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Omzu Iko

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  1. Nein. Eine Gruppe ist ein optisches Glied, das vorn und hinten durch eine Luft-Glas- bzw. Glas-Luft-Fläche begrenzt ist. Eine freistehende Linse gilt also als Gruppe, ebenso wie ein Glied aus zwei oder drei miteinander verkitteten Linsen, wo keine Luftspalte dazwischen sind und Glas direkt an Glas grenzt. Die meisten Kittglieder sind zweilinsig, wenige sind dreilinsig. Kittglieder mit mehr als drei Linsen könnte es theoretisch auch geben, habe ich aber noch nie gesehen. "Gruppe" bedeutet in diesem Zusammenhang also "Linse oder Kittglied". So enthält zum Beispiel ein Objektiv aus fünf Linsen in fünf Gruppen nur freistehende Linsen und keine Kittglieder. Übrigens ist die Gesamtzahl der Grenzflächen (Glas-Luft und Glas-Glas) stets gleich der Zahl der Linsen plus der Zahl der Gruppen. Und die Zahl der Kittflächen (Glas-Glas) ist stets gleich der Zahl der Linsen minus der Zahl der Gruppen. . Nein. . Nein, "Element" ist ein Blähwort und bedeutet einfach nur Linse. Das schwappt aus dem Englischen herüber, denn dort bedeutet lens nicht Linse, sondern Objektiv; Linse heißt dort optical element oder kurz element. Kürzel wie LD, SLD, ED, AD, HR, SHR und so weiter stehen für bestimmte Eigenschaften des optischen Glases, aus dem eine Linse gemacht ist, etwa für Dispersion (niedrig, superniedrig, extraniedrig, anomal) oder Brechungsindex (hoch, extrahoch). Je ungewöhnlicher die optischen Eigenschaften einer Glassorte sind, desto gezielter lassen sich damit bestimmte Abbildungsfehler minimieren ... desto teurer ist es aber auch.
  2. Vermutlich weil dir der Unterschied zwischen Lichtmenge und Lichtintensität nicht bekannt ist. Immerhin scheinst du zu wissen, daß es zwischen Lichtmenge und Lichtintensität einen Unterschied gibt. Bisher hast du diese beiden Begriffe ständig durcheinandergeworfen. So behauptetest du nun bereits mehrfach, die Lichtmenge hinge allein vom Eintrittspupillendurchmesser ab – siehe Beiträge #555 und #569. Tatsächlich aber bringt (bei gleicher Motivhelligkeit und gleicher Belichtungszeit) z. B. ein M.Zuiko 1:1,8/17 mm bei voller Öffnung die gleiche Lichtmenge auf den Vierdrittel-Sensor wie ein M.Zuiko 1:1,8/75 mm bei voller Öffnung – obwohl seine Eintrittspupille viel kleiner ist als die des M.Zuiko 75 mm. Und ein Voigtländer Heliar 1:1,8/75 mm VM an einer Leica M bringt (wieder bei gleicher Motivhelligkeit und gleicher Belichtungszeit) bei voller Öffnung etwa die vierfache Lichtmenge auf den Kleinbild-Sensor – obwohl seine Eintrittspupille gleich groß ist wie die des M.Zuiko 75 mm. Deine Behauptung ist also falsch – und damit auch alle davon abgeleiteten Aussagen. Ich möchte insbesondere noch einmal zurückkommen auf eine deiner Aussagen in #555, weil meine Antwort darauf in #559 leider nicht ganz richtig formuliert war. Du schriebst dort: Nicht "gleiche Lichtmenge auf den Sensor", sondern "gleiche Lichtmengen auf die Sensoren". In diesem Beispiel sind die von den verschieden großen Sensoren empfangenen Lichtmengen tatsächlich gleich (bei gleicher Motivhelligkeit und gleicher Belichtungszeit). Das liegt aber nicht daran, daß die Eintrittspupillendurchmesser gleich sind. Sondern daran, daß das Verhältnis von Blendenzahl zu linearer Sensorgröße gleich ist. Die Eintrittspupillen sind nur deswegen gleich, weil dieses Beispiel so konstruiert ist – doch das ist weder notwendige noch hinreichende Bedingung für gleiche Lichtmengen auf den Sensoren. Insbesondere ist die Größe der Sensoren alles andere als nebensächlich. . Nein, tut es nicht. Da trifft noch viel weniger als ein Viertel des Lichts überhaupt auf den kleinen Sensor. Na schön. An dieser Stelle erübrigt sich wohl jeder weitere Gesprächsversuch.
