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Die PEN, OM-D & E-System Community

mccs

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    mccs

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  1. mccs

    Heimat - ohne Grüne

    "Windräder weg retuschieren müssen": bunte Sonnenschirme oder Kapellen sind auch nicht besser. Der Maibaum war z.B. auch mal "Natur". Grundsätzlich: wir bezeichnen heute Dinge als Natur, die eigentlich keine Natur mehr sind. Die sog. Kulturlandschaft beinhaltet ja schon eine Veränderung der Natur durch den Menschen. Die Fichten im Hintergrund wären natürlich gar nie dort. Und so eng würden Bäume im Urwald natürlich nie stehen. Zu menschlichen Idyllen zählen auch Windräder, Autos, Brücken, Hochhäuser, Maibäume...
  2. mccs

    schnecke.jpg

    Schnecke macht Kopfstand. Nicht perfekt erwischt (unscharf), aber trotzdem spassig. Man glaubt es kaum, wie schnell eine langsame Schnecke bei Nahaufnahmen aus der Schärfe rutscht.

    © B. Narr

  3. mccs

    Tipolino

    Heisst dieses tolle Fahrzeug richtig nicht "Topolino"? (mit "o" statt "i") Vor vielen Jahren geschah mit einem solchen Fiat meine allererste richtige Fahrt mit einem richtigem Auto: ich durfte hinten auf dem Mini-Notsitz mitfahren. 3 Personen unterwegs mit 14 PS. Das Auto wurde damals auch von NSU "nachgebaut". Eigentlich fast ein Coupé mit seitlich ausklappbarer Klimaanlage...
  4. Ist doch (fast) völlig normal. Zugegeben: Kartonrolle hatte ich noch nicht, aber Zwischenringe, Balgen, Klebeband, Umkehrring und natürlich 'ne Linse gibt es öfters, manchmal auch kombiniert. Und Bilder durch ein einfaches Loch oder durch ein Brennglas habe ich auch schon ausprobiert. Man muss doch wissen, was (noch) geht. Und solange der Staub nur auf der Kamera sitzt, aber nicht drin, ist doch alles OK. Es wird nur gearbeitet. Aber der Kameragriff sollte patentiert werden (wenn das schwarz-blaue ein Griff ist). Wo gibt's die?
  5. Dieses Blende 1,4 Porträt ist wie dreidimensional - erstaunlich! Der Kopf scheint aus dem planen Bildschirm zu wollen. Nach diesem ersten Eindruck (der völlig automatisch entstand) nun natürlich übliche Prüfungen, ob alles wichtige beachtet wurde (genauer: eher eine Selbstüberprüfung als eine Kritik). Fokus aufs Auge? Nein! Und es stört überhaupt nicht. Störender wäre sicher eine (verschwommene) Brille ausserhalb vom Fokus. Man lernt nie aus... War heute mit ein paar Fotofreunden zum Blumenbildermachen eingeladen. Hier mal ein Beispiel mit Hintergrund weiss beleuchtetes Milchglas. Als Objektiv ein Minolta 1:3,5 35-70mm bei ca. 50mm und ca. Blende 13,5 (= Mitte von 11 und 16). Stativ. 1/4 Sek. 50% Darstellung.
  6. Habe das erst jetzt entdeckt; mein Senf also etwas spät. Da ich von früher noch einige Objektive meiner damaligen Minolta "übrig" hatte, genügt mir ein China Adapter MFT (Kamera) auf Minolta MC/MD (Objektiv). So kann ich für solche speziellen Aufgaben einfach Minolta-Zeugs verwenden. Bisher habe ich für das Minolta-Bajonett einen Novoflex-Balgen inkl. Einstellschlitten mit dem Novoflexar 1:4/105mm, Zwischenring-Satz, das Minolta Macro 1:3,5/50mm und einen Mikroskop-Adapter. Natürlich muss alles manuell eingestellt werden, wobei die OM-D wunderbar mithilft. Meine bisher "abstruseste" Zusammenstellung war: Balgen - Zwischenringe - 1:4/200mm und Nahaufnahme auf eine Laus am Blütenstengel (natürlich Stativ). Abenteuerlich - aber es funktionierte und brachte sehr brauchbare Bilder (der Sensor bekam aber sehr wenig Licht). Bei einem erworbenen 1:1,4/50mm MD-Objektiv war ein Umkehrring mit 55mm Durchmesser dabei. Also 55mm Filtergewinde auf Minolta-Bajonett. Da 55mm ein häufiger Wert für Filtergewinde ist, passen auch einige andere Objektive "verkehrt" montiert. Für mich das alles eine preisgünstige, brauchbare Lösung für aussergewöhnliche Situationen, was viel Spass macht. Das Novoflexar kann am Balgen unendlich. Für Balgen gibt es also auch "kurz gebaute" Objektve - allerdings ohne Fokusschnecke. An der OM-D M5 mit zusätzlichem Handgriff gibt es keinerlei Montage- oder Bedienprobleme.
  7. Lens-Flare an einem nicht gerade billigen Objektiv sind nicht schön, das dürfte klar sein. Nur: ich weiss doch von dieser Schwäche, daher nichts leichter als Sichtkontrolle im Display vor dem Auslösen. Notfalls eine Hand etwas ausfahren für Schatten hilft meistens bei Gegenlichtproblemen. Oder ein Schritt zur Seite. Ein Regenschirm trotz Sonnenschein half auch schon mal. Wenn mir eine Schwäche bekannt ist, kann ich doch Abhilfe schaffen - das reicht doch für 100% gute Ergebnisse. Kritisch ist nur Ahnungslosigkeit.
