Jump to content
Die PEN, OM-D & E-System Community

mccs

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    327
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Reputation in der Community

506 Ausgezeichnet

Über mccs

  • Rang
    mccs

Persönliche Informationen

  • Einverständnis Bildbearbeitung
    Nein

Letzte Besucher des Profils

Der "Letzte Profil-Besucher"-Block ist deaktiviert und wird anderen Benutzern nicht angezeigt.

  1. Danke an Polycom und Fotofirnix über die Aufklärung von Oberflächeneigenschaften von Linsen und IR-Hotspots. So kann ich diese interessante Diskussion besser nachvollziehen.
  2. mccs

    Herbst im WW

    Schönes Zwielicht, an den Wolken könnte man noch was rausholen (RAW?), interessante Aufteilung.
  3. Ich weiss, ich bin sowas von offtopic, aber das oben gesagte kann man so nicht stehen lassen. Klar, das ist die allgemein übliche Formulierung und Begründung, die sich fast überall ohne Widerspruch etabliert hat. Sie ist aber trotzdem so was von nicht zutreffend. Denn: 1. Wir haben viel mehr Energie zur Verfügung als die Welt zur Zeit verbraucht. Und: wir können diese Energie verbrauchen und den Verbrauch noch mehrfach steigern und es wird keinen Klimawandel aus diesem Grund geben. Niemand bräuchte sich deswegen einschränken oder mit schlechtem Gewissen z.B. auf 8K verzichten müssen. 2. Voraussetzung ist aber: diese Energie darf nicht aus dem Untergrund rausgeholt werden; z.B. als Kohle, Erdgas, Erdöl, aber auch als Braunkohle und Torf. Einmal nach oben geholt und verbrannt (das ist die übliche Methode, um die gespeicherte chemische Energie zu gewinnen) bleiben sie in der Biosphäre in Form von klimaschädlichen CO2. Sehr Viel CO2! Die Erde hat Millionen Jahre lang Kohlenstoff aus der damaligen Biosphäre rausgefiltert, dann vergraben und so unsere bekannte, lebenswerte Biosphäre geschaffen. Wir machen das in kurzen 120 Jahren mit immer mehr Vollgas rückgängig. Zum Glück reichen die Energie-Rohstoffe nicht ewig - etwa bis zum völligen umkippen der Erde, aber auch nicht ewig für menschlichen Verbrauch: dem Mensch gehen zwangsläufig Kohle, Gas, Erdöl und nun auch noch Holz aus. Das ist an die Wand fahren - warum erst noch warten?
  4. Wenn ich das hier richtig lese, geht es hier um IR-Fotografie. Offenbar lassen einige Objektive mehr IR oder ein anderes Spektrum durch als andere. Daher Hotspots - vermutlich bei den Wolken im Himmel. Ich kenne mich da nicht aus. Aber: Die Helligkeit der beiden Bilderserien oben unterscheidet sich doch ganz erheblich in den dunklen Häusern - besonders beim Haus ganz rechts. Beim normalen Fotografieren würde ich denken, das sind 2-3 Blenden Unterschied und weiter: dann verschwinden auch dann Wolken. Könnte das hier nicht teilweise Ursache sein? Interessehalber (man lernt doch gerne dazu): IR-Filter lassen IR durch und blocken viel vom anderen, sichtbaren Licht. Richtig?
  5. mccs