  3. Gilt das auch für Herdplatten? . Ja. Genau das sag ich doch. . Welchen Teil von "geschenkt" hattest du nicht verstanden? . Du verwechselst weiterhin absolute mit relativer Öffnung und hast offenbar nichts verstanden von dem, was ich gerade sagte. . Wenn dir das klar ist, warum behauptest du dann im gleichen Atemzuge, die Lichtmengen seien gleich, wenn die Eintrittspupillen gleich sind? . So, so ... würde man das RF 1:11/800 mm an eine Mikrovierdrittel-Kamera adaptieren, so ginge plötzlich die vierfache Lichtintensität hindurch, oder was? Das kannst du doch nicht ernsthaft glauben? Es ist doch vollkommen egal, für welches Aufnahmeformat ein Objektiv konstruiert ist – z. B. ein Pentax SMC FA 645 1:4/300 mm ED IF für Mittelformat, adaptiert an eine Mikrovierdrittelkamera, bringt bei gleicher Motivhelligkeit, gleicher Blende und gleicher Belichtungszeit exakt dieselbe Lichtmenge auf den Vierdrittel-Sensor wie das für Mikrovierdrittel konstruierte M.Zuiko 1:4/300 mm IS Pro. Klaro? Und damit ein 600-mm-Objektiv ebenfalls die gleiche Lichtmenge auf den gleichen Sensor schaufelt, müßte es die gleiche relative Öffnung, also den doppelten (nicht gleichen) Eintrittspupillendurchmesser aufweisen. . Du verwechselst nach wie vor Lichtmenge mit Helligkeit. . Das müßtest du einmal den Herstellern von Belichtungsmesser verklickern. Denn wenn du recht hättest, dann hätten die seit 150 Jahren nur Mist gebaut. Aber ich fürchte, die werden dich nur auslachen ... und das zu recht. . Du meinst also, um meinen mickerigen Vierdirttel-Sensor auf Kleinbildformat aufzublasen, bräuchte ich nur mein Objektiv um zwei Stufen abzublenden ... hübsche Idee, doch ich fürchte, das wird nicht klappen.
  4. Au weia. Mit dieser Äußerung hast du dich fachlich bereits komplett disqualifiziert. Du bist sowas von auf dem Holzweg ... und solltest bitte davon Abstand nehmen, anderen Leuten etwas über Fototechnik erklären zu wollen. . Na ja – es ist der Eintrittspupillendurchmesser, von dem du hier sprichst, nicht der Blendendurchmesser. Und nominell sind's 70,7 mm, nicht 72 mm ... aber geschenkt. In beiden Fällen ist der Eintrittspupillendurchmesser gleich groß; das ist ja wohl das, worauf du an dieser Stelle hinauswillst. . Falsch. Im Vergleich zu Blende 5,6 wird bei Blende 11 nur ein Viertel der Lichtmenge durchgeleitet. Deswegen muß man ja – bei gleicher Film- bzw. Sensorempfindlichkeit – viermal so lange belichten. . Aber ganz im Gegenteil! Um den bei Blende 11 kleineren Lichtstrom im Vergleich zu Blende 5,6 auszugleichen, muß der Sensor die vierfache Fläche aufweisen, damit die für die Bildformung eingefangene Lichtmenge bei gleicher Belichtungszeit gleich ist. . Hmm ... du glaubst also allen Ernstes, das Objektiv guckt erst einmal nach, welche Größe der hinten eingespannte Sensor gerade hat, und paßt daraufhin seine ... äh, Lichtsammlung daran an!? Nicht wirklich, oder? Gerade eben sagtest du doch noch, die Größe des Sensors sei nebensächlich. Also, was denn nun? Ist die Sensorgröße nebensächlich, oder ist sie's nicht? . Die Lichtintensität ist viermal so hoch, weil das Objektiv um zwei Blendenstufen lichtstärker ist, und nicht, weil der der Sensor ein Viertel der Fläche hat. Und nur daraus folgt dann, daß die bei gleicher Belichtungszeit vom kleineren Sensor eingefangene Lichtmenge gleich groß ist.