  8. Ob eine Leuchte "pulst" kann man überschlägig einfach feststellen: Finger einer Hand spreizen - vor der Testleuchte hin und her wedeln - man sieht den Unterschied im Vergleich zu einer alten Glühlampe sofort.
  9. Aus physikalischen Gründen ist das so völlig richtig beschrieben. Eine Lichtfarbe wird eindeutig bestimmt durch eine Wellenlänge. Aber es ist auch richtig: die 3 RGB-Farben sind Element des sichtbaren Lichtspektrums. Ja es spielt nicht mal eine Rolle, welches Rot/Grün/Blau gemeint ist (alle sichtbaren Rot/Grün/Blau - egal mit welcher Wellenlänge - sind Element und Untermenge des sichtbaren Lichtspektrums). Das ganze diente nur dazu, die etwas komplizierten Zusammenhänge mal sehr einfach darzustellen. So kann jeder begreifen, welche physikalischen Gründe Ursache für das beobachtete Verhalten sind, ohne jedoch alle Feinheiten zu kennen (jeder kann eine Suppe salzen und muss nicht die chemische Formel NaCl kennen). Auch die Hersteller von Apo-Objektiven teilen ja nicht mit, ob die zugesicherte Apo-Korrektur nur für (3 ausgewählte) RGB-Farben (oder andere Farben) gilt oder für das sichtbare Lichtspektrum insgesamt oder sogar noch zusätzlich für Infrarot oder Ultraviolett. Noch eine spitzfindige Feinheit am Rande: Die Wellenlänge von (z.B.) Rot vor einer Linse ist anders als in einer Linse. Beim Verlassen einer Linse wird aber der alte Zustand der Welle wie vor einer Linse wieder hergestellt. Es hat sich danach der erwartete (Aufenthalts-) Ort und die Ausbreitungsrichtung der Welle geändert, nicht aber die Welle selbst. Das kann nur so erklärt werden: die Lichtgeschwindigkeit in einer Linse ist kleiner. Nach einer Linse werden die alten Zustände (passend zum optischen Medium = Luft) wieder beobachtet.
  10. Schwupp - da schreibt man selber und schon "funkt" Libelle103 dazwischen. Blendenänderung und Chromatische Aberration (CA) sind 2 verschiedene physikalische Gesetzmässigkeiten, die zusammen auftreten und jeder für sich einen Teil zum Fehler Blendenverschiebung beiträgt. Beide Fehler können sich aufsummieren und/oder sich gegenseitig mindern. 1. CA: bei Achromaten sind nur 2 der 3 RGB-Farben korrigiert. Korrigieren meint: die Brennpunkte für Blau und Rot liegen möglichst genau übereinander. Grün darf abweichen. bei Apochromaten sind alle 3 RGB-Farben korrigiert = haben den gleichen Brennpunkt. Meist fehlen dann Farbränder völlig (leider aber nicht immer)! Hinweis: man weiss ja nie, ob auch orange oder blaugrün so korrigiert werden konnten. Hintergrund ist: jede einzelne RGB-Farbe wird unterschiedlich abgelenkt oder gebrochen. Dabei spielt das verwendete Glas eine Rolle (Flintglas oder Kronglas), die unterschiedliche Brechungsindexe haben. 2. Blende: hier wirkt die Beugung, die sich umso mehr ändert, je kleiner das "Blendenloch" ist. Es ändert sich die Richtung der Lichtstrahlen; als Folge verschiebt sich auch die Lage vom Brennpunkt, wenn die Richtung der sich später im Brennpunkt sammelnden Strahlen durch Beugung ändert. Ja, es kann sogar sein, das ein Apo-korrigiertes Objektiv durch Abblenden die Apo-Eigenschaft verliert (!!!). Schickt man weisses Licht (gibt es eigentlich nicht (!) ; es ist die Summe von RGB) durch ein Vergrösserungsglas, werden statt einem weissem Brennpunkt Prismenfarben erzeugt. Gleiches passiert auch durch Beugung am Spalt.
  11. Diese blaulila, aber auch grünen Ränder kann man in den meisten Fällen wegrechnen - wenn man in RAW bzw. ORF arbeitet. Photoshop (ich denke auch Lightroom) können das in der Raw-Entwicklung. Einfach in das Menü "Chromatische Aberration entfernen" gehen, entsprechenden Vermerk aktivieren und dann manuell weiter. Die dann folgende Arbeit ist (in Photoshop) schnell und einfach: Mausklick in den lila oder grünen Rand bei gleichzeitig gedrückter STRG-Taste. Bild am besten in 100% Grösse und "grellen" Farbrand wählen. Notfalls nochmal durchführen (Regler zurück auf "Null", neuer Mausklick s.o.). Eben so lange, bis der gewünschte Effekt maximal erreicht wurde. (100% geht leider nicht) Übrigens sind oft lila und grüne Ränder gleichzeitig zu sehen (von der eingestellten Fokusebene abhängig: davor = lila; dahinter = grün). Besonders stark sichtbar sind sie, wenn der Helligkeitsunterschied Hinter-/Vordergrund verglichen mit dem "Fokus" gross ist (=hoher Kontrast dort). Das führt auch zum Trick, wie man sie weitgehend vermeidet: nur geringe Helligkeitsunterschiede dort durch geschickte Bildauswahl.
  12. mccs

