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traveler57

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  1. Moin Hans, nun bin endlich dazu gekommen, Deine Reiseberichte in ganzer Länge nochmals genießen zu können. Und ja, ich kann es voll verstehen, das einen der Afrikavirus packt😉, bei solchen Sichtungen und Gelegenheiten. Zeit und die nötigen Guides mit ihren Offroad- Lizenzen, eröffnen solche Blickwinkel. Neben den beeindruckenden Aufnahmen, sind es aber die persönlichen Erinnerungen, die einen so fesseln können. Wie Du schon schreibst, nicht gerade ein kostengünstiger Urlaub, diese Erfahrung haben wir auch schon in einer Planungsphase für Tansania machen müssen.... Eine gute Alternative ist und bleibt Südafrika mit all seinen unterschiedlichen Nationalparks. (Kruger NP, Marakele NP, Mapungubwe NP, Moutain Zebra NP, Tembe Elephant Park, iSimangaliso Wetland Park, Hluhluwe-iMfolozi Park, Karoo NP und dem Addo , die wir schon besucht haben) Meist als seldrives oder man bucht vor Ort einen Safari - Ausflug und geht mit den Guides auf Tour. Wenn die großen Trucks dafür eingesetzt werden, rate ich von diesen Touren ab ( meist im Kruger ! ) Ein Trip in die Mara oder an das angrenzende Gebiet in Tansania, ist für die Zukunft auch für uns geplant.😃 VG Bernd
  2. Wie es wohl jedem ergeht, zum Ende einer Reise, die Tage flogen nun so an uns vorbei. Einen Tag verbrachten wir in Kapstadt und an der Waterfront, den anderen ca . 4,5 Stunden im botanischen Garten und den letzten Tag vor der Abreise mehr oder weniger im Garten. "Nebenbei" waren wir zum Dinner bei unseren Freunden , einen anderen Abend zusammen lecker Fischessen in Kalk Bay und alleine in Hout Bay , im dortigen Fischrestaurant, dem Mariner's Wharf . 250. Botanic Garden 251. 252. 253. 254. 255. 256. 257. 258. 259. zum Thema " Kleinkram" -später in einem extra thread.... 260. 261. B&B 262. Am Abreisetag trafen wir uns nochmals in ihrem Haus zum Lunch, bis es dann nun "endlich" zum Airport ging. Diesmal ohne jegliche Probleme. Die Wartezeit bis zu dem Abflug verlief schnell, das Boarding war über pünktlich abgeschlossen und wir hoben ab . Die letzte große Überraschung für diese Reise, entdeckte meine Frau aus dem Fenster sehend, im Steigflug über der Bucht. Erst waren zwei große Schatten zu erkennen, dann klar, als zwei große Wale, die sich in der False Bay tummelten. Was für ein Ende ! Der Rest der Rückreise verlief unspektakulär , bis auf die etwas chaotische Gateplanung am Istanbul Airport und den damit verzögerten Start in Richtung HH. - Nr. 14 in der Startreihe !, - was insgesamt eine Verspätung von 1 Stunde zur Folge hatte. In IST leichter Regen/Schneeregen und in Hamburg schönster Sonnenschein bei 6-8 Grad. ) Ein erstes kleines Fazit hatte ich ja schon zur Hälfte der Reise gezogen. Die komplette Reise, nach nun fünf Wochen, Revue passieren zu lassen und mit dem Abstand dazu zu bewerten, ist eigentlich recht einfach. Gerade nach der Durchsicht der ganzen Bilder und den Erinnerungen dazu, war es eine tolle Zeit ! So viele unterschiedlichste Tierarten, die wir gesehen haben, mehr als in den letzten Jahren. Was allerdings durch den Lerneffekt der Jahre gesteigert wurde. Man sieht halt genauer hin, hört besser auf die Geräusche , die aus dem Busch an das Ohr dringen. Und doch , man übersieht immer noch so viele Dinge. Was ich aber auch schon zum Ausdruck brachte, - das besondere Ereignis suchend, rückt mehr und mehr in den Vordergrund. Was auch "nervt", das man an viele Dinge nicht so richtig ran kommt, gerade bei den kleineren Arten, da man "gefangen" im eigenen Auto ist. Selbst auf den Drives in den PGR, fehlt dafür die Zeit , wenn man mit mehreren Personen unterwegs ist und die "Big five" Priorität haben. Ich bin mir natürlich auch bewusst , das dies ein Jammern auf ganz hohen Niveau ist und ich ja vorher weiß , worauf ich mich einlasse, wenn ich in den NP unterwegs bin. So ergeben sich die Möglichkeiten dafür meist in den Camps, mit den Einschränkungen. Nach den 15 Nächten, waren wir beide auch der Meinung, das es genug ist. Daher waren die Tage an der Westküste und um Kapstadt herum auch eher geprägt, es laufen zu lassen... Keine täglichen großen Ausflüge zu unternehmen. Der fast durchgehaltene drei-vier Nächte Rhythmus , als Ortswechsel, war schon in Ordnung. Für Südafrika einen anderen Ablauf zu finden fällt uns schwer, da einerseits der Wunsch für mehr Ruhephasen mit gemütlichen Ambiente da ist , der wiederum konträr , zu der Neugierigkeit steht, zumindest in der Buschphase, etwas zu verpassen. Wenn ich die Reiseberichte mitlese, von denen, die für 2-3 Wochen nach SA fliegen und überwiegend ein Weingut nach dem anderen ansehen, dort hervorragend speisen und so viel über die Weine wissen, finde ich das zwar sehr spannend, informativ und toll, aber für uns wäre das nichts. So war das Zeitmanagement und Ortssplitting , mit den Gegensätzen für diesen Urlaub, genau das richtige. Was die Zukunft uns bringen wird, wird man sehen....und ob wir es ohne Afrika aushalten können ? Wie immer an dieser Stelle.- Allen ein schönes Fernweh . Epilog: Danke, das ihr so tapfer durchgehalten habt und "mitgefahren" seit. Es waren sehr viele Tierbilder dieses Mal, wenig Landschaftsaufnahmen, da es bekannte Orte und Gegenden waren, die wir besucht haben. Daher gab es auch nicht so viel spektakuläres Neues zu berichten, bis auf unsere persönlichen Eindrücke. Die Begegnungen mit den Menschen, ob in der ersten Hälfte der Reise im Krugergebiet oder auch danach rund um Kapstadt, waren informativ, angenehm und unterhaltsam gewesen. Es ist und bleibt ein tolles Reiseland, das einem so vielfältige Möglichkeiten bietet, dort einen schönen Urlaub zu verbringen. 263.
  3. Und wieder stand ein Umzug an, der letzte für diese Reise. Doch zuerst fuhren wir die Panoramaroute Clarence Drive nach Betty's Bay ab , um bei den Pinguinen vorbei zu schauen. Wochen zuvor hatte es hier einen Großbrand gegeben, der über Tage nicht gelöscht werden konnte, durch den starken Wind. Ein Einwohner hatte mit einer Leuchtpistole hantiert und damit das Buschland entzündet.... Das "Ergebnis" waren ein Toter, mehrere verbrannte Häuser und ein großes Gebiet zerstörtes Buschland, wo überwiegend die Fynbos-Gewächse die Vegetation bestimmen. Die Brandspuren waren in manchen Abschnitten nicht zu übersehen.( s.u.) Betty's Bay ist immer einen Besuch wert. Auch wenn es diesmal auf dem Parkplatz sehr voll war, so verteilten sich die Besucher auf dem Steg recht gut. Und es ist kein Vergleich mit den Menschenmassen in Boulders, wenn die Bustouren dort einfallen. Wir hatten das Glück eine Rangerin anzutreffen, die uns bereitwillig Auskunft gab, wie sich die Population der Brillenpinguine in den letzten Jahren entwickelt hat. Nach einer sehr kontinuierlichen Steigerung der Bestände, sind sie nun wieder etwas gefallen. Genauere neue Zahlen gibt es Ende Juli. Der Grund dafür sind aber die geringen Futterbestände im Meer. Die Tiere müssten immer längere Wege und damit verbunden lange Zeiten im Meer verbringen, um Futter für die Jungtiere heranschaffen zu können. Dabei frisst/verdaut das Alttier, ein Großteil des Fangs selber und damit kommt nicht genug bei den Jungtieren an. Überall , das selbe Thema,-die Überfischung der Meere , die Umwelteinflüsse , .... Ein ganz anderes Ereignis betraf die Westküstenkolonien, denn dort ist der Vogelgrippevirus aufgetreten und rafft die Tiere dahin,- bis hinauf nach Namibia. Hörte sich alles nicht so gut an... 238. 239. 240. Dassie 241. 242. 243. Gürtelechse 244. 245. family.... 246. 247. 248. jump... 249. abgebrannt.... Nachdenklich fuhren wir wieder ab, einmal um die False Bay herum, um zu unserem letzten B&B zu fahren, dem Beluga Guest House. Ein Haus mit großen Zimmern, einem sehr großen Garten und einem prima Pool. Genau das richtige zum Abschluss der Reise. In der Nähe des botanischen Gartens gelegen und nah an dem Wohnsitz unserer Freunde.
