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Omzu Iko

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  1. Schöne Artikelserie, die sehr tief in die technischen Aspekte verschiedener Schärfungswerkzeuge eindringt. Doch leider versäumt sie, die Grundkonzepte des Schärfens aus Anwendersicht zu erläutern – namentlich die Schärfungsphasen Eingangsschärfung, kreative Schärfung und Ausgabeschärfung. Das wäre eigentlich viel wichtiger. Heute haben praktisch alle ernstzunehmenden Bildbearbeitungsprogramme diese von dem unvergessenen Bruce Fraser in den frühren Nullerjahren entwickelten Konzepte übernommen – die ersten waren Adobe in Jahre 2007 mit Photoshop CS3 und Camera Raw 4. Vor Fraser galt die Maxime: "Geschärft wird während der Bildbearbeitung nur einmal, und zwar ganz am Schluß". Mehrfaches Schärfen galt als böse. Heute ist ein typisches Problem, daß viele Leute das Konzept der Schärfung in mehreren Phasen nicht verstehen und die Schärfungsroutinen der Rohdatenkonverter, welche nur für die Eingangsschärfung zuständig sind, als generelle Schärfung mißbrauchen ... und häufig viel zu stark schärfen.
  2. Na und? Deine Kamera stört das nicht ... Nee, im Ernst – bei Sauwetter entstehen oft die schönsten Bilder ... oder zumindest ungewöhnliche. Bei Sonnenschein fotografiert ja jeder ...
  3. Da will ich dir auch gar nicht widersprechen. Nur das ganze am Begriff der hyperfokalen Distanz aufzuhängen und den Einstieg in die Thematik ausgerechnet über diese zu empfehlen, halte ich für kontraproduktiv.
  4. Na ja ... der Blödsinn geht ja schon damit los, daß einem Anfänger, der sich über (angeblich) mangelnde Schärfe seiner Landschaftsaufnahmen beklagt, der Begriff "hyperfokale Distanz" überhaupt nahegelegt wird. Hilfreich ist das nicht.
  5. Genau so unterschreibe ich das [kritzel, bonk!] . ... die erstklassige Bildstabilisierung im Kameragehäuse. Das Fujifilm-X-System stand damals, als ich von Kleinbild weg wollte, neben Olympus ebenfalls in der engeren Wahl. Olympus machte für mich das Rennen wegen des besseren Autofokus (allerdings hat Fujifilm seitdem aufgeholt), wegen der gehäuseintegrierten Bildstabilisierung, und weil Mikrovierdrittel noch einmal deutlich kleiner und leichter ist als APS-C, besonders im für mich wichtigen Tele-Bereich. Ein Bekannter ist zur selben Zeit, ebenfalls von Kleinbild kommend, voll auf Fujifilm eingestiegen, und ich war entsetzt, wie groß und schwer seine Ausrüstung immer noch war.
  6. Laß dir keinen Floh ins Ohr setzen. Eine Olympus OM-D E-M10 II mit dem M.Zuiko 40-150 mm R ist sehr gut für Sportaufnahmen geeignet ... auch wenn es andere Kameras und Objektive gibt, die für dieses Genre noch besser geeignet wären. Die sind dann aber auch deutlich teurer. Hilfreich für die Sportfotografie ist eine schnelle Kamera (schneller Autofokus, hohe Bildfrequenz, rasches Schreiben auf Speicherkarte) und ein lichtstarkes Objektiv (für kurze Belichtungszeiten). Doch je schneller die Kamera und je lichtstärker das Objektiv, desto größer, schwerer und vor allem teurer wird die Ausrüstung. Und man darf sich nicht der Wahnvorstellung hingeben, immer nur das allerbeste sei unbedingt erforderlich, um gute Fotos zu machen. Eine E-M10 II mit dem 40-150 R ist immer noch schneller und komfortabler als das, womit professionelle Sportfotografen der vergangenen Jahrzehnte auskommen mußten.
  7. "Grenze" ist übertrieben. . Ja – wenn beste Maximalschärfe erforderlich und Schärfentiefe weniger wichtig ist. . Das kann man wohl sagen. Keine Digitalkamera erzeugt wirklich pixelscharfe Bilder – das liegt in der Natur der Sache. Daher wird in der Bildbearbeitung nachgeschärft. Dabei muß man aber höllisch aufpassen, es nicht zu übertreiben, sonst treibt man den Teufel mit dem Beelzebub aus. Ein überschärftes Bild sieht stets schlimmer aus als ein unterschärftes. Über dieses Thema wurden schon Bücher geschrieben ...
