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Omzu Iko

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  1. Dabei ist das doch ganz offensichtlich: Schwenkbare Monitore funktionieren auch im Hochformat; Klappmonitore sind im Hochformat wertlos.
  2. Alles richtig, was du sagst – bis auf diesen Punkt. Den Nachteil der kürzeren Endbrennweite (hier: 40 mm statt 60 mm) mit dem Hinweis auf die Möglichkeit der Ausschnittvergrößerung zu relativieren, funktioniert nicht. Und zwar aus zwei Gründen: Das Kosten-Nutzen-Verhältnis von Ausschnittvergrößerungen ist ungünstig. Man verliert viel Sensorfläche und gewinnt nur wenig (virtuelle) Brennweite. Beschneidet man ein mit f = 40 mm aufgenommenes Bild auf den Ausschnitt, der einer Aufnahme mit f = 60 mm entspricht, so bleiben von 16 MP nur noch gut 7 MP übrig, und von 20 MP nicht einmal 9 MP. Das ist schon sehr verschwenderisch und nicht wirklich als Routineverfahren zu empfehlen ... selbst wenn man auch mit 7 bzw. 9 MP immer noch einiges anfangen kann. Wenn ich bereit bin, mehr als die Hälfte des Aufnahmeformates zu opfern, dann kann ich grad dasselbe auch mit dem anderen Objektiv tun. Das Verfahren, das ein echtes 12-40 zu einem virtuellen 12-60 macht, verwandelt auch ein echtes 12-60 in ein virtuelles 12-90. Man gewinnt also nichts – das längere Objektiv bleibt auch nach Ausschnittvergrößerung länger. Brennweite ist eben durch nichts zu ersetzen, außer durch mehr Brennweite.
  3. In Fällen wie diesen würde ich die Landschaft aus der HiRes-ORF-Datei und den Wolkenhimmel aus der ORI-Datei zusammensetzen.
  4. Hoo, gaanz ruhig bleiben. Erst richtig lesen, dann aufregen. . Ich erkläre es nicht so sehr dir, sondern allen anderen, die hier mitlesen. . Ja, das tust du. Und das sehr überzeugend. Aber leider implizierst du zugleich, jenseits von ISO 4000/37° könne man nicht mehr "professionell arbeiten". . Bitte!? Du sollst dich "für deine Arbeit rechtfertigen" – wie kommst du denn auf diese Schnapsidee? Wenn überhaupt, dann solltest du dich für deine Aussagen zur Verwendbarkeit hoher ISO-Einstellungen rechtfertigen ... aber nein, eigentlich nicht einmal das. Es genügt, wenn du lediglich erträgst, daß dir jemand widerspricht und auch Werte jenseits von ISO 4000/37° für professionelle Arbeit und Posterdruck für geeignet hält. Kein Grund zu kotzen. . Warum sollte ich so etwas unsinniges tun? Dann könnte doch sonst niemand mitlesen. Oder mitdiskutieren. . Tu ich doch. Also noch einmal von vorn: Jeder vernünftige Digitalfotograf wird in jeder Situation den niedrigstmöglichen ISO-Wert einstellen, den die gerade herrschenden Umstände zulassen. Niemand wird ohne Not höhere Werte wählen als nötig. Und der entscheidende Punkt bei der Sache ist: Da gibt es keine Grenze (na ja, außer der oberen und der unteren Grenze des von der Kamera insgesamt angebotenen ISO-Einstellbereiches). Denn jeder ISO-Wert rauscht mehr als der nächstniedrigere und weniger als der nächsthöhere. Überlege dir doch nur einmal, was passiert, wenn bei deinem nächsten Auftrag das Licht noch schummeriger wäre als beim letzten. Vielleicht könntest du für bessere Beleuchtung sorgen ... aber was, wenn nicht? Würdest du dann sagen: "Tut mir leid, Leute, aber ich weigere mich, mit mehr als ISO 4000/37° zu arbeiten", deinen Kram zusammenpacken und heimgehen? Oder würdest du dann nicht doch einfach das einstellen, was nötig und unvermeidbar ist, und versuchen, das beste daraus zu machen?
  5. Auch Plakatdruck geht problemlos bis (mindestens) ISO 6400/39° – und ja, auch in Farbe. Klar rauscht die E-M1 Mk II bei ISO 6400/39° ein wenig mehr als bei ISO 3200/36°. Aber dann dreht man eben die Rauschreduktion ein wenig höher, und schon ist der Unterschied im Rauschen kaum noch wahrnehmbar. Dafür verliert man ein wenig Feinzeichnung in den Details – aber auch dieser Verlust ist winzig klein und nur im direkten Vergleich bei 100-%-Ansicht am Monitor gerade so erkennbar. Das entspricht bei meinem Monitor (24 Zoll, 1920 × 1200 Pixel, 94 ppi) einer Vergrößerung des gesamten Bildes auf 105 × 140 cm. Und im Druck fallen feinste Unterschiede auf Pixelebene weit weniger auf als am Monitor, der wirklich jedes Pixel einzeln darstellt. Das tut ein Tintendrucker nicht. Das heißt, dem Plakatdruck stünde auch bei ISO 6400/39° nichts im Wege. Sicher wird man vernünftigerweise die ISO-Einstellung stets so niedrig wie möglich und nicht höher als nötig wählen. Keiner verwendet ISO 6400/39°, wenn's ISO 1600/33° oder ISO 3200/36° auch täten. Aber das "wie nötig" sollte man nicht zu restriktiv sehen. Rauschen ist besser als verwackeln oder unterbelichten. Natürlich kannst und sollst du deine perönliche Grenze ziehen, wo immer du das für richtig hältst. Aber erstaunlich viele Leute haben eine irrationale Angst vor hohen ISO-Werten, und solche Beiträge wie dieser schüren diese Furcht noch.