  4. Rund um das Haus.... Immer wieder morgens..... 223. a/b Cinnyris afer - Greater_double-collared_sunbird 224. 225. 226. Ballonpflanze - Gomphocarpus_physocarpus Einen Teil des Sonnabend verbrachten wir am "Markt" des Root44. Live Musik, kleine Verkaufsstände und viel zu Essen...den Nachmittag am Haus... Am Abend besuchten wir wieder "unser" Fischrestaurant. Normal besucht, alles entspannter und zum Schluss noch Smaltalk mit der Chefin, die uns schon am Valentinstag, erkannt hatte, aber heute nun mehr Zeit hatte. Der Sonntag: 227. 228. 229. lag auf der Straße..... leider nur dieses eine Tier gesehen, das gerade eine Kollision mit einem Auto hatte.... Schaut man sich diese Tiere mal genauer an, dann weiß man, woher u.a. Hollywood -Produktionen, wie Star Wars , ihre verschiedenen "Figuren, Lebensformen und Gesichter" entnommen haben.... Gegen 11.00 wurden wir von unseren Freunden aus Kapstadt abgeholt. Nach etwas längerem suchen , fanden sie unser Estate und luden uns ein. Ein typischer Kapstädter Sonntag sollte es werden. Zum Picknick auf ein Weingut, ggf. noch Weinproben auf verschiedenen Weingütern. Nach fünf Monaten sahen wir uns wieder , gefühlt erst ein paar Wochen her, als sie uns besucht hatten. Es gab so viel zu erzählen, während der Fahrt und auch bei dem Picknick bei "Allee Bleue" an der R45. Herrlich im Garten sitzend, jedes Paar eine Kiste mit "Fressalien" und lecker Wein. Die Zeit verging so schnell ,- "Wollt ihr noch Weinproben machen, ihr braucht ja nicht fahren....." "Weingüter besuchen gerne, aber kein Wein mehr.....!" So setzten wir unsere Weinroute "trocken" fort ..... 230. Weingut Boschendal 231. Quitten ? 232. Tokara Winery..... edel, edel.... tokararestaurant.co.za/ 233. 234. 235. delaire.co.za/ - es gibt schon sehr edle Orte dort .- von A-Z vom Feinsten, auch bei einem T, wie Toiletten ..... Klickt Euch mal durch... Blick vom Parkplatz Das Dinner am Abend fiel dann aus, da wir noch so gesättigt waren..... 236. 237.
  5. Nach drei Nächten reisten wir wieder ab, um ohne große Umwege nach Somerset West zu fahren, wo wir nun 4 Nächte blieben. Vorher besuchten wir noch die große Mall in Somerset,- so ein bisschen shopping war angesagt... Wir erreichten dann das Boskloof Eco Estate, meldeten uns an , fuhren noch rund 1 km weiter am Hang entlang und erreichten das Haus. Ganz anders , als an der Küste aber auch wow.... hier konnte man es ebenso gut aushalten. Nichts verkehrt gemacht , bei den Buchungen im letzten Jahr 43onsandstone Es war recht gut warm und so nutzten wir den Pool und genossen die Aussicht auf die False Bay . Gegen Abend stieg die Vorfreude auf einen Restaurantbesuch, den wir schon am Vortag uns haben buchen lassen. Oceans 8 Seafood & Sushi: Und das war so Gold richtig gewesen, denn als wir dort ankamen , war es so voll, das es kaum Parkmöglichkeiten gab. Alle Tische waren besetzt, was war denn hier los.... Ach ja, Valentinstag, - daran, das der hier so bedeutend begangen wird , fiel uns nun erst so richtig auf. Wir wurden an unseren Tisch geführt und stöberten in der Speisekarte. Etwas Sushi als Vorspeise und danach Fisch, mit Wasser und Wein , das wählten wir aus. Es dauerte etwas, kein Wunder bei der Anzahl der Gäste und den Bestellungen, die auch noch außer Haus gingen. Trotz alledem, die Bedienung super freundlich und aufmerksam. Das Essen war wieder einmal 1 a ! - das Dessert war dann zwar richtig lecker, aber schon fast zu viel. Satt und zufrieden, fuhren wir wieder zurück und schliefen bald ein.... 214. Morgenstund Nach dem Frühstück auf der Terrasse, ging es über den Sir Lowry's Pass nach Franschhoek . Vorbei an großen Obstplantagen und den nun wieder besser gefüllten Wasserdämmen. 215. 216. In der kleinen touristischen Stadt war eine Menge betrieb, ein Sprachengewirr entlang der Hauptstraße, mit all seinen kleinen Läden. Es war heiß, - so um 38 Grad, nichts gegen dem Vortag, da waren es 43 Grad gewesen. 217. Wir verließen den Ort und fuhren zur Weinkellerei Leopard's Leap, zum Weintasting. Die Weine gehören sicherlich nicht zu den Spitzenprodukten der Gegend. Es sind moderne, leichte Weine, die man gut trinken kann. Bei der Weinprobe wechselten wir von den einfacheren Weinen, auf die Classic Weine, die uns auf Anhieb wesentlich mehr zu sagten. So bestellten wir hier wieder ein paar Flaschen, die uns in den nächsten Tagen geliefert werden. Neben einem Classic Chardonnay, wählten wir dieses Mal, auch einen Wein aus, der aus einem Chardonnay und einem Pinot noir verschnitten wurde. Eine sehr leckere Kombination, die in D wohl bei unseren Winzern so nicht erlaubt ist . Obwohl ich nur an den Weinen genippt hatte bzw, von drei nur einen kleinen Schluck getrunken hatte, fühlte ich mich nicht so gut.... ( es waren zusammen höchstens 0,1-0,15 Liter ) So sagte ich zu meiner Frau, hier bleiben wir nun noch , essen etwas und trinken noch viel Wasser..... So stellten wir uns am Lunchbufett unser Gericht zusammen, ließen es wiegen und bezahlten. Entspannt genossen wir die Zeit und verließen danach das Weingut, um nach Stellenbosch zu fahren. Auch nach unserem zweiten Besuch dort, werden wir mit dieser Stadt irgend wie nicht so richtig warm. So verließen wir diese sehr bald wieder wollten nach Eikendal zum Dinner. Doch es war noch zu früh, so hätten wir noch gut eine Stunde warten müssen, das war uns zu lang... So setzten wir unsere Fahrt fort und kehrten bei einem uns bekannten italienischen Lokal ein. 218. Abendaktivität So gesättigt fuhren wir zu unserem B&B und genossen den Sonnenuntergang mit einem Glas Wein. 219. 220. 221. 222.
