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  1. Danke. Bei diesem Bild kurz danach aufgenommen war ich weiter vom Objekt weg. Deswegen konnte ich nur 5 der 8 Aufnahmen für den Stack nutzen, was die Bildqualität nicht beeinträchtigt. Das Bild mit der Biene ist im Gegensatz zur Wespe (100% Crop) nur ein 4 MPix Crop. Meiner Meinung nach fehlt der Fokus Belichtungsreihe der E-M10 III zwar die Vielfalt der Einstellungsmöglichkeiten, für den Urlauber aber bietet die Automatik bestes Bild - wenn man weiß damit umzugehen.
  2. Update: Ein paar Worte zu Fokus Belichtungsreihen Was ich vorenthalten hatte war der Umstand, das bei einer Fokus Belichtungsreihe die zweite und dritte Aufnahme vor dem Fokuspunkt aufgenommen werden. Zuerst konnte ich nicht verstehen, warum Olympus solch ein Verfahren implementiert. Je mehr ich Fokus Belichtungsreihen machte, um so klarer wurde mir die Logik, es bei Anwendung einer Automatik genau so zu tun. Ein Beispiel: eine Wespe z. B. fokussiert man meist direkt auf die Augen. Die Fühler würden unscharf erfasst werden. Nicht so mit der Automatik. Obwohl ca. 12cm entfernt, erfasst die Belichtungsreihe fasst die ganze Wespe in Länge. Auf Urlaub hat man keine Zeit, seltene Objekte gezielt mit Fokus Belichtungsreihen 100% zu erfassen. Mit diesem Verfahren werden die Erfolgschancen erhöht, mal kurz ein Objekt in durchgehender Schärfe zu erfassen. Das Bild ist ein Crop, spontan aufgenommen.
  3. Ein paar Worte zu Fokus Belichtungsreihen Die Automatik, die ab der E-M10 III eingebaut wurde und sicherlich auch in der Mk IV zum Einsatz kommt, beschleunigt einfache Makroaufnahmen. Dazu muss man aber verstehen, wie Olympus diese Funktion neu implementiert hat und wie man diese Funktion sinnvoll nutzt. Denn die Anzahl der Aufnahmen für eine Session ist auf acht Aufnahmen begrenzt und die Schrittweiteneinstellung lässt nur klein oder groß zu. Für diesen Beitrag habe ich nur die Einstellung klein berücksichtigt. Generell können alle Objektive verwendet werden, die Focus Bracketing unterstützen. Sinnvoll ist diese Funktion allerdings nur mit Makro Objektiven, wenn man kleine Objekte vergrößert und durchgängig scharf erfassen möchte. Ein weiteres Handicap ist die Naheinstellgrenze, denn die Fokus Schrittweite wird mit größerem Fokusabstand auch vergrößert. Deutlich wird das, wenn man das Pancake Kit 14-42mm bei 30mm F/5.6 mit dem Makro Objektiv 30mm und F/5.6 vergleicht. Fokus Belichtungsreihe mit großem Fokusabstand Die folgenden ersten drei Bilder, aufgenommen in ca. 25cm Fokusabstand, zeigen einen Ausschnitt vom Pancake mit F/5,6, vom Makro mit F/5.6 und Makro mit F/3.5. Jeweils zusammen gesetzt aus 8 Bildern. Dieser doch recht große Fokusabstand von rund 25 cm ist nicht geeignet, ein zusammenhängend scharfes Bild zu erhalten. Die Lösung wäre hier mit versetztem Fokus mehrere Session von jeweils 8 Bildern zu machen und diese anschließend zu stacken. Das geht und habe ich schon öfters gemacht, als ich noch kein Makro Objektiv besaß. Also in diesem Fall einfach direkt hintereinander ein oder zwei weitere Sessions mit leicht versetztem Fokus ausführen. Dazu noch ein Wort zum Stacken: Olympus Workplace kann nicht vom Pancake Kit erstellte Fokus Belichtungsreihen stacken, diese werden nicht im Werkzeugkasten akzeptiert. Vom Makro Objektiv erstellte Fokus Belichtungsreihen funktionieren natürlich. Der Grund ist, das die Schrittweiten mit der minimalen Aufnahmeentfernung von 20cm für das Pancake Kit zu groß sind. Fokus Belichtungsreihe mit kleinem Fokusabstand Die letzten beiden Bilder zeigen die mit dem Makro 30mm bei F/5.6 und F/3.5 erstellten Stacks aus Olympus Workplace mit einem Fokusabstand von etwa 6 cm. Wie man sieht, sind die Schärfeebenen durchgängig scharf abgebildet. Auch ist festzustellen, das die Schrittweiten sich geändert haben. Die Schärfentiefe mit F/3.5 ist kleiner, die Schrittweite wird von der Kamera automatisch kleiner eingestellt. Mit F/5.6 ist ein größerer Bereich durchgängig scharf abgebildet. Was bedeutet das? 1. Für Fokus Belichtungsreihen mit der E-M10 III (und ggf. auch für die neue Mk IV) ist es sinnvoll, ein Makro Objektiv einzusetzen. Mit einem recht nahen Fokusabstand und der gewählten Blende (F/2.8 ... F/11) kann ich den Bereich der durchgehenden Schärfe bestimmen. Je größer der Schärfebereich sein soll, um so kleiner muss die Blende eingestellt werden. Und umgekehrt. 2. Das Verhalten kommt eigentlich den Gelegenheits-Makrofotografen im Urlaub entgegen, denn ich muss mir nur drei Dinge merken: - dicht ran an das Objekt - großer scharfer Bereich (die ganze Blüte) = kleine Blende, z. B. F/8 - kleiner scharfer Bereich (nur der Blütenstempel) = große Blende, z. B. F/3.5 Natürlich funktionieren auch andere unterstützte Objektive. Häufig nutze ich diese Funktion auch mit dem Pancake Kit und stacke nur 2-3 scharfe Bilder der Session mit einem anderen Programm. Manchmal fehlt einfach das eine scharfe Ende der Libelle auch mit F/11. Nach meiner Erfahrung bildet dann genau das dritte oder vierte Bild der Session diesen Bereich scharf ab und nun ist die Libelle vollständig erfasst. Das war's. Viel Spaß mit Fokus Belichtungsreihen - das 30er Makro passt wie angegossen an die kleine E-M10!
