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Omzu Iko

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Alle erstellten Inhalte von Omzu Iko

  1. Keine Ahnung, was da passiert ... aber ich hätte eine Hypothese zu bieten: Farb-Management in Echtzeit – also das Applizieren eines ICC-Profils auf das Bildmaterial zum Zwecke der Anzeige während des Abspielens – kostet Rechenleistung. Schwenken – also die signifikante Änderung des Bildinhaltes von einem Video-Frame zum nächsten – kostet ebenfalls Rechenleistung. Ein Billig-Gerät schafft mangels Prozessor-Leistung nicht beides zugleich. Also wird während starker Änderung der Bildinhalte das Farb-Management vorübergehend ausgesetzt und dann bei (mehr oder weniger) statischem Bildinhalt wieder eingesetzt. Ist aber nur 'ne Schnellschuß-Theorie – wie gesagt: keine Ahnung, was da wirklich passiert ...
  2. Ja – aber das braucht ja keiner nur.
  3. Zu viele. Ich bevorzuge sechsstrahlige Sterne. Aber jetzt mal im Ernst – was passiert eigentlich, wenn man so ein Sternstrahlenfilter kombiniert mit einer sehr kleinen Blendenöffnung ...?
  4. Was hätte denn die Eindeutigkeit von Dateinamen bzw. der Mangel daran mit dem Kameragehäuse zu tun? Auch ein und dasselbe Kameragehäuse wird über kurz oder lang doppelte Dateinamen erzeugen – und nein, es spielt dabei nicht die allergeringste Rolle, wie oft das passieren wird oder wie lange es dauert. Die von der Kamera automatisch vergebenen Dateinamen sind transient und somit letztlich ohne Bedeutung. Jeder Mensch, der bei klarem Verstand ein Bildarchiv organisiert, wird sich ein sinnvolles Dateinamen-Schema ausdenken, welches jeder einzelnen Bilddatei einen sinnvollen und eindeutigen Dateinamen zuweist – und das vollkommen unabhängig von der Art und Weise, wie die eine oder die andere Kamera ihre temporären Dateinamen erzeugen mag.
  5. Nein, ganz so einfach ist das nicht. Bei manchen (vielen) Objektiven entstehen sie tatsächlich erst bei Blenden kleiner als f/11. Bei manchen (wenigen) aber auch schon bei mittleren Blenden wie f/4 oder f/5,6. . Ja, allerdings. Blendensterne können eine magische Bildwirkung zaubern. Sie können aber auch den Nerv töten. Das ist nicht viel anders als "selektive Schärfe" (a.k.a. "Freistellung"), die heutzutage sehr viele Fotos ruiniert.
  6. Genau so und nicht anders. Das ist die einzige Methode, die zuverlässig und dauerhaft funktioniert, und zwar für kleine Bildersammlungen ebenso gut wie für große oder riesige. Die Sortierung erfolgt streng chronologisch, und die Zuordnung zu Kategorien (wie z. B. "Urlaub", "Familie", "Architektur", "Landschaft", "Tier", Pflanze" etc.) ausschließlich per Verschlagwortung. Und die Schlagwörter solten einem standardisierten Stichwortkatalog entstammen. Und nein – Schlagwörter gehören nicht in den Dateinamen. . Gar nicht. Man "holt" nichts nach Bridge, man benutzt Bridge einfach auf der vorhandenen Struktur.