  5. ...... Gut. Dann ist die ursprüngliche Frage geklärt – du bist übrigens weder der einzige noch der erste, der sich diese Frage stellte. Aber daraus erwächst sofort die nächste Frage – nämlich die, ob man durch die Verwendung eines anderen Rohdatenkonverters als Olympus Viewer bzw. Workspace einen Teil der Möglichkeiten verschenkt, die die Kamera bietet. Die Antwort darauf lautet: nein – im Prinzip jedenfalls. In der Praxis aber könnte es möglicherweise schwierig werden, herauszufinden, wie man mit dem Rohdatenkonverter seiner Wahl – z. B. Adobe Lightroom, DxO PhotoLab oder Phase One Capture One – das aus den Rohdaten herausholt, was der proprietäre Rohdatenkonverter einfach so auf Knopfdruck schafft. . Na also! Das sieht doch schon sehr gut aus. Wenn dir das so gefällt, dann laß es so. Wolltest du aber der Darstellung des Olympus-Viewers noch etwas näher kommen, so verschiebe den Weißabgleich etwas weiter ins Bläuliche und hebe die Tiefen noch ein wenig stärker an – und/oder senke die Schwärzen etwas weniger ab. Eventuell könnte man auch den Kontrast noch etwas reduzieren. Natürlich kommt es – wie tgutgu ganz richtig bemerkte – letztlich gar nicht darauf an, mit dem einen Rodatenkonverter das Resultat eines anderen Rohdatenkonverters aufs Haar genau zu replizieren. Sondern darauf, ein Ergebnis zu erzielen, das gefällt und den eigenen Vorstellungen entspricht. Aber wenn das Ergebnis eines anderen Konverters gefällt, dann wäre es schön, wenn man herausfinden könnte, wie man dasselbe – oder na ja, zumindest ein ähnliches – Ergebnis auch mit dem eigenen Konverter hinkriegen kann.
  6. Erstens hat diese Behauptung nichts mit der Fragestellung zu tun, und zweitens ist sie sowieso nicht wahr. Ich bin immer noch gespannt auf eine Rückmeldung von Guido Guido2010, ob das Lightroom-Rezept aus Beitrag #29, angewandt auf die Rohdatei P8013292.ORF, ein brauchbares oder vielleicht sogar gutes Ergebnis liefert.
  7. Ja, selbstverständlich! Der Satz aus zwei achromatischen Nahlinsen wäre halt auf vielen verschiedenen Objektiven einsetzbar, um sie teils in den Nah-, teils sogar in den Makrobereich zu bringen, auch über Systemgrenzen hinweg. Doch wenn dir dieser Aspekt unwichtig ist und du einfach nur mit deiner Olympus Nah- und Makroaufnahmen machen willst, dann wäre das 60er Makro die einfachere, schneller, handlichere und qualitativ mindestens gleich gute, eher bessere Lösung.
  8. Weder Lichtverlust noch Rauschen hängen direkt von der Pixelzahl ab. Entscheidend ist neben der Sensorgröße vielmehr der Füllfaktor, also der Anteil tatsächlich lichtempfindlicher Fläche innerhalb der bilderzeugenden Fläche – wie RAndrae bereits sehr richtig andeutete. Je höher der Füllfaktor, desto besser. Je moderner die Technologie, desto kleiner für gewöhnlich auch die lichtunempfindlichen Lücken zwischen den Pixeln. Eine hohe Pixelzahl führt zu einer hohen Zahl an Lücken, die jedoch nicht ganz proportional zur Pixelzahl skalieren und somit (bei gleicher Technologie) den Füllfaktor senken. Ein gleich großer Sensor mit mehr Pixeln rauscht also für gewöhnlich stärker, nicht weil die Pixel kleiner, sondern weil die Lücken zahlreicher sind, also der Füllfaktor niedriger ist.
  9. Aus dem gleichen Grunde, warum du mir keinen Cocktail "Red Dot" mixen kannst: Weil ich ihn erfunden habe und du das Rezept nicht kennst. Aber wenn du ihn einmal probiert hast (und ein bißchen sachkundig bist), dann könntest du etwas mixen, was gleich schmeckt ... oder zumindest so ähnlich.
  10. Das ist wohl richtig ... heißt aber noch lange nicht, mit Lightroom könne man keine gleichwertigen Ergebnisse erzielen. Es geht halt nur nicht so einfach, und insbesondere nicht automatisch.
  11. Also ... mir fällt auf, daß einem, der in der priviligierten Situation ist, das fragliche Objektiv bereits seit Wochen benutzt haben zu dürfen, nichts interessanteres darüber zu sagen einfällt, als daß es flexibler ist als ein 300er und länger als ein 150er.
  12. Sollte er sich irgendwann dazu äußern, so werden wir berichten.
  13. Bilder sagen mehr als Worte, Danke für den Blog. Ein HOCH auf die Praktiker, die auch von der Theorie Ahnung haben. "Für wen ist das Olympus M.Zuiko 100-400 mm IS jetzt geeignet!? Ich kann das Objektiv all denen empfehlen, denen eine Festbrennweite wie das M.Zuiko 300 mm IS Pro zu unflexibel ist, und denjenigen, denen die 150 mm des M.Zuiko 40-150 mm Pro nicht ausreichen." Wow. Gut, daß das mal jemand untersucht hat.
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