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Nitrox444

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  1. Hat jemand von euch zufälligerweise das Panasonic 8 mm Fisheye und auch das 8 mm Oly in der Kameratasche? Aufgrund alter Fotos (früher hatte ich das Panasonic) habe ich den Eindruck, dass das Panasonic eine deutlich höheren Tiefenschärfenbereich hat, wenn man nah am Objekt ist (10 cm bis 1.5 m). Falls ja, könnte "der/die Jemand" allenfalls hier ein paar Vergleichsfotos reinstellen? Bei gleicher Kameraeinstellung und Fotos, die im näheren Bereich Objekte in verschiedenen Distanzen haben. Blenden 5.6 bis 11. Dankeschön
  2. Und noch ein paar Unterwasser-Aufnahmen. Das Krebschen ist nur etwa 5 mm gross. Alles Nachttauchgänge mit der M10, erste Generation.
  3. Nitrox444

    Makroobjektive

    Das 60er von Oly ist ein m.E. ein sehr gutes Objektiv. Alternativ solltest du dir auch das 45er von Panasonic anschauen. Ich finde das auch top. Es hat meines Empfinden nach die etwas grössere Tiefenschärfe, der Autofocus ist aber langsamer. Von der Schärfe her liegen beide sehr nah beieinander. Beim 45er bringst du natürlich ein etwas grösseres Objekt auf die Linse. Es ist auch viel kürzer als das Oly und deutlich leichter im Gewicht. Ich persönlich bevorzuge das Oly weil es schneller fokussiert.
  4. Ich habe das 12-50er für Unterwasser-Aufnahmen gekauft mit dem Ziel, wenn's mal nicht so drauf ankommt nur mit einem einzigen Objektiv unterwegs zu sein. Dort sind Makro und Weitwinkel ja Pflicht. Und ich wollte ein Makro haben, das etwas weniger vergrössert als das 60er Pro. Und manchmal kann man sich vor dem Abtauchen einfach nicht entscheiden ob Makro oder WW. Das 12-50iger wäre dann die optimale Lösung. Ich kann das Objektiv für Einsteiger in der UW-Fotografie absolut empfehlen weil man mit einem einzigen Objektiv sehr vieles abbilden kann. Die Nahdistanz ist beim WW m.E. für diesen Einsatzzweck etwas zu lang und das Makro bildet nicht so scharf ab wie ich das gerne hätte. Ich denke, dass früher oder später die meisten Anwender deshalb auf separate spezifischere Objektive umsteigen werden. Trotzdem kann man damit ganz ordentliche Bilder schiessen. Beide Bilder in lokalen Seen, nachts aufgenommen im Makro-Modus des Objektives. Das erste Bild wurde im Format zugeschnitten.
  5. Ich bin grad noch über ein Bild gestossen, auf dem man die Linienbeugung des M.Zuiko 8 mm unter Wasser sehr schön sehen kann. Das Foto ist jetzt nicht das Beste das ich habe, aber es verdeutlicht sehr schön, was wir oben diskutiert hatte. Unter Wasser gibt's den Verzug auch, wenn auch leicht weniger als an der Oberfläche. Geschätzte Distanz zum Hauptmotiv: 2.5 - 3 Meter. Die Stange ganz rechts kann man grad noch erkennen. Oben in der Ecke etwas mehr als unten. Wer ganz genau hinsieht, erkennt am "Horizont" auch eine leichte Krümmung. Diese fällt aber nicht auf weil man den genauen Verlauf des Bodens nicht kennt. Zufälligerweise sitzen die Figuren im Hintergrund auch noch so, dass sie "natürlich" wirken. Übrigens ist das eine Szene aus dem Unterwasser-Nationalpark von Lanzarote. Ein Kunstprojekt um UW-Lebewesen einen dort nicht vorhandenen Lebensraum zu bieten und gleichzeitig Taucher anzulocken. Da sind etwa 120 Menschenfiguren in Lebensgrösse platziert worden, die verschiedene lustige bis ziemlich triste Szenen darstellen. Tiefe 12-15 m. Sichtweite eher bescheiden. Blitzer auf 1/2 Leistung. Belichtungs-Modus - wie immer - Manuell. Bei Mexiko gibt's auch einen solchen Park, der ist älter und grösser. Auch hier gilt: Wenn der Betrachter nicht weiss, dass die Stangen im Original vertikal stehen und absolut gerade sind, dann stört das auch keinen.... Zudem wird die Taucherin etwas in die Länge gezogen, sie wirkt etwas korpulent, ist es aber nicht. Ausser vielleicht sie selber, stört das vermutlich niemanden...