  7. Eins ist klar: Die beste Abbildungsleistung im Nahbereich bekommt man mit Makro-, Vergrößerungs- oder Lupenfotoobjektiven. Wenn man aber kein Makroobjektiv hat oder keines einsetzen mag (z. B. wegen unpassender Brennweite) und deswegen ein "normales", also Nicht-Makro-Objektiv in einen Bereich bringen will, den es aus eigener Kraft nicht erreicht, dann sind Nahlinsen in aller Regel die optisch beste und Zwischenringe die optisch schlechteste Lösung (Ausnahmen existieren). Tatsächlich können achromatische Nahlinsen auf guten (Fernbereichs-)Objektiven in dem Arbeitsbereich, für den sie konzipiert sind, eine Abbildungsqualität liefern, die der eines dedizierten Makroobjektives annähernd gleichkommt. Zwingt man aber ein Makroobjektiv, das allein schon auf Abbildungsmaßstab 1:1 (oder noch größer) kommt, mit Hilfe von Nahlinsen gewaltsam auf noch größere Maßstäbe, so betreibt man die Nahlinsen weit außerhalb ihres vorgesehenen Arbeitsbereiches und darf sich dann über nachlassende Abbildungsqualität nicht wundern. Im Gegenteil – man sollte sich freuen, wenn trotzdem ein immerhin noch ganz brauchbares Ergebnis herauskommt.
  8. Ich denke, es sind Gläser für Leute, die mit ihrer Ausrüstung umgehen können, statt sich abwegige Gedanken über Arme oder Einsteiger machen zu müssen.
  9. Du meinst, wenn es du es blöd findest, wär's "grottenschlechtes Handwerk"!? Tatsache ist, daß es sich hier um außergewöhnliches Handwerk handelt. Wenn du's nicht glaubst, könntest du doch einfach einmal versuchen, dieses Bild nachzumachen. Und nein, mir ist auch nicht jedes bejubelte Kunstwerk eingängig. Aber – das muß es auch nicht. Jedenfalls fiele es mir nicht ein, mein Kunstverständnis und meinen Geschmack als Maßstab dafür herzunehmen, was und was nicht "grottenschlecht" sei ... Sag doch einfach, es gefällt dir nicht. Dagegen würde niemand etwas einwenden können (oder wollen). . Ernsthaft.
  10. Wieso "in der Naturfotografie"? Ein lichtstarkes 20er (= 40 mm-e) ist handlich, vielseitig und überall vorteilhaft einsetzbar – in der Naturfotografie nicht mehr oder weniger als in jedem anderen fotografischen Genre auch.
  11. Ja, hast du. Aber es ist immer noch falsch. . Das ist richtig. Aber bei gleicher Brennweite und gleichem Blendenwert ist die Schärfentiefe bei einem kleineren Sensor kleiner, nicht gleich groß. . Zwei 50-mm-Objektive für unterschiedliche Aufnahmeformate, beide eingestellt auf 2 m und f/16. Bei dem auf der linken Seite reicht die Schärfentiefe von 1,5 m bis gut 3 m. Bei dem auf der rechten Seite reicht sie von 1,2 m bis gut 7 m. . Zwei 50-mm-Objektive für unterschiedliche Aufnahmeformate, beide eingestellt auf hyperfokale Entfernung bei f/16. Bei dem auf der linken Seite reicht die Schärfentiefe von etwa 2,5 m bis unendlich. Bei dem auf der rechten Seite reicht sie von etwa 1,3 m bis unendlich. (Rechts scheint die Einstellung nicht ganz zu stimmen – doch das liegt an der Parallaxe. Blickt man senkrecht auf die Blende-16-Marke der Schärfentiefeskala, so stimmt die Unendlich-Marke exakt mit ihr überein.) So viel zum Mythos, gleiche Brennweite liefere auf jedem Aufnahmeformat gleiche Schärfentiefe ...
  12. Sicher? Ja, sicher. Oder glaubst du ernsthaft, nur mit optimaler Blende könne man Fotos machen? Auch wenn die Abbildungsleistung bei maßvollem Abblenden noch etwas zulegt, ist die Bildqualität eines guten modernen Objektives auch schon bei voller Öffnung für technisch einwandfreie Aufnahmen mehr als ausreichend – jedenfalls solange man keine größere Schärfentiefe braucht.
  13. Ich würde eher erwarten, daß die durch den aktiven Bildstabilisator verursachten Unterschiede in der Positionierung der roten Flecken kaum wahrnehmbar sein dürften. . Der Sensor steht niemals anders als planparallel zur Linsenebene (... na gut, außer bei verschwenktem Tilt-Objektiv).