  6. Die Westcoast days..... Karen, unser Host, war einmalig, machte ein vorzügliches Frühstück, mit viel frischen Sachen, auch selbst gebackenes Brot und frische Croissants gehörten dazu. Ein Platz zum Wohlfühlen, spazieren gehen oder einfach nur relaxen. Gerade nach den über zwei Wochen, mehr oder weniger im Auto sitzend , tat das unglaublich gut. So reduzierten wir unsere Erkundungsfahrten auf die nähere Umgebung und strichen, den schon bei der Anfahrt passierten und sehr trockenen West Coast NP, aus unserem Programm. Es blieben übrig , die Kurzbesuche in Paternoster und Velddrif. Paternoster, erreichten wir über eine üble Gravelroad und auf dem Rückweg gerieten wir in einen Sandsturm, als wir eine noch andere, längere Gravelroad zurück fuhren, da wir noch in Vredenburg gewesen waren. Sichtweiten durch den aufgewirbelten Sand , teilweise nur 5 -10m , durch den sehr starken Wind und ein Gefühl , das der Lack des Wagens ab geschmirgelt wurde. Das Abendessen konnten wir in den drei Tagen im Cattle Baron einnehmen, das ein paar Tage zuvor geöffnet hatte. Das sehr praktisch war und die Qualität der Speisen - top ! In diesen 3 1/2 Tagen erlebten wir auch die Stromprobleme hautnah mit, die zur Zeit in Südafrika herrschen. Powercut täglich 2x für ca 2,5 Std. und dann ging nichts mehr.... Das betraf auch das Restaurant an zwei Abenden. Der Stromgenerator sprang an einem Abend nach ca. 10 Minuten an... Am darauffolgenden gar nicht,..... da wurde am Vortag vergessen, die Batterie des Generators mit zu laden..... So gab es Kerzenlicht und das Essen wurde eh auf Gasherden zubereitet. Die Gegend gefiel uns außerordentlich gut, das B&B war herausragend , das wir uns sehr gut vorstellen können, nochmals und für länger in die Region zu fahren, ggf. aber zu einer anderen Jahreszeit ( "Frühjahr" , zum September). Wetterwechsel in einem halbstunden Takt - Sonne - Seenebel - Sonne 204. beim Frühstück schönster Sonnenschein, dann zog der Nebel rein und kurze Zeit später war es wieder klar.... 205. 206. eine Tierwelt gab es hier natürlich auch - Kapscharben ... 207. Heiliger Ibis - 207. Schwarzer Austernfischer - 208. 209. eine kleine Delfingruppe beim Frühstück..... - sie trieben die Fische in die Bucht, umkreisten diese und "schlugen" zu.... 210. Flamingos in Velddrift - ein kleines Naturschutzgebiet direkt im Ort, mit einem Holzsteg über den Wiesen.... das man etwas näher heran kam. 211. selbst Pelikane gab es hier.... 212. 213. Die Zeit verging recht schnell , drei Nächte (zwei volle Tage ) sind halt nicht so lang. Es war eine ganz andere Urlaubserfahrung , die wir hier machten. So hieß es mal wieder, abreisen und auf zur nächsten Station, nach Somerset West.
  7. So waren wir nun in Johannesburg angekommen. Das B&B lag sehr nah am Flughafen, sodass wir am nächsten Morgen es nicht so weit zum Terminal hatten. Den Nachmittag verbrachten wir im dortigen Garten und erholten uns von der Fahrt. Am Abend ein Dinner im Haus und nach einer ruhigen Nacht mit Gewitter, gestärkt nach dem Frühstück, ging es zum Airport. Damit kommen wir auch schon zu meinem persönlichen "Black Monday Morning". Den Flughafen erreichten wir spielend, doch wo war denn nur diese Tankstelle? Kein Hinweis für uns ersichtlich, als wir kurz vor dem Parkhaus standen, wo wir den Wagen abgeben sollten. Was nun ? - Ich wusste noch von der Reise aus 2013, das die Tankstelle auf einer ersten Etage lag.... Hier führten aber alle Straßen entweder nach links in das Parkhaus oder rechts zu einem Hotel oder hinaus... So fuhr ich zur Mietstation , um dort nachzufragen. Die Europcarstellplätze erreicht, einmal noch abbiegen, da steht auf der roten Parkverbotsfläche ein Wagen. Immer noch beschäftigte ich mich mit dieser blöden Tankstelle.... Ok, roll ich halt zurück und frag jemanden. Rückwärtsgang eingelegt und zurück gerollt..... Dann passierte alles fast gleichzeitig, --- der Warnton und der Aufprall auf einem hinter mir ankommenden Wagen waren dann eins ! Oh man, so ein Mist.... Raus aus dem Wagen und die "Bescherung" angesehen und reichlich über meine Dummheit geärgert. Bei uns zwei 6-8 cm lange Kratzer an der linken Ecke der Stoßstange von dem Nummernschild des X-trail . Bei dem , einiges mehr zerkratzt, da ich eine Anhängerkupplung hinten am Wagen hatte.... Keiner Person war etwas passiert, was erst einmal wichtig war. Der Geschädigte war zwar auch sauer, aber auch in Eile, wegen eines Termins.... Zum Glück war auch schnell ein Mitarbeiter von Europcar da und beruhigte uns alle. Den Unfall hatte er zwar nicht gesehen , aber die Situation mit dem Falschparker... Die Berichte wurden ausgefüllt und nach einer Weile war alles erledigt... Wir konnten gehen. Nach der Gepäckaufgabe für den Kapstadtflug, ging es mir nach ca. 2 Stunden dann wieder besser. Mein erster Unfall nach 44 Jahren..... Der Kulua Flug war super und fast pünktlich .....in Kapstadt. ( wir sind nun 3x mit dieser Linie geflogen und sind immer gut bedient worden.) Nach dem Gepäckband ging es hinüber zur Autovermietung, diesmal bei Avis. Nach einigem hin und her, war ein Wagen in der gebuchten Kategorie dann da, das wir unsere Reise fortsetzen konnten. Nachdem wir alles verladen hatten, unser Navi eingerichtet war, fuhren wir ab zur Westküste. Die St. Helena Bay war unser Ziel, noch gute 170 km entfernt. Als wir aus der Stadt heraus waren, lief es und so kamen wir flott voran. Der Nissan Almeria lief gut und die Straßen waren in einem hervorragenden Zustand. Wie schon auf der Fahrt nach Johannesburg, kamen wir auch hier in den Genuss, der Sektionsgeschwindigkeitsmessung. Was die Einführung solch einer Geschwindigkeitsüberwachung bei uns für ein Theater verursacht, wird dort auf einfacher Weise praktiziert. Eine viel simplere Konstruktionen an den - und über den Straßen, was sicherlich auch erheblich kostengünstiger ist, als unsere riesigen Erfassungskästen und Brückenkonstruktion dafür . Wir erreichten ohne Probleme das Estate und mein Navi führte uns direkt vor die Haustür. Von außen war das Haus eher "unscheinbar", aber was uns innen erwartete , war ein Traum. Große offene Räume, eine Holzterasse davor , ein Steg zum Strand und dann Weite..... Mussel Cracker B&B 201. 202. 203.