    Buntspecht.jpg

    Den Fokus toll erwischt. Normalerweise wollen doch alle Apparate den Ast quer scharfstellen - hier stört er dank Unschärfe nur noch vertretbar wenig. Schulterklopf! Beim nächsten Mal: Specht in das rechte Bilddrittel und nicht zentral in die Mitte. Man will doch sehen, was der Vogel sieht. Bekannt auch als goldener Schnitt.
  6. Hier geht es um Portrait, also ein recht eingegrenzter Themenbereich. Ich fasse mal zusammen: Augen, Augenbrauen: maximale Schärfe (Gesichter 'gucken' mit den Augen). Haut, Falten etc. sieht keiner gerne - Ausnahmen: typische, aussagekräftige ältere Menschen oder lebensfrohe, unbekümmerte junge Menschen. Meist werden Köpfe allein abgebildet, manchmal ist der Oberkörper dabei. Ganzkörper-Portraits: das habe ich noch nicht gehört. Aber vielleicht gibt es das. Portrait-Objektive sind daher solche Objektive, die Teilbereiche sehr gut können: Augen total wichtig, wobei Haut schon weich werden kann und Hintergrund als Bokeh verschwinden sollte. Beides ist aber nicht hauptsächlich Aufgabe des Objektivs! Der Fotograf muss seine Geräte kennen und wissen, was die aus Hintergrund machen oder wie das Bokeh aussieht. Dann sucht er passende Orte und passendes Licht. Letztere beiden Dinge sind wohl bildentscheidender als ein Objektiv auswählen oder es geeignet/ungeeignet klassifizieren. Die richtige Kombination aus allem macht's Da Portrait eine eher ruhige Angelegenheit ist (das Objekt sitzt/steht meist recht ruhig und weiss von den Vorgängen, ist gut dirigierbar oder wenigstens nicht sprunghaft in Bewegungen), erledige ich das meist manuell. Dann kann ich auch gleich ein Altgas wie z.B. ein rokkor 50mm f1,4 nehmen: das ist bei Blende 2 scharf und rendert viel weicher als alle meine Pro-Objektive (keine F1,2 dabei). Kringel-Bokeh macht es auch nicht. Für Portrait eine gute und preiswerte Lösung und 50mm ist nahe am beliebten 90mm bei Kleinbild. Mit diesen Empfehlungen können beinahe alle Objektive gute Portraits, besonders solche mit guter Offenblende-Leistung. Ich habe auch schon mit einem Plastik-Diaprojektor-Objektiv spannende Portraits gemacht. Die Oly's unterstützen das doch prima mit Touchscreen (Lupenbereich festlegen) und Lupe! Ein paar mal probieren, dann hat man das drin.
  7. Diese Sonnenblende ist eine pure Fehlkonstruktion. 6 Kugeln und 6 kleine Kupferplättchen befinden sich im Innern. Sie werden durch den hinteren Metallring an der nötigen Stelle fixiert. Dieser Metallring ist eigentlich gut gedacht, aber leider nur am Plastik festgeklebt. Nachdem meine Blende auseinanderfiel, fehlten natürlich fast alle Kugeln und Plättchen - (bis auf je 1. Ich weiss also, was fehlt und wie es zusammenwirkt). Die Klebestelle ist Pfusch. Nach dem Zerbröseln kann man die tatsächliche Klebefläche begutachten. Und da sind gesamt 1-2 cm² (bei mir) zu wenig. Der Restliche Kleber hatte keine Funktion, weil die Gegenseite 'sauber' glänzte. Das ganze fällt so auseinander, wenn die Blende seitlich zusammengedrückt wird. Wenn die Klebestellen beispielsweise oben und unten sind, dann fällt das Ganze auseinander, wenn man links und rechts zusammendrückt: der nicht rundum fest geklebte Metallring möchte oben und unten ausweichen, die Klebestelle reisst - Unfall. Noch schlimmer finde ich, dass dieser Mist auch noch über 60€ kosten soll und die offenbar nicht vorhandene Endkontrolle bei der Herstellung. Ganz schlimm ist aber: der Kundendienst lehnt eine Lieferung von Kugeln und Plättchen ab. Der neue Zusammenbau und diesmal sorgfältiges Kleben mit einem elastischen Kleber in Eigenregie würde den Werks-Pfusch nämlich besser als je zuvor heilen können. Für so teure Geräte darf sowas nie sein, das ruiniert den Ruf. Oder hat es schon.
  8. mccs

    Strand-gut?

    Zunächst ist das nur eine Vermutung ('dürfte') vom Nabu. Kommentare nennen weitere Beteiligte: Fischer, Meeresbiologen. Offenbar wurde da was verklappt. Was? Wann? Wieviel? - keine Info. Also ist genau diese eine Meldung ungenauer Datenmüll, der nur Zeit beim Leser klaut. Sicher ist nur: es sterben halt Fische.
  9. Sieht aus wie meins und ist daher ein Rokkor 50mm F3,5 mit dem 1:1 Adapter. Stimmt's?
  10. mccs

    Strand-gut?