  6. Ja klar, man kann Kratzer aus Acryl rauspolieren. Dadurch verändert man aber die Wölbung und damit den Schärfenverlauf. In den Kratzern befindet sich meist noch etwas Schmutz, so dass man die Kratzer u.U. bei hellen Objekten doch sieht. Bei Glas entstehen viel weniger Kratzer weil es härter ist. Das ist halt eine Philosophie-Frage. Man könnte sie in einem anderem Thread ausdiskutieren wenn du magst; hier gehts ja um das Objektiv. Daher vertiefe ich den Punkt nicht weiter. Ich hoffe, das ist ok so.
  7. Danke! Ja, genau, Der Block erschien dem nichtfotografierenden Taucher nur als "Schlammhaufen". Wenn man aber weiss, dass Schwämme im Tageslicht wunderbar farbig werden, dann findet man immer irgendwelche fotogenen Motive. Selbst im Atlantik in Vulkan-Lavaströmen wie das hier der Fall ist. Die M10-I hatte ich gekauft, weil sie klein ist, den selben Bildchip und Bildverarbeitungchip hatte wie die M1 und einen wirklich tollen Retrostyle hat. Und sie ist zusammen mit dem Gehäuse deutlich günstiger als die M1. Es gibt heute sehr viele LED-Lampen mit 90° Bildwinkel und Farbtemperatur wie Tageslicht. Extra für die Fotografie. Dies reicht völlig aus für die Makro- und WW-Fotografie. Mit dem Fisheye sollte man 2 haben. Ich nehme aber Blitze (z.B. Inon). Die sind schonender für die Lebewesen (kein Dauerblenden) und dazu noch etwas stärker. Und man kann sie im sTTL - Modus betreiben wenn schwierige Lichtbedingungen herrschen.
  8. Der 4.33 Zoll sind ja auch nahezu 10 cm. Nimm das Glas. Ich hatte Acryl. Die Dinger zerkratzen sofort beim Reinigen.
  9. Schmunzel 🙂 Das Bildchen ist halt stark runter skaliert und damit bei Vergrösserung nicht wirklich scharf. Dadurch findet man das Kleinzeugs nicht so gut 🙂 Aber du hast ein gutes Auge. Ja genau, das zu lange und krumme Bein ist unnatürlich. Es ist das Resultat des Fisheyes, weil das "Objekt" nicht optimal platziert worden ist. Die Taucherin hätte sich mehr gegen den Betrachter richten sollen, so dass die Beine mehr hinter den Körper zu "liegen" kommen. Je steiler der Winkel, desto weniger fällt der Verzug auf. Aber man sieht schön, dass die Landschaft und das Hauptmotiv verzugsfrei erscheinen. Dem ist aber überhaupt nicht so. Man hat einfach keine Referenz für die Augen. Der "Horizont" geht durch die Bildmitte und ist deshalb gerade. Dies verstärkt diesen Eindruck. 99.9% der Leute sehen das nicht. Im Forum sind natürlich alle sensibilisiert.
  10. Nun, das stimmt nur bedingt. Die Beugung mag etwas geringer sein. Der Punkt ist jedoch, dass man Objekte in die Mitte nehmen muss und möglichst horizontal oder vertikal durch die Mitte. Dann sind Linien ja gerade. Das gilt unter Wasser genau so. Der grosse Unterschied liegt in der Landschaftsstruktur. Sie hat oft keine geraden Linien (Häuser, Bäume, Strassen, Horizont usw.). Daher hat man den Eindruck, das Problem existiere unter Wasser nicht. Fällt dir bei diesem Bild etwas auf? Wenn ich nicht darauf aufmerksam mache, sieht das kaum jemand.
