Nehmen wir einmal an, der Drucker druckt ein einziges Pixel im mit 16 x 16 Klecksen = Druckpunkten. Dann würde ein Drucker, der 9.600 dpi (also Kleckse/Druckpunkte pro Inch aus einer seiner drei Farbpatronen) ausgeben kann, pro Inch 600 Pixel pro Inch darstellen können. Wenn das Bild aber eine höhere Farbtiefe haben soll, müssen die einzelnen Pixel differenzierter abgebildet werden, dann braucht der Drucker vielleicht 30 x 30 dots (ja, das sind die Kleckse = Druckpunkte) pro Inch, das ergäbe dann nur mehr 320 pixel pro Inch. Wird ein Pixel mit 60 x 60 dots abgebildet (was die Farbtiefe weiter erhöht), dann gingen sich nur mehr 160 Pixel pro Inch = 160 ppi aus usw. Je nachdem, wie fein der Drucker/die Ausgabeeinheit eingestellt wird, ergibt sich eine unterschiedliche Anzahl von Pixel pro Inch. Und nachdem Ja nicht nur ein einziges Pixel am linken Papierrand gedruckt wird, bedeut das, das sich eine unterschiedliche Anzahl an Linien (Pixel nebeneinander auf dem Papier) ergibt, die gedruckt werden können. Das Ganze heißt dann LINES PER INCH ODER LPI. Merke: ein Drucker, der z. B. 9.600 dpi Ausgeben kann, kann das mit 600 lpi machen (wenn er die Pixel 16 x 16 dots ausgibt), oder mit 320 lpi (wenn er die Pixel mit 30 x 30 dots ausgibt) oder mit 160 lpi machen (wenn er ein einziges Pixel mit 60 x 60 dots ausgibt). Wie wird nun aus einem Pixel ein Summe an dots, die so aussehen wie ein Bild? Diese Umrechnung nennt man RASTERN. Üblicherweise merkt man von diesem Vorgang nix, weil es die Software des Druckers umrechnet. Du schickst Pixel rein und er spuckt dots aus. Wie das genau vor sich geht .... na ja, wenn's der Drucker automatisch macht, weiß man das nicht so genau, aber die Ergebnisse zeigen halt, was der Drucker kann. Die Profis (die wirklichen Profis, ich sicher nicht) lassen das nicht dem Drucker machen, sondern verwenden externe Rasterprogramme. Da kann man dann je nach gewünschter Farbtiefe und/oder Auflösung die Rasterweite eingeben und das Programm rechnet dann um: je größer die Rasterweite, desto höher die Auflösung aber auch desto geringer die Farbtiefe und umgekehrt. Aber wie viele Pixel brauch ich jetzt? Das hängt einerseits vom Ausgabemedium ab und andererseits von der Größe. Bis jetzt haben wir ja von dpi/lpi/ppi PRO INCH gesprochen. Bilder in der Größe von 1 Inch = 2,54 cm Seitenlänge sind aber schon etwas klein. Wir hätten gerne grooooße Bilder, sagen wir 10 x 15 Inch (also ca. 25 x 38 cm). Dann brauchen wir natürlich in der Bildhöhe für 10 Inch 10 x so viele pixel wie für ein einziges Pixel (eh klar). Merke: wichtige Angabe ist die AUSGABEGRÖSSE. JEDE ANGABE A LA "ICH BRAUCH 300 ppi" OHNE ANGABE DER AUSGABEGRÖSSE SIND WERTLOS UND MAN KANN DENJENIGEN, DER DAS SAGT, OHNE WEITERES ALS VOLLIDIOTEN ABHAKEN (Aber es ihm bitte nicht sagen, denn er würde es nicht verstehen, denn er glaubt ja, er sei der "Profi"). Dann wäre da noch das Ausgabemedium. Man kann nicht jedes Medium gleich bedrucken. Ein gewöhnliches Zeitungspapier einer Tageszeitung verträgt z. B. nur 30 lpi, denn sauft das Papier einfach ab. Ein Leinwanddruck wird vielleicht mit 150 lpi funktionieren, ein Kunstdruck für einen professionellen Briefmarkenkatalog vielleicht 300 lpi/ppi. Ein Papier mit Metalloberfläche wird von meinem Labor z. B. mit 220 oder 250 lip/ppi bedruckt...... Zusammenfassung: die Umrechnung der PIXEL (16 Millionen