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Rob. S.

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Alle erstellten Inhalte von Rob. S.

  1. Das ist deine Privatdefiniton, und nein, darum geht es eben nicht. Denn es ist auch komplett albern. Da gewinnt in letzter Konsequenz jede Kompaktkamera mit Winzsensor und davor noch jedes Smartphone. Wenn Lichtstärke egal ist, brauchen wir überhaupt nicht anfangen mit den Vergleichen, denn *natürlich* ist *dann* jedes System mit kleinerem Sensor kompakter. *Darum* geht es aber gerade *nicht*, wenn es nicht völlig egal sein soll, was ein System kann, außer mit den vorhandenen Objektiven jeweils einen bestimmten Bildwinkel ins JPEG zu packen. Es geht a) nicht um f/2.8-KB-Optionen, sondern um kompakte f/2.8-und-lichtstärker-Optionen, und der Kohl wird b) ohnehin allemal fett genug, um sagen zu können, das sind verbreitete Standardansprüche, bei denen MFT, wenn man die erfüllt haben will, eben nicht kleiner und leichter und preisgünstiger, sondern größer und schwerer und teurer wird. Diese Diskussion ist damit meinerseits auch beendet; ich sehe nicht, dass hier noch Potenzial für den Austausch wirklich neuer Argumente besteht.
  2. Ich weiß zwar nicht, was mir der Satz im Kontext des Threads sagen soll, aber er zeugt auf jeden Fall schon mal von zwei groben Irrtümern (von der absurden Unterstellung, hier würde jemand "ständig" lichtstarke Objektive brauchen, ganz abgesehen); erstens, dass Lichtstärke nur fürs Fotografieren bei wenig Licht gebraucht würde, und zweitens, dass technische Schwierigkeiten beim Fotografieren bei wenig Licht am besten mit mehr Licht behoben würden. Entschuldige, wenn ich auf dem Niveau nicht diskutieren möchte.
  3. Und wie? Bitte genauer lesen. Ich schrieb "nicht zu lichtschwacher (sagen wir schlechtestenfalls KB f/2.8)". Das ist kein willkürlicher Anspruch, sondern einer mit elementarer Relevanz für die Praxis und die Bildergebnisse. Schon die genannten MFT-Optionen sind eigentlich in der Lichtstärke kein vollwertiger Ersatz für die genannten KB-Optionen, noch lichtschwächere erst recht nicht. Sorry, den Satz verstehe ich nicht.
  4. Erstens, nochmal: Allgemeingültigkeit muss auch Ausnahmen abdecken, sonst ist es keine. Und zweitens, ja klar, alles, was man selber nicht braucht und nicht sieht, vielleicht weil man's gar nicht sehen will, sind "Ausnahmefälle". Dass jemand, mal als Beispiel, eine Kamera mit einem Satz nicht zu lichtschwacher (sagen wir schlechtestenfalls KB f/2.8), einigermaßen kompakter Festbrennweiten im mittleren Bereich bestücken möchte, ist also ein "Ausnahmefall"? (Warum sind solche Objektive denn dann wohl von Olympus seit Anbeginn des FT-Systems gefordert und endlich in der MFT-Ära zunehmend auch geliefert worden?) Würde ich dafür bei KB schauen, nehmen wir Sony mit einer A7-irgendwas, wäre eine naheliegende Wahl beispielsweise 35/2.8, 50/1.8 und 85/1.8. Damit komme ich auf 677g und zahle bei einem der üblichen Händler rund 1.435 €. Im ernst, dass sich jemand sowas wie diese drei Objektive wünscht, ist ein "Ausnahmefall"? Ich denke, um in vollem Ernst eine solche Behauptung aufrechterhalten zu wollen, muss man schon eine ganz spezielle Brille tragen. Und die MFT-Pendants, die dem bei MFT am nächsten kommen, bleiben in der Gesamtlichtausbeute, der absoluten Lichtstärke allesamt immer noch klar dahinter zurück, und heißen 17/1.8 (und das reicht nicht mal für KB f/2.8, ich hab's trotzdem genommen, weil's dem 35/2.8 dann doch am ehesten ähnlich ist), 25/1.2 und 45/1.2 (bzw. Pana 42.5/1.2, aber das ist noch teurer), und das sind 940g und beim selben Händler rund 2.740 €. Ganz toll kleiner, ganz toll leichter und ganz toll preisgünstiger.
