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Omzu Iko

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  1. Ja. Na und? . Durch Umbenennen bekommt man den Rohdatenkonverter immerhin dazu, die Rohdaten überhaupt erst einmal zu verwursten. Daß das Kameraprofil (vermutlich) nicht exakt paßt, ist bedauerlich, aber verschmerzbar, wenn du mit deinem Rohdatenkonverter umgehen kannst. Dann machst du dir dein Profil eben selber. Ist etwas lästig, aber nicht soo schwer. "Alles 'rausholen" kann man auf jeden Fall – ist halt nur nicht ganz so bequem wie mit einem von vornherein passenden Profil ... Übrigens – mein Rohdatenkonverter unterstützt die E-M1 Mk III schon seit vier Wochen.
  2. Ist es ja auch – wenn man es mit einem fernbereichskorrigierten (also Nicht-Makro-)Objektiv in Normalstellung benutzt. . Weil die damit umgehen können. Sie nutzen fernbereichskorrigierte Objektive in Retrostellung oder Spezialobjektive, die für den Einsatz am Balgen gemacht sind. . Hängt davon ab, was für dich OK ist. Wenn Randunschärfen, Bildfeldwölbung und Verzeichnung OK sind ... viele Nah- und Makroaufnahmen zeigen ein Hauptobjekt in der Bildmitte und drumherum vollkommen unscharfen Hintergrund. Daher spielen Verzeichnung und Randunschärfen keine Rolle, und so kommt man hier mit Zwischenringen trotz ihrer Nachteile gut klar. Früher wurde zu (fast) jedem Makroobjektiv auch ein Zwischenring mitgeliefert. Der war halb so lang wie die Brennweite, so daß das Objektiv allein den Maßstabsbereich von unendlich bis 1:2 und mit Zwischenring von 1:2 bis 1:1 abdeckte. Für diesen Maßstabsbereich war das Objektiv konstruiert und lieferte beste Ergebnisse. Doch sobald man versuchte, mit zusätzlichen Zwischenringen über 1:1 hinauszugehen, fiel die Leistung rasch in den Keller. Bis etwa 1,2:1 ging's noch, ab 1,5:1 wurde es richtig übel – mit 'nem 50er Makro (in Normalstellung). Mit einem 100er ging's vielleicht ein klein wenig weiter, aber hier war's spätestens ab 2:1 auch nicht mehr OK. Also – nur weil es ein Makoobjektiv ist, heißt das noch lange nicht, daß man seinen vom Konstrukteur vorgesehenen Maßstabsbereich ungestraft überdehnen darf. Schon gar nicht mit Zwischenringen ... wenn, dann doch lieber mit (achromatischen) Nahvorsätzen. Das gilt auch für moderne Makroobjektive wie etwa das M.Zuiko 60 mm Macro. Generell gilt, daß ein Objektiv umso weniger maßstabskritisch ist, je niedriger die Lichtstärke und je kleiner der Bildwinkel ist. Mittlere und lange Teleobjektive vertragen also die "Vergewaltigung" durch Zwischenringe (oder einen kurzen Balgen) noch recht gut ... eine der oben angedeuteten Ausnahmen.
  3. Wie gut DxO PhotoLab (vormals DxO OpticsPro) ist, darauf hatte ich schon vor Jahr und Tag hingewiesen. Klar – es hat auch seine Schwächen. Aber insbesondere Rauschreduktion, Durchzeichnung der Schatten, Detailwiedergabe und insbesondere die Qualität der Objektivprofile sind einfach nur grandios.
  4. Sag bloß, du hättest das noch nie im Leben einmal selber ausprobiert ...!
  5. Ach ja!? Habe ich in diesem Zusammenhang noch nie gehört – und wäre auch ziemlich unsinnig. Allerdings sind Zwischenringe in der Regel (Ausnahmen existieren) das hinsichtlich der Abbildungsleistung schlechteste aller Makro-Hilfsmittel. Dafür sind handlich, billig und vielseitig einsetzbar – und sehr häufig immer noch gut genug ...
  6. Aber ganz im Gegenteil! Achromate verbessern normalerweise die Nahbereichsleistung fernbereichskorrigierter Objektive. In vielen Fällen sogar in dramatischem Maße. Nimm zum Beispiel ein gewöhnliches Standardobjektiv für Kleinbild-Spiegelreflex-Kameras vom Typ 1,8/50 mm, 1,7/50 mm oder 1,4/50 mm. Wähle eine mäßig große Blende wie 2,8 und stelle die Entfernung auf ca. 0,50 - 0,55 m. Fotografiere etwas ebenes, damit man Mitten- und Randschärfe sowie Verzeichnung beurteilen kann – etwa ein Dokument oder ein Gemälde. Dann stelle die Entfernung und unendlich und setze einen Vorsatzachromaten mit +2 dpt auf. Wiederhole die Aufnahme. Schon auf einem einfachen 9×13-cm-Print wird die weitaus bessere Abbildungsleistung des nahlinsenbewehrten Objektives mühelos erkennbar sein. Ein Verschlechterung durch die (achromatische) Nahlinse bekommt man nur dann, wenn man sie weit außerhalb des vorgesehenen Arbeitsbereiches betreibt ... gerade was hier angestrebt wird. Nahlinsen – oder allgemeiner: Nahvorsätze – für Makroobjektive müssen anders konstruiert sein als solche für fernbereichskorrigierte Objektive.