    Der tote Fisch ist nun tot - er leidet nicht mehr. Da er in diesem rundgeschliffenen Grobsand liegt, ist klar: das ist ganz in der Nähe, wo er mal gelebt hat. Unklar ist, warum er aus dem Wasser verjagt wurde: ein Mensch, der nur was falsches gefischt hat? Eine Welle, die ihn an Land warf? Bleibt unklar - wir wissen es nicht. Das Bild ist technisch gut gemacht (Fokus: Auge, Blende offen) und das Motiv ungewöhnlich und interessant. Kleiner Hinweis am Rande: jedes Schnitzel mit Pommes-Frites und Salat dürfte man aus dem gleichen Grund nicht mehr ablichten - sind alles genau wie hier Leichenteile - vielleicht durch Pomade sogar noch geschändet. So - gerade eben nochmal den Beitrag von LuchiKlaus07 gelesen: Ostsee also. Dort sterben gerade die Heringe aus, man wird sich also an ähnliche Detailbilder gewöhnen müssen. Was passiert dort? Klimawandel. Algen beginnen 2 Wochen früher zu wachsen. Ganz junge Heringe fressen genau diesen Algenaustrieb, der aber nun 2 Wochen früher austreibt als früher und daher schon 2 Wochen alt ist, wenn Heringe schlüpfen. So alt als Nahrung für Herings-Baby's ungeeignet. Pech gehabt. Man sieht: autofahren, heizen, fliegen, Schweine und Rinder mästen usw. ist hoch effizient. Wieso soll man mögliche Folgen nicht im Detail zeigen oder sehen dürfen?
  11. Rasterschaumplatten? Weichmacher? Ich habe da leichte starke Bedenken und errinnere mich an meinen Papa, der vor 50 Jahren seine Leica-Objektive in ein Tuch eingeschlagen hat (gibt es bei Novoflex) und so lagen/standen die edlen Optiken im dunklen Wohnzimmerschrank. Objektive und Flaschen haben eine ziemliche Ähnlichkeit in der äusseren Form: runde Zylinder. Im Kühlschrank werden die liegend gelagert in einem Rost, der einfach parallele Metallstangen hat, zwischen die man die Flaschen legt. Das ganze wie eine Schublade herausziehbar. Das könnte man sich als grundsätzliche Idee auch in einem Schrankfach vorstellen: Edelstahl gebürstet, roter Samt und edle Tücher. Und weil es Schubladen sind, kann man auch 2, 3 oder 4 Schubladen übereinander einbauen (das reicht dann auch für 30 und mehr Objektive und Übersicht). Und statt Flaschen dürfen sich dort Objektive ausruhen. Natürlich im massgeschneiderten Abstand der Stangen, damit kleine Objektive nicht durchfallen. Und das für das gesparte Geld leistet man sich ein neues Objektiv. Alles ganz ohne Weichmacher.
  12. Zuerst mal meine Hochachtung für die z.T. abenteuerlichen Konstruktionen, die hier gezeigt werden. 'Normal' und einfach schön ist die Pen mit dem 24mm. So muss ein Fotoapparat ausehen. Dann das geteilte Objektiv mit M-Bajonett und 42 auf 38mm Reduzierring. Einfach toll sowas. Heute zeige ich mal ein Zoom-Objektiv 35-70mm mit konstanter Blende 3.5, etwas Entstehungsgeschichte und ein Bild. Das ist die 3. Version vom Minolta 35-70mm macro. Die ersten beiden Versionen mussten auf Macro verzichten. Man munkelt, dass bei der Konstruktion auch Leitz mitgewirkt haben soll. Die andere Geschichte ist aber 100% zutreffend: die 1. Version dieses Objektivs von Minolta bekam eine anderes Bajonett und einen neuen Namen: Vario-Elmar - das erste Zoom-Objektiv für die Leicas. Mechanisch ist es wie die meisten Minolta erste Sahne: geschmeidig, spielfrei die Einstellringe. Mir macht es immer wieder Spass, es mal wieder einzusetzen. Da es marco kann, ist der Hauptnachteil der beiden ersten Versionen verschwunden: kleinste Entfernung nur unbrauchbare 1m. Ich setze das Objektiv auch mal mit einem Zwischenring ein- die Ergbnisse sind brauchbar. So sieht das ganze an der Olympus aus (wie ich finde: passt!): Und hier ein Bild - eine Bank in Radolfzell direkt im Hafenbereich und im Nebel. Eine Besonderheit muss ich noch erwähnen: man kann Altgläser in der OM-D M1 II abspeichern, damit der Stabi weiss, welche Brennweite er stabilisieren muss. Ich hatte 35mm eingestellt, Macro geht aber nur bei 70mm - nicht optimal. Gibt aber trotzdem ein Bild.
  13. mccs