  8. Mopani Tage...... Im Camp bezogen wir unser Haus und stellten zur unserer Freude fest, das wir sehr viel lichten Raum vor der Terrasse hatten. Was noch hinzu kam, das die Luft hier ganz anders war als im südlichen Teil. Es war weiterhin sehr warm ( was wir ja schon aus den Vorjahren kannten ), aber nicht mehr so drückend feucht . Viel angenehmer. Das blieb dann auch an den anderen Tagen so. Wir "spulten" unser Programm ab und genossen die Drives, aber auch die Zeiten im Camp. Wiederum mit sehr unterschiedlichen Sichtungserfolgen. Bilder von den Drives um Mopani bis hinauf zum Shingwedzi Rest Camp und aus dem Mopani Camp. 185. vor der Abreise gen Norden... 186. 187. Elandantilopen, ca. 100m entfernt -- dichter kamen wir an die Gruppe nicht heran... 188. Froschgelege über dem Wasser plaziert.....damit die Jungtiere( Kaulquappen) direkt in das Wasser fallen können... 189. Southern Ground Hornbil - 190. 191.Vorbeiflug.... 192. Schnapper.... eine sehr interessante Stelle, wo ich liebend gerne noch länger gestanden hätte , um weiter zu sehen zu können. Leider sah das ein Fahrer , der von der anderen Uferseite kam nicht so und rollte zügig auf uns zu. Damit war die Szenerie zerstört....: - - da Vogel weg .... 192. südlicher Wendekreis...../ Tropic of Capricorn / 193. Affenbrotbaum 194. vor der Haustür im Camp.... Stellvertretend für einige andere kleinen Zeitgenossen, die ich dort fand. Davon gibt es später mal mehr, in einem extra Thread. Bezeichnenderweise, als ich dort am Boden am herumwusseln war, kam eine südafrikanische Familie im Auto an mir vorbeigefahren. Sie setzten zurück und fragten mich, "Was es denn da so spannendes gab." Libellen, Grashüpfer , kleine Schmetterlinge und vieles mehr." "Oh- ...." und sie fuhren weiter. Was die wohl über meine Verrenkungen am Boden gedacht haben...... 194. 195. den hier auf der Fahrt entdeckt,- ein anderer lief direkt an der Hausterrasse vorbei.... 196. mit Hitzeflimmern, da weit weg...... insgesamt sahen wir dieses Jahr sehr wenige Strauße im Kruger. 197. Lappenstar - Wattled Starling 198. Lunchtime... 199. Crested Barbet - Hauben-Bartvogel Morgens beim Frühstück,- natürlich keine Kamera griffbereit ,- saß ein wunderschönes gefärbtes Männchen nah auf einem Ast . Allerdings auch nur für ein paar Sekunden. Den habe ich dann die Tage nicht mehr wieder entdeckt, dafür flog dieser immer am Haus vorbei in ein dichtes Buschwerk. So begab ich mich auf die Suche, um ihn zu schnappen. Nach vier Anläufen, jedes mal näher an sein Revier kommend hatte ich ihn dann gesehen. Doch sehen und ablichten, sind zwei recht unterschiedliche Sachen. Denn ich wollte ihn ja nicht verscheuchen.... Mit viel Mühe ergatterte ich dann ein paar Aufnahmen. Immer noch nicht richtig gut, aber schon besser als am Beginn der Reise . 200. zu guter Letzt,- eine Interpretationsaufgabe,- was für Tiergesicht erkennt ihr ? Nach drei Nächten , hieß es Abschied zunehmen von der Landschaft und den Tieren . Früh morgens fuhren wir ab, - über das Phalaborwa Gate ging es hinaus in die hektische, normal Alltagswelt. Wiederum, auf den gut 75 km, die wir zum Gate fahren mussten, herrschte eine völlige Ruhe, keine Tiere weit und breit..... Damit bestätigte sich für uns wieder einmal, das wir mit den Ausfahrten am frühen Morgen, kein Glück haben.... Warum auch immer ? Diesmal ging es nicht über Hoedspruit , sondern die R71 nehmend nach Tzaneen - Polokwane - zur N1. Ca. 680 km nach Johannesburg. für eine Nacht in ein B&B und am nächsten Tag per Flieger nach Kapstadt. Diesen Weg zu fahren, war eine Empfehlung von dem Restaurantchef gewesen, - die Straßen waren gut und am Sonntagmorgen recht leer. Wir kamen sehr gut voran und die Geschwindigkeitskontrollen in den Städten, verdienten auch kein Geld an uns. Im zweiten Teil, geht es dann um die verbrachten Tage an der Westküste. Fazit der Buschtage: Was war anders, als in den letzten Jahren? Einmal das Wetter, - erstmals sehr drückend und schwül über die Tage und sehr bewölkt. Sehr, sehr viele unterschiedliche Tierarten haben wir gesehen und entdeckt, trotz der Längen zwischen drin. Tageskilometer von rund 120 km +, waren normal, rund 5 -7 Stunden waren wir daher täglich unterwegs. Wobei wir nie vor 7, eher meistens nach 8.00 Uhr unterwegs waren und auch so vieles sahen. Das war sehr positiv, - und das wir teilweise auf vielen Strecken fast alleine unterwegs waren, war auch eine neue Erfahrung für den Kruger. Alle Camps waren gut, das Bush Camp am Anfang etwas besonderes.- das PGR , mit allen Geschehnissen das Highlight. Was wir aber auch bemerkten, das wir nun nach drei Jahren nacheinander in der Tierwelt, mehr das besondere Ereignis gesucht haben. Je mehr Aktion uns die Tiere boten, jeder Art, desto fesselnder war es für uns. Das heißt aber auch für uns , das uns eine Südafrika - Pause ganz gut tun würde, was den Kruger angeht. Denn die Parkstraßen haben wir nun zu gut 90 % abgefahren, bei drei längeren Besuchen. Viele Plätze und Streckenabschnitte verbinden wir/ ich mit Begegenheiten, die wir dort schon mal erlebt haben. Klar, das kann sich nicht wiederholen,- doch wir bemerkten , das unbekannte Ecken, unsere Aufmerksamkeit viel mehr in Anspruch nahm, als bekannte Stellen und Straßen. Spannend dürfte es sein, mal zu einer ganz anderen Jahreszeit in den Park zu fahren. Alles Stand heute, denn das mit dem Reiseziel Südafrika, von wegen einer Pause, hatten wir schon mehrfach gesagt, als wir wieder zurück waren. Herausgekommen ist dabei, das wir in den letzten drei Jahren immer wieder dort hin geflogen sind. Wie war das noch gleich, - mit dem Virus..... Weiter geht es dann ab Johannesburg und meinem persönlichen Start - in m/einem Black Monday Morning......
  9. Zwischenstopp Letaba Rest Camp: Über das Orpen Gate ging es wieder in den Kruger und über eine Gravelroad, nordostwärts. Und wieder war uns das Glück holt, wir entdeckten ein großes Rudel von Wild Dogs an der Straße. Um die 12Tiere - trotz der Eile, hier hielten wir uns eine ganze Weile auf. 176. Wildhunde zu finden und dann auch noch für eine länger Zeit sehen zu können, ist immer wieder ein Ereignis. Insbesondere, wenn sie wie hier, direkt an der Straße lagen. 177. 178. 179. Das Letaba Rest Camp hatten wir zuvor in den Jahren noch nicht besucht, also Neuland. Irgendwie hatten wir hier immer wenige Sichtungen, als wir in dieser Gegend waren. Dabei ist das Camp sehr reizvoll, da auch ein Elefantenmuseum hier eingerichtet ist. Was sehr anschaulich die Tiere beschreibt. Nebenbei werden die großen Tuskers aufgezählt, diese alten Haudegen mit ihren langen Stoßzähnen. Bebildert und angezeigt, in welchem Gebiet sie sich normaler Weise aufhalten. Hätte ich mal einige Bilder von den Informationstafeln gemacht,.... dazu aber später mehr. Unser Hütte war prima und der Ausblick vom Restaurant auf den Fluss, der reichlich Wasser führte , sehr schön. Das Dinner am Abend da draußen, wurde leider von tausenden, fliegenden, schwarzen Käfer , dermaßen torpediert, das sich alle Gäste in das Restaurant in eine Ecke zurückzogen. ( selbst die gedämmten Lampen , zogen die Käfer immer noch magisch an...) Die Mitarbeiter versuchten alles um der Sache her zu werden, vergebens.... Die armen Angestellten, Käfer in den Haaren, auf und unter der Kleidung, auf den Tresen, Fußboden ect. Ist halt Natur und wenn die alle gleichzeitig ausschwärmen, zieht der Mensch den kürzeren und fühlt sich unwohl... Für die Crew dort war eine große Saubermachaktion nötig, - kaum waren wir aus dem Restaurantbereich raus , gab es nur noch vereinzelte Käfer in der Luft . Wohlweislich sind die Terrassen vor dem Haus mit festem Fliegendraht zu gemacht worden, denn während des Frühstücks am nächsten Morgen, zog ein großer Trupp Bamboos durch das Camp und untersuchte aber auch alles. Selbst die speziellen Mülleimer mit den schweren Deckeln , stellten für das Alphamännchen keine Hürde da. Kurz von unten angesetzt und den Deckel hoch gestemmt, mit einer Hand so gehalten und mit der anderen den Inhalt untersucht. Unglaublich..... Wir verließen das Camp bei leichten Regen und machten uns auf den Weg , die Straßen rund um das Camp zu erkunden. Auf dem ersten Weg war nach einigen Kilometern für uns dann Schluss, , die Schlammdurchfahrt , war dann doch etwas zu gewagt. - Umgedreht und auf eine andere Straße eingebogen. 