  5. Individuelle Praxis ist nun mal nicht Allgemeingültigkeit. Das ist eine Frage von Logik und Semantik. Wer sagt, "MFT ist kleiner und leichter als KB", nur weil das für seine Praxis so ist, selbst wenn diese Praxis "ziemlich verbreitet" ist, äußert seine persönliche Meinung, vielleicht sogar eine "ziemlich verbreitete" und für die Betreffenden auch völlig richtige Meinung, aber nicht mehr. Oder, noch etwas deutlicher. Die Aussage "MFT ist kleiner und leichter als KB" ist in der Form schlicht unwahr. Genau. Und das System 1, das für die Anforderungen des einen passt und dabei das kleinere, leichtere und womöglich preisgünstigere Gerät bereithält als das System 2, wird für die Anforderungen eines anderen größer, schwerer und womöglich sogar teurer als ein vergleichbares Kit aus System 2.
  6. Warum man so vergleichen soll? Damit es allgemeingültig sein kann. Wenn es ein allgemeingültiges Prinzip wäre, müsste es 1. außerdem auch für andere als deine speziellen Bedürfnisse in der Objektivwahl und 2. eben auch in ein, zwei Jahren noch gültig sein. 1. ist jetzt schon nicht unbedingt der Fall (was für dich zählt, begründet keine Allgemeingültigkeit), und da die spiegellose KB-Welt gerade erst beginnt, ernsthaft in die Pötte zu kommen, nachdem es für Sony bis neulich keine Konkurrenz gab, wird auch 2. zunehmend wackeln. Dass die Aussage für einen Teil der denkbaren Brennweiten- und Lichtstärkenwünsche zum aktuellen zeitlichen Schnappschuss gültig ist, das steht außer Frage, aber das macht sie eben nicht so allgemeingültig, dass es ein sachlich begründetes Recht darauf gäbe, mit der Pauschalaussage "MFT ist kleiner und leichter als KB" unwidersprochen zu bleiben. Zumal es je nach den konkreten Bedürfnissen sogar gerade andersherum sein kann.
  7. Auch ein Frühlingsbote: die erste Gold- bzw. Schmeißfliege. Hier auf den Vorjahresresten des Wollziests. E-M1 II mit 60/2.8 Macro. Schöne Grüße Robert
  8. Ok. Ich hatte ja auch schon geschrieben: Und das gilt sicherlich auch für einzelne lichtstärkere Optionen, etwa fürs 12-40/2.8, da sowas wie ein 24-80/5.6 bei KB bisher nicht zu sehen ist. Das ist aber eben kein allgemeingültiges Prinzip und gilt tatsächlich auch in dem Fall in der Praxis nur solange, bis der erste KB-Hersteller auf die Idee kommt, dass sowas in kompakt und gut und trotzdem für einen akzeptablen Preis eine attraktive Ergänzung des Sortiments sein könnte. Und für ein 40-150/2.8 gilt es schon heute nicht mehr uneingeschränkt, denn es gibt sehr gute 70-300/5.6-Objektive, die nicht größer, nicht schwerer und nicht teurer sind. Nur bei der Konvertertauglichkeit hapert es da noch, weil das DSLR-Objektive sind. Auch das wird aber zunehmend besser werden, wenn solche Objektive mal dezidiert für Spiegellose kommen, die mit f/8 und f/11 beim AF nicht mehr notwendigerweise deutlich größere Schwierigkeiten haben müssen als MFT mit f/4 und f/5.6. Irgendwie spielt MFT bis jetzt halt noch in die Tasche, dass die KB-Hersteller auch bei den neuen Spiegellosen von ihren Objektivkonstruktionen her alle in eine Gigantomanie verfallen sind, die so nicht zwingend ist. Panasonic hat es mit dem riesigen S 24-105/4 anscheinend nicht mal geschafft, sowas in gut hinzukriegen...