  6. Nur nicht so zaghaft! Man kann auch bis ISO 6400/39° problemlos fotografieren. Wird's hinterher in Schwarzweiß konvertiert, dann geht auch ISO 12800/42° – mindestens. . Hmm ... was soll das heißen? Daß du uns nur die JPEGS zeigst ... oder daß du nur JPEGS aufgenommen hast?
  7. Ich weiß ja nicht, wie ihr das seht – es ist ein kontroverses Thema, ich weiß ... aber sofern das kein Wettbewerbsbeitrag für das Naturfoto des Jahres sein soll, würde ich diesen häßlichen Pfosten im Hintergrund wegmachen.
  8. Aber ganz im Gegenteil! Die meisten Zooms sind am schärfsten bei kurzer oder mittlerer Brennweite und am unschärfsten bei langer Brennweite. Ausnahmen existieren, sind aber eher selten. . Aber ganz im Gegenteil! Photoshop hat schon immer automatische Korrekturen für M.Zuiko-Objektive. Oder na ja ... eigentlich ist's umgekehrt: ORF-Dateien enthalten schon immer Korrekturdaten für Photoshop, die in Camera Raw automatisch angewandt werden. . Na ja ... auch nicht lichtschwächer als andere Zooms dieser oder ähnlicher Brennweitenklasse. Selbst Dreifach-Kit-Zooms sind in der Regel kaum lichtstärker – der Unterschied zwischen f/5,6 und f/6,3 ist gerade einmal eine drittel Blende. In der Praxis ist sowieso meistens (nicht immer) Brennweite wichtiger als Lichtstärke. . Aber ganz im Gegenteil! Du kommst zu einem Zeitpunkt, in dem die Auswahl größer ist als je zuvor. Schließlich sind 14-150, 12-100 und andere nicht ausverkauft, sondern nach wie vor neben dem neuen 12-200 käuflich zu erwerben. Und keines von ihnen ist überflüssig; jedes hat seine speziellen Vor- und Nachteile.
  9. Die verlustfreie Kompression des Adobe DNG Converter funktioniert sehr gut, und die verlustbehaftete noch viel besser. Die Verluste sind unmerklich gering, und die Speicherplatzersparnis ist gewaltig. Also kein Grund, über zu viele Daten zu jammern. Wenn's dir zu viel ist, dann reduziere sie – wozu hat man eine Datenverarbeitungsanlage?
  10. Noch einmal: "Obergrenze des Sinnvollen". Nicht: "Untergrenze des Wünschenswerten".
  11. Die Obergrenze des Sinnvollen ist stets – und war schon immer – grad ein kleines bißchen mehr als das, was man selber gerade in Gebrauch hat.
  12. Oha. Ich kenne eine studierte Veterinärmedizinerin, die an Homöopathie glaubt und daß Danone Actimel die Abwehrkräfte verbessere.
  13. Auch wenn man den HiRes-Modus keiner Funktionstaste zuordnen kann, so muß man dennoch nicht gleich ins Menü abtauchen ... und auch kein Anwendungsprofil (C1 .. C3) verschwenden. Drücke einfach die Bildfolge/Selbstauslöser/HDR-Taste links vorn (beim Hauptschalter) und schalte dann mit dem hinteren Drehrad in den HiRes-Modus. Vom Einzelbild-Modus ausgehend ist's gerade einmal ein Klick mit dem Drehrad nach links, um in den HiRes-Modus zu gelangen – vom Einzelbild-Antischock-Modus aus zwei, vom Einzelbild-Lautlos-Modus ausgehend drei Klicks. Das geht ratz-fatz und dauert kaum länger, als eine Funktionstaste zu drücken.
  14. So sind auch meine Erfahrungen. Und die meinen ... und zweifellos auch die aller anderen, die nicht erst seit gestern Digitalkameras benutzen. . So ist es. . ... weil sie den größeren Sensor hat. . ... weil sie den größeren Sensor hat. . ... weil sie den älteren Sensor hat. . ... weil sie den neueren Sensor hat. . Und wenn du diesen Mythos noch so oft zum besten gibst ... . Und weil du das so sagst, dann muß es stimmen, oder wie? Selbstverständlich ist das ein fertigungstechnisches Problem. Anderenfalls würde es längst gemacht werden. Vermutlich glaubst du, weil einerseits 50-MP-Sensoren im Kleinbild- und Mittelformat und andererseits Winzig-Sensoren mit irre hohen Pixeldichten existieren, bräuchte man das einfach "nur" zu kombinieren – et voilà, fertig ist die Laube. Aber so einfach ist das eben nicht. Die Kombination von hoher Pixelzahl und hoher Pixeldichte ist fertigungstechnisch wesentlich komplexer als hohe Pixelzahl allein oder hohe Pixeldichte allein. Und am Ende darf's auch nicht zu viel kosten ... . Also schön – noch einmal: Entscheidend ist nicht die Signalqualität pro Pixel. Sondern die Signalqualität pro Bild. . Ja – der stimmt tatsächlich. Doch leider ist er an den entscheidenden Stellen mißverständlich und hochgradig irreführend formuliert. Und du fällst prompt darauf herein. Ganz offensichtlich wurde er von (mindestens) zwei verschiedenen Autoren verfaßt, von denen der erste den üblichen Unfug verzapfte und der zweite den Unfug nachträglich wieder geradebog, ohne den ganzen Artikel neu schreiben zu wollen. Hätte er aber besser einmal tun sollen. Ich glaube, wir hatten dieses Thema schon einmal. Laß mich nur einmal den entscheidenden Satz aus jenem Wikipedia-Artikel zitieren:
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