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Meerbuscher

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  1. Danke euch. Ich glaube, ich hatte da ein leichtes Unverständnis, was die hyperfokale Distanz angeht. Der Übergang von Unschärfe zu Schärfe ist ja wohl nicht abrupt sondern fließend und wenn ich richtig verstehe, dann könnte man es - aus Sicht des Laien und total unphysikalisch - so sagen: Zwar führt die Fokussierung auf einen Gegenstand in der Nähe (unter Beachtung der hyperfokalen Distanz) zu einer Schärfe bis ins Unendliche, aber die ist eben am Ende nur "akzeptabel". Da die Sterne aber im Bereich Unendlich liegen, reicht diese "Akzeptanz" hier für das Auge nicht aus - also: fokussieren auf die Sterne, damit die auf der knackescharfen Ebene liegen. Wenn dann noch ein Objekt im Vordergrund im Bereich der hyperfokalen Distanz liegt (sagen wir, eine Hütte) - was bei einem (extremen) Weitwinkel nicht so kompliziert ist, sollte das dann eben bei scharfen Sternen immer noch "akzeptabel" scharf sein. Da es nicht bildbestimmend ist und meist im Dunkel liegt, ist es dann eben auch "akzeptabel". Was bei Landschaftsaufnahmen am Tag also im Spiel mit der hyperfokalen Distanz noch hinhaut, führt bei Objekten im Unendlichen (Sternen) nicht zu akzeptablen Ergebnissen. Kann man das so sagen?
  2. Da ich es nicht sein lassen konnte und nun im Besitz eines Olympus Pro 8mm f1.8 ED Fisheye bin (i. v. m. EM1 ii), steht demnächst ein paar Milchstraßenfotos in der Dunkelheit Südafrikas nicht mehr viel im Weg - Wolken und Mond, ein gebrochener Arm vielleicht, aber schauen wir mal. Um mich vorzubereiten, bin ich durch einige Blogs geflogen und dabei fiel mir auf, immer wird auf die Sterne fokussiert und gerne wird beschrieben, dass das recht tricky sei. Lustigerweise sehe ich dann aber im Vordergrund auch scharf abgelichtete "Gegenstände" - wobei man natürlich nicht immer genau sagen kann, wie nahe die sind - gerade bei Weitwinkeln nicht. Nun empfinde ich persönlich das Fokussieren auf die Sterne nicht als sonderlich schwer (dank Lupe), aber ich frage mich, warum man das überhaupt tut? Warum - zumindest wenn man etwas im nahen Vordergrund mit ablichten möchte - nimmt man nicht z. B. eine Taschenlampe, leuchtet den Zaun vor sich an und fokussiert dann genau auf den? Wäre das nicht eigentlich noch einfacher? Beispiel für die o. g. Kombi aus PhotoPills (Blende f1.8): - Fokus auf 2.50m (nahe an der hyperfokalen Distanz (2.42m)) - Resultat: Schärfe von 1,23m bis Unendlich - Fokus auf 1000m - Resultat: Schärfe von 2.41 bis Unendlich ... und das wird sich wohl auch nicht mehr großartig ändern, wenn man den Fokus auf 10000m oder "Unendlich" setzt. Also frage ich mich: Warum immer diese Betonung auf dieses Fokussieren auf Unendlich, wenn ich es mit einem Lämpchen, "3 Meter" vor mir noch leichter haben kann (und so sogar i. d. R. ein wenig Schärfe im Vordergrund gewinnen sollte, je mehr ich mich an die hyperfokale Distanz halte)? Oder macht es am Ende doch einen Unterschied bei der Schärfe der Sterne, ob ich auf Unendlich fokussiere oder eben einfach auf Pi mal Daumen hyperfokale Distanz? Ich könnte es ja jetzt ausprobieren ... aber es ist gerade nicht dunkel ...