180. "Frischling" Prima, scheint frisch bearbeitet worden zu sein . Was sich als richtig herausstellte , als wir wiederum einige Kilometer weiter, die große Straßenbaumaschine passierten.- Freundlich winkend und grüßend passierten wir diese. Wie bogen danach ab und fuhren einen Loop. Irgendwie wenig Verkehr hier, - ein paar frische Spuren waren zu sehen, aber keine Fahrzeuge. Die Strecke war sehr schön und abwechslungsreich, aber tierarm. Durch die Regenfälle waren die Seitenstreifen reichlich ausgewaschen und es ging teilweise richtig steil abwärts zum Fluss hin. "Sie mal, hier sind sehr viel neue Steineinfassungen damit das Wasser besser ablaufen kann und nicht so viel zerstört wird."bemerkte meine Frau. Dann sicherten plötzlich große Sperren einen Teil der Straße zu den Abbruchkanten hin ab und wenig später trafen wir Bautrupps an, die dort Sicherungsarbeiten vornahmen. Meine Frau sagte als wir diese passiert hatten : "Die haben so komisch geschaut..." Am Ende des Loops, an der Hauptstraße, war uns dann klar warum. Dort war der Eingang durch ein Verbotsschild gesperrt, - wir waren auf einer gesperrten Straße gefahren, - unwissentlich, da es auf unserer Seite offen war. Wir nehmen an, das der Baumaschinenfahrer, es vergessen hatte, die Straße wieder zu sperren , als er mit seiner schweren Maschine seine Arbeit aufnahm. Dumm gelaufen. Weiter ging es nach Norden zu unserer letzten Station auf unser diesjährigen Kruger Tour. Das Mopani Rest Camp war nun unser Ziel. Auf dem Weg dorthin trafen wir viele Elefantengruppen an und in der Nähe von der Marschebene Mooiplass, dann diesen "Riesen". Wir näherten uns ihm mit aller Vorsicht, als er futternd vor uns ging, -lange abwartend, ob er uns etwas den Weg frei geben würde und beobachtend, wie seine Stimmungslage sei. Schon aus dieser Perspektive, war klar, das war ein Tusker, einer der alten Riesen, die in Letaba beschrieben wurden.... Ein Stoßzahn, der rechte, der fast den Boden berührte,- das flößte uns eine ganz gehörige Portion Respekt ein ! 181. Aber was nun tun ? - Umdrehen, da er keine Anzeichen zeigte, die Straße zu verlassen und sich auch nicht zur Buschseite drehen wollte. "Laß uns noch etwas abwarten, vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit, an ihm vorbeizukommen" sagte ich zu meiner Frau. Ich hatte eh schon ein gutes Gefühl bekommen , das dieser "Graue" doch sehr entspannt war und uns keine Probleme machen würde. Und richtig, nach weiteren Minuten, war es so weit, er drehte sich etwas nach links und wand damit sein Hinterteil zur Straße. So fuhr ich , so weit rechts wie nur irgend möglich, an ihm vorbei. Hielt danach aber sofort an und wir warteten ..... um endlich ein Bild von vorne, oder zumindest von der Seite zu bekommen. Wie es sich zeigte, war der Kerl so relaxt und vertieft in seine Nahrungsaufnahme, das er uns gar nicht beachtete. Wenn man das immer vorher wüsste...... 182. 183. 184. Um welches Tier es sich nun leztendlich handelte, habe ich noch nicht herausbekommen, aber das wird sich noch klären lassen. ( Ist geklärt: es handelte sich um den Tusker Ndlovane - https://www.sanparks.org/parks/kruger/el…ng.php#ndlovane - der große Elefantenbulle, gleich am Anfang von meinem Reisebericht, in der Nähe vom Biyamiti Bushveld Camp , ist wohl Ngwenya, mit dem auffälligen Einschnitt am linken Ohr,- das ist allerdings noch nicht bestättigt worden... die Nr. 3 nördlich von Lower Sabie ist noch nicht indentifiziert...) Auf jeden Fall, war diese Begegnung und mit den Wildhunden zuvor, eine tolle Fortsetzung unserer Sichtungen von den letzten Tagen gewesen. Gute 30 Minuten später erreichten wir dann das Camp, bekamen unseren Schlüssel und bezogen unser Haus.
  10. Damit nun weiter im normalen Programm und das hatte es in sich. Schakal, Löwen und zum krönenden Abschluss , eine Leopardendame auf einem dicken Ast in einem Baum,mit einem Kill im Gras versteckt. Was für ein Tag..... morgens den drive nach 1,5 Stunden abgebrochen, da wir alle klitschnass bis auf die Haut waren, da es in der Nacht ein heftiges Unwetter in der Region gegeben hatte und wir den Restregen abbekamen. ( Sabie Sands und südlicher Kruger 120-180mm Liter). 156. wenn auch auf dem rechten Auge blind, ist die Lady seit gut 10 Jahren, eine erfolgreiche Jägerin.... 157. der fehlende dritte Löwe - der Avoca males - 158. 159. versteckte Wasserstelle 160. ein riesiger Schwarm Vögel . die wenn sie im Flug waren, einen heiden Lärm mit ihren Flügelschlägen erzeugten.... 161. Lilac breastet roller - Gabelracke - immer wieder schön..... 162. nicht Tingana , sondern eine Dame, ohne Namen.... 163. 164. so sah es in Wirklichkeit aus..... - nicht gerade optimale Bedingungen 165. 166. 167. 168. Isaac / Never Es gab viel Gesprächsstoff zum Dinner und unsere Tischnachbarn waren schon etwas neugierig, was wir so vorher mit dem Boss so getrieben hatten. Never machte dann aber Druck...... Safarinight !! 169. Der letzte Morgen und nun sollte auch ein Walk stattfinden, wovon Never und Isacc nicht so begeistert waren. Doch Michel hatte eine klare Anweisung gegeben. Never wies nochmals auf das nasse Gras hin und das wir eher auf den festen Wegen gehen würden. Aber ok und los ging es. Mal etwas ganz anderes, - in einer Line hintereinander gehend Bei den Tracks auf dem Grund wurden wir gefragt, um was es sich wohl handeln könnte .... Auch auf viele andere Sachen wurden wir aufmerksam gemacht. Neben verschiedenen Pflanzen, die auch medizinisch genutzt werden können, sahen wir diverse Vögel, zwei Elefantenbullen auf der Wanderschaft. Hörten, wie es sich anhört, wenn eine große Gruppe Impalas hinter anderen Büschen wild umher rennt und vieles mehr. Es wurde sehr schnell warm , um nicht zu sagen heiß und daher konnte ich nun gut verstehen, das zu dieser Jahreszeit, der Walk nicht zu den angenehmsten Aufgaben der Guides gehört. 171. schnurstracks ... 172. Tausendfüßler... 173. Bateleur - Gaukler , stark gecroppt, da ich nur ein Objektiv mit hatte ( 12-100 ) 174. Elefanten (Nr. 2 ganz li. und etwas abgeschnitten) auf Wanderschaft Nach dem Brunch hieß es dann für uns Abschied zu nehmen , von einem tollen Camp, tollen Leuten und mit viel neuen Erfahrungen. Es war beeindruckend und das Manyeleti Gebiet ist noch ein Rohdiamant, das man mal besuchen sollte! Für alle, die gerne mal die Djumaluft einatmen und das Team von safarilive treffen möchten , hier ein Angebot von wildearth: - (aber vorher sich hinsetzen....ist kein "Schnapper ") .......wildearth.tv/expeditions/ Unser Reiseplan sah nun vor, das wir uns für eine Nacht in das Letaba Camp begeben .