  9. Ich habe keinen über, aber dies vielleicht als Hinweis: Ich habe meinen MMF-2 vor einiger Zeit gegen einen Panasonic DMW-MA1 ausgetauscht, da dieser, wie noch der MMF-1, aus einem festeren Metall gefertigt ist als die aus Alu hergestellten MMF-2 und -3, und da etwas schwerere Objektive damit spürbar steifer mit der Kamera verbunden sind. Es hatte mich mit dem MMF-2 immer etwas irritiert, dass mein ZD 50-200 sich an der Kamera, je nachdem, wie und wo man das Kit hielt, mehr anwinkeln ließ als ich das akzeptabel fand. Und ein Olympus-Kollege aus meinem Bekanntenkreis hat mir in Kenntnis dieses Umstands zwischenzeitlich von guten ersten Erfahrungen mit einem Fotga-Adapter berichtet. Nachdem ich selbst schon mal negative Erfahrungen mit einem Viltrox-Adapter hatte (mal war der Kontakt hergestellt, mal nicht), würde ich es wohl, bräuchte ich nochmal einen, mit dem Fotga probieren.
  10. Ok, verstehe! Ist ja auch alles nicht verboten, und wenn's für die persönlichen Anforderungen so passt, warum nicht!
  11. Ja, und ich habe versucht aufzuzeigen, dass deine Definition von "vergleichbar" nicht korrekt ist. Natürlich müssen dabei die Brennweiten verglichen werden, die die gleichen Bildwinkel liefern. Aber halt nicht nominell gleiche Lichtstärken. Dass "Objektive - gerade auch bei KB - ja bei weitem nicht nur bei Offenblende betrieben" werden, hat ja auch unmittelbar damit zu tun, dass KB-Objektive vergleichbarer Brennweite bei gleicher nomineller Lichtstärke (relative Öffnung) eine um zwei Stufen höhere absolute Lichtausbeute (absolute Öffnung) haben.
  12. Wenn man ein unbegrenztes Budget hat, kann man sich natürlich aus allen Welten das Beste heraussuchen 🙂 Mein Ziel war allerdings von Anfang an, auch ganz unanhängig von meinem begrenzten Angestelltenbudget für so ein Hobby, schon mit meinem Einstieg mit der Olympus-FT-DSLR damals in 2005, nur eine, dafür aber möglichst universelle Ausrüstung zu haben, mit der ich meine ganz persönlichen Anforderungen in der Summe so gut wie möglich erfüllt bekomme. Da hat damals FT den Zuschlag bekommen, und da bekommt heute immer noch MFT den Zuschlag. Größe und Gewicht waren und sind für mich primär für die Freihand-Telefotografie ein Thema – und die waren auch damals schon bei der FT-DSLR, abgesehen allenfalls von den lichtschwächsten Objektivoptionen, nur dort ein echter Vorteil. Dennoch freue ich mich inzwischen, mit MFT auch mal mit richtig kleinem Gepäck unterwegs sein zu können, wenn ich will. Dabei nahm und nehme ich damals wie heute einen Verzicht auf hohe Sensorauflösungen in Kauf, auf höheres Low-Light-Potenzial der Sensoren, auf bessere Freistellmöglichkeiten. Dafür habe ich ein Paket, was mir geschätzt 95% dessen abdeckt, was ich gerne machen würde, ohne dass ich zwei Ausrüstungen nebeneinander kaufen und pflegen müsste, und mir bei jeder Tour überlegen müsste, was ich eigentlich mitnehmen will.
  13. Und genau da liegst du schon falsch, denn "vergleichbare Anforderungen" im Sinne von "möglichst ähnliches Potenzial für möglichst ähnlichen Bildinhalt, möglichst ähnliche Bildanmutung und möglichst ähnliche Bildqualität" erfüllt tendenziell nun mal eine mit allen Objektiven nominell um rund zwei Stufen lichtschwächere KB-Ausrüstung, und der Kompaktheitsvorteil für MFT resultiert in sehr vielen Fällen daraus, dass Objektive mit vergleichbarer (und eben nicht gleicher) Lichtstärke für KB halt nicht gebaut werden. Die "lichtschwachen" KB-Zoom-Optionen mit f/4 haben für die oben formulierten Anforderungen unter dem Strich gegenüber den MFT-Optionen mit f/2.8 rund eine Blende Vorteil, nicht eine Blende Nachteil, und den Vergleich des Oly 17/1.8 mit dem Sony FE 35/2.8 hatte ich ja schon selber gebracht – das Sony ist nicht nennenswert größer und schwerer und hat dabei sogar noch einen kleinen Vorteil in der Gesamtlichtausbeute und im davon abhängigen fotografischen Potenzial, sei es für die Gestaltung oder für die sensorseitige Bildqualität. Und dass genau das im (M)FT-Umfeld immer noch verbreitet "unerkannt" bleibt, ist halt auch Teil des "Mythos". Was, wie gesagt, je nach persönlichen Anwendungsbereichen nichts daran ändert, dass die real existierenden MFT-Optionen am Ende wirklich preisgünstiger und kompakter bleiben können als die real existierenden KB-Optionen – so auch bei mir. Aber es ist keine allgemeingültige Regel. Insbesondere dann, wenn z.B. nicht Brennweite im Sinne von Tele-Reichweite, sondern gerade (absolute) Lichtstärke der persönliche Schwerpunkt wäre, kann eine MFT-Ausrüstung sehr schnell größer, schwerer und teurer werden als die wirklich vergleichbare KB-Ausrüstung, wenn MFT denn für die jeweiligen Wünsche überhaupt vergleichbare Optiken zu bieten hat.