  3. Das Problem sind für mich nicht die Akkus - da habe ich 2 Originale und da möchte ich auch bleiben. Aber ich benötige für unterwegs, irgendwo in der südafrikanischen Pampa, sicherheitshalber ein Autoladegerät. Also ... um die Akkus geht es mir hier eigentlich nicht ...
  4. Ich suche ein Ladegerät für den Original BLH-1 Akku (OMD E M1 Mark II) für "Unterwegs" - Hauptsächlich zum Laden im Auto (quasi als Backup). Vor ca. einem Jahr war es noch so, dass die alternativen Teile (z. B. Pantona) zwar geladen haben, aber die Anzeige der Kapazität hinterher in der Kamera funktionierte nicht ... neben Problemen der Ladeüberwachung o. ä. Hat sich an der Situation was geändert? Klar schreiben die z. B. bei dem Artikel "100% kompatibel", aber was heißt das schon? https://www.amazon.de/gp/product/B06Y27X3GV?pf_rd_p=671e72bc-8864-4ab6-8ef7-60da5d6ead8c&pf_rd_r=MH29QDM5T1T65E7BMCST Oder der hier - da steht "volldekodiert" ... betrifft das genau diese Problematik (gibt es mit und ohne den "bösen" Billigakku)? https://www.amazon.de/Volldekodiert-PATONA-Premium-Olympus-Ladegerät/dp/B07NTHBG5D/ref=sr_1_13?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&keywords=BLH-1+ladegerät&qid=1563083440&s=gateway&sr=8-13
  5. Na ja ... man steht sich ja im Leben meist selber im Weg ... so isset. Aber einigermaßen sollte es schon werden, denn schließlich macht man sich da in der kalten Nacht auf die Socken, steht einsam auf Hügeln rum (und staunt dann doch, was sich da noch so in der Nacht herumtreibt). Was mich vor allem geärgert hat, war die Auswahl des Vordergrundes, den ich mit den wackeligen Bäumen dann wohl keinesfalls irgendwie akzeptabel hinbekommen werde. Der von mir anvisierte stillere Vordergrund - ein Steinbogen am Meer - war 45 Minuten Fahrzeit entfernt und schon bei der Anfahrt war es so nebelig, dass das nicht infrage kam - wer weiß, wie lange ich gebraucht hätte und ob man da überhaupt die Hand vor Augen gesehen hätte. Dazu kam, in den Stunden vorher hatte ich kein Auge zugetan, da lief im Dorf ausgerechnet in dieser Nacht eine überaus laute Techno-Party in einem Jugendclub ca. 150 Meter von uns (die Spanier haben echt bis 06:30 Uhr durchgemacht). Und ich musste dann über WhatsApp Kontakt zu meiner Holden halten, vor deren Haustür sich Besoffene über "Pistoleros" unterhielten, sich übergaben und Randale machten. Da konnte ich nicht mit dem Auto alleine zum Meer kriechen. Nur ... für den Steinbogen inklusive Milchstraße, da wäre ich mit den 12mm ohnehin nicht hingekommen. Wäre aber ein schöner Vordergrund ...
  6. @iamsiggi - Wuhuuuu ... danke für deine motivierende Hilfe und die Hinweise auf diese Programme, von denen ich im Leben noch nichts gehört hatte. Ich bin ja schon an sich überrascht, wie viel so eine Kamera ohne verschärfte Mittel (was weiß ich ... Kühlung, Nachführung ...) abzubilden imstande ist. Ich werde das mal spaßeshalber in 30x20 oder so beim DM ausdrucken (geht das überhaupt ...?), um zu sehen, inwieweit man so was anderen Menschen "in privater Öffentlichkeit" - also zu Hause - überahupt antun kann (s' rauscht ja scho a bisserl ...). Ich habe mit der EM1 Mark II ohnehin noch nichts ausgedruckt. In gewissen Kreisen wird man für so eine Buntheit wie unten vermutlich müde belächelt und bespöttelt. Ich muss allerdings sagen, dass ich das selber gar nicht so schlecht finde. Aber das zeigt eben auch mein kleines Problem mit dem, was da "erlaubt" oder "nicht erlaubt" ist. Die Ergebnisse im DSS sind für mich jedenfalls noch ein wenig "zufällig". Üben, üben, üben ... @Merkur: Verstehe ... wie kam ich bloß darauf? Na ja, bis vor wenigen Wochen hatte ich auch vom Lagunen-Nebel noch nie was gehört ... insofern ...