    Portal

    Dieser Eingang ist beeindruckend, jedenfalls musste ich sehr lange hinschauen. Sehr viele Formen miteinander kombiniert: Türbogen, 3-Eck-Fenster, Türbalken, Türgriffe, Vordach und unterschiedlicher Putz mit Zierfuge(n). Zusammen ungewohnt, aber es passt. Ja, Jugendstil fasziniert. Schade nur der Sockel rechts der Türe. Da ist mir der Unterschied im Fugenbild zu deftig. Weil überall Symmetrie vorherrscht. Dem Architekten 1 Punkt Abzug... Der Fotograf ist unschuldig, er hat ein ehrliches (schönes) Bild gemacht.
  13. Hier möchte ich mal einen Gedanken einbringen, der mich schon länger beschäftigt, auf den ich aber immer noch keine definitiv abschliessende Antwort gefunden habe. Wo bzw. wann entsteht Kunst? a) indem ein Fotograf einen Ausschnitt auswählt, Einstellungen macht, auslöst und bearbeitet (was das Bild zeigt, soll mal keine Rolle spielen) b) indem ein Betrachter ein Bild sieht und er dabei bewusst oder unbewusst Gedanken bekommt. Je länger ich überlege, tendiere ich zu b). Den Begriff "Kunst" kann man spannenderweise auch ersetzen z.B. durch Begriffe wie Fakenews, Lüge, Predikt... khbrudke sagte oben: "Je nach Betrachter, Bildung, sozialem Umfeld, Zeit, Interessen anderer und noch vielen anderen Faktoren wird aus einem Bild ein Kunstwerk." Also auch b)? Oder brutal deutlich ausgedrückt: Kunst kann man selbst gar nicht machen. Erst der Konsument macht etwas zu Kunst.
  14. mccs

    Paßt...

    Nashörner haben artgerechte Vorstellungen von Make-Up und Körperpflege.
  15. mccs

    Tautropfen ...

    Tolles Bild! Die Brillianz von grünen Blatt wird jedoch etwas vom hellen Hintergrund gedämpft. Das Bild habe ich mir mal im Photoshop angeschaut: In der Helligkeitsverteilung sind reine Schwarze Farben nicht vorhanden (siehe Bild 1). Habe den Regler unter der Kurve mal nach rechts verschoben bis zum 1. Wert unter der Kurve. Danach die Sättigung etwas gemindert (um das frühere Blatt-Aussehen in etwa wieder herzustellen) und per Nik-Collection "Graduated Neutral Density" weiter geschwärzt. Ergibt folgendes Ergebnis:
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