  11. Moin acahaya, Danke für diesen Hinweis, - Tansania/Kenia ist auch noch ein Hotspot, der auf unserer Liste weit oben steht. 😉
  12. Der Tag der Tage.... zumindest für mich. Und der fing nicht so prickelnd an. Nach dem Weckruf und dem kurzen ersten Frühstück, machten wir uns fertig zur morgendlichen Ausfahrt. Nach dem Regen in der Nacht, hingen die Wolken noch sehr tief. "Unsere" drei aus dem Nachbarstaat, verzichteten, da sie früh abfahren wollten. Das neue Pärchen, das am Vortag viel zu spät das Camp erreichte und damit schon einmal einen Drive verpasst hatte, waren nun unsere neuen Begleiter auf dem Wagen. Die Guides hatten sich komplett in Ölzeug eingepackt, wir hatten zumindest Regenjacken an. Kaum waren wir losgefahren, setzte leichter Regen ein, der dann doch sehr schnell intensiver wurde. So zogen wir die im Wagen liegenden Ponchos über. Doch wir bemerkten schnell, das die das Wasser nur so durchließen...... Wir cruisten umher, trafen einen missmutigen Elefantenbullen an, der in Ruhe seiner Hautpflege nachgehen wollte. Ansonsten war es sehr ruhig, bzw. nichts los im Busch, - was aber auch nicht verwunderte, nach der Nacht mit dem vielen Regen. Nach ca. 1,5 Stunden drehte ich mich zu unseren Begleitern um, und fragte sie, ob sie noch weiter unterwegs sein möchten.... "Eigentlich nicht, wir sind schon komplett nass,- lieber zurück." Ich sprach mit Never und er nickte nur..... Innerhalb von 15 Minuten waren wir wieder zurück im Camp. Nach einer fast warmen Dusche ( wir waren halt zu früh zurück...) gab es ein reichliches Frühstück. Die Luft wurde höher und die Wolkendecke riß auf. Ich schaute mich im Campbereich etwas um, beobachtet ein paar Vögel in den Bäumen, am Zelt und wir ruhten uns aus. - die Zeit verging.... Never schaute vorbei und sagte, das wir uns für 2.30 - 2.45 pm fertig machen sollten. Er oder Michel würden uns dann abholen und nach Djuma bringen. Das Meet and Greet : Pünklich war Michel dann doch da. "Kann es losgehen", fraget er. "Und ob" !!!! So setzetn wir uns in seinen "Edelsafariwagen" und fuhren ab. Zuerst zeigte er uns noch Ecken, wo in naher Zukunft noch neue Projekte verwirktlicht werden sollen. U.a. soll dort im Busch, eine Plattform gebaut werden, wo Gäste für eine Nacht, komplett für sich alleine übernachten können. Den Sternenhimmel gratis dazu. Dann näherten wir uns der Gebietsgrenze, wo wir nun mit Michel direkt über die streng mit Kameras bewachte "Grenze" aus dem Manyeleti-Gebiet, hinüber auf die Djuma Seite wechselten. Normaler Weise ist dieser Weg verboten, selbst Michel darf diesen nur unter bestimmten Voraussetzungen nehmen und bei vorheriger Anmeldung und Genehmigung. Echt harte Gesetze hier, mit hohen Strafen bei einer Missachtung ! Bei den Kameras, sagte er dann, nun winken wir mal alle freundlich , als Dankeschön, das wir so passieren dürfen. Verrückt ! Nun waren wir also auf dem " geheiligten Land" von Sabi Sands/ Djuma, - das Land von Tingana, Thandi, Thalamba und Hukumuri, den Leoparden, die mich/uns und den vielen anderen Zuschauern weltweit so begeistern. Der Abzweiger nach Djuma war erreicht und kurze Zeit später waren wir am Camp der TV Crew. Kirsten ,Head of Produktion begrüßte uns und wir gingen in den Regieraum mit all seinen technischen Ausstattungen. Eine Menge an Monitoren hingen da an der Wand, zig Tastaturen davor. Das Regiepult, ect. und doch nur noch eine Außenstelle, denn, das Hauptsendezentrum wurde Anfang Januar nach Johannesburg verlegt. Da ja auch aus Kenia ( Mara Triangle) gesendet wird und wohl auch demnächst aus Botswana, ist die Lage zentraler. Ich erinnere noch mal daran, das ganze läuft über einen livestream via dem WWW . Bei Schaltungen zwischen Kenia und Djuma sind 10 Sekunden Off-Zeit einzuplanen. Alles sehr spannend und sehr informativ erzählt. Sogleich trafen wir auch ein mir gleichwohl sehr bekanntes Gesicht im TV Raum. Tristan Dicks, holte sich noch die letzten Infos, da er in ca. 60 Minutzen live auf Sendung sein würde. Trotzdem nahm er sich die Zeit und unterhielt sich mit uns eine ganze Weile, und es lief..... Meine Nervosität vor diesem Treffen war wie weggeblasen, der Talk verlief völlig entspannt und wie so oft in SA. Trifft man dort auf fremde Menschen und es kommt zu einem Gespräch, ist die gegenseitige Aufmerksamkeit sehr spürbar. Hier war es allerdings etwas anders, denn ich "kannte" die ja alle. Die sind entweder auf dem TV Gerät oder auf dem Laptop, fast schon " Mitbewohner" in unserem Wohnzimmer. Sie selber sprechen ja in die Linse der Kamera und doch vermitteln sie einem, mit auf dem Wagen zu sein. Das erzählte ich Ihm und er war sehr froh, das ich /wir das so empfinden, -"Das wäre ein sehr schönes Dankeschön für seine und ihre Arbeit hier im Team." "Wir sehen uns gleich noch mal wieder" und er verließ uns. Vor der Tür , die nächste Überraschung, Jamie Paterson, ebenfalls ein "Homemitglied" und schon seit Jahren dabei, heute ohne live- Zeiten. Auch hier wieder smalltalk at it's best. - Neben den üblichen Fragen von ihrer Seite und meinen, erzählte sie von ihrem Projekt, die Hyänen von Djuma und auch die in der Mara, zu erfassen und die Strukturen der Clans zu untersuchen. Orginal Zitat von Jamie, - "Wenn ich gewusst hätte, was da auf mich zukommt, ........" Nebenbei, wie diese super zierliche Frau , mit dem Wagen im Gelände zurechtkommen kann ?- meinen größten Respekt hat sie ! Den Fuhrpark hatten wir uns zu Beginn schon angesehen, Wendy , Rusty und Co . mit allen technischen Raffinessen und Improvisationen. Da mich gerade die TV-Kameras mit Ihren Brennweiten doch sehr faszinierten, war es nun an der Zeit mit einem der Kameramänner zu reden. Die Sony Cams, haben eine Brennweite von bis zu 1200mm und bilden bis 800-900mm super scharf ab. Wenn man sich ansieht, wie diese mit ihrem Stativ auf dem Wagen befestigt sind, wundert man sich schon, wie die es schaffen so tolle Bilder zu uns nach Hause senden zu können. Kabelbinder, Fixband ect, waren all gegenwärtig. Steve(en) Falconbridge, war nun mein nächster Gesprächspartner, Ihm und James Hendry, hatte ich im letzten Jahr geschrieben, - es ging dabei um Zebras , ob sie sich wirklich von einer Seite, bei einem Sandbad, auf die andere Seite rollen würden oder nur bis auf den Rücken. Da wir den kompletten Rollvorgang im Karoo NP miterlebt hatten, konnte ich damals darüber Auskunft geben. Steve war etwas angespannter, checkte seine Audio- Verbindungen nach Johannesburg und war irgendwie schon im Tunnel. Wie ein Rennpferd vor dem Start , das mit den Hufen scharrt.... Er wollte raus.... Tristan hingegen, im zweiten Wagen, war völlig relaxt und wir sprachen noch eine ganze Weile über den Kruger, den Unterkünften dort und über die Gegend um Mopani, wo wir noch hin wollten. 149. mit Jamie 150. Steve und Jeandre noch "verhüllt" 151. nackte Technik.... 151 b. 151 c. Gespräch mit Jeandre.... 151d. 152. Steve erklärt uns so einige Dinge.... 153. Tristan checkt seine Audioverbindung 154. Kirsten, Manuel (Kamera), Tristan , Steve und wir..... 155. "Good father" of safarilive - James Hendry Wir verabschiedeten uns , denn nun musste er auch "zur Arbeit" : was danach draußen alles so passierte und was Mister Leopard ( Tristan) so sah, hier: https://youtu.be/XFaZe9dV8n4 Michel , der sich abseits hingesetzt hatte kam nun dazu , Kirsten war auch noch dabei, als nun auch das Urgestein James Hendry sich zu uns gesellte. "Bei Ihm musst du aufpassen" sofern wir ihn antreffen, hatte ich mir im Vorfeld gesagt, denn der ist nicht " ganz ohne". Immer einen "Schalk im Nacken" und immer für einen Spaß gut, - doch auch hier lief alles glatt. Er hatte sich kurz vorher einige Infos über uns, bei Michel geholt und erinnerte sich an die Zebrastory. Unter anderen gingen die Gespräche über unsere Reise, die Eindrücke davon, meine Meinung über ihre Arbeit . Alles für mich viel zu kurz, - die gute Stunde verging wie im Fluge. Das ganze Team: scrollt nach unten ....... https://wildearth.tv/safarilive/ Nicht unerwähnt möchte ich lassen, das wir auch Lauren kurz gesprochen und Trishala gesehen haben, die sich nach uns mit James und anderen auf eine Trainingsfahrt begeben hatten ( Video bei 1.37.40) Wie gesagt für mich viel zu kurz und anderseits , so eine Möglichkeit geboten zu bekommen, damit hätte ich nie gerechnet.... Das Höchste was ich mir in den Tagen auf Pungwe hätte vorstellen können, wäre ein Zufallsbegegnung bei einem Drive an der Grenze zwischen den beiden Gebieten gewesen. Das Privileg , so etwas erleben zu dürfen, und das es eine Person gibt, die dies ermöglicht hat, erfüllt mich mit besonderer Dankbarkeit. Aber der Tag bzw. der Nachmittag war ja noch nicht vorbei, für das Treffen hätte ich auch auf den Drive verzichtet. Doch Michel hatte gesagt, es wäre doch schade, den Drive sausen zu lassen , "Ich las mir etwas einfallen." Das sah dann so so aus: Never, der mit dem Wagen unterwegs war, wurde angewiesen, sich in Grenznähe aufzuhalten. Ein kurzes Telefonat und nach einigen Wegen noch auf dem Djuma Gebiet, - "vielleicht haben wir ja Glück und treffen Tingana an ", so Michel, ging es dann zurück auf den südlichsten Teil von Manyeleti. Dort warteten Never und Isacc mit den beiden aus Deutschland auf uns. Wir wechselten den Wagen und bedankten uns nochmals bei Michel für seine ganze Mühen , Zeit und Aufmerksamkeit. Ich war noch so geflasht von dem Treffen, das ich mich schwer auf die nun folgenden Begegnungen konzentrieren konnte. Aber gut, das wir den Drive doch noch mitmachen konnten....... Davon im nächsten Teil......