  7. Danke für dein Feedback Siegfried. Wenn ich richtig verstehe, sollte der Himmel also eher ins Schwarz gehen. Mir ist bei der Entwicklung noch ziemlich schleierhaft, wie man aus dem DeepSkyStacker rauskommen soll. Mit einem sehr neutral gehaltenen, wenig farbigen Bild? Rest dann in der Bildbearbeitung? Welche Farbe haben diese Nebel z. B. rund um Jupiter "in Wirklichkeit"? Bei Stellarium wirken sie bräunlich, beigefarben, bei mir gehen all die Nebel- und Sternwolken ja eher ins Violett (sehen wir mal vom Lichtschmutz unten ab). Merkur ... keine Ahnung, wo der sich da überhaupt rumtreibt, Saturn ist unten links noch zu sehen. Ja, die 13 Sekunden waren so ein Kompromiss. Es war die "Standard"-Vorgabe (14,63 sek) von Photopills: "kaum bemerkbare Spuren". Genau - nach NPF-Regel - wären 7.31 sek. gewesen. Aber ich dachte mir, für den ersten Milchstraßenversuch deines Lebens, nimm mal "Standard", damit da was rauskommt. Auf den Bildern selber sah man ja schon bei 13 sek. recht wenig - und so traut man sich dann als Anfänger halt nicht. Angehängt - etwas verkleinert und leicht für die Übergabe zum Stacker bearbeitet - das erste Bild der Serie. Lustig, dass ich zu dem Zeitpunkt noch nicht realisiert hatte, dass unten alles komplett im Nebel lag, was sich dann noch bis nach Sonnenaufgang hinzog und später noch zig Nebelbilder bei Sonnenaufgang ergab.
  8. Das ist mein erster Versuch die Milchstraße mit beschränkten Mitteln festzuhalten (dazu noch, ist die Kamera recht neu für mich). Die Bedingungen waren nicht so dolle (kurzes Zeitfenster, sicht nach Südwest/Süd war beschränkt). Ich stand zwar auf einem Berg, aber es gab doch viel Licht von unten. Dazu kam, ich hatte keinen Vordergrund. Zwar wollte ich mir da was zusammenfrickeln aus beleuchteten Bäumen, aber da die sich auch noch heftig bewegt haben, habe ich es gelassen und nehme es mal als Lehrbild. Was ich gelernt habe: Suche dir einen fixen Vordergrund - alles andere ergibt Murks. Also hier nur ein Bildausschnitt. Noch was, was ich gelernt habe: Notizzettel mit roter Schrift (Einstellungen für die Kamera und so ... ) sind unter rotem Kopflampenlicht nicht lesbar. Hergott, mein dummes Gesicht dabei ... Für mich ist die Frage: Wie sind die Farben bei so einer Ausarbeitung eigentlich "richtig"? Das ist zwar noch der bisher mir am besten erscheinenden Versuch, das zu entwickeln, aber ich bin komplett unsicher, weil die Ausarbeitungsergebnisse sehr zufällig sind. E-M1 Mark II /Olympus M. Zuiko Digital ED 12-40mm 1:2.8 Top Pro - 50 Lightframes und je 20 Dark- und Biasframes - gestackt mit DeepSkyStacker. Örtlichkeit 39°35'41.6"N 3°05'16.6"E Belichtet habe ich je 13 Sekunden, Blende 2.8, ISO 1600, wie ich gerade sehe mit 13 mm ... huhhhh ...
  9. Meerbuscher