  14. Der größte der drei möglichen entfischten Bildwinkel des M.Zuiko 1:1,8/8 mm Pro liegt sogar bei knapp unter der 6-mm-Entsprechung ... genauer: bei etwa 5,8 - 5,9 mm (diagonal ca. 123°). . . Ganz zu schweigen vom Laowa 1:5,6/9 mm (135° Diagonalbildwinkel am Kleinbildformat). . Beim Entfischen einer Fischaugen-Aufnahme verliert man ja stets etwas Bildwinkel. Jetzt frage ich mich gerade, ob es trotzdem möglich ist, ein entfischtes Bild mit immer noch mehr als 180° effektiv zu erhalten, wenn das Fischauge von vornherein einen Bildwinkel von 200° oder mehr zur Verfügung stellt. Das entspräche dann einer negativen Äquivalent-Brennweite! Aber selbst wenn – die Schärfe eines solchen entfischten Bildes wäre vermutlich ziemlich unbefriedigend, so daß es wohl eher ein Kuriosum wäre als ein sinnvoll nutzbares Werkzeug ...
  15. Von welcher Meßlatte genau sprichst du? . Und darüber, daß die Canon EOS R5 die Qualität z. B. einer Fujifilm GFX 100 möglicherweise nicht erreicht, machst du dir keine Sorgen!? Die Frage ist doch nicht, ob deine vorhandene Kamera die Bildqualität irgend einer anderen Kamera erreicht. Sondern ob deine vorhandene Kamera die für deine Zwecke mindestens benötigte Bildqualität erreicht – und was du dafür zu bezahlen und herumzuschleppen bereit bist. Testfrage: Wann hast du zum letzten Male von einem deiner Fotos einen Print der Größe 40 × 50 cm oder größer angefertigt bzw. anfertigen lassen?
  16. Da die Keystone-Funktion nichts mit Hoch- oder Querformat zu tun hat, gibt es da naturgemäß auch nichts umzustellen oder zu ändern. . Das funktioniert bei der E-M1 nicht anders als bei E-M1 II, E-M1 III oder E-M1X.
  17. Wieso 77 mm? Das Filtergewinde des M.Zuiko 1:4/12-100 mm IS Pro hat einen Durchmesser von 72 mm. . Wenn du dir darüber Sorgen machst, warum kaufst du dir dann nicht lieber ein M.Zuiko 30 mm Macro? Ist nur wenig teurer als ein hochwertiger Nahvorsatz, weit leistungsfähiger und auch nicht viel sperriger als eine (große) Nahlinse. Und überhaupt, so phantastisch das M.Zuiko 12-100 mm IS Pro auch sein mag – es ist nicht soo das ideale Objektiv, um mit Nahlinsen aufgebrezelt zu werden. . Keineswegs. Gewiß sind achromatische Nahlinsen besser als einfache, doch auch einfache liefern schon eine ordentliche Leistung und kommen sehr wohl in Frage. . Die Vignettierung einer Nahlinse bei Einstellung auf 12 mm interessiert keinen Menschen, weil die Nahgrenze ab Filtergewinde-Vorderkante bereits ohne Nahlinse kleiner als 2 cm ist. Da paßt also ohnehin keine Nahlinse mehr zwischen Motiv und Objektiv.
  18. So eine Nullkommanix-Anzeige (nur Striche, keine Werte) hatte ich kürzlich auch einmal, bei einem Original-Akku. Der war bis zur Abschaltung der Kamera entladen worden, also runter bis 0 %, und lag in diesem Zustand noch mehrere Tage ungeladen herum. Schlamperei meinerseits – so etwas sollte man nicht machen. Doch nach dem Laden im Original-Ladegerät war alles wieder gut, auch die Abnutzungs-Anzeige stand wieder bei fünf grünen Balken. Einzustellen gibt es da jedenfalls nichts. Deine Akkus sind einfach richtig leer – was ihnen grundsätzlich nicht gut tut. Lade sie also zügig auf. Lassen sie sich nicht aufladen, so sind sie vermutlich kaputt. Sind's denn Original-Akkus oder Nachbauten, und was für ein Ladegerät benutzt du?