  11. Ich verwende das Nauticam-Gehäuse weil es alle Tasten überträgt und damit alle Funktionen offen hält. Erst hatte ich die Acryl-Ports, weil diese günstiger sind. Langfristig zahlen sie sich nicht aus, weil man sie ab und zu ersetzen muss (bzw. das Frontglas). Daher habe ich nach und nach auf Glas umgestellt. Glas lässt ich beliebig gut reinigen und hat m.E. (subjektiv) eine wesentlich bessere Abbildungsleistung. Das OLY-Gehäuse hatte zu diesem Zeitpunkt nur flache Ports. Diese sind für WW und Fisheye nicht wirklich geeignet. Dafür ist es halt einiges günstiger. Bei der PEN3, vor meiner M10, hatte ich das OLY-Gehäuse mit einem Glas-Port von Ikelite. Das war auch Spitze. Dies war aber eine Eigenkreation; den Ring musste ich herstellen lassen. Da gabs auch nur flache Ports. Mittlerweile hat Oly das Sortiment aber erweitert. Ich habe mich damit aber nicht mehr befasst. Kurz: Wenn du zwischen Glas und Acryl schwankst: Nimm Glas, du wirst es nicht bereuen. Auch wenn Glas mehr kostet. Edit: Nimm für das Fisheye einen Port mit kleinem Durchmesser und grosser Wölbung. Für das Weitwinkel dann einen Port mit grösserem Durchmesser und geringerer Wölbung. Makros macht man dann mit einer flachen Scheibe. Allerdings ginge für Makros auch der Port für Weitwinkel. Nur hast du dann u.U. Probleme, das Licht der Blitzer vor die Scheibe zu bringen (Schattenbildung):
  12. Danke für die vielen Inputs. Ich zitiere jetzt nicht alle, versuche aber hier darauf einzugehen: Natürlich muss der Stabi recht gut sein, wenn er als eines der Haupt-Features der M10 beworben wird. Ich laufe aber auch nicht über Steine und filme dabei wie es in der Werbung gezeigt wird. Ich möchte ihn auch nicht schmälern. Meine Meinung zum Bildstabilisator ist - wie schon geschrieben - rein subjektiv. Ich habe den Eindruck, manchmal schärfere Fotos zu schiessen, wenn er ausgeschaltet ist. Ich hatte beispielsweise nach Umstellung von der PEN3 auf die M10 erst etwas Mühe, in gewissen Situation scharfe Bilder zu schiessen. Insbesondere unter Wasser. Meine M10 hat einen 4-Achsen-Stabilisator. Nach dem Ausschalten des Stabis war es dann so wie ich wollte. Aber vielleicht liegt es daran, dass ich schon zu den älteren Semestern gehören, die noch ohne elektronische Hilfsmittel auskommen mussten. Thema Brennweite: Alles klar; danke für den Input. Faktor 2. Hab damit wieder was dazu gelernt. Dies wird aber bei diesem Objektiv bei suboptimalen Wetterbedingungen manchmal nicht möglich sein. Oder man schraubt den ISO-Wert noch höher. Dann steckt man im Dilemma zwischen Schärfe und Bildrauschen. Trotzdem finde ich das Objektiv top. Edit: Prädikativ: Ich kenne die Funktionsweise nicht wirklich. Und gehe einfach mal wie ein DAU davon aus, dass Sensoren die Bewegungen erfassen und über z.B. Piezo-Quarze ausgleichen. Oder eine frei beweglich aufgehängte Linsengruppe optisch ausgleicht oder sowas in der Art. Diese Verfahren haben alle eine Hysterese und reagieren auf sinusähnliche Bewegungen oder so. Sie werden m.E. auf bestimmte Wackelfrequenzen optimiert, weil ja immer Trägheit bzw. Dynamik mit spielen. Das funktioniert in sehr vielen Situationen ausgezeichnet, kann aber nicht alles abdecken.
  13. Naja, das Fisheye macht auch unter Wasser eine hammergute Figur.... Es gehört dort zu meinen Lieblingsobjektiven. Ich hatte früher das Panasonic. Ebenfalls mit sehr guter Abbildungsleistung, es war aber ziemlich langsam beim Scharfstellen. Auch bei mittelmässigen Lichtverhältnissen kann man mit dem Oly 8mm Fisheye super schnell fokussieren und gute Bilder schiessen.
  14. Verwackelung entsteht ja dann, wenn die Belichtungszeit zu hoch ist. Heisst: Stativ benutzen oder die Belichtungsparameter optimieren. Es gibt ja die Faustregel, dass die Belichtungszeit maximal der Brennweite entsprechen soll. Bei einer Brennweite von 300 mm also nicht unter 1/300stel Sekunde. Dadurch, dass das Objektiv nicht wirklich super lichtstark ist, kommt man schnell an die Grenzen, wenn die Sonne nicht scheint. Übrigens fotografiere ich grundsätzlich ohne Bildstabilisatoren. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass diese immer zuverlässig arbeiten. Einerseits arbeiten sie richtungsabhängig und andererseits können sie m.E. nur bestimmte Wackelmuster ausgleichen und verschlimmbessern das Resultat allenfalls sogar. Ich kann mir z.B. auch nicht vorstellen, dass die Stabilisatoren unter Wasser beim Tauchen optimal funktionieren, weil Wackler dort ganz anders ausfallen. Ich denke, dass sie dort Überschwingen. Vielleicht stimmt das alles nicht, es ist halt meine persönlich Wahrnehmung. Ich kann mich trotz ausgeschalteten Stabilisatoren nicht über unscharfe Bilder beklagen. Die M10 Mark I macht superscharfe Fotos. Prüfe daher, ob du allenfalls den ISO-Wert etwas erhöhen kannst, während du z.B. den Zeitautomaten verwendest, um die Blende manuell einzustellen. Man kann diese Einstellung auch im manuellen Modus aktivieren. Ich habe z.B. eine Funktionstaste belegt, mit der ich den ISO-Bereich in einem begrenzten Bereich automatisch variieren lasse. So kann ich bei Bedarf schnell umschalten. Den ISO-Bereich kannst du ja eingrenzen auf z.B. 200 - 800. Allenfalls sogar 200-1600. Wobei 1600 bei der M10-I schon grenzwertig ist. Viel Erfolg....
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