    Wildes Wasser

    Südafrika, Tsitsikamma National Park
  10. Meerbuscher

    Funk(en)turm

    Ich finde die Aufnahme aus Laiensicht auch gelungen, habe mit Milchstraßenfotografie aber keine Erfahrung (bisher nur ein paar harmlose Startrails). Ich verstehe zwar, dass du den Turm aus gestalterischen Gründen mit auf dem Bild haben wolltest, es sieht aber so aus, als gäbe es unterhalb des Turms eine Beleuchtung. Da wäre jetzt mal der Fachmann zu fragen, ob das sinnvoll ist, eine so nahe Lichtquelle mit ins Bild zu nehmen und wie viel das an der "Lichtverschmutzung" im Bild ausmacht?
  11. Ich danke euch. Okay, ich glaube, ich habe es möglicherweise verstanden. Wobei ich jetzt das mit dem ETTR mal ignoriere, denn das war eigentlich nur der Auslöser dafür, dass ich bemerkte, dass das Histogramm im Sucher in dunkler Umgebung nicht viel Wert hat. Und dafür suchte ich eine Erklärung. Ich versuche mal zu beschreiben, wie ich mir das nun aufgrund eurer Anregungen erkläre: Das Display zeigt bei der Aufnahme ein Histogramm. Das aber gibt lediglich die Lichtwerte wieder, die das Display tatsächlich anzeigt, was aber nicht zwingend das ist, was hinterher als Aufnahme rauskommt. Man kann sich ja z. B. als Fokussierhilfe in dunklerer Umgebung über die LV-Erweiterung das Sucherbild deutlich heller anzeigen lassen, dann zeigt auch das Histogramm im Sucherbild ein entsprechend helles Ergebnis, obwohl das daraus resultierende Bild dann trotzdem möglicherweise dunkler ist und auch ein entsprechend "dunkleres" Histogramm haben wird. Grundsätzlich ist es so: Erhöht man z. B. die Einstellung um 1 EV, wird das Displaybild heller und das Histogramm (im Sucherbild) wandert nach rechts et vice versa. Das Display kann aber (vermutlich aus technischen Gründen) nur in begrenztem Umfang das wiedergeben, was man von ihm fordert. Mehr als +-3EV kann es ohnehin nicht anzeigen, einstellbar ist es aber auf +-5EV. Bei "normalen" Lichtverhältnissen (ich sage jetzt mal der Einfachheit halber "Tageslicht" - der Hersteller wird da eine Art "Normwert" festgelegt haben), merkt man bei einer Erhöhung oder Verringerung der EV, dass sich das angezeigte Bild im Sucher (und auch das Histogramm) entsprechend der Einstellung bewegt. Ab spätestens +-3EV bewegt sich aber nichts mehr, bzw. wird das angezeigte Bild im Sucher auch nicht mehr heller oder dunkler. Befindet man sich aber nun z. B. in etwas dunklerer oder hellerer Umgebung (als bei "Tageslicht"), bemerkt man bei Einstellung der EV, dass sich die sichtbare Helligkeit im Sucherbild z. B. schon ab +-2 EV - oder auch eher - nicht mehr verändert, ebenso wie das Histogramm. D. h. das erzeugte Bild hat umso weniger mit dem Histogramm des Sucherbildes zu tun, je weiter man sich von der Helligkeit eines "Tageslichts/Normallichts" wegbewegt. Deshalb hat auch das Histogramm des Bildes, das ich in dunkler Umgebung mache (und dadurch fiel mir die Problematik ja erst auf) sehr schnell überhaupt nichts mehr mit dem Histogramm zu tun, dass mir im Sucherbild gezeigt wurde. Die "Blinkies" im Sucherbild scheinen sich da nach meinem Dafürhalten mit identischer Beschränktheit zu verhalten, wie das Histogramm im Sucherbild: Sie zeigen beim Fotografieren abseits der "Tageslichts" und Veränderung der EV ebenfalls nicht das mögliche Desaster des Endergebnisses. Das Histogramm, das mir vom fertigen Bild angezeigt wird, ist das Histogramm des daraus erzeugten JPGs. Hat man da zu sehr eingegriffen, hat das u. U. mit den Rohdaten nicht viel zu tun. So ungefähr richtig?
  12. Meerbuscher

    _//_||_\\_

    Super! Die Lichtstimmung finde ich sehr gelungen. Und was der Architekt da so gezaubert hat - toll. Wenn ich da so an die örtlich Bahnstation denke ...
  13. Mmmhhh ... ... inwiefern löst das jetzt mein Problem? Denn je dunkler die Umgebung, desto weniger hat das Histogramm, das ich vor der Aufnahme sehe, mit dem Histogramm der Aufnahme selber zu tun. Insofern ist mir das Histogramm hier ja keine Hilfe. Ist mir das nur noch nie aufgefallen, oder habe ich was verstellt?
  14. Gerade lese ich - mit großer Dankbarkeit für diesen genialen Trick, von dem ich bis heute nichts gehört hatte - einen Thread über ETTR (oder hier: [2] und da [3]). Dabei fällt mir gerade bei meiner E-M5 II auf, dass das Histogramm, das man sich vor der Aufnahme mit dem INFO-Button anzeigen lassen kann, in dunkler Umgebung beim Hochziehen der Belichtung zwar zunächst ebenfalls steigt, aber nicht mal im Ansatz bis ganz nach rechts wandert. Mache ich dann die Aufnahme, ist das Histogramm des Ergebnisbildes aber viel heller. In hellerer Umgebung stimmen das Histogramm vor der Aufnahme und das danach überein. Kaum habe ich ein paar Wochen die Kamera nicht benutzt, weiß ich nicht mehr, wo der Hase im Pfeffer liegt. Herrje! Was habe ich denn da nun wieder aus Versehen verstellt?
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