  14. So what? Ich wiederum habe nie behauptet, das sei wörtlich so behauptet worden, und es ist dennoch ein valider, logisch begründeter Einspruch gegen die tatsächlich hier und anderswo immer wieder verbreiteten Falschbehauptungen. Behauptungen nämlich der allgemeinen Form "KB ist größer und schwerer als (M)FT", wie sie seit ca. 15 Jahren von den Herstellern und von Teilen des Publikums einschlägiger (M)FT-Foren aufgestellt und verbreitet werden und die bis heute als Mythos befördert werden. Und das ist nun mal eine Formulierung, die, solange Kontext oder explizite Einschränkungen nicht dezidiert eine andere Aussage bewirken, eine Allgemeingültigkeit und Regelmäßigkeit behaupet, die schlicht nicht gegeben ist – so wie auch von dir oft genug zu lesen, zum Beispiel auch hier in diesem Thread. Das steht z.B. hier, und wenn du schon anderen unredliche Argumentation unterstellen willst, um in der Diskussion irgendwie die Oberhand zu bekommen, dann solltest du vielleicht besser mal nicht selber mit schlechtestmöglichem Beispiel vorangehen, denn ich habe garantiert noch nie irgendwo behauptet, sei es implizit oder explizit, dass ich MFT für überflüssig halte. Unterlasse also bitte künftig solche Unterstellungen. Deswegen schrieb ich: Und: Und das wiederum gilt auch für mittlere und – mindestens beim Gewicht – auch für lange Teleobjektive, siehe ebenfalls hier.
  15. Naja, wer sich in einen Thread mit dem Titel "MFT im Vergleich....oder VF vs MFT die 10273ste" begibt, hat sich strenggenommen schon selbst dort hineingezogen 😉 Ja 🙂 – und unter anderem wegen der bestehenden, in den realen Sortimenten begründeten, zumindest partiellen Kompaktheitsvorteile für MFT speziell auch im Telebereich (und das galt für mich schon bei FT) bin ich ja auch dabei und sehe meine Ansprüche trotz aller Kritikpunkte von MFT am besten erfüllt (und habe mir deswegen ja auch erst kürzlich das Panasonic 50-200 mit TC14 besorgt, und der TC20 wird noch folgen)... Ach, die Idee ist ja gar nicht so bekloppt, wenn man bedenkt, dass man eine alte Sony A7 in brauchbarem Zustand inzwischen unter 400 € bekommt. Ich hatte mich beim Umstieg von FT zu MFT für die Wiederverwendung meiner alten Minolta-Objektive gleich für eine mittlerweile nicht mehr günstigere Lösung via Metabones-Speed-Booster entschieden, mit dem ich immerhin auf einen Cropfaktor von 1,4x komme. Der Vorteil ist halt, wenn ich zu dem üblichen Kit auch mal ein Altobjektiv mitnehmen will, muss ich nicht gleich ein zusätzliches Gehäuse mitnehmen. Ich kann aber nicht ausschließen, dass ich nicht doch irgendwann nochmal schwach werde, und sei es einfach als zusätzliche Option...