  13. Der Morning Drive: Kaum vorstellbar, es sollte noch schlimmer kommen. Am nächsten Morgen, wir in langer Hose und mit Sommerdaune angekleidet und unsere Nachbarn in T-shirt oder Bluse. Keine Fragen... zur unserer Kleidung, also los.... Kaum 10 Minuten unterwegs legte sie sich hinter uns flach auf die Sitze und suchte Schutz vor dem kühlen Fahrtwind.... Die beiden Männer ( Ehemann und Freund/Bruder) ertrugen tapfer die Frische. Plötzlich entdeckte unser Guide im Außenspiegel den Kopf der Holländerin, der seitlich aus dem Wagen schaute und bremst scharf ab. Die großen Augen von ihm sahen uns an... -"Alles ok ? Gesundheitsprobleme ?" Nein, sagte ich, denen ist halt kalt.. - leicht verdrehte Augen schauten zurück. Er gab ihnen dann Decken, die mit an Bord waren..... Am liebsten hätten sie an jedem Tier , angehalten und mit ihrer kleinen Kamera Bilder gemacht, ob für ein Impala oder ein Warzenschwein, das rund 20-30 m entfernt war. Doch über den Funk wurden wir zu einer anderen Stelle gerufen und suchten etwas bestimmtes. Das Löwen dort sein würden hatte ich schon mitbekommen, aber sie suchten noch etwas anderes Wir kurvten umher, unser Tracker stieg ab und suchte hinter den Buschreihen... Dann das Zeichen, das wir ihm folgen sollten... noch der eindringliche Hinweis vom Guide, absolut Ruhe zu bewahren, wenn wir an die Tiere kommen! So erreichten wir die White Rhinos , ein Bulle, eine Kuh mit dem Nachwuchs und was passierte, ..... klar , die Holländerin , die ein paar Meter vorher ein Zebra entdeckt hatte, und sich da schon leise mokierte , das wir nicht anhielten, plapperte nun munter drauf los... What a hell, was war mit der Frau bloß los, - der Rüffel vom Guide und von mir folgte sofort, zwar leise aber derb. So blieb uns nur eine kurze Zeit und die Tiere verschwanden. Danach gab es eine Elefantenherde, denen wir ganz nahe kamen und die uns ruhig passierten,- den Männer hinten ging es dabei gar nicht gut. Zumindest dem Ehemann stand seine Angst im Gesicht geschrieben, - also den erst einmal beruhigt.... Zum Schluss dann noch eine Löwengruppe, - flat lions im Gras.... 133. ein Nyala Kalb 134. 135. 136. 137. 138. Mud - Bad 139. Der Afternoon Drive: Ihr meint, das kann nicht skurriler werden ? Weit gefehlt! Der Nachmittagsdrive, - die besagte Person hatte keinen Sonnenhut mit, den lieh sich im Camp aus... so weit so gut. Doch als sie plötzlich einen Regenschirm aus einer Tasche zauberte und den als Sonnenschutz während der Fahrt aufspannte, fiel auch mir die Kinnlade runter ! Never , unser Guide bekam das mit und verdrehte nun vollends seine Augen und dachte sein Teil ! Mit dem Schirm und ihrer kleinen Kamera , war sie nun völlig überfordert, - und lies dabei die Cam aus dem Auto fallen . Gut das wir so geduldig waren. Die gute Frau konnte sich während der Zeit überhaupt nicht entspannen, stand immer unter Strom und fragte was sie noch so alles unternehmen könnte. Noch mal schnell in Kruger fahren, zwischen den drives war nur eine Idee von ihr - dann hätte sie den Punkt auch abgehakt. Überhaupt, glich deren Reise eher ein Abhaken von Orten, schnell hin und weg . 4 Wochen kreuz und quer durch SA + Swasiland. Was man allerdings dort sehen und machen konnte, das wussten sie nicht. UNGLAUBLICH ! 140. los gehts....aus welcher Perspektive auch immer 141. andere Nashörner.... 142. 143. 144. 146. 147. Die üblichen verdächtigen Tierarten, die wir so im Laufe der Fahrt zu sehen bekamen, laß ich hier weg . Neben diversen anderen Vögeln, sahen wir natürlich auch Antilopen, Zebras, Büffeln, Wasserböcke ect. Grundsätzlich waren die Fahrten mehr auf das Auffinden der Big 5 ausgerichtet. Da das Gebiet recht groß ist, waren teilweise längere Anfahrtswege nötig. Daher waren wir auch meist 3,5 Stunden unterwegs. Stopp am Damm , mit 2 Löwinnen am anderen Ufer..... 148. Abendstimmung - toller Himmel, aber gleichzeitig waren schon die Vorboten einer Gewitterfront in weiter Ferne zu sehen, die uns dann in der Nacht streifte. Wetterleuchten ohne Ende. Regen, mal mehr mal weniger.... Das Leben im Camp gestaltete sich für alle anderen sehr entspannt. Früh, ein erstes Frühstück, dann der Drive ( bzw. auch walks), danach ein Brunch. Vor dem Nachmittagsdrive Kuchen , kleine warme Snacks dabei, Tee Kaffee.... Am Abend gegen 8.00 Uhr das Dinner, 3 Gänge und jeden Tag super lecker.... Alle saßen am großen Tisch und es gab sehr unterhaltsame und interessante Gespräche... Gegen 9.00 oder etwas später begann die Safari Night. Noch etwas besonderes gab es in diesem Camp, denn am Morgen und Abend wurde für jedes Haus extra das Heißwasser für die Duschen über einen Außenkamin ( Donkey - @ Bär ) an den Zelten aufgeheizt. Neben den beiden Guides, Never und Isaac, war der Besitzer entweder am Vormittag oder am Nachmittag/ Abend mit anwesend. Mit ihm entwickelten sich sehr spannende und wissenswerte Gespräche, ein Urtyp, der schon gute 30 Jahre im Busch verbringt. Wie sich dann herausstellte, eine Persönlichkeit in dieser Region und darüber hinaus , was Unterkünfte, Naturschutz und Planungen anging. Alles aufzuzählen würde diesen Rahmen hier sprengen. Aus dem anfänglichen smalltalk heraus ,- Wie oft, wir schon in SA waren , was wir schon alles besucht hätten und wie unsere Interessen gelagert sein, kamen wir irgendwie auf safarilive zu sprechen, den schooldrives, den presentern von safarilive.... Nach einer ganzen Weile und Meinungsaustausch zu diesen Übertragungen, ließ Michel die Katze aus dem Sack.... Er fragte mich, ob ich mit seiner Person etwas anfangen könnte, - ich verneinte und auch sein voller Name sagte mir nichts, da ich mit den Co- Besitzern immer kommuniziert hatte. Wie schon gesagt , er ist eine Institution in der Region und hat sehr, - sehr viele Kontakte. Unter anderem bestehen diese auch nach Djuma und zum TV -Team. Daher kam für mich völlig überraschend von seiner Seite die Frage, ob er mir/uns mit einem Besuch dort einen Gefallen und Freude machen könnte. Ich war so perplex in dem Moment und fragte nach, ob ich das richtig verstanden hätte, das wir zu denen fahren dürften ??? "Ja, das hast du richtig verstanden, ich muss das zwar noch abklären, aber ihr seit ja noch etwas da und das sollte schon klappen. Ich regel das schon irgendwie."- Kurzum, es wurde abgesprochen und nicht wie erst angedacht eine halbe Stunde, sondern wie Michel es ausdrückte, "Das wollen wir mal etwas länger genießen". Zwei Nächte hatte ich Zeit, mir meine Fragen zurecht zulegen und meine Aufregung in den Griff zu bekommen.