    Sonnenuntergang im Münsterland II

    Da der Himmel 'Hauptperson' ist, ist der scharf abzubilden. Der Himmel ist (fast) unendlich weit weg, daher ist in diesem Fall der Fokus Baumhorizont gut gewählt. Aber beachten: unscharfe Baumkronen stören stärker als leicht unscharfe Wolken. 12mm Brennweite (=wie 24mm Vollformat analog) ist schon ein kräftiges WW mit einem grossen Schärfebereich. Wollte man z.B. nur die Strasse scharf abbilden, würde ich die (scharfe) Länge von vorne bis hinten dritteln und auf das erste Drittel fokussieren. Hier etwa am linken Strassenrand dort, wo er etwas dunkler wird. Danach abblenden bis zum gewünschten Erfolg (bei MFT höchstens Blende 8). Die Drittel-Regel kann man sehr oft brauchen, üben und dann automatisch anwenden. Zum Bild: Klasse erwischt!
  14. Kohl hat mal gesagt: Entscheidend ist was hinten rauskommt. Das überprüfe ich mal an folgendem Beispiel (Bodensee bei Radolfzell - abends). Bild 1: Bild bearbeitet - Gesamt-Ansicht auf 2000x1333 verkleinert (leider hier nochmal nach-verkleinert). Bild 2: 100% Ausschnitte aus dem nicht verkleinerten Bild. oben: Raw unverändert wie aus der Kamera (Photoshop) mitte: Raw verändert. Ziel der Massnahme: möglichst viele dunkle und helle Tonwerte 'rausholen'. Hier konnte alles rausgeholt werden. unten: dezente Nachbearbeitung gegen das Rauschen. Man kann noch mehr glätten, dann aber auf Kosten anderer Feinheiten. Im original-Raw fehlen mir Teile der hellen Wolken und im dunklen Berg (Bäume). Daher bei der Raw-Entwicklung in Photoshop alle Hellig- keiten sichtbar gemacht, die im Bild sind. Vielleicht hätte man noch etwas mehr Kontrast geben können, das ist aber nicht Thema. Jeden- falls erzeugt das in dunklen Bildbereichen sichtbares Rauschen. Kein Wunder: MFT hat eher Schwierigkeiten bei wenig Licht. Offenbar 'verschluckt' das die Kamera (M1 Mark II) auf Wunsch der Software-Entwickler gerne und erzeugt lieber 'knackige' Bilder wie ganz oben. Das letzte Bild wurde dann leicht geschärft und dezent entrauscht. Noch mehr wäre möglich. Gleichzeitig sind in den Wolken und Bergen viele Details nun sichtbar geworden. Fazit und was ich zeigen wollte: solange ich durch Bildbearbeitung physikalische Schwächen unsichtbar machen kann, reicht mir das System. ============= Die Crops werden hier leider nochmal verkleinert - Details verschwinden. Daher ein weiterer 100% Ausschnitt noch mal kleiner: Hier kann man trotz jpg das Rauschen 1 zu 1 im Detail sehen - und was daraus machbar ist. Die Reihenfolge der Bilder gleich wie oben.
  15. Den perfekten, alles 100% könnenden und komplett fehlerfreien Fotapparat gibt es nicht. Jeder Apparat hat seine Stärken und Schwächen. Ein Apparat ist aber nur die halbe Miete beim digital Bilder machen. Mindestens genauso wichtig ist der Mensch am Auslöser. Der braucht etwas, was es in Physik und Optik nicht gibt: Gefühl. Den besonderen Blick. Eine Idee. Harmonie der Farben. Uvam. Beide müssen aber zusammen auskommen. Ein Stukateur kann auch mit einer abgenutzen Kelle eine Wand einwandfrei verputzen. Voraussetzung: er hat's gelernt. Wenn er das nicht hinkriegt und unbedingt eine neue Kelle haben will - dann läuft was schief. Gut ist der Mensch dann, wenn er mit dem vorhandenen Equipment umgehen kann, Stärken und Schwächen kennt und sie richtig einsetzen kann. Physik oder Optik ist manchmal gemein. Der teuerste, handjustierte und auf 10.000mm genau gearbeitete Apparat kann es nicht kompensieren: auch er bildet fehlerhaft ab. Beweis? Ganz einfach: ein 100% Ausschnitt aus einem Bild. Man sieht feine dunkelgraue Gitternetze mit frei erfundenen, nirgends vorhandenen Mustern und Farben. Die erfindet der Apparat selber, weil physikalische Gesetze auch hier gelten. Solange der solche eklatanten Fehler erfindet, sind mir andere, weniger sichtbare Fehler relativ egal. Mir reicht , dass ich sie kenne, sie ausprobiert habe und einen Workaround weiss. Das reicht nämlich völlig.
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wenn Sie diese Seite nutzen, stimmen Sie den Community-Regeln zu. Wir haben Cookies gesetzt, um die Bedienung des Forums zu verbessern. Du kannst deine Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass du damit einverstanden bist. Mehr Informationen in unserer Datenschutzerklärung