  4. Das mag sein. Es geht aber um das Objektiv und nicht um Z6 zu EM1. Das ist ein andere Thread.
  5. Damit ist aber der Vorteil von KB wieder weg. Ein extra großes Objektiv, hoher Preis für mehr Pixel, um am Ende doch nur 1/4 an MPix zu erhalten. Hat aber mit dem Thread nun wenig zu tun. Geht es noch um das Objektiv oder schon wieder Klein gegen Groß?
  6. OT: Und dann noch die neuen Filmemacher, die neue Fernsehfilme mit schwarzen Rändern oben und unten "verstreifen".
  7. Für den Pentax Hinweis ein Herzchen!
  8. Der Niedergang der Kamera Firmen liegt auch daran, das die Smartphones von Heute bearbeitungstechnisch ausgereifte Bilder abliefern und damit dem Zeitgeist der fehlenden Zeit gerecht werden. Die komplexe und aufwändige Nachbearbeitung am PC fällt total weg. Wenn gewünscht (in der Regel sind die Fotos schon gut genug, aber ..) einfach Taste Bearbeiten/ Automatisch drücken und das Foto des Smartphones wird Print gerecht aufgehübscht ... fertig ist die Soße. Freistellung interessiert den Kunden nicht, geht aber per Automatik auch schon. Belichtungsanpassung, Farbgebung, Weißabgleich, Spitzlichtkorrektur u. a. liefert das Smartphone automatisch. Und das machen die heute wirklich gut. Mit der normalen Kamera muss ich diese Bedingungen schon vor der Aufnahme beachten, sei es das richtig Objektiv anflanschen, die korrekte Belichtungsanpassung durchführen und überhaupt alle Einstellungen ... manuell und nicht automatisch. Den Leuten heute fehlt die Zeit für so was.
  9. In dem Video sagt Peter Forsgard, das bei der IV kein kleines AF-Feld eingestellt werden kann. Auf Seite 32 der Bedienungsanleitung ist zu sehen, das die AF-Feldgröße per Touch auf dem Display eingestellt werden kann. Allerdings ist die Anzeige der AF-Feldgröße im Bild bei Einstellung 10 zu sehen und die sieht größer aus als bei der E-M10 III in dieser Einstellung. Die Einstellungsgröße 10 ist bei der III die normale AF-Feldgröße, 14 das kleine AF-Feld. Ich hoffe, das das nur eine visuelle Täuschung im Handbuch der IV ist, denn ab und zu benötigt man doch ein kleines AF-Feld.
  10. Funktioniert das Objektiv denn mit der E-M10 III ? Ich sehe da kein Firmware Update.
  11. Also der AF der M10 III ist schon schnell, da kann ich nicht meckern. Wird bei der IV auch so sein. Ich denke für alle, die eine E-M10 II besitzen und auf eine neue M10 spekulieren, könnte das was werden. Die E-M10 II ist ja noch da. Die Mängelliste zur IIIer ist abgearbeitet; ich hatte diesbezüglich auch Kontakt zu Olympus und denen klar gemacht, das man zwar mit "Herzchen" P-Shift knipsen, aber schlecht fotografieren kann, z.B. Astro-Aufnahmen oder Aufnahmen mit Spot-Belichtung u. ä.. Die immer noch eingeschränkte Einstellungsvielfalt bei den Bracketing-Modi ist aus meiner Sicht nicht so gravierend, da sie in der Session umgangen/erweitert werden kann. Das sind so meine Erfahrungen. Z. B. ändert sich die Fokusschrittweite in Abhängigkeit von Entfernung und Blende, so das bei Einstellung "geringer Fokusunterschied" sich die Schärfeebenen aneinander reihen. Ich komme häufig mit weniger als 8 Aufnahmen aus und wenn nicht, wird sofort neu ausgelöst und 8 weitere Aufnahmen kommen dazu. Wichtiger ist Olympus wohl die Einfachheit der Bedienung, so das auch andere Zielgruppen angesprochen werden.
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