  14. Wieso haben wir uns dieses Gebiet ausgesucht ? Wer meine Südafrikareiseberichte der letzten Jahre verfolgt hat, der weiß, das ich u.a. ein großer Fan von" safarilive" bin. Diese operieren von Djuma aus, ein Gebiet, das genau südlich an Manyeleti angrenzt. Da es dort eine sehr hohe Leopardendichte gibt und ich wusste, das auch einige Tiere von dort in das nördliche Gebiet wandern, war es meine Hoffnung , auch davon profitieren zu können. Denn Leopardensichtungen miterleben zu können, sind so eine Sache für sich. Und wir sind schon extrem verwöhnt worden , bei unserm ersten Besuch in Balule West 2013. Das Neue reizte, - neben dem Camp, eben auch die Lage . Wie üblich ist schon am Anreisetag , ein Nachmittagsdrive angesetzt. So genossen wir diesen, offener Wagen, Sonne, der Geruch des Busch, ...... International ging es auf dem Wagen zu. - ein Paar aus Indien, drei Holländer und wir... Wobei die Interessen nicht unterschiedlicher hätten sein können. Die Honeymooner aus Indien locker und gut bei der Sache, unsere holländischen Freunde , als Ersttäter hinter uns sitzend, völlig neben der Spur, trotz der Erklärungen zum Beginn der Fahrt.. Laut unterhaltend, mit allem anderen beschäftigt, als mit der Natur.... Von einer farbgerechter Kleidung für so einen Drive mal ganz zu schweigen, von knallgelb und leuchtend rot war alles dabei ..... Trotz alledem war es ein guter Drive.....und ein guter Einstieg. 125. Aufgeregtheiten 126. wachen Blickes... 127. Giraffenbulle mit einigen Narben.... 128. andere Ecke, eine gleiche Situation - nicht erfreut ....... 129. Kommend von den Bäumen Mitte /rechts - konnte man die beiden Löwen nicht sehen,- erst als wir viel dichter waren, erkannte wir sie.... Fast die ganze Zeit lagen sie flat im Gras, bis auf wenige Augenblicke, - Wir fuhren wieder zu den Bäumen zurück und nahmen unseren Sundowner ein, als die beiden sich erhoben und zu uns sahen,- aufmerksam von unseren Guides beobachtet - wanderten sie aber in die andere Richtung ab. Diese beiden Löwenmännchen gehören zu einem Trio, die Avoca males genannt werden und die hin und wieder auch auf das Gebiet von Djuma wandern. Die waren mir so gesehen "bekannt" und unser Guide schaute mich schon etwas verdutzt an, als ich ihm einiges zu den Tieren sagen konnte . 130. 131. 132. Nach guten 3 -3,5 Std. waren wir wieder zurück im Camp. - Dinnertime und das war richtig lecker.... 3 Gänge in einer gemütlichen Runde , mit dem Besitzer tolle Gespräche geführt und gegen 21.00 hieß es "Rückzug" in das Zelt - Schlafenszeit..... denn um 5.00 am würde der Weckruf erfolgen ......
  15. Pungwe Safari Camp im Manyeleti Game Reserve Hatten wir bis jetzt uns auf mehr oder weniger bekannten Pfaden bewegt, fuhren wir nun in ein Gebiet ein, das für uns völlig neu war. Nach der Anmeldung am Gate und der Bezahlung der Gebietsgebühr, durften wir passieren und sollten den Hinweisschildern folgen. Die Fahrzeit zum Camp sollte ca. 40-45 Minuten dauern. Dichtes Buschland säumte den Weg, hin und wieder überquerten wir ein paar kleinere Brücken oder durchfuhren Wasserfurten. Die Straße war teilweise in etwas schlechteren Zustand, ausgewaschen und viel Waschbrettstruktur. Aber alles gut machbar. Wir erreichten ohne Probleme den Parkplatz am Camp und hatten zuvor schon ein paar Elefanten und Antilopen gesehen. Hier wurden wir in Empfang genommen und unser Gepäck wurde zum Gemeinschaftsplatz gebracht. Hier gab es erst einmal ein Getränk und die Aufenthaltsmodalitäten wurden uns erleutert. Ebenso die besonderen Verhaltensregeln in dem nicht eingezäunten Camp. Vier große Safarizelte unter einem Reetdach waren etwas weiter verteilt. Einen großen offenen Aufenthaltsbereich, der mit Sitzgelegenheiten, einer Bar und einem großen Esstisch ausgestattet war , bildete den Kernbereich des Camps. Davor eine Feuerstelle mit Baumstämmen herum , als Rastplatz. Alles sehr urig und wunderschön. Kein Strom , bis auf eine Akkustation , die es ermöglichte, durch Solarenergie, die Akkus für die Kameras oder für die Handys zu landen. Und wie schon erwähnt - ganz wichtig ,- KEIN ZAUN ! um das Camp, was bedeutete, das alle Arten von Tieren frei sich durch das Camp bewegen können und konnten. Am Tage eher kein Problem, doch zum Dinner und danach zurück, ging es immer in Begleitung eines der Guides zum Zelt zurück. 113. 114. 115. der Kessel stand den ganzen Tag immer unter "Dampf".... 116. Eß - und Relaxbereich mit einer open - Bar - und Ladestation für Fotoakkus oder Handy.... - ging aber erst später am Tag, da die Sonnenpanele erst Leistung produzieren mussten 117. 118. 119. Unser Wohnsitz - Zelt Tamboti 120. 121. rutikal, mit sehr viel Flair - alles am Abend beleuchtet mit Parafinlampen- Räume und Wege.... 122. 123. 2x am Tag wurde über diesen Ofen angeheizt und sorgte für genügend Heißwasser ! Diese Konstruktion hat einen bestimmten Namen....... - (den habe ich mir irgendwie nicht gemerkt ... )-- nennt sich "Donkey" ! Um es hier schon einmal Vorweg zu nehmen, neben ein Paar Antilopen und an einem Abend drei Hyänen, die ca. 30m entfernt von uns waren, war augenscheinlich alles ruhig, während unseren drei Nächten dort. Es raschelte hier und da mal in unserer Zeltnähe während der Nacht, aber wie es schon andere Gäste es erlebt hatten, kam kein Elefant vorbei. Alleine die Erfahrung zu machen, "ungeschützt" sich dort bewegen zu können, war eine Besonderheit. Doch dafür fährt man nicht in ein PGR,- die Drives sind das Salz in der Suppe, bei solchen Plätzen. Und am Nachmittag ging es los.... Vorher gab es noch frisch gebackenen Kuchen und wer wollte, auch noch einen warmen gehaltvollen Snack. Kaffee / Tee. So gestärkt ging es los.... wobei die Kombination an Mitfahrerern, nicht unterschiedlicher hät sein können . 1 Pärchen Honneymooner , 3 absolute Rookies und wir..... 124. Was wir dabei so erlebten ..... next.
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