  16. Größe und Gewicht der Objektive unterscheiden sich nur dann nennenswert, wenn man den Flächenvorteil des KB-Sensors auch ausspielen will. Wenn man darauf nicht bestehen will, weil es einem mehr auf die Kompaktheit ankommt, und in einem geeigneten System für die eigenen Zwecke passende Objektive findet, dann hat man z.B. mit einer Kamera aus der A7-Familie und einem 35/2.8 keine Größen- oder Gewichtsnachteile gegenüber einer Kamera aus der E-M1-Familie und einem 17/1.8, und dabei sogar immer noch einen kleinen Vorteil in der Gesamt-Lichtausbeute und in der Bandbreite der Gestaltungsmöglichkeiten durch das Spiel mit der Schärfentiefe. Dass KB notwendig größer wäre als MFT, ist ein Mythos. Richtig ist, dass man mit den lichtschwächeren Objektivoptionen bei MFT tatsächlich einen Größen- und Gewichtsvorteil hat, weil es vergleichbare Objektive für KB schlicht nicht gibt. Der Stativzwang ist ein Argument – wenn auch vielleicht weniger wegen der MP (bei gleicher Ausgabegröße ist das weitgehend irrelevant), als wegen der tendenziell weniger effektiven Stabilisierung bei KB.
  17. MFT und KB sehe ich nicht als Äpfel und Birnen... Der Autovergleich mit MFT = Golf und KB = S-Klasse wertet MFT sogar unnötig ab. Beides sind Allroundformate und die zugehörigen Systeme wollen auch Allroundsysteme sein, keine Spezialsysteme für spezielle Anwendungen. Und beide haben eine beträchtliche Überschneidung, was die Preise für Kameras, Objektive und sonstiges Zubehör angeht. Nur haben beide halt ihre Stärken und Schwächen tendenziell an unterschiedlicher Stelle, und es entscheiden daher letztlich die individuellen Präferenzen (und dafür kann es eben auch kein allgemeingültiges "Test-Qualitätsurteil" geben). (Entschuldigt, wenn ich das schreibe, ohne das zuletzt gepostete Video gesehen zu haben; eine halbe Stunde werde ich für sowas aber nicht investieren...)
  18. Ich hab das bei Naturaufnahmen festgestellt, nicht allzu laute Vogelstimmen bei niedrigem Hintergrundgeräuschpegel; insofern könnte ich mir vorstellen, dass es bei Anwendungen, wie du sie nennst, gar nicht weiter auffällt. (Bin selber auch kein Vielfilmer, im Gegenteil; nutze die Möglichkeit bisher eigentlich nur, weil ich sie nun mal habe, und sich ab und zu auch mal eine Gelegenheit ergibt...)
  19. Yep, hatte genau das neulich auch mit demselben Mikrofon: Menü -> [Videokamera] -> Video [Mikrofon] -> An -> [Mikrofon]-Stromvers.anschlus. -> An Schöne Grüße, Robert P.S.: Das Mikrofon ist gut, nur leider entkoppelt die Aufhängung (ob mit oder ohne beiliegenden Arm) das Mikro nicht effektiv genug vom Body der E-M1 II, deren Sensor auf eine Weise aufgehängt ist, die ständig ein mahlendes Hintergrundgeräusch erzeugt, selbst wenn der Stabi abgeschaltet ist. Auch mit der zusätzlichen Entkopplung per Rycote Recorder Suspension ist das nicht komplett weg. Ich bin noch unentschieden, ob es für meine Zwecke damit ausreichend ist, oder ob ich vielleicht doch noch was anderes brauche...
  20. Das finde ich insofern interessant, als dass die bisher bei dpreview veröffentlichten Beispielbilder bei 200mm deutlich schlechter erscheinen, egal ob in der Mitte oder am Rand. Vielleicht liegt das daran, dass in Saschas Test ein sehr kontrastreiches Motiv abgebildet wurde – da ist es natürlich am einfachsten für ein Objektiv, befriedigende Schärfe zu liefern. Angesichts dessen wäre das mit dem In-die-Tasche-stecken für mich noch nicht so eindeutig, auch wenn die aktuellen Testausschnitte es nahelegen. (Wobei ich natürlich nicht weiß, wie das Olympus 14-150 bei kontrastschwächeren Details in der Auflösung einbricht. Ich kann da aus eigener Erfahrung nur vom Panasonic 14-140/3.5-5.6 ausgehen, das ist da ziemlich problemlos.) Man sieht übrigens, wie bei 200mm selbst in der Bildmitte beim Abblenden die Schärfe bis f/8 und der Kontrast noch bis f/11 zunimmt. Nichtsdestotrotz bin ich ein bisschen überrascht; ich hätte weniger erwartet.