  7. Eine Nahlinse von gegebener Stärke (hier: +8 dpt) erzeugt eine umso stärkere Vergrößerung, je länger die Brennweite des Basisobjektives ist. Wenn du also die Brennweite von (nominell) 60 mm auf (nominell) 30 mm halbierst, so wird die maximale Vergrößerung mit derselben Nahlinse geringer werden. Andererseits schafft das 30er Makro allein einen größten Abbildungsmaßstab von 1,25:1 (statt 1:1 beim 60er). Beim Aufsetzen der Nahlinse hat es also einen kleinen Vorsprung. Dennoch vermute ich, daß es nicht reicht, um den Nachteil der kürzeren Brennweite auszugleichen. Und dazu kommt, was Frank EyeView bereits sagte: der Arbeitsabstand wird verdammt kurz, wenn's überhaupt noch funktioniert. Generell sind Nahlinsen – auch aufwendige wie die Raynox DCR – nicht dafür da, Makroobjektive noch tiefer in den Makrobereich zu treiben. Sondern dafür, "normale" Objektive für den erweiterten Nahbereich zu ertüchtigen. Am Makroobjektiv werden sie außerhalb ihres vorgesehenen Arbeitsbereiches betrieben, was nicht unbedingt zu optimaler Abbildungsqualität führt. Für Abbildungsmaßstäbe nennenswert über 1:1 (bzw. über 1,25:1) solltest du dir lieber ein Balgengerät besorgen und dazu ein Lupenfotoobjektiv, ein Vergrößerungsobjektiv oder ein "normales" Objektiv mit einer Brennweite zwischen 20 mm und 50 mm und einem traditionellen Blendenring, welches in Retrostellung angeschlossen wird.
  8. Na dann – viel Spaß damit! Hast du denn auch Objektive dazu?
  9. Nein. Der Grund ist wohl eher der, daß du das Bild am Display betrachtest hast – also bei hochgeklapptem Spiegel und offenem Verschluß im Live-View-Modus.
  10. Die Ursache für diesen Blendenfleck ist die spiegelnde Sensoroberfläche in Kombination mit unzureichender Reflexunterdrückung im Objektiv ... möglicherweise noch unterstützt von einer ungünstigen Geometrie der Linsenoberflächen. Der Fleck wird typischerweise umso kleiner, dafür schärfer begrenzt und heller, je weiter die Blende geschlossen ist. Im Nah- und Makrobereich ist's meist ausgeprägter als im Fernbereich. Mit Retrostellung hat das nichts zu tun. Im Infrarotbereich tritt das Problem häufiger auf, weil die Reflexunterdrückung von Vergütungen auf den sichtbaren Bereich optimiert und im Infraroten kaum wirksam ist. Das einzige, was man dagegen tun kann (außer den Fleck in der Nachbearbeitung retuschieren), ist – ein anderes Objektiv probieren. Vorzugsweise eines, das ganz anders konstruiert und durchgängig mehrschichtvergütet ist. Den oben gezeigten Abbildungsmaßstab von ungefähr 2,5:1 müßtest du in Retrostellung am Balgen z. B. mit einem 50er auch noch erreichen können. Probiere einfach einmal alle dir zur Verfügung stehenden und in Frage kommenden Objektive durch ...
  11. Du willst den AF nicht abschalten, sondern vom Auslöser entkoppeln. Zu diesem Zweck stelle den Fokussier-Modus im Menü auf MF und lege die Funktion S-AF (oder von mir aus auch C-AF) auf eine genehme Taste, z. B. AEL/AFL. Dann wird nur beim Druck auf diese Taste fokussiert (statt beim Andrücken des Auslösers), und ansonsten funkt der AF nicht andauernd dazwischen. Schon seit Jahren meine Grundeinstellung (gemeinsam mit einigen anderen Basis-Einstellungen gespeichert als C1). . Das ist vermutlich möglich (ich weiß es nicht), aber – wozu? Die Dateienamen bekommen doch sowieso für jeden Tag ein anderes Präfix – z. B. gestern P321, heute P322, morgen P323. Und am 1. April wird's P401 sein. Logisch ist das dasselbe wie ein Tagesordner. Einen neuen Ordner gibt's bei mir immer dann, wenn die vierstelligen Dateinummern überlaufen, also wenn die Nummer von 9999 auf 0001 umspringt. Damit ich langfristig einen Überblick behalte, wieviele Auslösungen die Kamera schon hinter sich hat.
  12. Die Durchzeichnung der dunklen Bereiche wird nicht durch die geringere Eingangsdynamik verbessert, sondern durch die reichlichere Belichtung.
  13. Du verlierst einen kleinen Teil des maximal möglichen Belichtungsumfanges, gewinnst dafür etwas Durchzeichnung in den Schatten. Bei geringem bis mittlerem Motivkontrast ein durchaus sinnvoller Tausch.
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