  19. Hier geht's weder um "Glauben" noch um Objektivbeschriftungen. Die sog. Äquivalenzdiskussion dreht sich keineswegs um solche Dinge. . Im genannten Beispiel würden auch f/4 & 1/125 s am Kleinbildformat ein korrekt belichtetes Bild ergeben – aber natürlich nur, sofern die Empfindlichkeit viermal höher wäre. Niemand würde das bestreiten. Und damit gäbe es auch gleiche Schärfentiefe sowie (annähernd) gleiches Rauschniveau. Weil dann beide Aufnahmen mit der gleichen Lichtmenge erzeugt würden. Nur – so arbeiten Fotografen nicht. Es wird nicht ein willkürlich gewähltes Aufnahmeformat als "Standard" vorausgesetzt und dann alles darangesetzt, mit Kameras anderer Formate exakt dasselbe Bild aufzunehmen, mit allen seinen Eigenschaften, Vorzügen und Mängeln. Im Gegenteil – man setzt unterschiedliche Formate ein, weil sie unterschiedliche Bilder erzeugen. Und das nicht allein aufgrund der strahlenoptischen Gesetze, sondern auch z. B. aufgrund von Handhabungsunterschieden. Deshalb ist die sog. Äquivalenzdiskussion so sinnlos.
  20. Hast du diesen Unfug irgendwo gelesen oder selber ausgedacht? . Aha – tja, aber ... . Also was jetzt? Gerade eben wolltest du uns doch noch weismachen, Beugung wirke sich am kleineren Format viel stärker aus, und jetzt behauptest du plötzlich, du könntest wie durch Zauberei "gleiche Verhältnisse schaffen". Scheint so, als wüßtest du beim Schreiben des einen Absatzes schon nicht mehr, was du im vorigen Absatz geschrieben hattest ...
  21. Was soll's – ist doch egal. Solange sich die Kamera einfach so in eine Fototasche packen läßt, selbst wenn gar kein Akku eingelegt ist, haben wir doch sowieso keine Chance ...
  22. Die Nikon Z 9 wird bestimmt eine Super-Kamera, und die neuen Nikkore sind zweifellos phantastische Objektive. Doch würde ich sie mir kaufen, so wäre ich wieder genau dort, von wo ich wegwollte, als ich ins Mikrovierdrittelsystem einstieg. Danke, aber nein danke.
  23. Wie um alles in der Welt kommt man auf die Idee, an dieser Stelle herumzudrücken!?
  24. Wenn es für dich nach Schwarz-Weiß-Denken klingt, dann hast du mich nicht verstanden. Oder ich habe mich zu unklar ausgedrückt ... sicher war's etwas plakativ, aber man kann doch nicht jedesmal einen seitenlangen Essay schreiben. . Du glaubst wirklich, ich hätte behauptet oder gemeint, ein Fotograf benötige keinerlei Verständnis für Technik und seine Werkzeuge? Ernsthaft!? . Na, dann sind wir uns wenigstens in diesem Punkte einig. . Du hast aber schon mitgekriegt, daß du an dieser Stelle genau das wiederholst, was ich bereits sagte, oder?
  25. Also gut. U oder E ist eine Frage von und für Deppen. Spielkind oder Fotograf ist ein ganz andere Kategorisierung. Ein Spielkind beschäftigt sich mit mit Megapixeln, Bildern pro Sekunde, maximalen ISO-Werten und den zugehörigen Belichtungsumfängen, Tempo und Intelligenz des Autofokus, Randschärfe und Bildfeldwölbung des Objektives, Rauschunterdrückung, Akkulaufzeiten; Position des Stativgewindes, Vollformat und ähnlichen Trivialitäten mehr. Ein Fotograf beschäftigt sich damit, wie man Gefühle, Sorgen, Nöte, Glück, Liebe, Mißstände, Ereingnisse, Wandel, Leben, Tod und hundertausend andere Dinge mit Hilfe einer Kamera zum Ausdruck bringen könnte (und niemand sagt, daß dies einfach wäre).
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