  21. Klar, wer besser sieht, muss irgendwas falsch gemacht haben. Ich lasse es mal dabei bewenden.
  22. Nun, ich sehe in meinen Bildern die Defizite. Ich sehe Defizite bei 10 bis 12 MP, die ich bei 16 MP, erst recht aber 20 MP, so nicht sehe, schon im 36x48-Inkjet-Print. Und dafür brauche ich nicht den Direktvergleich. Das bedeutet nicht, dass die Bilder nicht trotzdem gut aussähen. Aber es bedeutet, dass sie nicht so gut ausehen, wie sie könnten; es bedeutet, dass Feinstdetails fehlen, die da sein könnten. Wer's nicht sieht, ok, der sieht's halt nicht, oder will's nicht sehen – schön für ihn, nur darüber reden braucht man an der Stelle dann nicht mehr, auch nicht über theoretische PPI-MP-Ausgabegröße-Tabellen, die für das konkrete Praxisbeispiel ohnehin irrelevant sind.
  23. Ich behaupte nirgends, dass die von mir genannten Einzelfälle die Regel wären. Ich belege mit den Einzelfällen nur, dass deine Regel eben nicht so uneingeschränkt gilt, wie du sie präsentierst. Und das hat mit "Meinung" vs. "Wissen" wenig zu tun, das hat mit Logik zu tun. Und da du zum zigsten Mal auf Uschold verweist – wie hier schon ein anderer angemerkt hat, stützt der deine Regel offensichtlich überhaupt nicht in der Allgemeingültigkeit, in der du sie präsentierst. Und ich werde mich nach zig Jahren intensiver Beschäftigung mit der Fotografie und ihren Gerätschaften sicher nicht auf ein formales Qualifikationsduell einlassen. Ein Fachstudium oder die Ausübung eines Berufs in dem Fachgebiet haben noch nie vor Irrtümern geschützt, auch nicht vor schwerwiegenden. Zum Glück sind Irrtümer im Bereich der fotografischen Optik nur selten mit so schwerwiegenden Folgen verbunden wie in manchen anderen Berufsfeldern, etwa der Medizin, wo sie deswegen auch eher publik werden...
  24. Echt? Ich benutze diese Wischer von 'Visible Dust', da kommen zwei Tropfen Reiniger drauf oder auch nicht, dann wird ein-, zweimal über den Sensor gewischt – und gut ist. Als Gefummel sehe ich das nicht... Diese Teile sind zwar gnadenlos überteuert, aber ich hatte damals, als ich sowas das erste Mal benötigte, auf die Schnelle nichts anderes gefunden, und so selten, wie ich die Dinger brauche, halten die dann auch lange genug, als dass mich die Ausgabe noch irgendwie ärgern würde...
  25. Soweit die Theorie. Ich sammle derzeit noch Daten und Eindrücke meiner AF-Erfahrungen mit der E-M1 II in Kombination mit dem Panasonic 50-200, nachdem die E-M1 II im Gegensatz zu den meisten anderen Olympus-Kameras noch kein Firmwareupdate mit einer Fehlerbehebung für den AF speziell mit diesem Objektiv bekommen hat, was ich mir eigentlich erhofft hatte und damit ein Ende des Themas. Aber ich weiß, dass mit dem 50-200, mindestens zusammen mit dem TC14, gelegentlich passiert, was eigentlich "technisch nicht möglich" sein sollte: dass der Fokus per AF selbst bei völlig unkritischen, statischen, kontrastreichen Motiven mitunter etwas davor oder etwas dahinter liegt, und das selbst dann, wenn ich bei aktivierter EVF-Lupe fokussiere, wo man das Problem mit bloßem Auge natürlich auch unmittelbar sieht und live beobachten kann. Ich bin noch nicht soweit, dass ich sagen könnte, ob es sich um einen regelmäßigen Front- oder Backfocus handelt, aber von der Perfektion und Präzision, die dem Kontrast-AF gerne im Unterschied zum Phasen-AF der DSLRs attestiert wird (die technischen Hintergründe für die Annahme sind mir ja auch durchaus bekannt), ist er, fürchte ich doch auch immer noch ein Stück weit entfernt. Und irgendeinen Grund wird es ja wohl auch haben, auch wenn ich's selber bisher nicht verstehe, dass sich in Olympus-Kameras wie der E-M1 II oder eben der E-M1X eine komplexe, aufwändige AF-Justage-Funktion findet, die sich nicht nur auf FT-Objektive, sondern auch auf MFT-Objektive anwenden lässt...
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