Zustände) in DOTS (3 Zustände) nennt man "rastern". Je nach Ausgabemedium kann man mehr oder weniger dpi drucken (Zeitungspapier, Leinwand, Kunstdruckpapier), je höhere die Auflösung, desto geringer die Farbtiefe und umgekehrt (bei gleich bleibender Druckauflösung), je größer das Bild, desto mehr ppi sind notwendig, je feiner die Auflösung, desto mehr ppi sind notwendig. Merke: eine richtige Anforderung wäre z. B. "wir benötigen 300 ppi für eine Ausgabegröße von 10 x 15 cm". Leider ist das aber auch nur ein "Notwehrargument" für Leute, die sich ein bissl besser auskennen. Denn 300 ppi kann man tatsächlich schon brauchen, für einen Kunstdruck z. B. Meine Antwort ist dann immer: "wieso, drucken Sie das als Kunstdruck?". Meist herrscht dann Verblüffung. Ich frag dann meist nach der Ausgabegröße, nach dem Ausgabemedium (aha, Zeitung, hahaha, 300 dpi, schafft das Ding nie, 100 riechen dafür völlig, aber das sag ich nicht, das denk' ich mir). Wenn man dann noch nach den lpi oder der Rastergröße fragt, ist am anderen Ende der Telefonleitung meist Stille. Im Übrigen ist eine Anforderung von 300 ppi überhaupt kein Problem. Von mir aus kriegen die auch ein Bild mit einer Auflösung von 1.000 ppi. Eine Bilddatei mit 4.000 x 6.000 Pixel wäre dann nur mehr 4 x 6 Inch, also 10 x 15 cm groß, aber das interessiert ja niemanden. Von mir aus können die auch eine Auflösung von 10.000 ppi haben, das Bild hat dann halt nur mehr 1 x 1,5 cm ... aber wie gesagt, die checken das echt nicht ........ Im übrigen reichen 3,5 MP für eine tadellose Abbildung auf 90 x 120 cm .... und wer's nicht glaubt schreibe mir bitte eine PN und besuche mich zu Hause. Denn da wäre noch die Sache mit dem Betrachtungsabstand ..... je größer das Bild ist, desto weiter müssen wir uns davon distanzieren, um es betrachten zu können. (Beweis: 16-Bogen-Plakate am Strassenrand werden von 10 - 20 m Abstand betrachtet und niemanden fällt auf, dass dort Pixel in Daumennagelgröße drauf sind.). O.k., ist ein bissl extrem, aber eine 10 x 15 cm große Abbildung einer Briefmarke in einem Versteigerungskatalog wird wohl kaum aus dem selben Abstand betrachtet werden wie ein 2 x 3 m großes Wandbild im Foyer eines Hotels ...... Lasst Euch also nicht ins Boxhorn jagen: mit 12 oder 24 MP könnt ihr JEDE ABBIDLUNGSGRÖSSE bedienen, bishin zur Hauswandgröße ........ Übrigens: das ganze kann man dann noch mit 12 Farbpatronen spielen oder mit Pixeln mit 12 bit Farbtiefe pro Kanal ..... aber das überlasse ich Euch ...
  14. Hat Oly die Probleme mit dem Kleber der supertollen versenkbaren Gegenlichtblenden, wie beim 60er oder beim 40-150/2.8 Pro, schon im Griff? Das ist der Grund, warum diese wunderbaren Dinger zerfallen sind. Ansonsten sind diese Olympus-Gegenlichblenden einfach genial!
  15. stimmt, Godox ist nicht wasserdicht - hab' ich aber noch nie gebraucht - kann aber sein, dass das ein Argument ist (z. B. Hochzeit bei Regen...) Also insofern wäre EIN Oly-Blitz auch nicht schlecht für solche Fälle. Als BlitzSYSTEM würde ich aber nicht auf Oly zurückgreifen (obwohl ich selbst 1 Oly-Master-Blitz und 2 slvaes von Metz gehabt habe). ..... und die Oly-Blitze bzw. Commander mit Funk .... hat sich da schon jemand die Preise angeschaut .... und mit Godox verglichen, die diese Technik als Standard eingebaut haben ......?
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