  8. Das gilt für Kleinbildformat. . Da vermutest du richtig. Der ideale Blendenbereich für beste Maximalschärfe liegt für das Vierdrittel-Format so bei f/4 bis f/8. Aber – selbst wenn kleinere Blenden zu einer erhöhten Beugungsunschärfe führen, darf man sich dadurch nicht davon abhalten lassen, sie zu benutzen, wenn die Bildabsicht eine größere Schärfentiefe erfordert. Soo schlimm ist das mit der Beugung schließlich auch wieder nicht. . Na ja ... irgendwie sieht keiner deiner erfahrenen Fotokollegen, was eigentlich dein Problem ist. Du kämpfst mit dem Gegenlicht, beklagst dich aber über angeblich mangelnde Schärfe. Was soll man dir da raten ...? . Sorry, den Satz verstehe ich nicht ... Ich auch nicht. Ich vermute, es sollte wohl so etwas heißen wie: Ich meine [mich zu erinnern], ein auf Olympus umgestiegener Landschaftsfotograf habe für sich f/7,1 als optimale Blende ermittelt. . Zum Glück gar nicht. . Ich auch nicht.
  9. Ich mag das Bediengefühl von Bridge und Camera Raw im Bereich Bildbearbeitung und Metadaten einfach lieber als das von Lightroom – auch wenn die Funktionalität in dieser Hinsicht die gleiche sein mag. Sprich: Was ich mit Bridge und Camera Raw tun kann, das könnte ich im Prinzip ebenso gut auch mit Lightroom erledigen. Aber es fühlt sich anders an. Daß Lightroom dafür weitaus mächtiger ist, was Bildverwaltung und -präsentation angeht, ist für mich weniger wichtig. Abgesehen davon habe ich Bridge + Camera Raw + Photoshop auf der einen Seite verglichen mit Lightroom auf der anderen Seite. Du aber stellst nun Lightroom + Photoshop auf die andere Seite – dann wäre deine Seite insgesamt die mächtigere (wegen der Bildverwaltung, die in Bridge nur rudimentär und in Lightroom sehr leistungsfähig ist).
  10. So so. Du benutzt kleine Blenden, bei denen die Beugungsunschärfe beginnt, bildwirksam zu werden, schließt aber Beugungsunschärfe aus. Das muß man jetzt nicht verstehen, oder ...? . Also ... wenn ich mit deine Bilder so anschaue, dann würde ich sagen: üben. Viel üben. Gute Landschaftsaufnahmen sind – wie in jedem anderen fotografischen Genre auch – ein Ergebnis aus Erfahrung, Fleiß, Handwerk und Kunst. Ein wenig Glück gehört manchmal auch noch dazu, und die Kunst der Nachbearbeitung sollte auch nicht unterschätzt werden. Das ist jetzt vermutlich nicht das, was du hören möchtest ... aber einfach einmal eine Kamera kaufen und irgendwie in die Gegend halten gibt nicht zwangsläufig sehenswerte Resultate.
  11. Für meine auch. . Da könnte man auf noch deutlich größere Formate gehen, und es würde immer noch niemand den Unterschied sehen. . Sehe ich genauso. Und dennoch – aus mir selber unerklärlichen Gründen würde eine OM-D mit mehr als 20 MP schon einen starken Haben-Will-Reflex auslösen ...
  12. Ich habe Lightroom, nutze es aber kaum ... weil meine Alternative dazu so viel besser und mächtiger ist – das Dreigestirn aus Adobe Bridge, Camera Raw und Photoshop nämlich. Im Abo natürlich. Die weitverbreitete Abo-Allergie ist vollkommen irrational (außer, wenn man wirklich nur Lightroom wollte – dann wär's zu teuer). Das Abo schloß ich 2014 ab. In den gut fünf Jahren danach habe ich für Adobe-Software etwa ebenso viel gezahlt wie in den vier Jahren davor – und hatte bessere Software. Daneben habe ich auch noch DxO PhotoLab. Dessen Objektiv-Korrekturprofile sind einsame Spitze. Doch wenn ich z. B. aus 600 Aufnahmen mal eben schnell für eine Präsentation 50 auswählen und grob drüberputzen soll, dann bitteschön nur mit Bridge und Camera Raw. Alles andere treibt mich zum Wahnsinn. PhotoLab nehme ich gern, um eine einzelne Aufnahme auf absoluten Hochglanz zu polieren.
  13. Puh! Dann ist es ja gut. . Na, dann behalt's für dich.
  14. Ach!? Du sprichst doch nicht etwa von jenem ... äh, äußerst phantasievollen Aufsatz über "Kleinbild" und "leicht"? . Da mach dir mal keine Hoffnungen – es wird nicht eintreten. . Ich kann mir bei Robin Wong ja vieles vorstellen, aber daß er sich das 150-400 seit langem gewünscht hat? Wohl kaum Glaube ich auch nicht. Ich tippe auf das M.Zuiko 1:4/12-45 mm.
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